Entgiftungserscheinungen im "Dry January"?

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Hallo an die Runde,

Da ich, 40+, m, sportlich auf einem ziemlichen Plateau stehe, und auch meine (inzwischen glücklicherweise nur mehr saisonale) Neurodermitis noch immer nicht ganz los bin, habe ich mich dieses Jahr zu einem "Dry January" entschieden - sprich im Jänner keinen Tropfen Alkohol zu trinken. Normalerweise würde ich mich als "Durchschnittstrinker" bezeichnen, ca. 3 Mal die Woche 1-2 Bier, und ca. einmal im Monat deutlich mehr. Leberwerte sind lt. Gesundenuntersuchungen der letzten Jahre top.

Dennoch - gestern und heute (also am Tag 5 bzw. 6) bin ich mit Kopfschmerzen und Übelkeit aufgewacht, und bin kaum aus dem Bett gekommen, obwohl ich länger geschlafen habe als sonst. Kurz gesagt, mit einem Kater, ohne etwas getrunken zu haben.

Klar sind Ferndiagnosen unmöglich, aber auf was würdet ihr tippen? Heftige Entgiftung der Leber? Entzugserscheinungen?

Würde mich über Eure Antworten freuen :)

LG Tarso
 
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Bei den kleinen Mengen, die du gelegentlich konsumiert hast, wirst du wohl kaum süchtig sein. Entzugserscheinungen beginnen auch nicht am Tag 6, sondern am Tag 1.

Da du Neurodermitis hast, würde ich auf einen Histaminschub mit typischen Symptomen tippen. Das kann wetterbedingt sein (-> MCAS). Eine Erkältung könnte ebenfalls im Anmarsch sein.

Jedenfalls gute Besserung! :)
 
Hallo tarso,

falls Du auch eine Frühblüherpollenallergie hast: Hasel und Erlenpollen fliegen schon und können auch Kopfschmerzen und Mattscheibe bescheren.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
ca. 3 Mal die Woche 1-2 Bier, und ca. einmal im Monat deutlich mehr
Scheinbar verstehen das spontan alle hier ..... was verstehst du unter "1 Bier" ?

o,2 oder o,3 L im Glas? Oder o,5 L Flasche / oder auch Glas?
3 x die Woche 1 Liter angenommen, wäre ja schon gar nicht so wenig.

Und was verstehst du dann unter "deutlich mehr" 1-mal im Monat?
Und kann "cirka" auch mehr sein als die angegebenen Zahlen?

Zahlen-bereinigt kommst du vermutlich auf eine ganz schöne Menge, oder?
 
Da ich, 40+, m, sportlich auf einem ziemlichen Plateau stehe ...
Hm, hört sich ja fast nach Leistungssport an, oder auf welchem Niveau / Plateau betreibst du welchen Sport?

Normalerweise würde ich mich als "Durchschnittstrinker" bezeichnen ...
... und machst dir aber Gedanken über den "Durchschnitt", damit erlangt man "normalerweise" ja keine großen Leistungen und Erfolge, wenn man sich am Durchschnitt orientiert.
"Durchschnittstrinker" ist für mich eher ein Wort, mit dem man etwas kaschieren will - Trinker - und es deshalb mit etwas scheinbar Normalem - Durchschnitt - verbindet. Was bleibt ist ein "Trinker", und das verbindet ja kein Mensch, auch kein Kind, mit "Wassertrinker". Niemand sagt "Ich bin ein Durchschnittswassertrinker".
 
mich würde interessieren, wie es dir nach dem dry january ergangen ist! hast du nocheinmal etwas gespürt? ja, ferndiagnosen sind nix. grundsätzlich hat sich deine beschreibung deiner trinkgewohnheiten für mich aber überhaupt nicht problematisch angehört. wenn du drei mal pro woche 1-2 bier trinkst, kann ich mir echt nur schwer vorstellen, dass das dann tatsächlich entzugserscheinungen waren. könnte vielleicht was anderes gewesen sein.
 

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