Homöopathie als Dauermedikation?

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Ich bin da in einer Homöopathie Gruppe auf Fb - und ich glaub, da sollte ich raus gehen. Die Mitglieder haben zum Teil eine gänzlich andere Vorstellung von der Wirkweise.
Ich flüchte mich dann immer in dieses Forum, denn da bekomme ich in der Regel nachvollziehbare Auskünfte.
Meine Fragen ähneln meist der Brettlbohrerei. Ich will immer grundsätzliches wissen und das ist sicher nicht immer einfach zu beantworten. Damit hab ich seinerzeit schon meine Lehrer in den Wahnsinn getrieben.... ;-)
 
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Dass Homöopathie ab D6 nicht durch die Substanz selbst, also chemisch wirkt, müsste jedem, der rechnen kann, eigentlich klar sein. Die Wirkung höherer Potenzen muss also auf andere Weise, durch Information stattfinden, also eher physikalisch. Da aber ein solches Denken, vor allem in den Bereich der Quantenphysik gehend, nicht zu den Vorstellungen der Pharmaindustrie passt, die vor allem Symptomen durch körperfremde chemische Substanzen zu begegnen versucht, versteht sich. Dass die Behandlung nicht schematisch nach Indikationsliste, sondern an die Persönlichkeit des Patienten angepasst sein muss, ist für sie nicht nachvollziehbar. Die aufwändige Repertorisation bei neuen Patienten halten diese Experten für für überflüssiges Hokuspokus, um hohe Honorare zu erzielen. Dass bei jeder chronischen Krankheit auch die Persönlichkeit eine Rolle spielt, wird negiert. So kommt es, dass jedes allopathische Medikament neue Symptome hervorrufen kann, die wieder durch andere Medikamente bekämpft werden müssen, die wieder neue Symptome erzielen und so weiter.

Dass eine zu lange Einnahme von Homöopathika sich ins Gegenteil verkehren könnte, halte ich für unwahrscheinlich. Im schlimmsten Fall bringt es halt nichts.
 

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