Kaugummi-Schnelltest zur Erkennung v. Entzündungen nach Implantat

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Die größte Gefahr von Zahnimplantaten sind bakterielle Infektionen im Mundbereich. Bei der Periimplantitis kommt es in den Jahren nach Setzen des Implantats zu einer Entzündungsreaktion, die im schlimmsten Fall das weiche Gewebe um den Knochen rund um das Implantat zerstört.

Mithilfe eines Kaugummi-Schnelltests, der an der Universität Würzburg entwickelt wurde, lässt sich bei Patienten mit Zahnimplantaten künftig schnell und unkompliziert nachweisen, ob im Mund eine Entzündung im Anfangsstadium vorliegt.

Bahnt sich im Mundraum eine Entzündungsreaktion an, wird beim Kauen ein bitterer Geschmacksstoff freigesetzt. So kann der Patient bei ersten Anzeichen zu seinem Zahnarzt oder Kieferchirurgen gehen und die Entzündung behandeln lassen. Man erhofft sich damit schwerwiegende Komplikationen wie Knochenschwund verhindern zu können.

Bei bakteriellen Entzündungen werden im Mund spezifische protein-abbauende Enzyme aktiviert. Diese zerschneiden innerhalb weniger Minuten einen speziellen Inhaltsstoff des Kaugummis. Dadurch wird ein Bitterstoff frei, der vorher nicht zu schmecken war.
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https://www.univadis.de/viewarticle...lists test 7h30&utm_content=1583490&utm_term=

ABER:
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Der Kaugummi-Schnelltest ist noch nicht marktreif. Der zuständige Wissenschaftler Meinel bestätigt: "Es gibt ihn, aber er wurde noch nie am Menschen getestet". Stattdessen benutzte das Pharmazie-Team der Uni Würzburg für erste Tests nur den Speichel von gesunden und erkrankten Patienten der Zahnklinik in Rimini.
Daher soll für das Team um Meinel der nächste Schritt der Versuch am Menschen sein. So könnte laut dem Experten der Kaugummi-Schnelltest schon in den nächsten zwei bis drei Jahren von Patienten und Zahnärzten genutzt werden. AZ/dpa
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Oregano
 
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