Histaminintoleranz: Vitamin B6 und C

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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]Wichtigste Maßnahme ist eine histaminfreie/-arme Ernährung und Karenz (eventuell auch aufgrund anderer Unverträglichkeiten/Allergien) problematischer Nahrungsmittel. Auch sollten Nahrungsmittel, die potentielle Histaminliberatoren (biogene Amine) enthalten, aus dem Speiseplan zeitweise gestrichen werden. Darüberhinaus ist zu beachten, dass bei einer diagnostizierten Histaminose eine Immuntherapie (Hypo-/Desensibilisierung) kontraindiziert ist, da die Wahrscheinlichkeit einer Genesungswirkung gering, die verstärkter Probleme hingegen hoch ist.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]Dem Vitamin B6 wird eine Coenzym-Funktion für Diaminoxidase zugesprochen. Bei nachgewiesenem Vitamin-B6-Mangel ist eine Substitution (1/2 mg pro Tag und kg Körpergewicht) als therapeutische Maßnahme bei Histamin-Intoleranz und auch bei Neurodermitis sinnvoll. Bei eiweißreicher Ernährung wird eine höhere Vitamin B6-Aufnahme empfohlen[1], da zum Abbau von Proteinen Vitamin B6 gebraucht wird. Auf einen hohen Quotienten Vitamin B6 / Eiweiß in der Nahrung ist daher mehr zu achten als auf den Vitamin B6 – Gehalt selbst.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]Vitamin C in Dosierungen zwischen 1 und 3 Gramm täglich ist möglicherweise in der Lage, die Histaminspiegel bei Patienten mit Seekrankheit oder Mastozytose deutlich zu senken[2]. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang evtl. auch der Abschnitt "Histamin-Theorie", zu finden unter Reisekrankheit.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica]Die Grundlage der Behandlung besteht in einer Reduktion des mit der Nahrung zugeführten Histamins. Außerdem sollten Nahrungsmittel gemieden werden, die zwar selbst nicht viel Histamin enthalten aber im Körper gespeichertes Histamin freisetzen können, z. B. Zitrusfrüchte. Weiterhin können auch bestimmte Medikamente Histamin freisetzen (z. B. Morphin)[/FONT]
LIbase.de - Erste Hilfe: Diagnose, Fakten & Tips zur Histaminintoleranz

Ein sehr informatives Posting zur Histaminintoleranz!

Interessant finde ich, daß empfohlen wird, daß bei eiweißreicher Kost auch dafür gesorgt werden soll, daß genügend B6 zur Verfügung steht, weil es zum Abbau von Eiweiß nötig ist.

Vitamin C: da frage ich mich, welches Vitamin C gut verträglich ist. Ascorbinsäure vertrage ich nicht.

Auch die Empfehlung, bei HIT auf eine Desensibilisierung zu verzichten, weil der Nutzen kleiner ist als der Schaden, ist mir neu, aber wichtig!

Gruss,
Uta
 
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