Differentialdiagnose/DD FSME

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Gibt es einen Unterschied? Mir kommt langsam vor, die Borreliose gibt es nicht, kann mich aber täuschen.
 
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Hallo Franca,

meinst Du mit dem Titel "Dd fsme" ausgeschrieben "Differentialdiagnostik FSME"?

Gibt es einen Unterschied? Mir kommt langsam vor, die Borreliose gibt es nicht, kann mich aber täuschen.

Und meinst Du damit, daß es NUR FSME gibt, aber keine Borreliose? Wie meinst Du das?

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Was ist der Unterschied zwischen Borreliose und FSME?

Borreliose ist eine bakterielle, die seltener auftretende Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) eine virale Erkrankung. Während gegen die FSME geimpft, aber im Erkrankungsfall nicht kausal (direkt gegen die Viren) behandelt werden kann, verhält es sich bei der Borreliose genau anders herum: Die Bakterien können mit Antibiotika erfolgreich bekämpft werden, wenn eine Infektion erfolgt ist und erkannt wurde, ein vorbeugender Schutz durch Impfung ist allerdings bis jetzt nicht möglich.
Beiden Infektionskrankheiten gemeinsam ist, dass sie vor allem durch Zecken auf den Menschen übertragen werden. Während die Borreliose-Erreger in Deutschland überall (ubiquitär) und wesentlich häufiger (ca. 15%) in den Zecken vorkommen, ist dies bei FSME-Viren nur in bestimmten Risikogebieten und auch dort mit geringerer Verbreitung (ca. 3%) der Fall.
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Was ist der Unterschied zwischen Borreliose und FSME?

Grüsse,
Oregano
 
FSME ist recht selten. Jährlich gibt es in Deutschland so 100-500 Fälle. Auch im Ausland vergleichbar geringe Zahlen - egal wie viel oder wenig geimpft wird übrigens. Wir hier im sogenannten Hochrisikogebiet in Süddeutschland hatten letztes Jahr genau 0 gemeldete Infektionen im Landkreis. Auch reicht eine Impfung meist nicht nur 5-10 Jahre sondern weit darüber hinaus. Ich wurde vor 25 Jahren geimpft und habe noch eine gesunde/ausreichende Menge an Antikörpern und erinnerlich keine FSME oder Symptome davon (dafür mittlerweile Borreliose).
Davon abgesehen laufen die meisten FSME Infektionen ziemlich milde ab wobei hier die Männer im Vorteil sind - bei den Frauen sind die stärkeren Verläufe vorzufinden. Auch dauert die Krankheit i.d.R. nicht lange und bleibende Schäden sind sehr selten (ca. 5%, wobei schwere Schäden bei unter 1% liegen soweit ich informiert bin), Todesfälle die absolute Ausnahme. Problem ist halt, dass man wirklich nichts dagegen machen kann außer versuchen die Symptome zu mildern. In Deutschland verletzen sich täglich weitaus mehr Menschen im Straßenverkehr als es im Jahr FSME Infektionen gibt! Auf eine FSME Infektion pro Tag kommen über 9 Verkehrstote...

Auch wenn ich absolut kein Impfgegner bin dürfte bei der FSME tatsächlich das Risiko bei der Impfung zu erkranken höher sein als an FSME selbst zu erkranken - mit dem Unterschied, dass die FSME eben weitaus brutaler verlaufen könnte als eine nicht zu erwartende Reaktion auf die Impfung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen tomsen,

hättest du bitte für diese und deine anderen Aussagen eine Quelle? Würde mich brennend interessieren.
FSME ist recht selten. Jährlich gibt es in Deutschland so 100-500 Fälle. Auch im Ausland vergleichbar geringe Zahlen - egal wie viel oder wenig geimpft wird übrigens.

Vor allem diese Aussage finde ich spannend.
Ich wurde vor 25 Jahren geimpft und habe noch eine gesunde/ausreichende Menge an Antikörpern und erinnerlich keine FSME oder Symptome davon
Also besser einen Antikörperstatus machen bevor man sich impfen lässt, damit man das Risiko evlt. auftretender Nebenwirkungen so wenig wie möglich eingeht.

Grüssle
Freesie
 

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