Darmsanierung billig

oli

Hallo,
ich habe gelesen, dass die Darmsanierung mit Bakterienpräparaten problematisch ist, da der Darm diese nicht als körpereigen anerkennt. Außerdem soll der Status wieder schlechter werden, wenn man die Mittelchen nicht mehr nimmt. Gelesen bei Robert Gray "Darmheilungsbuch".
Außerdem sind diese Mittel ja nciht gerade billig.
Laut Gray sollen die "guten" Bakterien, die noch im Darm vorhanden sind, gut gefüttert werden. Dies kann man mit der Ernährung schaffen oder auch wieder teure Produkte kaufen. Man kann sich aber anscheinden auch ganz günstig selber ein ganz natürliches Mittel zur Darmsanierung brauen.
http://www.neurodermitis.ch/dropnews/tipps/dr2004-08-29-1220.html

Ich habe das nicht ausprobiert. Kenne das also nur aus dem Buch und aus der Theorie. Da sich hier aber viele mit dem Darm beschäftigen, wollte ich mal diese günstige Alternative bekannt machen.
Vielleicht gab es dieses Thema auch schon mal, dann tut´s mir leid, wegen der Wiederholung.
 
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Hallo,
ich würde gerne eine Darmsanierung machen, bei der alte Schlacken von den Darmwänden entfernt werden.
Hat jemand Erfahrung mit der Darmreinigung nach Robert Gray?
Dann habe ich noch die "Ejuva" Reinigung gefunden. Beide sind relativ teuer.

Gray: Von der Müllkippe zurück zur Wiege der Gesundheit
Ob solche Vorwürfe zutreffen, ist umstritten. Tatsache ist, daß vor allem die Amerikaner seit langem nach alternativen Darmreinigungsverfahren suchen. Die älteste und natürlichste Reinigungsmethode, das Fasten, erschien den Neuerern zu schwierig, weil dabei häufig diffuse Ängste auftreten und vielen die dafür notwendige Disziplin fehlt. Von den zahlreichen Ansätzen, die in den USA entwickelt wurden, sind in Deutschland besonders zwei bekannt: Die Ejuva-Darmreinigung und die Reinigungskur nach Robert Gray.
Gray (1946-1990), der bei einem Autounfall früh ums Leben kam, machte die Ergebnisse seiner neunjährigen Forschungen schon 1981 publik. Seine Darmkur sollte folgende Kriterien erfüllen: 1. wenig Zeitaufwand erfordern, 2. ohne schwierige Begleitmaßnahmen wie Diät, Fasten oder Einläufe auskommen, 3. von jedem zu Hause selbst durchgeführt und schadlos unterbrochen werden können, 4. von Beginn an das Wachstum der positiven Laktobakterien fördern, 5. dem individuellen Grad der Verschlackung gerecht werden und nicht durch pauschale Dosierung Schaden anrichten, 6. Heilreaktionen durch individuelle Handhabung steuern und 7. die Verabreichung von künstlich gezüchteten Bakterienstämmen überflüssig machen. Nach Auskunft des Heilpraktikers Wolfgang H. Müller, der die Gray-Kur bei uns eingeführt hat, ist "ein realistischer Zeitraum von mindestens drei Monaten anzusetzen", um beim üblichen Grad der Verschlackung eine gründliche Reinigung zu erreichen. Von den zahlreichen propagierten Schnellverfahren ("Quickies") hält Müller wenig: "Man kann den Darm nicht zu etwas zwingen". Für gehetzte Managertypen möge so etwas bedingt taugen, für die meisten Menschen indes nicht. Vor allem deshalb nicht, weil auch die Psyche Zeit brauche, sich von alten Gewohnheiten zu befreien und die verdrängten Lebensthemen zu bearbeiten, die während der Darmreinigung manchmal bewußt werden. Erst am Ende eines oft schwierigen "Loslaßprozesses" könne aus der "degenerierten Müllkippe" wieder eine "Wiege der Gesundheit" werden. Auf der körperlichen Ebene treten selbst bei vorangegangener CHT oder nach dem Fasten noch intensive Ausscheidungsreaktionen auf: Häufigkeit, Menge und Form des Stuhls verändern sich, ebenso der Geruch, wenn gärendes Material abgeht. Stuhldrang nach jeder Mahlzeit ist nicht ungewöhnlich und durchaus erwünscht. Bisweilen verlassen neben zähen, gummiartigen Ablagerungen auch Parasiten wie Würmer und Pilze den Verdauungstrakt, selbst Bandwurmabgänge wurden beobachtet. Solch dramatische Veränderungen sind aber nicht die Regel, dafür ist in den meisten Fällen ein spürbarer Zuwachs an Vitalität spürbar. Überflüssige Pfunde verschwinden eher nebenbei, Schlanke verlieren dagegen kaum Gewicht. Die Entgiftung erfaßt den ganzen Organismus, was unter anderem in einem gesteigerten Traumerleben zum Ausdruck kommt. Wer schon immer vorhatte, sich von alten Mustern zu trennen und einen echten Neubeginn sucht, erhält durch die Gray-Kur den notwendigen Motivationsschub. Eine psychotherapeutische Begleitung ist normalerweise nicht erforderlich.
Die Darmsanierung nach Gray ruht im wesentlichen auf zwei Säulen, die durch flankierende Maßnahmen ergänzt werden: den Reinigungstabletten und dem Massebildner, die - allmählich steigernd - für etwa ein Vierteljahr einzunehmen sind. Bei den Reinigungstabletten handelt es sich um Kräuterpressungen mit dem pflanzlichen Bindemittel Duratex, die Myrtenbaumrinde, Guargum, Irisches Moos, Maisfaden-Extrakt, Rosmarin, Vogelmiere, Gewürznelken und Spitzwegerich enthalten. Der Massebildner ist aus Flohsamenschalen, Löwenzahnwurzel, Zwiebeln, Spirulina-Algen, Gewürznelken und Calcium Pantothenat zusammengesetzt. Die Kräuter sind so kombiniert, daß sich ihre Einzeleigenschaften zu verschiedenen synergistischen Gesamtwirkungen addieren. Dadurch wird erreicht, daß auch die härtesten und verklebtesten Substanzen aufweichen und sich von der Darmwand lösen. Darmregulatoren beugen Verstopfung und Durchfall vor, sogenannte Karminativa vermindern die Gasbildung, lymph- und blutsäubernde Mittel sorgen für den schnellen Abfluß von Zelltrümmern und Entzündungskeimen und wirken einer erhöhten Toxizität des Blutes durch freigesetzte Gifte entgegen. Spirulina, Calcium und Zwiebeln tragen schließlich zur natürlichen Vermehrung der patienteneigenen Laktobakterienflora bei. Auf die äußerliche Zufuhr von Zuchtstämmen wird bewußt verzichtet. Obwohl die Darmsanierung nach Gray im Prinzip ohne Umstellung der Alltags- und Eßgewohnheiten möglich ist, wird die Bedeutung einer vollwertigen, vitalstoffreichen Ernährung nicht übersehen. "Wenn der Körper auf Reinigung umschaltet, ist es unsinnig, Schokolade zu essen", sagt Müller. "Das ist genauso, wie wenn ich beim Fasten weiter rauche". Grundsätzlich kann jeder Gesunde die Gray-Kur durchführen, jedoch nicht länger als fünf Monate, um Gewöhnungseffekte zu vermeiden. Schwangeren rät Müller davon ab, "einen Loslaßprozeß in einer Zeit zu beginnen, da die Frucht heranreifen und gehalten werden soll. Während der Stillzeit kann ein Reinigungsprozeß jedoch auch für das Baby von Vorteil sein." Abstand nehmen sollten auch Patienten mit frischen Operationsnarben im Verdauungstrakt (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und Menschen, die regelmäßig Nitrofurantoin, Digitalis oder Salicylate einnehmen, da hier Wechselwirkungen zu befürchten sind.


Ejuva: Vier Phasen, die man individuell variieren kann
Die Ejuva-Darmreinigung, die von dem Amerikaner Steven Hurwitz entwickelt wurde, unterscheidet sich von der Gray-Methode trotz mancher Gemeinsamkeiten in einigen Details. Bei der Kräuterauswahl hat man nach Aussage der Diplom-Oekotrophologin Sabine Dörries neben der Reinigungskraft auf die ganzheitliche und harmonisierende Komponente besonderen Wert gelegt. Diese Funktion erfüllen vor allem traditionelle ayurvedische und chinesische Kräuter, die wie alle übrigen Zutaten entweder aus Bioanbau oder aus Wildsammlung stammen. Das Ejuva-Programm umfaßt fünf Einzelprodukte, die sich gegenseitig ergänzen: 1. Kräuter-Kompretten "Power", 2. Kräuter-Kompretten "Balance", 3. Massebildner (Kombi-Shake) aus Flohsamenschalen-, Flachssamenschalen- und Chiasamen-Pulver, 4. verflüssigte vulkanische Tonerde und 5. ein Mikroflora-Präparat. Bei der Herstellung, die inzwischen ganz in eigener Regie stattfindet, greift man neuerdings auch auf energenisiertes (tachyonisiertes) Wasser und Chakren-stimulierde Blütenessenzen zurück. Das komplette Ejuva-Verfahren gliedert sich in vier Etappen, die in etwa einem Monat durchlaufen werden. Während der Vorbereitungsphase nimmt man die Mittel noch neben den normalen Mahlzeiten ein, danach wird schrittweise die Zahl der Mahlzeiten reduziert und die Einnahmehäufigkeit der Mittel erhöht. Den Abschluß bildet eine "Turbo"-Phase, in der außer Obst- und Gemüsesäften nichts mehr gegessen wird und die Ejuva-Produkte fünfmal am Tag anzuwenden sind. "Ohne Zweifel werden sich bei den meisten Personen die größten Ergebnisse während der Phase 4 einstellen", schreiben die Ejuva-Macher in ihrer Anleitung. Dennoch sei es wichtig, sensibel auf die Reaktionen des eigenen Körpers zu achten und nicht mehr von ihm zu fordern, als er leisten kann. Das heißt: bei ausgeprägten Reinigungsreaktionen wie Unwohlsein, Schwäche oder Aufflammen alter Beschwerden sollte man zur vorangegangenen Phase zurückwechseln, bis man sich gut genug fühlt, den nächsten Schritt zu tun. Es sei nicht immer notwendig, alle vier Phasen zu absolvieren. Aus der Erfahrung heraus, daß manchen Personen ein behutsameres Vorgehen eher entspreche, was häufig bei alten Menschen mit verlangsamtem Stoffwechsel der Fall sei, habe man, so Dörries, eine modifizierte Kur entwickelt, die nur die ersten beiden Phasen berücksichtigt und auf drei bis vier Monate ausdehnt. Dörries hält es für notwendig, während der Ejuva-Darmreinigung von Beginn an Laktobazillen einzunehmen, "weil viele Menschen die verkehrten (Gärungs-)Bakterien haben, die wir ansonsten weiter füttern". Das Ejuva-Präparat "Pro Flora" unterscheide sich von herkömmlichen Mitteln dadurch, daß es nicht aus tierischem Material, sondern aus humanspezifischen Darmbakterien isoliert worden sei. Damit sei nicht nur die Verträglichkeit verbessert, sondern auch die Chance, daß die Ansiedlung der Mikroorganismen beim Patienten auch tatsächlich gelingt.
Große Sorgfalt bei Herstellung und Auswahl der Zutaten
Die hier beschriebenen Darmreinigungsverfahren irritieren manchen Interessenten durch den hohen Kostenaufwand von mehreren hundert Mark. Inwieweit die Preise gerechtfertigt sind, kann hier nicht beurteilt werden. Sicher ist, daß beide Anbieter an die Qualität der Rohstoffe und die Verarbeitung hohe Ansprüche stellen. Gängige Arzneien und Nahrungsergänzungen enthalten bis zu 30 Prozent Füllstoffe, um die Masse maschinentauglich zu machen, außerdem fast immer synthetische Farb- und Geschmacksstoffe. Bei Gray und Ejuva bleiben diese fragwürdigen Ingredienzen außen vor. Auch hohe Temperaturen, so Dörries, werden zur Schonung der pflanzlichen Wirkstoffe vermieden, Ejuva liege sogar unter 40 Grad. Für Dörries ist die Darmsanierung eine gute Basis, um den weit verbreiteten Pilzbefall des Darmes gezielt zu behandeln. Ejuva bietet zu diesem Zweck auch ein Candida-Programm an. Oft tauche die Frage auf, ob sich die Darmreinigung mit Kräutern auch für Kinder eigne. Dies sei bei angepaßter Dosierung nicht grundsätzlich auszuschließen. Solche und andere Zweifelsfälle sollten Sie jedoch nicht selbst entscheiden, sondern mit einem kompetenten Therapeuten besprechen.




Sanfte Darmreinigung mit der Kraft von Kräutern (Suk 11/97)

Dann lese ich immer wieder von Flohsamen(schalen)...reichen die aus um alle Schlacken zu lösen?

In der Ayurveda-Therapie wird 3 Tage lang ein Reis-Mungbohnen-Gemisch mit ayurvedischen Kräutern gegessen und am 4. Tag mit Rizinusöl abgeführt. Das soll angeblich auch alle Schlacken lösen.

Ich zweifle allerdings an den schnellen Verfahren, die nur wenige Tage dauern. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass sie so effektiv sein sollen, wie die über Monate.

Hat jemand Erfahrung mit einer dieser Methoden? Oder kennt eine andere Effektive? Vielleicht hat auch jemand die von Oli ausprobiert (s.o.)?

Viele Grüße
Kerstin
 

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04.02.07
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Hallo, ich weiß nicht, ob es nötig ist, so umfangreich zu entschlacken. Mir bekommen zum Beispiel Einläufe gar nicht. Einmal ausprobiert und den ganzen Tag krank gefühlt. Was ich sehr empfehlen kann, ist ein Darmflora-Status zu machen. Nicht jedem Menschen fehlen die gleichen Bakterienstämme. Ich kam zum Beispiel überhaupt nicht mit Symbioflor weiter. Ich brauche auch keine anderen Bakterien, außer Milchsäurebakterien. Seitdem ich das für MICH richtige Mittel gefunden habe, geht es mir besser. Da ich auch häufig Durchfall hatte (habe?), brauchte ich auch nicht den Darm zu reinigen. Ich würde es aber mit einfachen Mitteln wie Flohsamenschalen versuchen... Was ich auch festgestellt habe: natürlich ist es gut, die eigenen, schon vorhandenen Bakterien zu vermehren, doch bei mir war das gar nicht mehr möglich, weil die ganze Darmflora "platt" war. Jetzt führe ich mir das "Zeug" erst einmal von außen zu und es geht mir viel besser. Für mich ein Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Übrigens habe ich auch festgestellt, dass man schon eine gewissen Menge zuführen muss. Bei mir sind das mind. 2 Milliarden am Tag.
LG Pimpanella
 
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21.05.06
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Ich hab gehört, dass einige Leute auf Einläufe schlecht reagieren weil man dadurch ja entgiftet. Ich hatte auch gedacxht, dass es mir danach supergut geht, wie so oft beschrieben, aber scheinbar kann es einem danach auch erstmal schlechter gehen. Hat also vielleicht nichts zu sagen.
 
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22.04.06
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Kerstin schrieb:
Die Darmsanierung nach Gray ist im Prinzip ohne Umstellung der Alltags- und Eßgewohnheiten möglich.
Eine Kur ohne Umstellung der Eßgewohnheiten mag durchaus einen Effekt bringen, aber nach der Kur geht dieser Effekt wieder zurück.

Viele Grüsse
Wero
 
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23.03.05
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Hallo Darmsanierer - ich habe gerade hinter mir - ohne Probleme.
Keine schnick-schnack: Aktiv Kohletabletten, täglich 2 Stück, 2 Lit. Wasser - nach 10 Tagen fühle ich mich richtig wohl.
Wenn jemand sowas macht - soll damit rechnen, erstemal kommt ein Verschlechterungsphase - dauert Paar Tage - dann langsam geht Bergauf. Kann man aushalten. Kohletabletten saugen alles auf, ich kann so viel täglich nehmen wie ich will ohne Nebenwirkungen, usw.
Nur, aufpassen: mindestens 2 liter Wasser täglich trinken - sonst kann ein Verstopfung auftreten!
Viel Spaßß bei ausprobieren: Judit:klatschen
 
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14.01.04
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Hallo

Dann lese ich immer wieder von Flohsamen(schalen)...reichen die aus um alle Schlacken zu lösen?
Natürlich nixcht, aber es reicht aus, viele zu lösen und ist billig und einfach. Mit nachträglichjem Darmaufbau hilt es recht gut. Es ist dann eine 20 (Aufwand) 80% (wirkung) Methode
 
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01.07.06
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36
Hi,

also ich habe vor ca. 1,5 Jahren aufgrund einer nachgewiesenen extrem (!) schlechten Darmflora mit einer Behandlung angefangen. Die Schutzflora war kaum noch vorhanden, die schlechte Flora teilweise extrem erhöht und auch die Schutzschicht der Darmschleimhaut war mehr oder weniger weg. Ein sogenannter durchlässiger Darm der kaum noch Umwelgifte, Viren etc. abfängt. Die Behandlung erfolgte mit Symbioflor-Tropfen, Symbiolact-Pulver und am Anfang 20 Colibiogen-Spritzen. Das hat schon gut geholfen. Dazu habe ich auch eine sehr strenge Diät durchgehalten aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die sicherlich auch dazu beigetragen hat. Das ganze ist aber fraglos eine eher teure Methode...

Die Sanierung nach Gray habe ich mal vor einigen Jahren angefangen. (ohne ärztliche Diagnose). Für das was da drin ist ist die auch wahrlich ziemlich teuer finde ich.Nach ein paar Tagen habe ich die allerdings wieder abgebrochen da ich sie nicht vertragen habe.

Zu diesen sogenannten Schlackestoffen bzw. Ablagerungen an der Darmschleimhaut die für eine schlechte Flora verantwortlich sein sollen:

Es ist medizinisch ziemlich umstritten ob die überhaupt da sind, dazu folgende Geschichte:
Aufgrund eines glücklicherweise falschen Verdachtes musste ich mich vor ca. 6 Monaten einer Darmspiegelung unterziehen. Einen Tag vorher begann die Abführung. Das ging bei mir superfix. Schwarze Ablagerungen waren da garantiert nicht bei. Dann bei der Darmspiegelung, die ich auf dem Monitor beobachtete, konnte ich auch keinerlei dieser Ablagerungen sehen. Der Arzt meinte auch, das bei mir alles total perfekt, sauber und gesund aussehen würde. Das lässt jetzt 3 Schlussfolgerungen zu:

1. Diese Schlacken können sehr simpel mit einmal ordentlich abführen entfernt werden. Also innerhalb von 24 h ohne wochenlange Sanierung... oder

2. Sie sind tatsächlich nicht da. Für mich persönlich scheint das recht plausibel zu sein, gerade da sie wirklich sehr sehr umstritten sind. Viele Kritiker bezeichnen sie als etwas was wirklich gut klingt um ein ein Produkt zu verkaufen und nicht so ohne weiteres überprüft und widerlegt werden kann.

3. Aufgrund meiner erfolgten langen Sanierung könnten sie bereits irgendwie entfernt worden sein. Allerdings war dies eine reine Bakterienbehandlung ohne irgendeine Form von "mechanischer" Behandlung wie z.B. Abführung oder Flohsamenschalen.... Daher halte ich diese Erklärung auch für eher unwahrscheinlich.

Ich habe mal dazu gelesen das es bei einer krankhaften Veränderung des Darms zu so etwas kommen kann. Dabei bilden sich Ausstülpungen bzw. Taschen in der Darmschleimhaut wo es dann zu Ablagerungen kommen kann. Aber das ist wirklich sehr selten.

Zu Flohsamenschalen:
Sind u.a auch Bestandteil der Gray-Kur. Die wirken auf jedenfall ziemlich gut abführend und sind bestimmt sanfter als vieles andere. Man sollte sie aber auch nicht zulange nehmen, da der Darm sich dann zu sehr an diese Hilfe gewöhnt.

Persönlich plane ich jetzt die Behandlung mit gekauften Präparaten zu beenden und das ganze mal mit natürlich Mitteln weiterzuführen. Sowas wie Radiesschen und Brottrunk und sowas. Das konkrete Vorgehen hier befindet sich allerdings noch in der "Planungsphase" sozusagen. Daher werde ich den Thread hier mal weiter verfolgen.:D

Grüße

Nano
 
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14.01.04
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Hallo Nano

Bei Deinen Schlussfolgerungen gehst Du von 2 Sachen aus:
1. Deine Darmprobleme sind der Normalfall, wenn etwas nicht stinmmt mit dem Darm.
2. Mit der Darmspiegelung könne man auf dem monitor die Schlacken sehen.
Beide Annahmen sind sehr wackelig. Hingegen gibt es hunderte die meterlange (!)Schlachenstühle vorweisen können, eilweise sogar fotografiert haben. Hier im Forum wurde einmal sogar so ein Bild reingestellt.
Die Verschlackung ist zumindest bei einer beträchtlichen Zahl von Leuten ein Fakt. Bezweifle das man die mittels Darmspiegelung sehen kann (Länge des Darmes, Zotten) und es könnte sein, das dein Problem ein anderes ist als die meisten.
 
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01.07.06
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Hallo,

ich bin bei meiner These von folgendem ausgegangen:

Aufgrund meines schlechten Darmes halte ich es für nicht unwahrscheinlich das bei mir die Chance, solche Schlacken vorzufinden, sogar höher sein sollte als bei jemanden mit "normalen" Darm.

Ich gehe weiterhin davon aus das so etwas bei einer Damrspiegelung einfach gesehen werden muss. Es war eine sehr gründliche Suche nach u.a. versteckten
Polypen. Bei dieser Untersuchung wird der Dick und Dünndarm untersucht. Dabei wird auch ohne Ende Luft reingepumpt, damit der Darm sich aufplustert und glättet. Das sieht dann aus wie ein glattes blankpoliertes Rohr. Ich denke so etwas wäre dabei auf jedenfall gefunden worden.

Trotz erhöhter Wahrscheinlichkeit fehlen die aber bei mir. Natürlich gibt es bestimmt Krankheiten oder andere Faktoren bei denen diese Schlacken auftreten.

Ich beschreibe hier halt die ganz pesrönlichen Erfahrungen und Überlegungen die ich dazu gemacht habe.

Das mit den Schlacken hört sich eigentlich sehr plausibel an. Für mich war es damals überzeugend genug eine Gray-Kur anzufangen. Von daher war ich bei der Spiegelung schon neugierig ob sich sowas findet.

Als Quintessenz meiner persönlichen Erfahrungen denke ich halt das diese Schlacken wirklich eher die Ausnahme als die Regel sind. Und bei dem was heutzutage alles an diversen Kuren und teuren Therapien auf dem Markt ist, halte ich eine gesunde Hinterfragung schon für sinnvoll.
Darum mag ich auch solche Foren hier. Mann kann möglichst viele Erfahrungen zusammentragen und sich ein eigenes Bild machen.

Grüße

Nano
 
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21.05.06
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Ich hab mal Videos von Darmspiegelungen gesehen wo Du ganz eindeutig Schlacken gesehen hast (war äußerst lecker). Weiß nicht ob ich das noch wiederfinde. Vielleicht hast Du Dich einfach noch nicht schlecht genug ernährt, dass sich bei Dir Schlacken gebildet haben (weiß ja auch nicht wie alt Du bist).

Gefunden: Watching: Dr hiromi shinya colon therapy - By Colon Therapy Videos
 
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14.01.04
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Hallo Nano

Da auch die Schutzschicht der Darmschleimhaut war mehr oder weniger weg war, könnte es sein, dass Du auch keine schlechte schicht haben konntest

Das sieht dann aus wie ein glattes blankpoliertes Rohr. Ich denke so etwas wäre dabei auf jedenfall gefunden worden.
Da hast Du wahrscheinlich recht. Tönt überzeugend, so das mein 2. Gegenargument kaum zutreffend ist.

Als Quintessenz meiner persönlichen Erfahrungen denke ich halt das diese Schlacken wirklich eher die Ausnahme als die Regel sind.
Du kannst doch von einer einzigen (Deiner) Erfahrung nicht Rückschlüsse ziehen, ob Du die regel oder die Ausnahme bist.

Und bei dem was heutzutage alles an diversen Kuren und teuren Therapien auf dem Markt ist, halte ich eine gesunde Hinterfragung schon für sinnvoll.Da stimme ich Dir zu. Aber eine einzige Erfahrung ist keine einigermassen seriöse Hinterfragung. Wie gesagt, wir haben jetzt im Forum ganze 2 Erfahrungen. Bei der ersten kam soviel schlacke hervor, dass derjenige Angst hatte, das es sich um Würmer oder Parasiten handelnn könnte, was nicht der fall war. Die zweite bist Du.
Diese beiden erfahrungen zeigen nur, das es beides gibt, aber nicht was die Ausnahem ist. Von einem leichenserzierer weiss ich aber, dass bei kranken die Darmverschlackung die regel ist.
 
Beitritt
30.06.05
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1.359
Hallo Ihr Lieben!

Wie ja einige von Euch bereits wissen, bin ich ein überzeugter "Einlauf-Macher" :D.
Seit einiger Zeit nun nehm ich dieses täglich zu mir:
www.darmreinigung.info/produkte/wellness/kristalle_des_lebens
www.darmreinigung.info/wellness/trank_des_lebens

Den Ansatz mach ich immer aus der einmal angesetzten Portionstüte für 20 x

(auch wenn das ein wenig Schleichwerbung sein mag, der Inhalt und die Wirkung haben mich überzeugt und ich finde der Preis ist auch vernünftig für ein so hochwertiges Probiotisches Getränk.)

Nur wen es interessiert: den Ansatz mach ich alle 48 Stunden mit:

300 ml Wasser (levitiert)
100 ml (heisses Wasser mit 1 Teelöffel Zuckerrübensirup)
200 ml Bio-Traubensaft (Alnatura)
100 ml Apfel-Kirsch oder Beerensaft (Alnatura)
300 ml gereifter Veela-Kultur

Lieber Gruss
Karin
 
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Beitritt
01.07.06
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Hi,

also falls sich das so angehört haben sollte, meine Einschätzung basiert nicht
auf einer einmaligen eigenen Spiegelung. Ich beschäftige mich aufgrund langer diffuser Beschwerden seit vielen Jahren mit der Problematik von Darmkrankheiten. Ich habe viel darüber gelesen u. recherchiert und mit Ärzten darüber gesprochen. Zuletzt mit dem Coloproktologen der mich zur Spiegelung überwiesen hat. Das alles hat entsprechende Zweifel in mir ausgelöst. Meine eigene Erfahrung ist nur das abschließende Tüpfelchen auf dem "i", daher habe ich davon berichtet.

Interessanterweise habe ich früher in die andere Richtung argumentiert. Ich erinnere mich da z.B. an eine hitzige Debatte mit meiner Cousine, die als Ärztin das typische schulmedizinische Bild vertrat "In einem gesunden Darm gibt es sowas nicht". An dem Wort "gesunden" habe ich mich aufgrund der heutigen Ernährungsgewohnheiten damals ziemlich gestossen. Aber auch kein anderer Arzt mit dem ich darüber gesprochen habe, sieht eine solche Schlackenbildung als die Norm an. Z.B. auch mein Hausarzt, er ist Chirurg und hat jahrelang im Krankenhaus u.a. Darm-Ops gemacht. Bei aller berechtigten Kritik gegenüber vieler schulmedizinischer Vorgehensweisen, einfach völlig ignorieren sollte man diese Aussagen nun auch nicht.

Noch einmal. Meine eigene Spiegelung war das Tüpfelchen auf dem i. Ich habe auch gesagt, das diese Schlacken bestimmt bei manchen Leuten aufgrund von verschiedenen Faktoren und Krankheiten auftreten. Wenn ich aber Webseiten und Bücher lese von Leuten die die Mittel dagegen auch gleich vertreiben, dann liest sich das für mich so, als ob die Entstehung dieser Schlacken ein normaler oder sogar zwangsläufiger Prozess sei. Das stelle ich mittlerweile einfach sehr in Frage (ok, tatsächlich halte ich sie soagr für eher ziemlich selten).

Vielleicht kommen ja noch mehr Erfahrungen zusammen.

Grüße

Nano
 
Beitritt
14.01.04
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Hallo Nano

Die Optuktion einiger Leichen die unter Krankheiten litten ergaben bei meinem Kollegen ein anderes Bild. Sein Sprch damal: Die Heilpraktiker haben also doch recht!

Die vielen erfahrungsberichten inkl Fotos von meterlangen (!!!) Schlackenstühlen zb im Buch "von innen rein" belegen, dass es zumindest so selten nicht ist. Vieleicht ist es beim gesunden Leuten nicht der Normalfall, bei Kranken glaube ich das aber nicht.

Ob bei Darmspiegelungen die rund 10 meter abgefahren werden und auch alle möglichen abblagerungen erkannt werden können, zweifle ich. Bei Ods am Darmm sowieso, da da meit nur ein paar ch betroffen sind.

Ich gehe davon aus, dass bei Menschen bei denen der stuhlgang gesund ist, dh auch normalerweise nur maximal 2 mal nach Stuhlgang der Po mit papier geputzt werden muss, die schlackebn kein nennenswertes Problem ist. Bei Leuten bei denen es nicht so ist, aber die schlacken mehr oder weniger der normalfall ist.
 
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