Fälle zur Untersuchung der Menschenrechtslage bei ME/CFS gesucht

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Habe ich gerade zufällig entdeckt. Leider ist das Zeitfenster recht klein..

Untersuchung der Menschenrechtslage bei CFS
Datum: 29.07.2014

Im Verlaufe der kommenden Wochen und Monate werden Fälle von CFS-Patienten gesucht, die in ihren Menschenrechten verletzt wurden, die Krankheit nicht ernst genommen, psychiatrisiert, Behandlung verweigert wurde, keine Rente wegen der Erkrankung CFS erhalten, Diskriminierungen in dessen Folge bei Arbeitsunfähigkeit und auch bei Sorgerechtsfragen hinnehmen mußten.

Der Fatigatio e.V. benötigt dazu gut dokumentierte Unterlagen oder auch Urteile, die uns auch Rechtsanwälte zur Verfügung stellen.

Diese Fälle sollen dann einer offiziellen UN-Kommission in Bonn im September vorgelegt werden.

Nähere Informationen über: [email protected]
Untersuchung der Menschenrechtslage bei CFS - Fatigatio e.V.


tiga
 
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Hallo Tiga
ich habe ja einige Sachen (wie auch andere Betroffene) erlebt, und das wäre toll wenn ich da was über mich einreichen könnte.

Danke für's Einstellen
herzliche Grüsse
Béatrice
 

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Themenstarter
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16.03.10
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Ja, das wäre super Karde.

Die Frage ist, was man unter "gut dokumentiert" versteht.
Wie will man Diskriminierungen, nicht ernst genommen werden, verweigerte Behandlungen, Psychiatrisierung.. beweiskräftig dokumentieren, wenn die Aktenordner mit widersprüchlichen Gutachten, Berichten und dergleichen gefüllt sind..
Hm. Oder können solche Widersprüchlichkeiten schon als Dokumentation gelten?

Ich wette, es gibt KEINEN Betroffenen, auf den nicht mindestens einer der aufgeführten Punkte zutrifft und dennoch werden es die Wenigsten beweisen können..
Ich hoffe, es gibt ein paar..

Viele Grüße - tiga
 

castor

Hallo tiga,

"gut dokumentiert" bedeutet: mach Dich zur gläsernen Patientin, pfeif auf den Schutz persönlicher Daten und ab zum Verein damit, der immer wieder tot gesagt wird. Vielleicht wird Dein Fall dann von Prof. Nix ausgewertet... :p)

Ich kann vor so etwas nur warnen.

Grüße!:wave:
 
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23.05.12
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Ich glaube es gäbe genügend Betroffene wo auch gegen das Menschenrecht verstossen wird - aber wie schaffen wir es eine "gute" Dokumentation herzustellen? Das Problem haben doch viele, vor lauter Akten und Fehlern in den Gutachten und an anderen Orten zb. Behörgen etc. ist man nicht fähig das wesentliche raus zu nehmen. Mir jedenfalls geht das so, ich bin wieder dabei einige meiner alten Unterlagen abzulegen - emotionslos, da mich das ganze sonst erneut zu stark nervt. Es sind Traumatisierungen, die da stattfanden - jedenfalls bei mir, und da klar zu bleiben finde ich extrem schwer.
Ich bin ja seit Jahren dabei jemanden zu suchen, der mir beim Schreiben und Richtigstellen von Fehlern hilft - da kommt von keiner Amtsstelle Unterstützung. Irgendwann werde ich es hoffentlich alleine geschaft haben....

Tiga, ich glaube nicht dass Beweise fehlen, sondern die Sachlichkeit in der Dokumentation... ich werde jedenfalls immer extrem ausschweifend und dann versteht man nicht mehr was ich eigentlich meine...
 
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