Depressionen fördern Herzinfarkte

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www.welt.de/data/2006/11/27/1125598.html

"Die Psyche wirkt nach neuen Forschungsergebnissen viel stärker auf das organische Befinden als bisher angenommen", erklärt Jordan. Herzleiden könnten nur ganzheitlich behandelt werden, wenn dabei psychosoziale Faktoren wie Lebenssituation oder Stress, Erschöpfung, Ärger und eine negativ wirkende soziale Umwelt berücksichtigt würden.

Na, da schau her. Die Schulmedizin gewinnt ganz "neue" Erkenntnisse. :rolleyes:

§208

Nächstdem muß das Alter des Kranken, seine Lebens-Weise und Diät, es müssen seine Beschäftigungen, seine häusliche Lage, seine bürgerlichen Verhältnisse u.s.w. in Rücksicht genommen werden, ob diese Dinge zur Vermehrung seines Uebels beigetragen, oder in wiefern alles dieß die Cur begünstigen oder hindern könnte. So darf auch seine Gemüths- und Denkungs-Art, ob sie die Cur hindere, oder ob sie psychisch zu leiten, zu begünstigen oder abzuändern sei, nicht aus der Acht gelassen werden.

Organon der Heilkunst, Samuel Hahnemann, 6. Auflage, Ausgabe 1921
 
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... Depression ist aber auch ein Risikofaktor für Menschen, die einen Herzinfarkt hinter sich haben. An der Universität von Montreal fand sich unter jeweils acht Herzinfarkt-Patienten einer mit einer schweren Depression; seine Überlebenschance war fünf mal geringer als die der anderen Patienten mit einer vergleichbaren Herzschwäche, aber ohne Depressionen.

...Im Vergleich zum Durchnitt hatten Personen, die außergewöhnlich feindselig und wütend, sehr ängstlich, traurig, pessimistisch oder angespannt waren, das doppelte Risiko einer ernsten Erkrankung, darunter etwa Asthma, chronische Ko0fschmerzen, Magengeschwüre, Herzschwäche und Arthritis.

Das Buch heißt: "Die heilende Kraft der Gefühle" / Gespräche mit dem Dalai Lama/ über Achtsamkeit, Emotion und Gesundheit. ISBN 3-423-36178-6

Kaba
 

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