Depyrrol kontra ausgewogene Ernährung...???!

Negrina

Hallo allerseits,
jetzt muß ich mal ganz doof fragen, ob ich auf dem Schlauch stehe.... Ich hatte das so verstanden, daß HPU eine SW-Erkrankung ist, die durch schlichte vollwertige Ernährung NICHT in den Griff zu bekommen ist? Mein mich begleitender Homöopath hat Frau Quoos angerufen und sich informiert und ziemlich schadenfroh (?) zu mir gesagt, daß er es nett findet, daß auf den Kapseln ausdrücklich stehe, daß eine vollwertige Ernährung diese eigentlich überflüssig mache. Er ist der festen Überzeugung, daß die Kapseln überflüssiger Luxus sind.
Hat er da jetzt recht und ich brauche die Depyrrol langfristig gar nicht mehr, wenn die Speicher erst mal wieder voll sind? Ich bin in dieser Thematik leider noch überhaupt nicht diskussionsfest, drum hab ich mich jetzt auch sofort aus dem Gleichgewicht bringen lassen...
Ziemlich verwirrte Grüße :?
Silke
 

Leni Q

Hallo Silke,

Da staune ich aber sehr.

Auf der Depyrrol Patienteninformation steht " Eine ausgewogene Ernährung enthält ausreichend Vitamine"
Hierbei handelt es sich um einen Gesetzlich verpflichteter Vermerk!!! Und bei „gesunden“ Patienten ist dies vielleicht ausreichend wenn es dann tatsächlich eine ausgewogene Ernährung ist.
Bei HPU Patienten jedoch :
Zitat:
Angesichts dieser Defizite an B6 (Pyridoxaal-5-Phosphat ), die Aufnahme von Zink, Chrom, und in kleinerem Maße auch Mangan und Magnesium, stark verringert, kann man auch nur von einer Pyridoxaal-5-Phosphat-Defizit ausgehen. Vitamin B6 ist auch beteiligt bei der Produktion von Vitamin B3 aus Tryptophan. Auch diese Vitamine sind bei HPU-Patienten herabgesetzt.
Es ist hier die Rede von Mängeln, die nicht durch den Verzehr von vitaminreicher und / oder mineralhaltiger Nahrung ausgeglichen werden können. Diese Mängel resultieren aus der Produktion einer Gruppe chemischer Verbindungen, Pyrrolen genannt.
Zitat Ende.
Liebe Grüße und ein Frohes für alle Forumleser und ein gutes 2005 zugewünscht.
Leni Q
~0 ;)
 

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