Histaminintoleranz?

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Hallo ihr lieben,
ich leide mittlerweile seit ein paar Jahren an einem Druck auf beiden Ohren und an fast täglichen Kopfschmerzen, vor ca zwei Jahren habe ich aufgehört die Ärzte damit zu nerven.. Sätze wie "lernen Sie damit zu leben" waren mir einfach zu viel... Allerdings suche ich natürlich immernoch nach einer Lösung für mein Problem... Im Sommer hatte ich eine Blinddarm Op, ein paar Tage nach der Op hatte ich dann für eine gute Woche keine Kopfschmerzen mehr... Jetzt habe ich seither immer weider hin und ehr überlegt, was es war, dass die Schmerzen weg waren.. Hab es mit Entspannung/ weniger Stress etc. versucht, aber das war es scheinbar nicht... Dann bin ich drauf gekommen, dass ich keine Milchprodukte zu mir genommen habe... Seit ca 2 Wochen verzichte ich jetzt so gut es geht auf Milchprodukte und die Zeit wo ich Symptome habe hat sich halbiert.. So blöd es sich anhört, es ist wirklich schön "nur" jeden zweiten Tag Kopfschmerzen zu haben ;-) Aber sie sind eben noch da... Jetzt habe ich etwas gegoogelt was es denn noch sein könnte, wenn es mit Milchprodukten zusammenhängt und bin auf die Histaminintolereanz gestoßen.. Da war auch viel dabei was gepasst hat, bzw. viele der aufgeführten Lebensmittel sorgen bei mir für Kopfschmerzen ( Kann natürlich nicht alles beurteilen, dafür tat der Kopf zu oft weh ;-) )

Meine Frage ist jetzt ob vielleicht jemand ähnliches hat oder erlebt hat, oder ob es überhaupt passen würde.. Ehrlich gesagt würde ich nur ungern damit zum Arzt gehen, Ärzte sind bei mir mittlerweile einfach ein rotes Tuch....

Was kann man dann denn überhaupt noch essen? als ich es gegoogelt habe, blieb eig. nichts übrig...

Ich bin für jeden Tipp dankbar

Vielen Dank schonmal fürs durchlesen :)

Und ganz liebe Grüße

Viktoria
 
wundermittel
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27.08.13
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Was kann man dann denn überhaupt noch essen?

Liebe Viktoria,
auch wenn es schulmedizinisch nicht anerkannt ist, mir hat ein Test mittels Bioresonanz (Pronutri) gezeigt, welche Lebensmittel ich essen kann und welche nicht, hat 99€ gekostet und es wurden über 500 Lebensmittel getestet.

Ich hatte auch eine Histaminintoleranz und viele Unverträglichkeiten, die aber seit ich die Mikrowelle weggeworfen habe und nur mehr Lebensmittel esse, die keine Zusatzstoffe enthalten, beinahe verschwunden sind.
Vor allem auf zugesetzte Hefe, Zitronensäure, Glutamat, Farbstoffe, Aromen, Süßstoffe, Aluminium, Konservierungsmittel ...sollte man achten.

Bleibt nur selber kochen aus Grundzutaten und viel frisches aus dem Garten, Wildkräuter, Kräuter, Gewürze, Samen, Kerne, Nüsse, frisch gezogene Keimlinge und Sprossen oder zumindest Bio-obst, Bio-gemüse, Bio-eier, wenn Fleisch, dann aus artgerechter Haltung.

Noch eine Frage: Hast du Amalgam in deinem Mund?
 
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21.06.11
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Hallo Vikoria
Ich bin ziemlich sicher, dass du HIT (Histaminintoleranz) hast. Ich selbst leide darunter, allerdings nun, nach 5 Jahren habe ich große Fortschritte gemacht.
Was du essen kannst und was nicht und viele weitere Informationen, das findest du hier
Histamin-Intoleranz – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Du musst dich ein wenig hineinlesen in die Materie, aber es wird sich lohnen. Lies auch im Forum, da gibt es unzählige Beiträge.

Der Druck auf den Ohren und die Kopfschmerzen hatte ich auch. Nach 2 Wochen strenger Diät waren diese und viele andere Symptome weitgehend weg. Allerdings musste ich jahrelang Diät einhalten. Ich hatte allerdings noch eine lange Liste sehr übler Symptome, wie z.B. Gedächtnisverlust, ständiger Schwindel, Nachtschweiss, und vieles mehr. Aber langsam hat sich mein Zustand gebessert.

Übrigens schrieb Ullika, dass du Nüsse essen sollst. Wenn du HIT hast, ist das absolut verboten. Nicht alles, was "gesund" ist, das ist bei HIT erlaubt. Es gibt viele Nahrungsmittel, die für nicht HIT-Leidende gesund sind, aber bei HIT absolut auf der Verbotsliste stehen, wie z.B. Vollkornbrot und überhaupt alles, was mit Hefe gemacht ist. Auch viel Obstarten darf man nicht essen, z,B. Bananen, Pflaumen, Kiwi, Avocado etc....

Aber es ginge jetzt zu weit, um das alles aufzuführen. Lies dich in das Thema hinein und mach dir dann eine Diät zurecht. Wenn du HIT hast, dann wirst du sehr schnell eine Besserung erleben. Bei mir war ein kleiner Erfolg schon nach 2 Woche da. Aber nur, wenn du die sogenannte "Auslassdiät" einältst und diese wirklich streng beachtest. Du findest das Thema "Auslassdieät" auch im Forum, wenn du die Suchfunktion verwendest.
Wenn du weitere Fragen hast, dann melde dich wieder. Aber lies erst mal hier im Forum oder bei Wiki herum, du wirst dort alles finden, was du wissen musst.

Wenn die Auslassdiät nicht innerhalb von 1-2 Wochen einen spürbaren Erfolg bringt, dann ist es fast sicher, dass du nicht HIT hast.

Wünsche dir einen guten Erfolg!
Werner
 
regulat-pro-immune
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07.11.14
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Hallo Viktoria

Eine Histaminintoleranz tritt immer als Begleiterscheinung bei Vorliegen anderer Probleme auf und ist keine eigene Krankheit. Bei Dir könnte es eine Laktose-Unverträglichkeit sein, die den Histaminspiegel dauerhaft erhöht. Bei Laktoseintoleranz musst Du beim Einkaufen sehr gut aufpassen, da Laktose (Milchpulver, Molkepulver, usw.) gerne als billiger Füllstoff für alle möglichen "Lebensmittel" herhalten muss. Bei allen Keksen, aber auch Chips und auch Wurst ist das Zeug teilweise in beträchtlichen Mengen drin. Dieses denaturierte Zeug wirkt viel schlimmer als wenn man z. B. mal Sahne erwischt. Auch bei oft als rein pflanzlich beworbener Margarine habe ich schon Molkepulver endeckt. Meist machen fette Produkte weniger Probleme, also Finger weg von den Light-Produkten, wenn man schon mal unbedingt ein Milchprodukt will und das Enzym Lactrase besorgen.
Beim Einkauf bitte nicht auf die Werbung schauen, sondern immer hinten das Kleingedruckte lesen.
Sollten Deine Probleme wirklich über die Histamin-Schiene laufen, dann kannst Du, wenn Dein Arzt das OK dazu gibt, ja mal einen H1- und H2- Blocker bei auftretenden Problemen einnehmen. Wenn es dann besser wird, weißt Du woran Du bist.

Alles Gute
 
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07.11.14
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Hallo Viktoria

Noch etwas möchte ich zur Laktose-Intoleranz anmerken. Es gibt da auch recht schräge Reaktionen auf Milchzucker, nicht nur klassisch Bauchweh oder Durchfall. Kopfweh könnte da direkt schon auch auftreten.
Mein Arzt sagt zum Beispiel, dass ein beträchtlicher Teil der Sekundenschlaf-Unfälle durch Laktose-Intoleranz bedingt sein könnten. Ich bin einmal nach Verzehr eines Würstchens mit Milchpulver noch im Wirtshaus sitzend eingeschlafen. War echt kurios.
 
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