Gamma-Linolsäure gegen Hautleiden

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09.03.10
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Hallo,

habe in den letzten Tagen interessante Artikel über Gamma-Linolsäure im Zusammenhang mit Neurodermitis gelesen.

Möchte jetzt einen weiteren Versuch starten meine (vermutliche) Parapsoriasis zu bessern und habe mir dieses Produkt bestellt: Borretschöl 1300, 90 Kapseln: Amazon.de: Lebensmittel & Getränke

Hat jemand schon gute Erfahrungen mit Gamma-Linolsäure bei Hauterkrankunge gemach? Könnt ihr Produkte empfehlen?

lG Julia
 
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16.02.18
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Hat jemand von euch Erfahrungen bei Neurodermitis und Neigung zu Ekzemen mit Gamma-Linolsäure. Wenn ja, mit welchem Präparat?

Grüße
von Mara
 
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16.02.18
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@Lillebro ,
danke für deine Antwort. Ich mag Leinöl nicht, das würde mir die Mahlzeit verderben; mir wären lieber Kapseln oder eine andere Alternative.

Dein Artikel bietet viele Vorschläge, Traubenkernöl kann ich mir vorstellen, Sesam (Tahin) baue ich manchmal in meine Mahlzeiten ein, schmeckt sehr gut an würzigen Speisen, Hanföl evtl., kenne ich noch nicht, weiß noch nicht, wos das zu kaufen gibt und wie das schmeckt bzw. wo man das ins Essen einbaut, lecker sollte es bestenfalls auch sein 😋, Johannisbeerkernöl hört sich auch gut an.

Hat noch wer Erfahrungen, das wäre toll!

Viele Grüße
Mara
 
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17.10.18
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Hallo Mara,

ich hatte auch früher Hautprobleme und einiges ausprobiert. Die Öl-Präparate haben mir damals nicht geholfen, egal welche.

In dem Artikel steht:
„Betroffenen von Neurodermitis fehlen oft Gamma-Linolensäuren, welche aber über pflanzliche Öle aufgenommen werden können.“

Diese Aussage vermittelt den Eindruck, dass die fehlende Gamma-Linolensäure der Grund für Hautprobleme ist. So ist es aber nicht. Es handelt sich dabei um eine Korrelation. Man muss es so verstehen, dass die Hautprobleme und der Mangel an G.-Linolensäure die gemeinsame Ursache haben. Deswegen hatten bei mir diese Öle keine positive Wirkung gezeigt.

Gamma-Linolensäure gehört zu den Omega-6 Fettsäuren. In unserer Ernährung gibt es von diesen Fettsäuren keinen Mangel, im Gegenteil, wir nehmen zu uns zu viel von ihnen. Gamma-Linolensäure ist eine Omega-6 Fettsäure, die im menschlichen Stoffwechsel hergestellt werden kann. Wenn ein Mangel daran besteht, dann spricht es eher für eine Stoffumwandlungstörung und nicht bloß für einen Mangel.


Grüße, Panacea.
 
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25.09.13
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Ich finde die Erfahrungen sehr interessant. Aus meiner Neurodermitisphase habe ich mir gemerkt, dass überhaupt kein/e Öl oder Creme geholfen hat außer Cortisoncremes. Den letzten Versuch habe ich vor kurzem entsorgt.

Das sagt mir auch immer, dass es nicht "die" Neurodermitis gibt. Es ist ein Begleitsymptom bei einem überlasteten Organismus. Es kann bei jedem Fall eine etwas andere Therapie anschlagen.
 
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17.10.18
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Hallo gabi,

einfach zu hören, dass etwas „geholfen“ hat, würde für mich nicht reichen. Mir haben bei meinen Hautproblemen auch die niedrig dosierten Antibiotika „geholfen“. Diese Antibiotika wurden mir von dem Hautarzt verschrieben. Damals hat er mir gesagt, dass mein Hautleiden nicht heilbar sei und solange ich diese Pillen nähme, wird mein Gesicht gut aussehen. Wenn ich aber die Antibiotika absetze, dann ist alles wieder zurück. So war es ja auch, weil ich die Tabletten nicht dauerhaft nehmen wollte.

Ich bin eher an dauerhaften Lösungen interessiert.

Mit den Ölen zum Einreiben ist es ähnlich: solange man diese benutzt, könnten die Symptome gemildert, wenn man diese Öle absetzt, ist alles wieder da. Es kann sein, dass Du mit dieser Situation zufrieden bist. In diesem Fall muss man die Öle ein Leben lang einreiben. Die Ursache für das Hautleiden ist damit aber nicht beseitigt und mit der Zeit kommen nach und nach zu den Hautproblemen auch andere Symptome. Die Folge ist, dass der allgemeine Gesundheitszustand immer schlechter wird. So läuft es immer, wenn man sich mit Symptombehandlung zufrieden gibt.

Im Grunde genommen ist die Sache ganz einfach, man muss nur wissen, ob man Symptome lindern möchte oder die Ursachen für diese Störung beseitigen möchte.

Grüße, Panacea.
 
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17.08.13
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hallo panacea,

du hast recht im tread von earl grey habe ich auch, zu gamma linolsäure geschrieben.
ich traue keinem arzt mehr.
deshalb war ich noch nicht wieder danach gegangen.

nach corona muss ich mich aber auraffen und danach gehen.
meine augen spüle ich auch mit chlor oder borwasser.
das lindert auch.ist aber nicht jedermanns sache.

ich denke meine beschwerden kommen vom leber galle system.

lg gabi
 
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25.09.13
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Ich kann mir die oberflächliche Symptombekämpfung für viele gesundheitliche Konstellationen aber trotzdem als hilfreich vorstellen, nämlich dann, wenn man viele andere Probleme hat und die Hautgeschichte nicht die vordinglichste ist. Manchmal wirken auch Lifesyleänderungen sehr zeitverzögert, in dieser Übergangsphase sind solche Mittel auch gut.
Und für eine riesige Umwälzung der Ernährung, der Umgebung, der Bewegungsgewohnheiten ist auch nicht mehr jeder Organismuss gebaut - so wie ich das hier im Forum teilweise mitbekomme.
 
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12.10.18
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wenn akute beschwerden nicht lebensbedrohlich oder sonstwie extrem heftig und schädigend sind, sollte man sie nicht unterdrücken, weil man dann garnicht merkt, welche sinnvolleren maßnahmen um die ursachen zu beseitigen wirklich helfen.


lg
sunny
 
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17.10.18
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Hallo,

es gibt einige Gründe, warum man den Verzehr von bestimmten Pflanzenölen – oder anders gesagt: die Einnahme von Omega-6 Fettsäuren - reduzieren sollte.

Diese wurden hier bereits angesprochen. Die meisten Pflanzenöle sind reich an besagten Fettsäuren, z.B. Sonnenblumenöl, Sojaöl oder Mais Öl. Diese pflanzlichen Öle sind billig und werden deshalb in großen Mengen in der Nahrungsmittelindustrie verwendet. Abgesehen davon bieten sie noch einen weiteren Vorteil: Sie oxidieren nicht so leicht, wie es bei Omega-3 Fettsäuren der Fall ist.

Macht man sich mit der Zutatenliste gängiger Produkte vertraut, so finden sich diese Öle zuhauf. Und auch zu Hause werden sie von vielen beim Kochen verwendet. Die meisten halten pflanzliche Öle generell für gesund, ohne sich dabei über den Unterschied zwischen Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren bewusst zu sein.

Mit unserer heutigen Ernährung nehmen wir tendenziell zu viele Omega-6 und zu wenige Omega-3 Fettsäuren ein. Diese bilden in unserem Körper quasi ein Paar komplementärer Gegenspieler, die sich im Optimalfall möglichst im Gleichgewicht befinden sollten. Dies ist jedoch häufig nicht der Fall.

Der übermäßige Konsum von Omega-6 Fettsäuren wird mit vielen Krankheiten in Zusammenhang gebracht, u.a. Diabetes, Übergewicht, hohem Blutdruck, Entzündungen (metabolisches Syndrom).

Prof. Worm: „Meine Empfehlung. Raus mit dem Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Weizenkeimöl oder Sojaöl!“

Grüße, Panacea.
 
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