Ich mag nicht mehr; Gelenkschmerzen

Themenstarter
Beitritt
04.08.06
Beiträge
5
Hallo

Ich bin erst heute durch Zufall auf diese Seite gestossen, habe mal etwas rumgestöbert und mich gleich wohl gefühlt. Denn es ist so, dass ich schon seit langer Zeit von Arzt zu Arzt renne und einfach nicht weiss was mit mir los ist. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen?!

Schon als Jugendliche hatte ich sehr viel Gelenkschmerzen. Man stellte dann fest dass ich einfach nur Senkfüsse hatte und verschrieb mir Einlagen. Diese wurden dann aber nach geraumer Zeit als nicht mehr notwendig empfunden. Ich lebte einfach mit den Schmerzen weiter und wurde mit der Zeit auch von meiner Familie nicht mehr ernst genommen, denn man sah ja nichts!

Mit 13 Jahren wurde bei mir dann Morbus Crohn festgestellt und verschrieb mir gleich Salofalk und Cortison in höchster Dosis. Diese setzte ich dann von mir aus einfach ab und seit da achte ich einfach vermehrt auf meine Ernährung und es geht mir gut mit dem Crohn.

Was mir aber immernoch bleibt, sind diese Gelenkschmerzen.... Kein Arzt hat herausgefunden was das sein könnte. Ich wurde sogar als Simulant abgestempelt! Daraufhin ging ich zu einem Rheumathologen und der stellte fest dass ich sehr hyperaktive Gelenke habe und verordnete mir Physiotherapien. Doch die Schmerzen kommen immer wieder und in einer Art von Schub. Ich bin auch immer müde und habe keine Motivation mehr. Mit meinen 26 Jahren fühle ich mich an manchen Tagen wie eine 80jährige Frau und das schlägt auch auf meine Psyche.
Im Mai musste ich wegen einer starken Grippe oder so zu einer Notfallärztin und bei dieser gehe ich nun regelmässig vorbei. Ich fühle mich einigermassen verstanden. Obwohl auch sie nicht's herausfindet. Ich habe immer erhöhte Entzündungswerte im Blut und man weiss nicht von woher. In meiner Verwandtschaft ist Polyarthritis sehr stark vertreten, aber dies sei laut Ärzte bei mir nicht der Fall. Was nun mal festgestellt wurde; ich habe einen starken Eisenmangel. Mein Wert liegt bei 33 und ich nehme nun von mir aus Floradix Eisen-Kapseln, was mir in meinen Augen aber nicht wirklich hilft....

Ich mag einfach nicht mehr immer von Arzt zu Arzt rennen um mich nicht verstanden zu fühlen!

Kann mir da jemand helfen oder kennt das jemand?!

Gruss und Dank!
Pumeli :confused:
 
Beitritt
13.07.06
Beiträge
503
Hallo Pumeli,

ich habe auch Morbus Crohn seit 1995.

Hast du zufällig Amalgamfüllungen oder überkronte Zähne?

Grüße
Christian
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Themenstarter
Beitritt
04.08.06
Beiträge
5
Hallo Chris

Ja, ich habe eine Amalgan-Füllung...

Gruss
Pumeli
 
Beitritt
13.07.06
Beiträge
503
Hallo Pumeli,

deine Beschwerden sind bei Morbus Crohn Patienten sehr verbreitet und werden von den Schulmedizinern als sogenannte "extraintestinale Manifestationen" (http://www.colitis-crohn-portal.de/article203.html) des Crohn bezeichnet. Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Ekzeme, trockenes Auge etc. Solange dein Darm nicht in Ordnung ist, werden auch diese "Begleiterscheinungen" nicht verschwinden.
Wodurch aber ist der Darm geschädigt? Ich habe viel recherchiert in den letzten Jahren, bin aber auch erst kürzlich auf den Zusammenhang Schwermetallbelastung - Autoimmunkrankheiten gestoßen.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 07.08.95:

Forschungserfolg: Erstmals Hinweise über Entstehung von Autoimmunkrankheiten
An Autoimmunkrankheiten leiden Schätzungen zufolge bis zu fünf Prozent der Erwachsenen in Europa und den USA. Das Krankheitsbild: Eine Störung des Immunsystems führt zu Entzündungen in verschiedenen Organen des Körpers. Einmal aufgetreten, bleiben sie mit wechselnder Stärke meist le*benslang bestehen. Solche chronischen Entzündungen können bis zur Zerstörung der betroffenen Organe führen! Zu den von Autoimmunprozessen ausgelösten Krankheiten gehören so unterschiedliche Krankheitstypen wie Diabetes, die Multiple Sklerose und rheumatische Erkrankungen, Der Entstehungsmechanismus von Autoimmunkrankheiten war bisher weitgehend unbekannt. Ein vom Bundesfamilienministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) seit 1990 mit 13 Mio. DM geförderter Forschungsverbund brachte neue Aufschlüsse.

Krankheitsmechanismus erforscht
Bisher war weitgehend unbekannt, wie diese Störungen des Immunsystems ablaufen. Ein Projekt des vom BMBF geforderten Forschungsverbundes "Autoimmunitäts-Forschung" fand heraus, wie die Schwermetalle Quecksilber oder Gold eine Störung des Immunsystems auslösen können: Eine Schlüsselrolle spielt nach heutigem Wissensstand eine bestimmte Gruppe weißer Blutkörperchen, die T-Lymphozyten. Normalerweise schützen sie zusammen mit den Immunzellen den Organismus vor eindringenden Bakterien und Viren. Es gibt jedoch T-Lymphozyten, die sich "verirren" und körpereigene Zellstrukturen angreifen. Im gesunden Körper wird ein Großteil dieser defekten Zellen durch einen Selbstzerstörungsmechanismus ausgeschaltet oder durch verschiedene Kontrollmechanismen ruhig gestellt. Anders bei Autoimmunkrankheilen: Fehlgesteuerte T-Zellen werden aktiv und greifen körpereigenes Gewebe an.

Großer Forschungserfolg
Was diesen Angriff auf das "Selbst" auslöst, ob äußere Faktoren oder, Prozesse im Körper, konnte bei den meisten Autoimmunkrankheiten nur vermutet werden. Unklar war auch, welche körpereigenen Moleküle vom Immunsystem fehlgeleitet werden. Die Beobachtung, dass bestimmte Schwermetalle eine Autoimmunerkrankung auslösen können, ist deshalb ein Glücksfall. Ernst Gleichmann und seine Mitarbeiter von der Universität Düsseldorf entdeckten, dass die Behandlung eines Antigens mit Gold- bzw. Quecksilbersalzen in Mäusen die Immunantwort gegen dieses Antigen verändert. Antigene sind körperfremde Stoffe bei denen ohne Gabe von Schwermetallsalzen der richtige Teil des Antigens von T-Zellen angegriffen wird, reagiert das Immunsystem nach einer Behandlung mit Gold oder Quecksilber verstört. Es greift auch Teile des Antigens an, die nicht bekämpft werden sollten. Der Grund Schwermetalle lösen eine chemische Veränderung des Antigens aus. Die T-Zellen können das Antigen nicht mehr erkennen. Es wird vermutet, dass dieser Mechanismus auch für das Entstehen von Autoimmunkrankheiten verantwortlich ist.

Neue Behandlungsstrategien möglich
Viele Medikamente zur Behandlung von Rheuma enthalten Goldsalze, da sie eine heilenden Wirkung auf die rheumatische Arthritis ausüben. Bei 20 Prozent der so behandelten Rheumapatienten treten Entzündungen als unerwünschte Nebenwirkungen auf. Wahrscheinlich sind sie auf die beschriebenen Autoimmunprozesse zurückzuführen. Allerdings sind auch die anderen verfügbaren Medikamente zur Rheumabehandlung mit deutlichen Nebenwirkungen verbunden, so dass alternative Behandlungsmöglichkeiten deshalb begrenzt sind. Aufgrund der neuen Erkenntnisse können Forscher aber neue Strategien für eine wirkungsvollere Behandlung von Autoimmunkrankheiten entwickeln. Gesunde Mäuse bekommen auf Quecksilber oder Gold MS, Diabetes, Rheuma!
Ich selbst habe 15 Amalgamfüllungen und werde demnächst mit der Zahnsanierung beginnen.

Umfangreiche Tips findest du hier im Amalgam-Bereich. ;)

Alles Gute
Christian :wave:
 
Themenstarter
Beitritt
04.08.06
Beiträge
5
Salü Chris

Vielen Dank für die Hinweise.

Komisch ist nur dass bei mir der Morbus Crohn seit längerem nicht mehr aktiv ist. (Wurde mir jedenfalls nach der letzten Spieglung gesagt.)
Daher kann ich mir die Gelenkschmerzen nicht erklären. Die Müdigkeit ist klar, die kommt sicher auch vom Eisenmangel... Aber die Gelenke bei nicht aktivem Crohn?!?
Sicher habe auch ich noch meine Schübe, aber die sind eher harmlos und innert weingen Stunden wieder vorbei.

Gruss
Pumeli
 
Beitritt
13.07.06
Beiträge
503
Hallo Pumeli,

diese Begleiterscheinungen müssen nicht immer mit einem aktiven Schub einhergehen. Mein Darm ist seit Dezember ruhig und trotzdem habe ich zwischendurch Ekzeme in den Kniekehlen oder trockenes Auge.

Hast du deinen Darm schonmal auf Pilze untersuchen lassen?

Gruss
Christian
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.894
Hi Pumeli,
hatte Deine Mutter als sie mit Dir schwanger war, schon Amalgamfüllungen im Mund. Mütter entgiften über das Kind in ihrem Bauch und geben ihm so eine Ladung Quecksilber mit.

Es gibt hier im Forum eine Abteilung "Kryptopyrrolurie". Ich denke, das könnte für Dich auch interessant sein. DAs denke ich wegen Deiner Hypermobilität, die eines der Merkmale der HPU ist.

Es gibt als Gift ja nicht nur das Quecksilber in Amalgam. Auch in Wohnungen, Schulen usw. gibt es Gifte, die alles mögliche auslösen können. Hast Du schon mal in dieser Richtung nachgedacht?

Grüsse,
Uta
 
Themenstarter
Beitritt
04.08.06
Beiträge
5
Ach so... Ich dachte immer dass dies nur in ativem Zustand auftritt.

Hmm... Ehrlich gesagt weiss ich das nicht mal. Als ich die Medikamente absetzte, beendete ich auch die Behandlung. Das heisst dass ich wegen des Crohn's seit Jahren nicht mehr in Behandlung bin.
Ich hatte vor gut einem Jahr noch eine Spiegelung, aber da war nicht's Auffälliges.

Beste Grüsse
Pumeli
 
Themenstarter
Beitritt
04.08.06
Beiträge
5
Hallo Uta

Besten Dank für Deine Antwort!
Ob meine Mutter in der Schwangerschaft schon Amalgam hatte, weiss ich jetzt nicht mal so richtig. Ich denke jedoch schon.

Ich nehme Deinen Tipp sehr gerne an und werde da mal nachschauen! :)

Vielen Dank auch!

Gruss
Pumeli
 
Beitritt
13.07.06
Beiträge
503
Pumeli schrieb:
Hmm... Ehrlich gesagt weiss ich das nicht mal. Als ich die Medikamente absetzte, beendete ich auch die Behandlung. Das heisst dass ich wegen des Crohn's seit Jahren nicht mehr in Behandlung bin.
Ich hatte vor gut einem Jahr noch eine Spiegelung, aber da war nicht's Auffälliges.
das freut mich für Dich und ich wünsche Dir, daß es so bleibt. Ich hatte auch mal ein paar Jahre Ruhe und dachte der Crohn sei weg, leider meldete er sich 2004 wieder sehr heftig zurück.

Ich würde auf jeden Fall mal auf Pilze untersuchen lassen.

Alles Gute
Christian
 
Beitritt
06.01.05
Beiträge
24
hallo christian,
primär geht es wohl darum, die entzündlichkeit nebenwirkungsfrei herunter zu fahren; dann hast Du auch weniger oder keine schmerzen mehr. was vielen half:

antientzündlich:
- antientzündl. enzyme (bromelain u. papain)
- OPC's (hochkonzentrierte pflanzenfarbstoffe, antientzündliche wirkung)
- weihrauchpräparate (stark antientzündlich) infos z.B. hier: http://www.padma28-shop.ch/h15.htm

- meiden: fleisch, alkohohl

eine bekannte von mir hatte arthritis im knie, 6 sitzungen akupunktur u. der spuk war vorbei. ist jetzt schmerzfrei u. kann das knie wieder völlig abbeugen. war aber ein sehr guter akupunkteur.

erzähl mal wie's wirkt - good luck!
gruss
bertram
 
Beitritt
06.01.05
Beiträge
24
PS: aus einem anderen thread, paßt aber hier auch:

Bei mir wurde vor 2 Monaten Borelliose (fortgeschritten, da lange Zeit unerkannt) diagnostiziert. Die schwere Gelenksentzündung mit Lähmungserscheinungen und Fieber wurde erfolgreich mit Silicea-Comp. Spritzen von Weleda und Phytodolor-Tropfen (Steigerwald)hochdosiert erfolgreich behandelt.
 
Beitritt
24.09.04
Beiträge
999
Ich mag nicht mehr

Wie ist dein Kaffekonsum?

Koffein wird zu Purin und Purin (z.B im Fleisch vorh.) wird zu Harnsäure.
Harnsäure in den Gelenken macht Schmerzen (z.B. Gichtanfälle)

(Ich habe auch mehrere Amalgamfüllungen.)
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.894
Ich mag nicht mehr

Ganz so scheint der Abbau von Koffein nicht zu funktionieren. Aber wieder einmal kommt mir mein schlechter Chemie-Unterricht in die Quere; ich versteh's im Grund nicht:
Die orale Bioverfügbarkeit des Methylxanthins liegt bei nahezu 100 Prozent. Das Verteilungsvolumen für Coffein beträgt 0,7 l/kg, das für Theophyllin 0,5 l/kg. Von den Methylxanthinen werden fünf Prozent unverändert mit dem Urin ausgeschieden. Dementsprechend werden 95 Prozent der Dosis metabolisiert. Dabei wurde eine Hydroxylierung in Position acht der C-Atome des Xanthingerüsts beobachtet. Außerdem erfolgt eine Demethylierung zu 1,7-Dimethylxanthin. Es entsteht also aus Coffein nicht etwa Harnsäure. Die Metabolisierung wird durch P450 1A2, ein Cytochrom, vorgenommen. Die Eliminationshalbwertszeit ist bei Frühgeborenen extrem lang, für Theophyllin 30 Stunden, für Coffein 50 Stunden. Auch für Schwangere ergibt sich eine ziemlich lange Halbwertszeit für Coffein (10). Bei Erwachsenen beträgt diese fünf Stunden. Enzyminduktionen zum Beispiel durch vorherige Einnahme von Rifampicin, verkürzen die Halbwertszeit. Cimetidin konkurriert mit Methylxanthinen um die Bindung an das Enzym und verlängert damit die Halbwertszeit. Die Resorption von Methylxanthinen aus Tee soll verzögert erfolgen. Das bedeutet, dass die Spitze der Konzentration von Coffein aus Kaffee abgemildert ist und der Verlauf der Blutkonzentration von Coffein protrahiert wird.
Aus dem gleichen Text:
Risiko: Brüchige Knochen
Kaffee hat aber nicht nur gute Seiten, er birgt auch einige Risiken.

Saurer Magen
Viele Menschen klagen nach dem Kaffeegenuss über Sodbrennen. Dagegen gibt es ein simples Rezept: Kaffee nie auf leeren Magen trinken! Denn nur dann stößt er sauer auf, wie holländische Wissenschaftler herausfanden.


Knochenstoffwechsel
Vor allem Frauen sollten in puncto Kaffee nicht zu sehr über die Stränge schlagen. Die Gerbstoffe des Kaffees binden nämlich Kalzium und blockieren so die Aufnahme des Minerals im Körper. Mögliche Folge: Osteoporose - brüchige Knochen - besonders nach den Wechseljahren. Frauen, die stets auf eine gute Kalziumversorgung achten, haben bei maßvollem Kaffeekonsum aber kein nennenswert erhöhtes Risiko, im Alter an der Knochenschwäche zu erkranken. Experten empfehlen, Kaffee immer mit etwas kalziumhaltiger Milch zu trinken.


Gelenkrheumatismus
Unter den "normalen" Kaffeetrinkern, die etwa vier Tassen täglich trinken, haben doppelt so viele Gelenkrheumatismus, wie Kaffee-Abstinenzler.


Schwangerschaft
Ein Übermaß an Kaffee kann eine Befruchtung hinauszögern oder sogar verhindern. Auch Schwangere und Stillende sollten ihren Kaffeekonsum drosseln. Föten und Säuglingen fehlt nämlich offensichtlich ein Enzym, welches Koffein im Körper abbauen kann. Deshalb ist bei Ungeborenen und Säuglingen die Wirkung des Koffeins besonders stark.
www.dopingnews.de/coffein.html

Grüsse,
Uta
 
Beitritt
06.01.05
Beiträge
24
Ich mag nicht mehr

hallo,
kaffee ist meines erachtens nicht so das große problem, es sei denn man trinkt 1/2 liter pro tag und mehr. dann aber primär wegen der übersäuerung (auch des bindegewebes, was die schmerzschwelle senkt). selten sind haut-unverträglichkeitsreaktionen auf kaffee (interessant: weniger auf espresso).
christian, liest Du noch mit?
gruss
bertram
 
Beitritt
03.08.06
Beiträge
217
Ich mag nicht mehr

ich finde dieses forum übrigens ziemlich toll! aber das mit den ewigen amalgamfüllungen.....das ist für meinen geschmack dann wieder zu einfach! man kann doch nicht bei jedem pups mit amalgam kommen? allerdings wahrscheinlich auch nicht mit borrelliose....da kam ich bei diesem thread auch sofort drauf......
 
Beitritt
07.05.06
Beiträge
1.390
Ich mag nicht mehr

Es ist nicht alles Borreliose. Aber bei der Konstellation Gelenkschmerzen und Müdigkeit ist es sicher nicht falsch, das mal checken zu lassen, damit die Diagnose nicht verpasst wird, zumal es unter einer Borreliose auch zu Magen-Darm-Problemen kommen kann. Ein weiterer Erreger, der zu Gelenkschmerzen und Müdigkeit führen kann, ist das Ebbstein-Barr-Virus. Yersinien und Chlamydien können ebenfalls die Gelenke angreifen. Es gibt sicher noch viele mehr.
http://www.rheuma-online.de/a-z/c/chlamydien-induzierte-arthritis.html
http://www.rheuma-online.de/a-z/y/yersinien-induzierte-arthritis.html
http://www.rheuma-online.de/a-z/e/epstein-barr-virus.html


Hier noch was neues zum Morbus Crohn:
www.welt.de/data/2006/07/18/962868.html
Hier etwas älteres zum Morbus Crohn:
www.welt.de/data/2003/07/15/133934.html

Scheint, als wäre man sich nicht ganz einig, was jetzt diese Krankheit ausmacht.
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.894
Ich mag nicht mehr

Hallo ostseeola,
die Leute, die letztlich - nach vielem Suchen und zahlreichen Arztbesuchen ohne Ergebnis - auf das Thema Amalgam und Borreliose kommen, haben ganz "normal" angefangen, zum Arzt zu gehen, weil bei ihnen Symptome auftraten, die ihnen nicht geheuer waren.
Oft haben diese Leute eine jahrelange Ärzte-Odyssee hinter sich, die dann damit endet, daß es heißt "alles psychsomatisch, machen Sie eine Psychotherapie". Auf einen Zusammenhang mit den Zähnen wird fast nie verwiesen, obwohl der im Rückblick dann oft ganz logisch und zeitlich auch nachvollziehbar ist.

Gruss,
Uta
 
Beitritt
13.07.06
Beiträge
503
Ich mag nicht mehr

hallo christian,
primär geht es wohl darum, die entzündlichkeit nebenwirkungsfrei herunter zu fahren; dann hast Du auch weniger oder keine schmerzen mehr. was vielen half:

antientzündlich:
- antientzündl. enzyme (bromelain u. papain)
- OPC's (hochkonzentrierte pflanzenfarbstoffe, antientzündliche wirkung)
- weihrauchpräparate (stark antientzündlich) infos z.B. hier: http://www.padma28-shop.ch/h15.htm

- meiden: fleisch, alkohohl

eine bekannte von mir hatte arthritis im knie, 6 sitzungen akupunktur u. der spuk war vorbei. ist jetzt schmerzfrei u. kann das knie wieder völlig abbeugen. war aber ein sehr guter akupunkteur.

erzähl mal wie's wirkt - good luck!
gruss
bertram
Hallo Bertram,

ich denke, du verwechselst mich mit Pumeli. Ich habe zwar auch Morbus Crohn, allerdings ohne Gelenkschmerzen.

Weihrauch nehm ich trotzdem, gegen die Entzündung im Darm. Diese OPC's kenn ich noch nicht. Hast du dazu mehr Infos?

hallo,
kaffee ist meines erachtens nicht so das große problem, es sei denn man trinkt 1/2 liter pro tag und mehr. dann aber primär wegen der übersäuerung (auch des bindegewebes, was die schmerzschwelle senkt). selten sind haut-unverträglichkeitsreaktionen auf kaffee (interessant: weniger auf espresso).
christian, liest Du noch mit?
gruss
bertram
ja, ich lese noch mit. ;)

Ich komme sicher auf einen Liter Kaffee pro Tag. Gelenkschmerzen hatte ich trotzdem noch nie. Trinke allerdings auch noch ca. 2-3 Liter Mineralwasser.

LG
Christian
 
Beitritt
24.09.04
Beiträge
999
Ich mag nicht mehr

Betreffend Gelenkschmerzen und Koffein:

Auf dieser Seite steht, dass Koffein ein Purin-Alkaloid sei, was immer das auch bedeutet:
www.biologie.de/biowiki/Koffein

und hier direkt zu Purin:
www.biologie.de/biowiki/Purin
 
Oben