Themenstarter
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... Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Flüssigkeitsmangel. Bei Diabetes kann eine ausgeprägte Hyperglykämie die Situation zusätzlich verschärfen: Wird vermehrt Glukose über den Urin ausgeschieden, geht gleichzeitig Wasser verloren. Häufiges Wasserlassen kann die Dehydratation weiter verstärken.
Mögliche Folgen sind Müdigkeit, Schwäche oder Verwirrtheit sowie eine Belastung von Kreislauf und Nieren. Auch Veränderungen der Medikation müssen berücksichtigt werden. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen muss die individuell angemessene Trinkmenge ärztlich abgestimmt werden.
Der VDBD empfiehlt deshalb, das Trinken bewusst in den Tagesablauf zu integrieren. Gut sichtbare Getränke, feste Trinkzeiten, kleine Gläser, Suppen, wasserreiches Obst oder ungesüßte Tees können die Flüssigkeitsaufnahme unterstützen.
Strenge Diäten im hohen Alter kritisch hinterfragen
Im höheren Lebensalter können sich die Therapieziele verschieben. Statt einer strikten Stoffwechselkontrolle rücken im Alter zunehmend die Lebensqualität sowie die Erhaltung von Kraft und Selbstständigkeit in den Mittelpunkt der Therapie. Eine weitere Einschränkung der Energiezufuhr sollte daher bei gefährdeter Ernährungssituation kritisch geprüft werden. ...
Diabetes im Alter: Mangelernährung und Dehydratation erkennen | Gelbe Liste
Mangelernährung und Dehydratation erschweren die Diabetestherapie im Alter. Frühe Warnzeichen sind entscheidend.
Da ist nichts hinzuzufügen
Grüsse,
Oregano