Genmutationen durch elektromagnetische Felder

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Hallo,

habe in der Sendung Lexi TV einen Bericht von Dr. Rudolf G. Fitzner, Berlin mitbekommen, wo bei Versuchen in Reagenzgläsern genetisches Material an Zellen durch Handystrahlung abgespalten wurde und es somit zu einer Genmutation kommt.
Leider habe ich die Sendung nicht ganz gesehen.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Hier steht vieles von dem, was der Dr. Fitzner so forscht:
....Wird elektromagnetischen Strahlen eine kanzerogene Wirkung unterstellt, dann stellt sich die Frage, wie diese Wirkung erklärbar ist. Einen ähnlichen genotoxischen Effekt wie bei ionisierender Strahlung gebe es bei Handystrahlen nicht, weil deren Energiegehalt viel zu gering sei, wie Dr. Rudolf Fitzner vom Institut für Pathobiochemie und Klinische Chemie der Charité Berlin sagte.

Noch bis vor wenigen Jahren galten deswegen Schäden durch die im Mobilfunk verwendeten Radiofrequenzen auf DNA als Nonsens. Durch neue Forschungsergebnisse, zum Beispiel von Fitzners eigener Arbeitsgruppe, muß dieses Pauschalurteil mittlerweile etwas relativiert werden.

Fitzner hat die Wirkung von im Mobilfunk üblichen 1800 Megahertz-Wellen auf menschliche HL-60-Zellen untersucht. Es handelt sich dabei um humane Leukämiezellen, die den ersten molekularen Schritt der Kanzerogenese bereits vollzogen haben. Das Erbgut dieser Zellen ist vorgeschädigt, ohne daß es schon zur malignen Zellproliferation kommt.

Strangbrüche in der DNA nach 24 Stunden Dauerbestrahlung
Wurden diese Zellen von Fitzner über maximal 24 Stunden mit den Radiofrequenzen bestrahlt, so zeigten sich für die Wissenschaftler überraschend deutliche Hinweise auf genetische Schädigungen. "Wir fanden im Erbgut eine deutliche Fragmentierung der DNA mit Strangbrüchen sowie eine Ausbildung von Mikronuklei, die für einen zytotoxischen Effekt typisch sind", so Fitzner.

Solche Veränderungen sind die erste Stufen im Krebsentstehungs-Prozeß. Sie können aber durch Reparaturenzyme der Zellen auch wieder rückgängig gemacht werden, was in den von Fitzner untersuchten Zellkulturen offensichtlich geschah. Denn: Eine maligne Zellproliferation konnten die Wissenschaftler nicht nachweisen.

Die Versuche belegten demnach auch nicht, daß die Strahlung bei Menschen Krebs verursachen könne, sagte Fitzner. Auch waren die beobachteten DNA-Veränderungen keineswegs konstant, sondern abhängig von der Sendeleistung und von der davon abhängigen, spezifischen Absorptionsrate (SAR).

....
http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2005/05/12/086a0203.asp?cat=/medizin/krebs

Ich wünsche mir, daß die Reparatur der geschädigten Zellen mit Enzymen tatsächlich auf Dauer funktioniert.
Aber eines scheint klar: je mehr Schädigungen, desto schwieriger wird die Reparatur. Also ist Schadens-Minimierung angesagt...

Gruss,
Uta
 

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.
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29.05.06
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Reflex-Studie

Es handelt sich wohl um die Reflex-Studie.

hier erhalten sie mehr Infos zum nachlesen.
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldun...Abschlussbericht/reflex-abschlussbericht.html

“Wenn wir dasselbe was wir im Reagenzglas nachgewiesen haben auch bei Mensch und Tier feststellen ... dann sähe es ziemlich trübe aus für diese Technologie.” (Anm. Red.: gemeint ist die Mobilfunktechologie).Franz Adlkofer

So kann man nur sage: Verzichten sie weitestgehen auf diese Technik.
 
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13.03.05
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Warum verzichten?
Der Lichtmangel ist die Ursache, wenn der behoben ist, dann ist das relativ ungefährlich.
Zellen kommunizieren über Biophotonen, wodurch auch Schädigungen schnell behoben werden können. Biophotonen (=Licht) stellen nichts anderes dar als elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz. Wenn nun der moderne Mensch nicht mehr ins Freie geht und seine meiste Zeit unter gesundheitsschädlicher Kunstbeleuchtung verbringt, was man bei hier im Forum tätigen Computerschreibern mit ziemlicher Sicherheit annehmen kann, dann ist die Biophotonenkomunikation geschwächt und andersartige elektrische Felder können überlagern und Defekte hervorrufen. Bei genügend Input von gesundem Licht (Vollspektrum oder Sonnenlicht) wird er Effekt von den andersartigen elektromagnetischen Strahlen toleriert.
 
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16.02.05
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Hallo Rohi,

gibt's denn schon kalte (nicht/wenig wärme erzeugendes) Volspektrumleuchtmittel ? Ich dachte dabei an diese These das auch Gemüse/Lebensmittel Lichtspeicher sind und wollte mit sowas in den Kühlschrank einbauen. Die werden ja zum Teil mit Quecksilberdampflampen an der Gemüsetheke tagelang bestrahlt. Die Müssten also Deiner These nach erst mal eider "reporgrammiert" werden bevor ich sie esse.

Im übrigen stimme ich deinen Gedanken weitestgehend zu weil ich selber merke wie gut es tut in der Sonne zu sein. Aber das alle Leuchtmittel schädlich sind 'leuchtet' mir nicht ein. Man müsste (so denke ich) differenzieren zwischen neutralen Leuchtmittel die "fast" nichts machen wozu die meisten Handelsüblichen Wolframfaden Leuchtmittel (50er-80er Jahre)gehören und den Gasleuchtern (Neon/Halogen/etc.) die heute bevorzugt wegen Ihrer hohen Lichtausbeute bei wenig Energie in Hallen und Büros eingestzt werden. Zudem ist es wohl der Mensch der versucht mit vielen Steinen am Haus den "Höhlen-Effekt" nach zu bauen. Aber die vollverglasten Häuser kommen ja auch langsam auf den Markt. Auch habe ich schon ganze Gebäude (zumeist Indunstriebüros) gesehen die vollverglast sind (vermutlich um Energiekosten (Licht) zu sparen). Das geht aber erst seit der Erfindung der Mehrfachverglasung die noch nicht allzulange her ist. Die Zeiten der Energieverschwendung (US-Gebäude der 70er Jahre) sind vorbei und langsam tut sich ja was. Aber es wäre schwer in jede Wohnung 'mal eben' noch ein paar Fenster einzubauen. Teilweise sind Häuser ja gerade erst fertig geworden und stehen Deiner These nach schon auf dem Index der Renovierungsbedürftigen.

Alles nicht so einfach wenn Mann, so wie ich, z.B. in einem Denkmal geschützten Haus wohnt und noch nicht mal die Fassade nach eigenem Wunsch streichen kann. Da ist an ein nachträgliches Fenster erst garnicht zu denken und ich bin froh wenn ich endlich die letzte einfach verglaste Scheibe im Flur gegen Doppelglas ausgetauscht habe (Kernsanierung ist teurer als Neubau!) . Nur durch die moderne Rahmenbauweise mit Kippfunktion verliere ich bei dem schmalen Stegfenster gleich wieder 20% Licht (Stegbreite) plus dem was das Doppelglas schluckt.

Wenn Du dann (wodurch auch immer) noch Lichtempfindlich bist (War ich ein paar Jahre lang extrem) hast Du garkeinen Bock auf Vollspektrum sondern lieber Taschenlampe mit 8 Watt. Ich habe damals beim Autofahrem (tasgüber) Teilweise eine Schweisserbrille getragen! (kein Scherz). Nachts habe ich beim Gegenlicht der entgegenkommenden Fahrzeuge immer gelitten. Die Zeit ist zum Glück vorbei aber sowas sollte man auch mal berücksichtigen wenn es um "mehr Licht" geht.

Grüße an alle

Mike
 
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25.01.05
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Grüss euch,

ein kleines Detail gäbe es noch zu beachten: den Wechselstrom.
Es ist möglich, die vom Lichtspektrum her - aus eigener Erfahrung - absolut empfehlenswerten Tageslicht-Leuchtstoffröhren noch um ein wichtiges Detail zu verbessern: Gleichstrom. Der Wohlfühlfaktor in einem solchermassen ausgestatteten Raum ist erheblich. Allerdings lässt sich auch mit Gleichstrom der von der Elektronik bei Leuchtstoff-Röhren und -Birnen ausgehende E-Smog nicht verhindern, ist aber ins seiner Gleichstromversion um einiges verträglicher.

Dazu ein Link: www.villiton.ch

Da sind eine Menge Informationen zum Thema zu finden.

herzlichst - Phil
 
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13.03.05
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Das mit dem Elektrosmog und Gleichstrom ist mir schon bei den Bedenken von Günter eigefallen, da die von mir ersteigerten elektronischen Vorschaltgeräte alle auch mit Gleichstrom funktionieren, und das kurze Stück in der Lampe kann man abschirmen.
An ein gleichförmiges elektromagnetisches Feld kann sich der Körper wahrscheinlich besser gewöhnen als an die 50 Hz.

@ Mike

Der Link von Phil ist schon sehr aussagekräftig, dazu muss man noch beachten, dass normales Fensterglas erst ab 400 nm durchlässig ist, also gerade die UV-Strahlung, die zum Beispiel für die Vitamin D - Synthese erforderlich ist, nicht durchkommt (davon abgesehen, dass ab dem 52. Breitengrad im Winter die Sonne nicht genügend UV-Licht für die Vitamin D - Erzeugung hat).
 
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