Themenstarter
- Beitritt
- 09.09.25
- Beiträge
- 7
Hallo zusammen,
ich möchte meine Geschichte mit euch teilen, weil ich mich mit meiner chronischen Sinusitis und den Nasenpolypen oft allein fühle. Besonders der starke Verlust meines Geruchssinns belastet mich sehr und nimmt mir viel Lebensqualität.
Über mich:
Ich bin Mitte 30, männlich, und seit Jahren immer wieder von Nebenhöhleninfekten geplagt. Etwa einmal im Monat kämpfe ich 2–3 Wochen mit dickem, grün-gelbem Nasenausfluss und der ständigen Sorge, wieder nichts riechen zu können. Dieses Wechselspiel aus kurzen Tagen, an denen ich noch riechen kann, und langer Zeit totalem Riechverlust raubt mir oft den Mut.
Diagnose & Allergien:
- Chronische Sinusitis mit Nasenpolypen
- Allergien gegen Pollen, Gräser und Milben seit Kindheit
Operation:
Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir eine Operation durchgeführt. Dabei wurde die Nasenscheidewand begradigt und die Polypen entfernt. Das Atmen ist dadurch leichter geworden, aber eine Game Changer war es am Ende leider nicht
Aktuelle Therapie:
Spezielle, vom HNO individuell gemischte Nasensalbe (mit Natriumchlorid, Vitamin A Palmitat, Cholesterol etc.), morgens und abends
Zusätzlich nutze ich Bepanthen Nasensalbe, um die Nasenschleimhaut geschmeidig zu halten
Mometason Nasenspray, je 2x täglich
Mehrfache tägliche Nasenduschen, seit etwa einem halben Jahr mit Wasserstoffperoxid (ca. 1 Esslöffel 3% H₂O₂ auf 250 ml Salzlösung)
Desloratadin Tabletten gegen Allergien
Regelmäßige HNO-Sprechstunden alle 3–4 Monate
Aktueller Zustand:
Trotz der Therapie habe ich jeden Monat diese Infekte, die mich mehrere Wochen belasten. Seit über 2 Jahren habe ich kein Antibiotikum mehr genommen, was ich als positiv sehe. Einen ASS-Intoleranz-Test habe ich auch gemacht, mit bisher keiner Reaktion, aber laut Ärzten bleibt ein Restrisiko von ca. 30%.
Ausblick & offene Fragen:
Mein Arzt sagte mir, dass die klassische Behandlung an ihre Grenzen stößt. Er hat mir drei Optionen angeboten:
1) Eine erneute Operation der Polypen
2) Weiteres Beobachten der ASS-Intoleranz
3) Einsatz von Biologika als neue Therapieoption
Der nächste Schritt ist eine CT-Untersuchung zur genauen Beurteilung.
Mein Anliegen:
Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mit meinem Latein fast am Ende bin. Besonders der chronische Schnupfen und der langanhaltende Riechverlust sind eine große Belastung für mich.
Daher suche ich hier im Forum den Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen. Ich hoffe auf persönliche Berichte, Tipps oder neue Therapieansätze.
Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich sehr auf eure Rückmeldungen und den Austausch.
Grüße Ralf
ich möchte meine Geschichte mit euch teilen, weil ich mich mit meiner chronischen Sinusitis und den Nasenpolypen oft allein fühle. Besonders der starke Verlust meines Geruchssinns belastet mich sehr und nimmt mir viel Lebensqualität.
Über mich:
Ich bin Mitte 30, männlich, und seit Jahren immer wieder von Nebenhöhleninfekten geplagt. Etwa einmal im Monat kämpfe ich 2–3 Wochen mit dickem, grün-gelbem Nasenausfluss und der ständigen Sorge, wieder nichts riechen zu können. Dieses Wechselspiel aus kurzen Tagen, an denen ich noch riechen kann, und langer Zeit totalem Riechverlust raubt mir oft den Mut.
Diagnose & Allergien:
- Chronische Sinusitis mit Nasenpolypen
- Allergien gegen Pollen, Gräser und Milben seit Kindheit
Operation:
Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir eine Operation durchgeführt. Dabei wurde die Nasenscheidewand begradigt und die Polypen entfernt. Das Atmen ist dadurch leichter geworden, aber eine Game Changer war es am Ende leider nicht
Aktuelle Therapie:
Spezielle, vom HNO individuell gemischte Nasensalbe (mit Natriumchlorid, Vitamin A Palmitat, Cholesterol etc.), morgens und abends
Zusätzlich nutze ich Bepanthen Nasensalbe, um die Nasenschleimhaut geschmeidig zu halten
Mometason Nasenspray, je 2x täglich
Mehrfache tägliche Nasenduschen, seit etwa einem halben Jahr mit Wasserstoffperoxid (ca. 1 Esslöffel 3% H₂O₂ auf 250 ml Salzlösung)
Desloratadin Tabletten gegen Allergien
Regelmäßige HNO-Sprechstunden alle 3–4 Monate
Aktueller Zustand:
Trotz der Therapie habe ich jeden Monat diese Infekte, die mich mehrere Wochen belasten. Seit über 2 Jahren habe ich kein Antibiotikum mehr genommen, was ich als positiv sehe. Einen ASS-Intoleranz-Test habe ich auch gemacht, mit bisher keiner Reaktion, aber laut Ärzten bleibt ein Restrisiko von ca. 30%.
Ausblick & offene Fragen:
Mein Arzt sagte mir, dass die klassische Behandlung an ihre Grenzen stößt. Er hat mir drei Optionen angeboten:
1) Eine erneute Operation der Polypen
2) Weiteres Beobachten der ASS-Intoleranz
3) Einsatz von Biologika als neue Therapieoption
Der nächste Schritt ist eine CT-Untersuchung zur genauen Beurteilung.
Mein Anliegen:
Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mit meinem Latein fast am Ende bin. Besonders der chronische Schnupfen und der langanhaltende Riechverlust sind eine große Belastung für mich.
Daher suche ich hier im Forum den Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen. Ich hoffe auf persönliche Berichte, Tipps oder neue Therapieansätze.
Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich sehr auf eure Rückmeldungen und den Austausch.
Grüße Ralf