Exclusionzone-Wasser im Gemüse: Reduziert Erhitzen den Gehalt? Bedeutung für unsere Gesundheit.

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--- Anm. der Moderation ---

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--- Ende Anm. ---



@Kate : Schau Dir am besten das Video [Anm. Kate: es ist das hier verlinkte Video gemeint] an - danach wird klar, dass diese Exclusionzone für unsere Gesundheit extrem wichtig sein könnte. Entsprechend problematisch wären dann Substanzen, die diese Zone verkleinern oder zerstören können. Und natürlich Mangel an Licht/Wärmestrahlung.
 
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Worin genau siehst du denn den Zusammenhang von roh/gegart und "Exclusionzone"? Letztere ist doch ein physikalisches Phänomen, das sich an den Zellwänden des Körpers herstellt -- wieso soll der Zustand der Nahrung bzw. des Wassers in der Nahrung, wenn diese oben reingesteckt wird, hier eine Rolle spielen? Zellwände hat die Nahrung eh nicht mehr, wenn der Dünndarm sie aufnimmt.
 
Worin genau siehst du denn den Zusammenhang von roh/gegart und "Exclusionzone"?
Erhitzen pflanzlicher Nahrung wird den Gehalt an EZ-Wasser reduzieren - zum einen über thermische Effekte aber auch dadurch, dass die Zellmembranen der Pflanzenteile geschädigt/zerstört werden.
Letztere ist doch ein physikalisches Phänomen, das sich an den Zellwänden des Körpers herstellt
und an den Zellwänden von Pflanzen.
... Zellwände hat die Nahrung eh nicht mehr, wenn der Dünndarm sie aufnimmt.
womit möchtest Du denn diese Behauptung belegen? Zellulose? Im Magen?
Die meisten Enzyme, die zum Verdauen pflanzlicher Nahrung gebraucht werden kommen über die Gallenblase in den Darm und werden auch zum Teil von den Darmzellen selbst abgegeben.
Und Cellulase zur Verdauung der Cellulose produziert das menschliche Verdauungsystem gar nicht. Das produzieren Bakterien erst im Bereich Blinddarm/Anfang Dickdarm.

Danach dürfte ich weiten Bereichen des Darms während des Zersetzungsprozesses EZ-Wassser frei werden. Was das dann für Effekte auf die Schleimschicht und das Darmepithel hat ist vermutlich noch nicht intensiv erforscht und hängt sicher von vielen weiteren Parametern ab.
 
womit möchtest Du denn diese Behauptung belegen?
Wenn es anders wäre, würden unzerstörte Zellen in den Blutkreislauf gelangen. Die Verdauung zerstört die Zellen und setzt ihren Inhalt frei, und was sie nicht zerstören und was auch Bakterien im Dickdarm nicht zerstören können, wird wieder ausgeschieden.

Kann sein, du hast mich falsch verstanden. Ich meinte nicht, "Zellwände hat die Nahrung eh nicht mehr, wenn die Darmzotten der Nahrung im Dünndarm begegnen", sondern "Zellwände hat die resorbierte Nahrung eh nicht mehr, wenn der Dünndarm sie aufnimmt".

Danach dürfte ich weiten Bereichen des Darms während des Zersetzungsprozesses EZ-Wassser frei werden. Was das dann für Effekte auf die Schleimschicht und das Darmepithel hat ist vermutlich noch nicht intensiv erforscht und hängt sicher von vielen weiteren Parametern ab.
Sobald dieses Wasser keinen Halt mehr an einer Membran/Zellwand hat, wird es zu völlig normalem Wasser. Genau deshalb verstehe ich deine These ja nicht!
 
Sobald dieses Wasser keinen Halt mehr an einer Membran/Zellwand hat, wird es zu völlig normalem Wasser. Genau deshalb verstehe ich deine These ja nicht!
Das könnte aber auch eine der noch nicht abschließend geklärten Fragen sein, also ob dieser Vorgang wirklich unmittelbar geschieht oder in dieser Übergangszeit evtl. noch einen Positiven Effekt auf einige Mikroorganismen im Darmmikrobiom und/oder die Darmzellen hat. Dort finden sich ja auch Grenzschichten und Zellwände. Und die Exclusionzone entsteht ja an sehr verschiedenen Grenzschichten (auch einigen Kunststoffen).
Dass das EZ-Wasser durch die Darmzellen bis in den Blutkreislauf kommt hatte ich doch auch gar nicht behauptet.
 
oder in dieser Übergangszeit evtl. noch einen Positiven Effekt auf einige Mikroorganismen im Darmmikrobiom und/oder die Darmzellen hat.
Zuerst wäre doch die Frage, ob es überhaupt einen Effekt hat. Und dann, ob dieser Effekt negativ oder positiv (oder belanglos) ist. Worauf beruht denn deine Vermutung, der Effekt könnte positiv sein?

Bedenken muß man doch auch: Wenn Zellen Techniken haben, um Dinge von sich fernzuhalten, dann haben diejenigen Zellen, die diese Zellen fressen oder in sie eindringen wollen, auch Techniken, um deren Techniken zu überwinden.
 
Bedenken muß man doch auch: Wenn Zellen Techniken haben, um Dinge von sich fernzuhalten, dann haben diejenigen Zellen, die diese Zellen fressen oder in sie eindringen wollen, auch Techniken, um deren Techniken zu überwinden.
In dem Thread geht es ja eigentlich um Kochgeschirr - so gesehen wird das langsam etwas off-Topic.
Diese Aussagen würde ich ja durchaus teilen/gar nicht bestreiten. Ich halte es aber für sinnvoll, diese Fragen zu untersuchen. Möglicherweise kommt man dabei zu dem Schluss, dass das bzgl. der oralen Zufuhr nicht weiter erheblich ist. Könnte aber sein, dass Glyphosat (hat Klinghardt explizit erwähnt) und anderen Stoffe, die die Bildung der EZ-Schicht stören, ein problematischer Faktor für das Darmmikrobiom darstellen. Das würde mich zumindest nicht überraschen. Ebenso wenig würde ich zum momentanen Zeitpunkt halt nicht ausschließen wollen, dass eine orale Zufuhr evlt. doch einen positiven Effekt haben könnte. Und sei es nur dadurch, dass es evtl. den negativen Effekten durch Glyphosat und co. entgegenwirkt.

Ebenso würde mich interessieren, ob das Spikeprotein eine besondere Wirkung auf die EZ-Ausbildung hat.
 
Die Offtopic-Themen ist fast immer die interessanteren ... sonst würden sie ja gar nicht entstehen. ;)

Wie hat Klinghardt begründet, daß Glyphosat die EZ-Schicht stört? (Ich habe den Anfang des Vortrags angehört, aber als dann der Redner gar nicht mehr zu Wort kam und nur noch K. schwafelte, habe ich einen fast körperlichen Widerwillen gegen dieses Video entwickelt und aufgehört ...)
 
Wie hat Klinghardt begründet, daß Glyphosat die EZ-Schicht stört?
Das hat Klinghardt nur beiläufig erwähnt. Da fände ich schon einen Wirkmechanismus interessant. Vermutlich gibt es in dem Bereich auch nicht viele Gruppen, die daran forschen - es existieren da vermutlich noch sehr viele offene Fragen.
Die extreme Bedeutung für den Flüssigkeitstransport in Lebewesen halte ich aber für gut belegt. Allein deshalb wäre es m.E. wichtig, Störfaktoren auszumachen.
 
Die Glyphosat-Behauptung stammt aus einer Studie, die Pollack selbst durchgeführt hat:

Allerdings hat er darin nicht Glyphosat getestet, sondern Roundup, und das enthält bekanntlich Netzmittel. Ich würde denken, daß ein Netzmittel hier schon eine Rolle spielen kann, zumal die physikalische Ursache für das EZ-Phänomen umstritten ist.

Diese Studie finde ich haarsträubend unsystematisch. Es wurden einfach 6 beliebige Substanzen getestet, fünf "gesunde" und eine "ungesunde".
 
Schau Dir am besten das Video [Anm. Kate: es ist das hier verlinkte Video gemeint] an - danach wird klar, dass diese Exclusionzone für unsere Gesundheit extrem wichtig sein könnte. Entsprechend problematisch wären dann Substanzen (Cluster genannt), die diese Zone verkleinern oder zerstören können.

Wassermoleküle sind, räumlich gesehen, elektrisch geladen (Dipole = sie haben 2 elektrische Pole, einen + und einen - Pol). Im Wasser ordnen sich die Moleküle so an, dass sich die Moleküle gegenseitig neutralisieren. Dadurch entstehen im Wasser unterschiedliche Strukturen, die relativ stabil sind. Diese Strukturen (Cluster genannt) wirken in homöopatischen Mitteln, obwohl die Ursprungssubstanz meistens nicht mehr vorhanden ist.

An Rändern werden die Dipole der Moleküle nicht mehr neutralisiert. Das hat mehrere Effekte zur Folge:
- Oberflächenspannung, die von Wasserläufern genutzt wird
- Kapillarwirkung, die das Wasser in Bäumen von der Wurzel zur Krone transportiert
- Gefäßränder (Exclusionszone)
Die Art der EZ ist abhängig vom Material, je nach dem, ob das Material leitfähig ist (Metall), ob es isoliert (Kunststoff) oder ob es biologisch (Zellwand) ist.

Sämtliche Vorgänge im Körper haben auch eine elektrische Komponente, die in der Medizin meistens nicht beachtet wird. Ohne den elektrischen Einfluß würden die ganzen biochemischen Vorgänge nicht funktionieren.

Wenn Wasser aus Gefäßen mit EZ aus den Gefäßen entfernt wird, verhält es sich wie normales Wasser. Eventuell bleiben Strukturen wie bei homöopatischen Mitteln erhalten, die aber meist gesundheitlich nachteilig sind, z.B. trinken aus Metallgefäßen. Auch Getränke aus manchen Kunststoffgefäßen schmecken nicht so gut, z.B. Sekt aus einem Kunststoffsektglas. Das liegt (abgesehen von der Romantik) an der Struktur der EZ, die sich an den Rändern der Gefäße bildet und deren räumliche Anordnung das Getränk geschmacklich und gesundheitlich beeinflusst.
 
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