Enge digitale Begleitung hilft Frauen mit Brustkrebs

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... Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs regelmäßig per App nach ihrem Befinden zu fragen – und darauf umgehend zu reagieren –, kann deren belastende Erschöpfung lindern und ihren Alltag erleichtern. Das belegen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Studie, die heute im Fachmagazin JAMA Oncology* erschienen ist. Sie ist das Ergebnis des Innovationsfonds-Projekts PRO B, das zusammen mit den Krankenkassen BARMER, DAK-Gesundheit und mkk – meine krankenkasse umgesetzt wurde. Aufgrund der positiven Ergebnisse empfiehlt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das neue Behandlungskonzept in die Regelversorgung zu überführen.
...
Ein wöchentliches Sicherheitsnetz

„Das sind Effekte, die sich merklich auf den Alltag der Patientinnen auswirken, die Frauen sind leistungsfähiger und können ihr Leben besser bewältigen“, betont Maria Karsten, die die Studie geleitet hat. „Wir haben sogar Hinweise, dass das PRO-B-Konzept bei manchen Patientinnen die noch verbleibende Lebenszeit verlängert. All das erreichen wir nicht durch ein neues Medikament, sondern allein dadurch, dass wir das Befinden der Frauen regelmäßig und strukturiert abfragen und darauf eingehen.“ Das Fazit der Patientinnen in der PRO-B-Studiengruppe ist eindeutig: In einer Befragung nach Abschluss der Studie äußerten mehr als 90 Prozent von ihnen den Wunsch, dass das neue Behandlungskonzept Teil der Routineversorgung wird.

Stephanie Neumann-Johnston ist eine der Patientinnen, die an der PRO-B-Studie teilgenommen hat. „Die App hat mir gefühlt mehrfach das Leben gerettet“, sagt die 51-Jährige. „Es gibt so viele Situationen und Zwischenfälle, die man nicht einordnen kann, man hat so viele Fragen. In der App kann ich typische Probleme nachschlagen und finde fachlich geprüfte Informationen, zum Beispiel zur Fatigue. So kann ich mir auch am Wochenende selbst helfen. Und der persönliche Kontakt fängt mich emotional und medizinisch auf. Ich kann beispielsweise direkt klären, ob ich ein Medikament gegen Fieber nehmen darf, oder bekomme eine Einordnung meiner Situation: Sollte ich mit diesen Symptomen in die Notaufnahme oder nicht? Die App nimmt einem eine große Last von den Schultern.“ ...


Das ist doch eine gute Entwicklung, finde ich ! - Bleibt zu hoffen, daß dieses Programm tatsächlich in die Regelversorgung aufgenommen wird und dort bleibt .

Grüsse,
Oregano
 
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