Giftige Kabinenluft

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Ich packe es mal hier rein: nicht nur für MCS-Kranke, aber doch besonders für uns ist giftige Kabinenluft aus dem Ansaugtrakt der Flugzeugmotoren ein Problem. Ein britischer Leichenbeschauer & Untersuchungsrichter hat die Leiche eines 2012 verstobenen Piloten untersucht, fand eine Reihe relevanter Anomalien und fordert die britische Luftfahrtindustrie zum Handeln auf:

Luftfahrt: Richter schlägt wegen giftiger Kabinenluft Alarm - DIE WELT
 
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Hallo ChemBoy,

eine Bekannte von mir mit MCS hat immer eine Sauerstoffflasche und eine entsprechende Maske ins Flugzeug mitgenommen. Für "dumme" Fragen deshalb hatte sie immer ein ärztliches Attest dabei.

Das Thema "Gift im Flugzeug" ist nicht neu und offenbar immer noch aktuell:

...
Bei Verdacht auf Beeinträchtigungen von Flugpersonal und ggf. Passagieren durch kontaminierte Kabinenluft empfiehlt der Bremer Laborarzt und Umweltmediziner Dr. Helmut Köster die Durchführung folgender Laborparameter:

- Cholinesterase i.S. vor und nach dem Unfall mit Phosphorsäure-Estern (Personal und Vielflieger sollten sich nach längerer Flugkarenz diesen Wert als Basiswert messen lassen)
- Metaboliten der PAK’s (toxische Ölverbrennungsprodukte)
- Pyrethroid-Metaboliten (vorbeugende Schädlingsbekämpfung)
- Flammschutzmittel, diverse
- Weichmacher (Kunststoff-Ausdünstungen)
- Autoantikörper gegen Nervengewebe, als generelles Effektmonitoring (KÖSTER 2014).

Weitere Informationen sind beim IVU e.V. - Internationaler Verein
für Umwelterkrankte erhältlich (IVU 2014).
...
02_2014

Grüsse,
Oregano
 

Bei MCS kann der Baubiologe hilfreich sein

Wer an multipler Chemikalienunverträglichkeit leidet, muss diesen Chemikalien aus dem Weg gehen, wo immer es möglich ist. Dazu gehört, dass die Umgebung, in welcher man sich zum grössten Teil aufhält, möglichst frei von solchen Chemikalien ist.

Beim Bau von Häusern werden jedoch oftmals Materialien eingesetzt, welche diesbezüglich heikel sind. Sei es Glaswolle, PVC, Spanplatten, Holzschutzmittel, Klebstoffe, Kosmetika, Reinigungsmittel oder Ausdünstungen von Malerfarbe, Dichtmassen uvm.

Der Baubiologe kann solche Belastungen im Wohn- und Arbeitsumfeld feststellen und Lösungen zur Reduzierung vorschlagen.
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