Depression, Somatisierung oder doch Fibromyalgie oder CFS

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24.02.18
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Selbstrecherche und kritisch fragen.

Arginin hat eine Halbwertszeit von 2h. Zusammen mit Ornithin mildert es Cortisol.
So gesehen würde ich, Arginin und Ornithin vor dem schlafen gehen nehmen um das Cortisol abzubauen.

Mein Cortisoltagesprofil war auch im "grünen Bereich" außer morgens.
Das sagt aber nichts konkretes aus.


Ein gesundes Tagesprofil sieht so aus. Allerdings ohne Einheit :-(

Du kannst das ja mal gegenchecken. Meine Kurve kommt dem akuten Stress nahe obwohl bis auf Morgens alle Werte im Normbereich waren. Eine korrekte Kurve beginnt morgens hoch, flach ab, und steigt Abends wieder.

Das die 49 Aminosäuren die Bausteine des Lebens sind bestreitet wohl niemand. Aber warum sollte man substituieren wenn Werte im gesunden Mittel liegen?
Ein gesunder Mensch ( wo du ja hin willst) braucht auch keine Werte an der oberen Grenze. Denen gehts auch mit mittleren Werten gut. Man könnte unterstellen zu behaupten, wenn man nur mit hohen Werten sich gesund fühlt, werden die Symptome nur besser wenn hohe Aminowerte irgendwelchen anderen Mängel überdecken. Hört sich nicht nach Ursachenforschung und Beseitigung an.
 
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02.01.05
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Hallo Immi,


Lt. Bericht von Spitzbart ist meine Leber OK
Was wurde außer den beiden leicht erhöhten bzw. grenzwertigen Leberwerten noch betreffend die Leber untersucht?
Denn diese beiden Werte schließen eine Leberkrankheit nicht aus.

Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass gerade diese von mir genannte Kupferspeicherkrankheit sehr oft übersehen wird.
Man geht davon aus, dass 2 Drittel aller Menschen, die diese Krankheit haben, nie davon erfahren. Sie gehört zu den eher seltenen Krankheiten (vielleicht auch nur, weil sie oft nicht geprüft wird).

Auch bei mir wurde sie fast übersehen. Denn ich musste sogar in einer auf Leberkrankheiten spezialisierten Klinik darauf bestehen, dass ich eine Leberbiopsie mit der Bestimmung des Kupfers im Lebergewebe erhalte.
Das Kupfer war, wie ich es zuvor anhand der etwas auffälligen Laborwerte (Kupfer, Coeruloplasmin und freies Kupfer) vermutet habe, dann so hoch, dass diese Krankheit damit diagnostiziert werden konnte.
Denn ein deutlich erhöhtes Leberkupfer ist meist beweisend für diese Krankheit.
Ich will damit sagen, dass selbst erfahrene Leberärzte sich manchmal damit schwer tun, diese Krankheit überhaupt zu prüfen.

Gruß
margie
 

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02.01.05
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Hallo immi,

Ich habe mal wegen Deines erhöhten Cortisolwertes gegoogelt und dabei gelesen, dass Depressionen zu einem erhöhten Cortisolwert führen können:
.
Depressionen gehen mit einer erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol einher“, erklärt Waller
Das würde heißen, dass man die Ursache der Depressionen angehen muss.

Bei der von mir genannten Kupferspeicherkrakheit hat ein Viertel der Patienten nämlich auch Depressionen.

Das erhöhte Cortisol wäre also durchaus denkbar als eine Folge dieser Kupferspeicherkrankheit - wenn Du sie haben solltest natürlich.


Gruß
margie
 
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24.02.18
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Depression ist ja im eigentlichen Sinne "nur" ein Syndrom.
Ausgelöst durch Vitalstoffmängel ( nicht nur Vitamine, sondern auch Aminosäuren und Hormone)
Die Sache ist nun die das Depressive Menschen oft einen erhöhten Cortisolspiegel und auch Ängste haben was sich alles miteinander bedingt. Heist so viel wie: Durch falsche Überzeugungen, bewertet man falsch. Durch falsche Bewertungen handelt man falsch. So kommt es entweder zu chronischen Angstzuständen oder durch chronische Erschöpfung. Erhöhtes Cortisol, wodurch nach Jahrelanger Stressreaktion die Nebenniere beginnt auszusteigen oder bevor sie das tut zu viel von Cortisol ausschüttet.

Beispielsweise: Ich muss ja dieses und jenes erledigen ( ich muss ja die Ursache meiner Krankheit herausfinden um gesund zu werden). Oder ich kann nicht nein sagen. Es hat etwas mit Zwänge zu tun der unser Antrieb steuert.Geistig könnte man schon ( also der Wille ist da), körperlich schaffen wir es aber nicht weil wir zu müde und erschöpft sind. Teufelskreis.
Oder man bewertet die Situation durch falscher Überzeugung falsch wodurch man sich unter Druck gesetzt fühlt. Beispielsweise: Habe ich eine tödliche Krankheit? Ich muss doch irgendwas schlimmes haben was keiner findet und werde daran sterben... ... wie Wahrscheinlich ist es denn eine äußerst selten tödliche Krankheit zu haben die keiner findet? Gab es Expositionen, gab es Vorbelastungen in der Familie, gibt es aktenkundige Diagnosen eines organischen Schadens?

Die andere Seite des Syndroms sind Traumas

So gesehen ist eine Psychotherapie, sofern eine Depression sichergestellt wurde, sehr hilfreich um die Überzeugungen zu ändern sodass man fortan sich so verhält das man nicht mehr in Stresssituation gerät, nicht mehr denkt das man mir das Bein abnehmen muss wenn ich mich am großen Onkel gestoßen habe und Techniken erlernt die im Falle von Stress funktionieren um wieder runter zu kommen.
Also ja, die Psychoschiene beim Psychodok ist sehr wichtig. Und es ist auch nicht vermessen wenn der Allgemeinmediziner eine Überweisung zum Psychologe ausstellt.

Trotz allem kann es auch organische Ursache haben wie beispielsweise Morbuswilson, Leber und Niereneinschränkungen durch Ansammlungen von Neurotoxine sowie Neurotoxine selbst. Dieses Gebiet ist aber wesentlich einfacher zu erforschen als die Psychoschiene da man bei organischen Ursprungs handfeste Laborwerte ermitteln kann. Ein guter Therapeut kann das. Gibt leider nicht viele.

Der Psychodoktor ist nur ein Baustein der Gleicheng. Normalerweise.
 
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02.01.05
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und die anderen 3 Viertel oder 75% ?
also die Mehrzahl der Fälle?
Diese Frage von Dir zeigt, dass Du die Eigenart dieser Krankheit nicht kennst.

Ich hatte auch bereits ausgeführt, dass diese Krankheit sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise präsentieren kann:
Es gibt im groben folgende Varianten:
--Die hepatische Variante
--die neurologische Variante
--die psychiatrische Variante
--und Mischformen aus 2 oder aller 3 dieser Varianten.

Dementsprechend haben einige eben auch Depressionen und dies in aller Regel bei der psychiatrischen Variante.

Sollte Immi diese Krankheit haben, dann wäre es wohl am ehesten diese psychiatrische Variante und die dürfte zu vermutlich 100 % der Fälle von Depressionen begleitet sein.
Es kann aber auch vorkommen, dass bei den übrigen Varianten Depressionen auftreten, wenn vermutlich aber seltener.
Aber ob Immi diese Krankheit hat oder nicht, kann man aufgrund der wenigen bisher bekannten Fakten noch nicht sagen.
Es war von mir nur ein Hinweis, weil der GPT-Wert oben als leicht erhöht angegeben wurde und weil die sonstige Symptomatik passen könnte.
 
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24.02.18
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gpt erhöht: Vielleicht zu viel Zucker und Fett gegessen ? 😁
 
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23.07.18
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Beides nicht......Zucker soweit möglich garnicht mehr und Fett ebenso

Ich spreche morgen meinen Hausdoc mal auf die Leber Sache an.
 
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02.01.05
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GPT-Erhöhung:

- GPT 34 U/L - Referenz < 30
- GOT 28 U/L - Referenz < 30
- Gamma GT 21 U/L - Referenz < 30, ideal unter 20
Ist denn der angegebene Normbereich auch korrekt?
Wenn der Normbereich nämlich höher liegt, dann ist die GPT normal.
Bei Männern sind nämlich in den Laboren, die ich kenne, die Normbereiche höher definiert.
(Nichtsdestotrotz soll es auch M. Wilson-Fälle mit normalen GPT- und GOT-Werten geben ...).
 
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24.02.18
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Hallo, ich bin 46, Vater von zwei Kindern und habe seit 2011 zunehmende difuse Körperbeschwerden. Angefangen mit Schwindel und Anspannung im Nacken.....über die Jahre Psychosomatik und Psychiatrie mit allen Mittel die dazu gehören. Inzwischen auch alles was die Orthomolekulare Medizin so hat.
Inzwischen sind Muskelschmerzen, Anspannung, Abgeschlagenheit, Benommenheit und starke innerliche Unruhe mit Durchschlafstörungen mein elementares Problem.
Intensiv jetzt sei 03/18......
Da ich mich gerade in einer Reha befinde wurde ich hier auf ein übersteigertes Vegetativum und eine überreichte Amygdala angesprochen.......
Hier im Forum und im Netz habe ich hierzu schon Einiges zum Gupta Programm - Amygdale Retraining gelesen.
Nur ich kann kein Englisch......kann mir hier aus Erfahrung jemand sagen ob ich mit der deutschen Version betreffend meiner o.g. Symptome weiterkommen könnte ...... es probieren soll.

LG Immi

Laut diesen Link lässt sich die Amygdala mit Dopamin und GABA steuern.
Bekommt die Amygdala viel GABA, entspannt man.
Bevor ich mit den Gubtaprogramm starte, welches wohl sehr anstrengend und Zeitaufwendig ist, würde ich erstmal GABA checken und wenn erniedrigt, es mal für einige Wochen nehmen zum testen. Vielleicht erübrigt sich dann jegliches Training.
 
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23.07.18
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Gaba hatte ich auch schon über Wochen probiert.....leider ohne Erfolg.
In der letzten Woche wurde es leider so schlimm, dass ich jetzt stationär in der RWTH Uniklinik Aachen bin ?:-(
 
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24.02.18
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Gaba Sublingual?
Einfach geschluckt und Resorbtion über den Magen geht nicht. Es gibt keine Resorbtion ins Gehirn.

Das ist aktuell mein Freund:

Sehr trocken seine Vorträge, auf absolut hohem Niveau. Und ich denke wenn es Stoffwechselkrankheiten mit unseren Symptomen sind, der kann sie beheben und identifizieren.
 
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Ich habe Gaba max genommen.....das sind die notwendigen Vorstufen von Gaba.....hierzu war ich zuvor auch bei Dr. Bieger.....

Hat mir leider aber nicht geholfen.......
 
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24.02.18
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Schade. Was hat er selbst gefunden und als Diagnose gestellt. Welche Medizin hat er dir verschrieben und was hatte geholfen?
 
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Er hat mir leider nicht weiterhelfen können
 
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Ich habe ausführliche Voruntersuchungen dort vorgelegt. Deshalb hat er nur einzelne weitere Blutparameter bestimmt und mir Adrecore und Gaba max verschrieben.......hat aber nichts gebracht.
 
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