CRP ungeeignet zum Nachweis chronischer Entzündungen

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Das CRP ist zwar ein Entzündungsmarker, aber nicht geeignet bei chronischen Entzündungen, wie hier am Beispiel der myelomonozytären Entzündung gezeigt wird.
Im unteren Link werden andere Marker genannt, mit denen man solch chron. Entzündungen auf die Spur kommen kann.

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Warum ist CRP ungeeignet zum Nachweis chronischer Entzündungen?

Das C-reaktive Protein (CRP) ist lediglich geeignet zum Nachweis einer akuten bzw. schwerwiegenden Entzündung, v. a. der akuten bakteriellen Infektion oder auch zum Nachweis einer Aktivitätsphase bei systemischen Autoimmunerkrankungen. CRP ist nicht geeignet zum Nachweis der Aktivierung des T-zellulären Immunsystems oder der Mastzellen, weil es in deren Mediatorkaskaden nicht vorkommt und allenfalls moderat durch Kreuzaktivierungen mit freigesetzt wird.

Bei chronischen und latenten Verlaufsformen ist das CRP aber selbst zum Nachweis der myelomonozytären Entzündung zu wenig sensitiv, da es erst am Ende der Inflammationskaskade steht und nicht von den Entzündungszellen selbst, sondern von der Leber freigesetzt wird. Das betrifft auch das hoch-sensitive CRP, wo das CRP nur mit anderen Tests gemessen wird, welche den idealen Messbereich im niedrigeren Bereich haben.

Zum Nachweis der latenten und chronischen myelomonozytären Entzündung ist der Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-α) besser geeignet, da dieses Zytokin am Beginn der Entzündungskaskade steht. Allerdings sollte auch wegen der geringen Kosten das hoch-sensitive CRP möglichst immer mitbestimmt werden, denn es oft der Differenzierung zwischen bakteriellen und nicht-bakteriellen (viralen, allergenen) Prozessen dient.
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Quelle: IMD-Newsletter Juli/August 2017

https://www.imd-berlin.de/fileadmin...o/279_Multisystemerkrankungen_Laborprofil.pdf
https://www.inflammatio.de/fileadmi..._von_Zytokinen_im_Blut_-_was_ist_sinnvoll.pdf

Grüsse,
Oregano
https://www.inflammatio.de/fileadmi..._2013/2013_11_27_Zytokine_und_Interferone.pdf
 
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