Die Zuckerlüge

ich hab Bedenken, dass anstatt des Zuckers mehr künstliche, chemische Süßungsmittel verwendet werden, das finde ich auf Dauer noch schlimmer.
Diese Bedenken sind sicher berechtigt. - Aber ich denke, diees Stoffe müssen deklariert werden, und wir können ja alle lesen ...

Irgendwie bizarr: Coca Cola wirbt jetzt für eine Cola mit „echtem Zucker“:

... Coca-Cola will in den USA im Herbst eine neue Produktreihe mit Rohrzucker einführen. Damit bestätigt das Unternehmen eine Ankündigung von Donald Trump, der die neue Rezeptur eigenen Angaben zufolge eingefordert hatte.

Die neuen Cola-Varianten sollen allerdings nur ein Zusatzangebot sein, stellt der Konzern klar. Es soll demnach die »Produktpalette unter der Marke Coca-Cola erweitern« und auf andere »Anlässe und Vorlieben« eingehen. Der bisher genutzte Maissirup soll also weiterhin zum Einsatz kommen. ...

Auch a. bietet so eine Cola an ...

Grüsse,
Oregano
 
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Diese Bedenken sind sicher berechtigt. - Aber ich denke, diees Stoffe müssen deklariert werden, und wir können ja alle lesen ...

Irgendwie bizarr: Coca Cola wirbt jetzt für eine Cola mit „echtem Zucker“:
Stimmt, die meisten können lesen,
aber viele stört bisher der Zucker nicht, der ziemlich weit vorne unter den Zutaten aufgeführt ist und so werden auch die chemischen, künstlichen Süßungsmittel vielen nicht auffallen / stören, obwohl die noch gefährlicher sind, meine ich.

Ich trinke vielleicht einmal pro Woche eine Cola und dann nehme ich auch eine mit "normalem" Zucker und keinesfalls eine Zero / Light.

Wie bei allem ist das Maß entscheidend und der verantwortungsbewusste Umgang mit Zucker. Ich denke nicht, dass eine Zuckersteuer, die vermehrte Steuergelder für den Staat einbringt, daran etwas ändern wird.
 
Schlimmer als weisser Zucker ist doch kaum etwas.?
ich vermute künstliche, chemische Süßungsmittel sind noch schlimmer, da wenig erforscht, was sie im Körper alles anrichten können; ich vermeide sie.

Zucker macht süchtig, und man kann sich davon entwöhnen. Es ist wunderbar, wenn man dann wieder allein die Süße der Früchte genießen kann oder mancher Gemüsesorten. Früher aß ich gerne Mars, heute wird mir von einem Riegel fast übel, so süß ist der; vielleicht mehr Zucker drin als früher oder ich bin sensibler geworden, da ich allgemein wenig süße.

Am klügsten wäre es, Zucker wie ein Gewürz zu verwenden wie früher.

Quelle Copilot:
Bis ins 18./19. Jahrhundert war Zucker ein Luxusgut, vergleichbar mit Gewürzen wie Zimt oder Pfeffer.
  • Er wurde aus Zuckerrohr gewonnen
  • Zuckerrohr musste aus Indien oder später aus der Karibik importiert werden
  • Transport war teuer
  • Verarbeitung war aufwendig
Deshalb konnten sich nur reiche Haushalte Zucker leisten.
 
Danke für den Link zur Petition.
Alleine die Vermeidung von Adipositas bei Kindern, die andere Länder schon erreicht haben, macht Hoffnung.

Und die Zuckersteuer wäre ein Schritt in Richtung Gesundheitsvorsorge. Und in unserem Gesundheitssystem gibt es ja genug finanzielle Probleme, die mit dieser Aktion langfristig etwas entspannter werden könnten.
 
Das ist übrigens kein Zuckerersatz wie Stevia, sondern ganz normaler Zucker (Saccharose), bloß nicht so raffiniert wie Rübenzucker. Geht in die Richtung von Rohrohrzucker.

ja, ist leider nicht besser, wenn ich denke, dass ich den ein paar Jahre lang gekauft hatte...so lernt man aus Fehlern, macht doch auch Spass, wenn's süss genug ist.. 😁
 
Und die Zuckersteuer wäre ein Schritt in Richtung Gesundheitsvorsorge. Und in unserem Gesundheitssystem gibt es ja genug finanzielle Probleme, die mit dieser Aktion langfristig etwas entspannter werden könnten.
das glaubst du doch nicht wirklich bzw. was erhoffst du dir davon @undichschaffsdoch , was sich durch eine Zuckersteuer verändern bzw. verbessern könnte?

Ich denke,
nur ein Mensch, der sich gesund, bewusst ernähren möchte, wird das auch tun und solche, denen das egal ist, nutzt auch keine Zuckersteuer.


In Großbritannien ist die Fettleibigkeit trotz Zuckersteuer weiter gestiegen, wie der Wirtschaftsrat berichtet.

Dänemark hat eine ähnliche Steuer sogar wieder abgeschafft, weil die Wirkung ausblieb.

Zuckersteuer – Bevormundung ohne Wirkungsnachweis


Beobachtungsstudien messen reale Verhaltensänderungen – einschließlich Substitutionseffekten, wenn Verbraucher auf andere kalorienreiche Produkte ausweichen. Hinzu kommt: Bei der Zuckersteuer handelt es sich faktisch um eine “Softdrinksteuer”. Diese erfasst nur einen Teil des Zuckerkonsums. Süßigkeiten, Backwaren und Convenience-Produkte bleiben hingegen unberücksichtigt. Damit sind die erwarteten gesundheitlichen Effekte zwangsläufig begrenzt.

 
Zuletzt bearbeitet:
das glaubst du doch nicht wirklich bzw. was erhoffst du dir davon @undichschaffsdoch , was sich durch eine Zuckersteuer verändern bzw. verbessern könnte
doch, ich hoffe, dass durch die Zuckersteuer auf Softdrinks
- weniger Limo getrunken wird
- weniger Zucker in Limos gemischt wird
- und falls das alles nicht klappt: mehr Steuern eingenommen werden
die Folgen in den ersten beiden Optionen wären ein etwas geringerer Zuckerkonsum und damit ein wenig weniger Diabetes 2 und Adipositas.
Besser wäre natürlich, wenn diese Zuckesteuer auch auf Fertiggerichte, Backwaren und Süßigkeiten angewendet würde.

Weder Diabetes 2 noch Adipositas würden damit entgültig aufhören, aber es wäre ein kleiner Beitrag. Und weniger behandlungspflichtige Krankheiten heißt weniger Kosten.

Die diskutierte Zuckersteuer ist ein Anfang. Bessere Aufklärung in der Schule und in Medien wäre wünschenswert und hätte vielleicht einen größeren Einfluss.

Es gibt auch positive Untersuchungen und Voraussagen
Deutschlandfunk: Mexikos Zuckrsteuer: Langfristig gesünder
Das internationale Forscherteam aus Mexiko, USA und Großbritannien hat dazu hochgerechnet, was das für die Gesundheit der Mexikaner in den kommenden zehn Jahren bedeutet. Dabei gingen sie von einem dauerhaften Verzicht von zehn Prozent aus. Wenn es dabei bleibt, so prognostizieren die Forscher, ließen sich in zehn Jahren folgende Erfolge verbuchen:

Rund 190.00 Menschen weniger würden an Diabetes Typ Zwei erkranken
20.000 weniger Schlaganfälle und Herzinfarkte
19.000 weniger Menschen, die frühzeitig sterben
Auch finanziell, so die Kalkulation der Wissenschaftler, zahle sich das aus. 983 Millionen Dollar könnten so allein in der Behandlung von Diabeteskranken gespart werden. Voraussetzung dazu ist natürlich, dass diese Veränderung langfristig bleibt. Noch ist nicht abzusehen, ob sich nicht doch ein Gewöhnungseffekt einstellt.
 
Hallo Mara,
ich verstehe nicht, warum du mich so angehst.
Bitte lies meinen letzten Post nochmal.

Ich stimme Oregano zu, es wäre ein Anfang.

Wahrscheinlich wäre der Effekt auf den Zuckerkonsum um so höher, je höher diese Zuckersteuer wäre...
 
Und, sind diese Zuckerersatzstoffe vielleicht gesünder? Bei diesen ganzen Hustenbonbons findet man fast nur noch welche mit Zuckerersatz. Zum einen schmeckt mir das nicht und zum zweiten ist Zuckerersatz nicht selten noch schädlicher als Haushaltszucker. Im Gegenteil suche ich sogar explizit immer nach Produkten, die auch Haushaltszucker enthalten, weil ich eine leichte Fructoseintoleranz habe und Fructose in Gegenwart von Saccharose besser verträglich wird.

Aber ich bin der Meinung, dass man hier differenzieren muss, es gibt sicher Lebensmittel, zu denen auch viele "Life-Style-Getränke" der Jugend zählen, die sehr ungesund sind und die den Grundstein für Gewichtsprobleme im Alter und teilweise auch schon in der Jugend bilden. Aber hier helfen m.E. auch keine sozialistischen Eingriffe in den Markt, sondern Aufklärung besonders auch an den Schulen usw. Anstatt dass man verfrühten Sexualkundeunterricht in den Schulen macht, sollte man die Jugend wohl besser über gesunde Ernährung aufklären! Aber das ist natürlich schädlich für das Geschäft einiger Großkonzerne...
 
Hallo Mara,
ich verstehe nicht, warum du mich so angehst.
Bitte lies meinen letzten Post nochmal.
Ich entschuldige mich bei dir @undichschaffsdoch , wenn du das Gefühl hattest, dass ich dich angehe; das wollte ich wirklich nicht 😟.

Bisher ist keine Zuckersteuer beschlossen und ich persönlich kann einfach keinen Sinn dahinter erkennen, wenn ein paar Menschen evtl weniger Softgetränke trinken und der Staat sich über die Steuern freut.
Ich habe wirklich Bedenken, dass die Hersteller dann vermehrt Süßstoffe einsetzen würden und ich persönlich finde das viel tragischer. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Auch wenn das in Mexiko scheinbar funktioniert.
Copilot: Zuckersteuer in Mexiko bezieht sich nicht auf den Zuckergehalt, sondern auf die Menge des Getränks.
Die Zuckersteuer beträgt 1 Peso pro Liter Softdrink.
Das heißt: Die Steuer macht ein Getränk pro Liter etwa 5 Cent teurer.
In Großbritanien ist die Fettleibigkeit dadurch höher geworden,
das finde ich auch bedenklich, wobei niemand weiß ob das eine mit dem anderen zu tun hat.


Sinn für die Gesundheit würde es machen, wenn der Zucker in allen Softgetränken zur Hälfte reduziert werden müsste oder zumindest zu einem Drittel oder zumindest Viertel... Auch dafür keine Süßstoffe eingesetzt werden.

Mir würds viel besser schmecken, wenn die Cola nur halb so viel Zucker enthalten würde, oder das Fanta, vielleicht manch anderen auch und man gewöhnt sich daran.
Warten wirs ab, wir werden sehen obs eine Zuckersteuer geben wird und ob die was bringt ;)

Schöne Grüße
Mara
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hast Du Recht, Mara :cry:: Die Zuckersteuer in Großbritannien hat nicht wirklich zu einer positiven Entwicklung geführt.
Es gilt also weiter: wer den Zuckerverbrauch reduziert, tut das am besten, indem er Zucker und alles, was süss ist - abgesehen von Früchten in einem gewissen Maß - meidet.
Auch Süßstoffe sind keine gute Alternative.

... Generell gilt, dass man auch vermeintlich gesunde Zuckeralternativen nicht achtlos verwenden soll, in dem Glauben dem Körper etwas Gutes zu tun. Wichtigstes Ziel bleibt, die individuelle „Süßschwelle“ zu senken, an die wir uns über längere Zeit gewöhnt haben. Dafür kann man sich auch genauso viel Zeit nehmen, denn schrittweise ist erfolgreicher. Besonders lohnt sich hier der kritische Blick auf die tägliche Getränkezufuhr, die oft unbewusst einen großen Beitrag leistet. Ab und zu ein süßes Getränk oder süße Leckereien zu genießen – dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Denn sie gehören jedenfalls zu den süßen Seiten des Lebens. ...

Grüsse,
Oregano
 
Eine Zuckersteuer ist der Versuch, Leute zu beeinflussen, denen ihre Gesundheit völlig egal ist oder die kein Wissen darüber haben, was gesund oder ungesund ist. Deshalb sind all die Ratschläge zwar sinnvoll, aber sie zielen auf eine andere Gruppe der Bevölkerung. Diejenigen, die man mit den Ratschlägen nicht erreicht, möchte man mit Lenkungsmaßnahmen wie einer Steuer über ihren Geldbeutel erreichen. Ich finde das nicht so dumm.
 
Mich hat mal interessiert wie andere Länder das machen und wie hoch der Zuckerverbrauch dort in etwa ist.
Ich habe bewusst nur wohlhabende Länder ausgewählt, da mir anfangs auch viele arme Länder vorgeschlagen wurden, in denen der Zuckerverbrauch vorwiegend deswegen gering ist, da sich die Menschen dort kaum Fertigprodukte leisten können.

Deutschland steht erschreckend da und macht viele Fehler, besonders auch unseren Kindern gegegenüber.

Deutschland hat extrem süße Produkte im Vergleich zu anderen Ländern

Beispielsweise:

Deutsche Softdrinks enthalten oft mehr Zucker als dieselben Marken in Japan oder Italien.
Joghurts, Müslis, Backwaren und Kinderprodukte sind in Deutschland viel süßer als in Südkorea oder Japan.

🔥Kinderprodukte sind besonders stark gezuckert. 🔥
Warum?
Weil es keine Obergrenzen gibt.

Deutschland hat sehr große Portionsgrößen

Das ist ein unterschätzter Faktor.
  • In Japan sind Süßigkeiten oft winzig.
  • In Italien ist ein Dessert klein und selten.
  • In Deutschland sind Portionen groß, und „mehr“ gilt als „besser“.
Das führt automatisch zu mehr Zuckerkonsum.

4. Deutschland hat kaum Einschränkungen bei Werbung für Kinder

In Ländern mit niedrigem Zuckerkonsum:
  • Japan: sehr strenge Werberegeln
  • Italien: weniger aggressive Kinderwerbung
  • Südkorea: klare Vorgaben für Schulessen und Werbung
Deutschland:
  • Kinder werden massiv mit Werbung für süße Produkte angesprochen
  • Es gibt kaum Regulierung
  • Das beeinflusst Essgewohnheiten früh

Quelle: Copilot

LandZucker pro Kopf (kg/Jahr)KategorieGesundheitseffekt (grob)Zuckersteuer?Kurzbeschreibung Steuerlage
Japan~17 kgsehr niedrigsehr wenig Übergewicht, sehr niedrige Diabetesrate, höchste Lebenserwartung❌ NeinKeine Zuckersteuer, niedriger Konsum durch Kultur, kleine Portionen, wenig Softdrinks
Südkorea~28 kgniedrigsehr niedrige Adipositasrate, relativ wenig Diabetes❌ NeinKeine Zuckersteuer, traditionelle, eher zuckerarme Küche
Italien~30 kgniedriggute Herzgesundheit, moderates Übergewicht, weniger Diabetes als Nordeuropa❌ NeinKeine Zuckersteuer, mediterrane Ernährung bremst Zuckerkonsum
Portugal~32 kgniedrigmoderates Übergewicht, relativ gute Herzgesundheit❌ NeinKeine Zuckersteuer, traditionelle, eher einfache Küche
Spanien~33 kgmoderat niedrigmoderates Übergewicht, gute Herz-Kreislauf-Werte❌ Nein (national)Keine nationale Zuckersteuer, Diskussionen auf regionaler Ebene
Norwegen~27 kgniedrigrelativ wenig Übergewicht, gute allgemeine Gesundheit✅ JaSteuer auf Zucker, Schokolade, Süßwaren und Limonaden; zusätzlich Importabgaben auf Zucker, Wirkung durch Grenzhandel abgeschwächt
Schweden~35 kgmoderatmoderates Übergewicht, gute Zahngesundheit❌ NeinKeine Zuckersteuer, aber hohe Preise und Regulierung begrenzen Konsum
Deutschland~41 kgmoderat hochhöheres Übergewicht, mehr Diabetes und Karies als Länder mit niedrigem Konsum❌ NeinKeine Zuckersteuer, nur freiwillige Reduktionsziele, bisher wenig Effekt
Australien~57 kghochhohe Adipositas- und Diabetesrate❌ NeinKeine Zuckersteuer, hoher Softdrink- und Snackkonsum
USA~68 kgsehr hochsehr hohe Adipositas- und Diabetesrate❌ National, ✅ regionalKeine nationale Steuer, aber erfolgreiche Softdrink-Steuern in einigen Städten (z. B. Berkeley, Philadelphia
 
Zuletzt bearbeitet:
wow - über 40 Kilogramm Zucker im Jahr....und das ist Durchschnitt....die müssen zusätzlich meinen Zuckeranteil mitessen.... und Australien und USA erst :eek:
 

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