Fermentieren - Rezepte, Zubehör, Bezugsquellen

Ich habe vor 45 Jahren nach Brustkrebs etwa ein Jahr lang fermentiertes Gemüse selbst hergestellt. Hilfreich war Sauerkrautsaft aus dem Reformhaus als Starthilfe. Vielleicht hat das dazu beigetragen, dass ich heute noch lebe.
 
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Habe von Fairment das Fermentierkit gekauft ...ja genau - etwa 60 Euro.

Es macht riesig Spass alles mögliche zu fermentieren, und funktioniert wunderbar!
So esse ich seit vielen Wochen schon jeden Tag ein Schälchen von diesen fermierten Gemüsen/ Früchteschalen/ Zwiebeln Knoblauch - man kann wirklich durchprobieren ...und es schmeckt auch.

Gleichzeitig habe ich noch den Kefir, den ich mit einem speziellen "Gerät" selber herstelle.
:)

Und der schmeckt wirklich grossartig, und man kann ein Beutelchen jeweils vier Mal überimpfen, was also 5 Litern Kefir entspricht...

Das wären also summa sumarum viele sehr gute probiotische Darmbakterien, die nun neu ankommen müssten im Darm, und die Gesundheit verbessern helfen...

Geht es mir nun besser?

Leider nein... :(
 
Ich stelle Tibetischen Milchpilz ohne spezielles Gerät her, Ich siebe einfach nach 1 1/2 - 2 Tagen je nach Außentemperatur die geronnene Milch durch ein Plastiksieb und verwende die Knöllchen für den neuen Ansatz. Das funktioniert seit Jahren mit denselben Knöllchen. Werden es zu viele halbiere ich sie. Ab und zu friere ich eine Portion ein. Sie lässt sich nach Jahren wieder beleben.

Warnen muss ich vor selbst angefertigten Konserven. Mein Sohn hat Kichererbsen in Gläsern eingekocht. Nun ist er mit Botulinusvergiftung in der Neurologie. Das Schlimmste ist vorbei, aber es wird Wochen und Monate dauern, bis er wieder voll hergestellt ist. Das ist zwar selten, aber dann heftig und kann auch tödlich enden. Zum Glück hat er nur selbst davon gegessen. Nicht auszudenken, wenn er seinen Kindern davon gegeben hätte.
 

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