Die Neuroplastizität des Gehirns / Training / Folgen

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In verschiedenen Rubriken hier im Forum wurde schon über die Neuroplastizität des Gehirns geschrieben. Hier noch mehr dazu:

... Gehirnforscher haben in den letzten Jahren festgestellt, dass sich das Gehirn ein Leben lang verändert. Sogar neue Nervenzellen werden bis ins hohe Alter täglich gebildet.

Das Gehirn ist also nicht statisch, sondern baut sich jeden Tag um. Und zwar so, wie wir es benutzen (Neuroplastizität des Gehirns).

Konkret heißt das, unsere Gewohnheiten im Denken, fühlen und Handeln bilden starke Nervenverbindungen. Je mehr wir etwas Bestimmtes denken, fühlen, tun, umso stärker wird die jeweilige Nervenverbindung:
Wenn Sie Ihr Gehör darauf trainieren, fünfzig verschiedene Autotypen an ihrem Auspuffgeräusch im Leerlauf zu erkennen, konnten Sie früher bei “Wetten, dass…?” auftreten.
Wenn Sie Ihre Geschmacksnerven verfeinern, um Bordeaux-Weine nach Lage und Jahrgang zu unterscheiden, wird sich das entsprechende Areal in Ihrem Hirn erweitern und differenzieren.
Bei Jugendlichen, die viele SMS senden, wurde festgestellt, dass deren Gehirnbereich, der für die Daumenbewegung zuständig ist, deutlich vergrößert ist.
Wenn Sie jede Folge vom Dschungelcamp auf RTL verfolgen, werden Sie ein Spezialist in ekligen Mutproben.
Jetzt überlegen Sie doch mal, womit Sie Ihr Gehirn den ganzen Tag füttern?
Bei der Arbeit. Privat.
...
Durch das überfliegende Lesen nehmen wichtige Fähigkeiten unseres Gehirns ab:

- Die Fähigkeit zum logischen Denken, zur kritischen Analyse
- Zu Empathie, zum Empfinden von Schönheit,
- Zur Entwicklung eigener Ideen und
- Zum Umdenken ​
Das hat ja auch politische und gesellschaftliche Auswirkungen.

Wenn immer mehr Menschen ihre Informationen nur noch verkürzt aus dem Internet beziehen oder aus zugespitzten Debatten à la "Hart aber fair" beziehen, bleiben eben nur noch schlagzeilentaugliche Infoschnipsel im Kopf haften. Und die großen Vereinfacher der Politik und des Managements haben leichtes Spiel.

​Winnemuth berichtet selbstkritisch, dass ihre Ausdauer, dicke Bücher zu lesen mit den Jahren abgenommen hat.

Wie ist das bei Ihnen mit dem Scannen und Lesen?
...
"Sonntagsperlen" von
Roland Kopp-Wichmann | Trainer | Coach | Autor |
Albert-Ueberle-Str. 11 | 69120 Heidelberg | Deutschland
https://www.persoenlichkeits-blog.de/archiv

Wichtige Fragestellungen, finde ich ...
Dazu kommt ja noch zusätzlich, daß auch Bewegung draußen dazu beiträgt, unsere Glieder zu trainieren und auch unser Hirn. Auch das fällt immer mehr unter den Tisch :o).

Grüsse,
Oregano
 
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Huhu Oregano,

leider führt der Link nicht zu dem Artikel (aber dafür hab ich viele andere interessante gelesen).

Nur finde ich den Artikel über Neuroplastizität nicht - ich finde auf der Seite auch keine Suchfunktion, sonst hätte ich den richtigen Link eingestellt.

Viele Grüße
Anahata
 

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