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Wichtig ist, dass man sich konsequent antiviral ernährt. Und das tut fast niemand, weil die meisten Menschen gar nicht wissen, was das bedeutet.
Biologisch klingt das alles nicht sehr plausibel.

Ständig dieser Hokuspokus mit Viren für alle Hintergründe, die man nicht näher erklären kann oder vertuschen will.
Was mit "antiviraler Ernährung" vermutlich wirklich gemeint sein könnte ist eine Ernährungsweise, die wenig Toxine (wortwörtlich Virus) einbringt sowie die Makroautophagie der Zellen begünstigt.
Somit gibt es dann auch weniger Exozytose aus mit Abfall überladenen Zellen und weniger Apoptose unter Freisetzung der enthaltenen Vakuolen.
Besonders eiweißreiche Ernährung, davon insbesondere Leucin (Eier) und die anderen BCAA verzweigtkettigen Aminiosäuren (Milch), hemmen dieses zellinterne Recycling eben besonders stark. Gut für den Aufbau aber schlecht bei Krankheit. Den Tagesbedarf überschreitende Mengen langkettiger gesättigter Fettsäuren hemmen das auch. Ebenso ständiges "Snacken".
Viele Geschichten erzählen sich einfach besser als andere. Jeder und jedem die jeweils gefällige Herangehens- und Betrachtungsweise. Nur mit der Kommunikation untereinander ist es dann schwierig.
 
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Toxine (wortwörtlich Virus)
Bei diesem Argument gehen meine Alarmglocken los. Ja, lateinisch virus bedeutet "Schleim, Saft, Gift, Gifttrank, Gestank, Meeresgeruch". Damals, vor 2500 Jahren, wußte man aber noch nichts von Viren (und auch nichts von Bakterien).

Was heute Viren genannt wird, wurde um 1900 entdeckt und mit diesem alten lateinischen Namen benannt.
Das Tabakmosaikvirus (TMV), das Pflanzen infiziert, war das erste Virus, das jemals identifiziert wurde, und steht seitdem an der Spitze der Virusforschung. Erste Hinweise auf das Virus gab es Ende des 19. Jahrhunderts, als eine mysteriöse Infektionskrankheit den Tabak schädigte.

1892 lieferte der russische Forscher Dmitri Iwanowskij den ersten konkreten Beweis dafür, dass ein neuer Erreger, der viel kleiner als ein Bakterium war, die Pflanzen infizierte , unter Anwendung eines Chamberland-Filters. Das war für die damalige Zeit Spitzentechnologie.

Der Porzellanfilter, der vom französischen Mikrobiologen Charles Chamberland (1851-1931) erfunden wurde, hatte so kleine Poren, dass nur etwas Kleineres als Bakterien durch ihn hindurchgehen konnte. Iwanowskij zeigte, dass der Pflanzensaft auch nach dem Passieren durch den Filters immer noch infektiöse war, und folgerte daraus, dass er einen neuen, noch nie zuvor entdeckten Infektionserreger enthalten müsse.

Der niederländische Forscher Martinus Beijerinck baute auf Ivanovskys Beobachtungen auf und zeigte, dass der "gefilterte" Krankheitserreger auf wachsende Blätter angewiesen war, um sich zu vermehren, da er sich ohne diese nicht fortpflanzen konnte.

Heute wissen wir, dass sich Viren nur in den Zellen anderer Lebewesen vermehren können. Beijerinck prägte das Wort "Virus" aus dem Lateinischen für «flüssiges Gift», um diese neuen filtrierbaren Krankheitserreger von Bakterien zu unterscheiden.
Quelle: https://focusterra.ethz.ch/news/coronavirus/geschichte.html

Aber bis ca. 1950 wußte man immer noch nicht, wie Viren funktionieren, auch wenn man sie schon so nannte.

1762942156711.png
Quelle: https://thestacks.libaac.de/server/api/core/bitstreams/c999845e-e430-4700-9732-c12dd713f727/content, S. 67

Letzteres ist ein ganzes frei zugängliches Buch über das Konzept und die Metapher "Virus".

Kurz gesagt: Der seit ca. 1900 eingebürgerte Name "Virus" ist zu einem Zeitpunkt vergeben worden, als man noch fast nichts über Viren wußte. Er verrät kein tieferes Geheimnis über Viren und insbesondere ist er kein Grund, um irgendeine nähere Beziehung zwischen Viren und dem, was heute Gift oder Toxin genannt wird, anzunehmen.
 

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