Kognitive Schwierigkeiten und vieles mehr durch HWS-Instabilität?

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Hallo Ihr Lieben!

Ich bin so am Ende, ich kann nicht mehr....

Aus meinem Nackenproblem wurde ein Selbstläufter....es wurde immer schlimmer und schlimmer.... bis es irgendwann nur noch brannte im Bereich des Hinterkopf/Halsüberganges.... ich war ja eh schon angeschlagen, aber daraus hat sich jetzt ein fetter Burnout bzw eine Depression ergeben.... ich kann nicht mehr denken, hab kaum Antrieb, nichts....

Bin seit vorgestern in der Klinik, weil einfach nichts mehr geht....

Das schlimme ist und bleiben meine Kopfgelenke.... ich weiß nicht was da vor sich geht, aber es macht mir ANGST!!!

Es brennt wie Feuer.... und ich habe das Gefühl, dass meine Sehnerven so überreizt sind, dass ich die Augen nur noch schließen -und dann auch genschlossen halten- kann..... ich krieg sie auch kaum noch auf dann....habe das Gefühl, dass mir da oben irgendwas abgeschnürt wird.... dass das Blut nicht wirklich fließen kann oder wie auch immer..... was ist das??? Was kann das sein??? Ich bin echt am Ende, weil es sich so auf meine Psyche auswirkt.... komisch ist, dass es, wenn ich liege besser wird, wenn das, was auch immer da oben stört, entlastet wird oder wie auch immer. ich bin dann so benommen, dass ich kaum mehr Orientrierung habe.... ich fühle mich, als hätte mich jemand gerade nach einer durchgesoffenen Nachg geweckt....

Spricht das dafür, dass da etwas mit der Blutzirkulation nicht stimmt??? Oder was kann das sein???

Ich bin gestern eineinhalb Stunden spazieren gegangen.... in der Zeit war mein Kopf fast klar..... aber kaum saß ich -zack- vorbei.....

Ich lauf nur noch mit Schal und Sonnenbrille rum, aber auch das mindert es kaum.... habe das Gefühl, es wird nur noch schlimmer.....

Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe so eine massive Angst....

Hat jemand vielleicht einen Ansatz für mich??? Klare Gedanken gehen gar nicht mehr....

Ich sag schonmal danke....

Viele Grüße
 
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Jetzt haben mich meine Kopfgelenke in die Psychiatrie gebacht....

Hallo
hoffentlich wirst Du ernst genommen, und nicht mit Medis vollgestopft.
Du brauchst unbedingt einen Arzt/HP der das Problem Nitrosativer Stress ernst nimmt.

Bei mir wurde damals CFS/ME diagnostiziert, und viele Probleme die Du auch mit den Augen, oder dem sitzen, liegen etc. beschreibst hatte ich auch, etwas vom schlimmsten war das dauernd wie betrunken sein (unter Daueranstrengung, war das Gefühl immer da) und die Unbelastbarkeit, die ich früher nicht kannte.
Vermeide unbedingt jegliche Anstrengung, leider kann ich im Moment gar nicht mehr dazu schreiben.
Wünsche Dir ganz viel Glück und gib Acht, respektiere Deine Grenzen, mach nur das, wo Du das Gefühl hast es tut Dir gut. Mach viele Pausen, liege oft (sitzen konnte ich lange fast nicht) und geh in die Natur.
Herzliche Grüsse
KARDE

Nachtrag
auch mich wollte man in eine Psych.Klinik einweisen, was ich zum Glück verhindern konnte. Ich brauchte sehr viel Ruhe, Alleinsein und die Natur damit sich die Sinne wieder beruhigten - denn die wurden mit jedem kleinsten Reiz überreizt (auch nur ein Gespräch oder Musik etc.), dann konnte ich gar nichts mehr aufnehmen und nicht mehr normal denken ---- ein Zustand der mir sehr grosse Angst machte und auch Hilflosigkeit auslöste.
Es kann auch sein, dass die Nebenniere langsam durch den Stress aus dem Gleichgewicht gekommen ist.
ps. dies ist keine Diagnose, sondern ich schreibe einfach was bei mir zutraf.
 
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Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Kate

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Jetzt haben mich meine Kopfgelenke in die Psychiatrie gebacht....

Hallo Suchende,

das tut mir sehr leid.

Vorweg sage ich erstmal, dass ich nicht weiß, was hinter Deinen Symptomen steckt und dass ich hoffe, dass Du ernsthaft untersucht wirst. Ich kann immer nur in dem Rahmen Anregungen geben, in dem ich Erfahrungen und Informationen habe, speziell sind das auch die Themen dieser Rubrik. Welche Untersuchungen da relevant sein können, hast Du ja sicher in den Dir ans Herz gelegten Links und Wiki-Artikeln gelesen.

Ich habe ehrlich gesagt bei Dir etwas den Überblick verloren. Du hast hier mehrere Threads innerhalb kurzer Zeit eröffnet, z.B.

http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...-augen-raeumliches-sehen-fokussieren-usw.html
http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...tome-periode-noch-schlimmer-zusammenhang.html
http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...ss-hws-symptome-um-einiges-verschlimmern.html

... in denen Du jeweils ausführlich Deine Symptome schilderst, zum Teil auch die gleichen in verschiedenen Threads. Was Du bislang von unseren Anregungen umgesetzt hast (Untersuchungen, Maßnahmen, die die HWS entlasten etc.) weiß ich nicht. Das ist ziemlich unübersichtlich und auch von daher nicht sehr ergiebig.

Wenn Du hier Hilfe haben möchtest - immer nur im Sinne von Anregungen auf Basis unserer Erfahrungen und Informationen, medizinische Ratschläge können und dürfen wir Dir nicht geben! - dann wäre es besser, Du würdest so vorgehen:

  • Einen Thread eröffnen (das könnte z.B. dieser sein, Deine anderen Threads sind ja verlinkt)
  • Dort Deine Vorgeschichte und Deine Symptome strukturiert darstellen (die Symptome z.B. als Liste)
  • Die Antworten genau lesen samt Links und auch darauf reagieren, z.B. Rückfragen beantworten
  • Uns auf dem Laufenden halten, wie es bei Dir weiter ging, was Du evtl. umgesetzt hast an Untersuchungen, Maßnahmen etc., was dabei heraus kam
  • Neue Threads nur bei wirklich neuen Themen eröffnen (nicht für jedes Symptom)
  • In eventuellen weiteren Threads immer dorthin verlinken, nicht noch einmal von vorn erzählen, das spart Deine und unsere Kraft

Nun bist Du in der Psychiatrie und damit nicht die/der Erste User/in dieser Rubrik, der dies passiert ist. Ich kann nicht ermessen, ob dies der richtige Ort für Dich ist, allerdings hörte ich schon einige Male, dass es sich schwierig gestalten kann, dort in punkto möglicher körperlicher Ursachen ernst genommen zu werden, sofern die Standarduntersuchungen ohne (für die Ärzte) relevanten Befund bleiben. Du könntest versuchen, dort ein MRT von Kopf und Hals und eine Sonografie der Hirnarterien zu bekommen. Ein funktionelles MRT wird vermutlich eher nicht möglich sein. Wenn es sich um ein größeres Krankenhaus mit mehr Abteilungen handelt, sind vielleicht auch noch andere Untersuchungen möglich (augenärztliche z.B.).

Ich kann Dir vorerst nur alle Daumen drücken, dass Du bald wieder in einen besseren Zustand kommst und für Dich selbst entscheiden und handeln kannst. Für ganz wichtig schätze ich ein, dass Du in Gesprächen so ruhig und sachlich wie möglich bleibst. Ich habe auch schon (in meinem privaten Umfeld) von jemandem gehört, der schnell wieder draußen war und letztlich doch zu einer Diagnostik kam, die seiner Krankheit auf die Spur kam. Da ging es um eine andere Symptomatik, aber entscheidend war eben der Eindruck, den er als Person dort hinterließ.

Kate
 
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Themenstarter
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Guten Abend.

Nach fast 2 monatigem Klinikaufenthalt melde ich mich wieder.

Ich weiß, dass ich damals hier schon viele Tipps bekommen habe.... dafür bin ich hier allen Beteiligten sehr dankbar.

Durch meinen Zustand war/ist es aber nicht möglich, all das einfach so in die Tat umzusetzen.

Ich habe etliche Wochen in der Klinik verbracht und mich immer wieder gefragt, was mir fehlt.

Heutzutage geht es mir schon besser, ich fühle mich stabiler.

ABER:

Ich habe immernoch massive Probleme mit der Muskulatur meiner HWS / meines Rückens.

Mir fällt auf, dass ich ziemlich starke kognitive Probleme habe. Soll heißen, dass ich immernoch Probleme habe zu denken, mir Dinge visuell vorzustellen. Ich habe Schwierigkeiten Dinge aufzunehmen, die man mir sagt, mich zu konzentrieren oder selbst die richtigen Worte zu finden, mir kommen die gesprochenen Worte sogar oft fremd vor, je mehr ich mich darauf konzentriere, umso schlimmer wird es, aber umso angspannter bin ich auch... Benommen bin ich immernoch, aber nicht mehr ganz so extrem wie noch vor ein paar Wochen.
Manchmal renne ich durch einen Supermarkt und habe einfach nicht mehr im Kopf was ich wollte, geschweige denn das dazu passende Bild im Kopf.... irgendwie schaffe ich es dann doch immer, das einzukaufen was ich brauche....

Was sehr bezeichnend ist, deswegen vergesse ich auch die psychische Komponente nicht, ist, dass es schlimmer wird umso angespannter ich bin. Ich leide oft unter Unruhezuständen und dadurch ist meine Muskulatur an der HWS umso verspannter... dann geht es sogar so weit, dass ich mich selbst gar nicht mehr richtig spüren kann, meine Arme/Beine, mein Gesicht.... alles als wäre es gar nicht mehr richtig da.....

Es fällt mir teilweise richtig schwer, mich zu orientieren und koordinieren....

Meine Frage ist, ob ALL DAS auf diesen Zustand in meiner HWS zurückgeführt werden kann???

Es ist schon sehr lästig.

Als ich in der Klinik war, da habe ich einmal Lorazepam bekommen (welches ja auch die Muskeln relaxiert). Und prompt ging es mir um einiges besser....vielleicht aber auch, weil das Gedankenkreisen aufhörte...

Es ist ein Teufelskreis.

Ich habe mehrmals angeregt, mich nochmal diesbezüglich (also HWS) untersuchen zu lassen, aber bin nur auf taube Ohren gestoßen.

Momentan nehme ich Mirtazapin (Antidepressiva) und Lyrica (Pregabalin/Antiepileptikum was auch bei Angst und chronischen Schmerzen eingesetzt wird) in geringen Dosen....

Wie gesagt interessiert mich gerade primär, ob solche Symptome mit der HWS zusammehängen können....

Ich danke schonmal vielmals!

Viele Grüße
 
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