Giftcocktail Haarfärbungen

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Hier ein interessanter Auszug aus der "Natur und Heilen"- Zeitung über chemische Haarfärbemittel.
Wenn ich da bedenke, wie oft ich mir früher die Haare gefärbt habe...:schock:

"Die dauerhaften, chemischen Farben bestehen aus zwei Komponeneten. Die Colorcreme einerseits enthält Farbstoffbausteine und Farbkuppler, die Entwickleremulsion andererseits Oxidationsmittel, meist Wasserstoffperoxid.
Diese beiden Mittel müssen vermischt werden. Nach dem Auftragen dringen sie ins Haar und den Haarschaft ein und durchlaufen eine Vielzahl chemischer Reaktionen.
Die umstrittenen und schädlichen, meist nicht deklarierten Inhaltsstoffe, die diese chemischen Reaktionen auslösen, können einem sensiblen Menschen buchstäblich die Haare zu Berge stehen lassen.

In den meisten Farben wird 2,5-Toluylendiamin eingesetzt. Dieser Stoff ist eng verwandt mit dem verbotenen, Krebs erregenden 2,4 Toluylendiamin.
Es wurde nachgewiesen, dass dieser Stoff bei Bakterien das Erbgut verändert.
Alle Farbstoffbausteine der Färbemittel enthalten die gefährlichen aromatischen Amine. Alle Stoffe dieser Gruppe stehen ebenso im Verdacht, krebserregend zu wirken.

Viele Haarfarben enthalten ferner sogenannte PEG-Derivate. Die als Emulgatoren eingesetzten Stoffe machen die Haut durchlässiger für Schadstoffe. Darüber hinaus ist in vielen der Haarfärbemittel das giftige Resorcin (-harz) zur Haftvermittlung enthalten.
Es dringt in die Haut ein, löst Allergien aus und kann möglicherweise auch zu Leber- und Nierenschäden führen.
Weitere problematische Inhaltsstoffe sind halogenorganische Verbindungen und Formaldehyd-Abspalter sowie bedenkliche UV-Filter und Quecksilberverbindungen." ...


Als Alternativen zu chemischen Färbemitteln werden Henna genannt oder
Lebensmittelfarben:
" Reine, hochkonzentrierte Farbpigmente umschließen das Haar und regenerieren en gleichzeitig, denn sie sind reich an Proteinen und wirken ohne Alkohol und chemische Aviatoren. Lebensmittelfarben sind auf bereits gefärbten sowie grauen Haaren anwendbar und das Ergebnis ist sofort sichtbar.
Friseure, die mit Lebensmittelfarben arbeiten gibt es noch nicht viele. Dabei ist die Anwendung sehr viel einfacher als bei Henna. Die Farbe wird als Paste direkt aus der Tube auf das Haar verteilt und wirkt 20 Minuten lang unter Wärme ein, ehe sie wieder ausgewaschen wird."

Gruß Kerstin
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