"Handyfasten" von 350 Schülern in Hersbruck :-)

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Hallo an alle!
Das ist doch mal eine Aktion, :freu:

Ich bedauere dabei nur ein bißchen, daß das Thema der Mikrowellenstrahlung, die von den Handys ausgeht, und deren gesundheitliche Gefahren, überhaupt nicht thematisiert wurde - das Foto, das im Artikel zu sehen ist, zeigt leider als "Festnetzersatz" ein Schnurlostelefon, was kein Stück besser ist als ein Handy - in puncto Gesundheit.
Aber ansonsten finde ich die Aktion richtig und wichtig, müßte Beispiel machen.

HIER DER ARTIKEL:

Schüler probieren eine Woche «Handyfasten»

Eine Woche lang wollen 350 Gymnasiasten aus Hersbruck probieren, wie es früher war. Früher, als es noch keine Handys gab. Also packen sie ihre Mobiltelefone in einen Banktresor und verabreden sich wieder ganz altmodisch per Festnetztelefon.

350 Schüler wollen ihr Handy für eine Woche lang zuhause lassen.

Sieben Tage ohne Handy - 350 Gymnasiasten aus Hersbruck in Mittelfranken haben sich dafür entschieden, eine Woche ohne ständiges Telefonieren und SMS-Schreiben auszuhalten. Das sogenannte Handyfasten soll zu einem bewussteren Umgang mit den allgegenwärtigen Mobiltelefonen führen, erklärt Initiator Jürgen Putzer vom Elternbeirat des Paul-Pfinzing-Gymnasiums.

Um auch wirklich sicherzustellen, dass nicht doch einer der Teilnehmer heimlich seinen Kumpel anruft oder der Angebeteten eine SMS-Kurzmitteilung schickt, werden die Geräte versiegelt und unerreichbar verwahrt - im Tresor der örtlichen Bank.

«Es geht darum, das Handy nicht einfach nur nebenbei zu nutzen, sondern auch mal darüber nachzudenken», erläutert Putzer. Denn die mobilen Geräte erschließen nicht nur neue Wege der Kommunikation, sondern verändern auch Verhaltensweisen.
So halten viele Jugendliche inzwischen Verspätungen für normal und entschuldigen sich dafür nur mit einem kurzen Anruf. «Wenn ich nicht anrufen kann, muss ich von vorneherein pünktlich sein», schildert Putzer die Konsequenzen des einwöchigen Verzichts.

Auch in den Familien könnte das Handyfasten einiges verändern, schätzt Schulleiter Georg Fleischer. Wer beim gemeinsamen Abendessen nicht mehr nebenbei simsen könne, unterhalte sich mehr.
Im Pfinzing-Gymnasium hat das Thema schon viele Diskussionen angestoßen, ganze Unterrichtsstunden wurden damit gefüllt. Denn die 17 Klassen der Jahrgangsstufen sieben bis neun konnten selbst entscheiden, ob sie an der Aktion teilnehmen. Ergebnis: 13 Klassen wagen das Experiment.

Weiterlesen hier:

Schüler probieren eine Woche «Handyfasten» | Vermischtes - Nassauische Neue Presse - Limburg-Weilburg
 
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