Candida im Blut

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Ich hab das kürzlich entdeckt als ich nochmal alte Aufnahmen durchgegangen bin. Ich konnte das damals wohl noch nicht sicher zuordnen. Interessant find ich daran, dass ja nach wie vor bei vielen das Vorurteil vorherrscht, sowas könne es gar nicht geben.

Nur zur Info: Candida Zellen haben unter dem Mikroskop ein sehr typisches, gläsernes bzw. fast metallisches Aussehen. Unabhängig davon war es mir schon wiederholt gelungen Candida im Urin zu kultivieren.

Man sieht recht schön, wie unbehelligt diese Candida Zellen sich im Blut bewegen können. Markophagen sind weit und breit nicht zu sehen.

Die Aufnahmen sind zwar schon etwas älter, wurden aber erst nach einer systemischen Antimykose Therapie gemacht. Diese hat zwar enorm geholfen aber, das wusste ich auch so schon, eben nicht alles weggeräumt.
Übrigens: wurde auch ein Antikörpertest auf Candida gemacht - gänzlich negativ.

Vielleicht helfen diese Informationen ein wenig beim Denken..



 
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Nur zur Info: Candida Zellen haben unter dem Mikroskop ein sehr typisches, gläsernes bzw. fast metallisches Aussehen.
Man sieht recht schön, wie unbehelligt diese Candida Zellen sich im Blut bewegen können. Markophagen sind weit und breit nicht zu sehen.
Danke, lieber Leitwolf für Deine Bilder. Ich bin aber etwas irritiert über das Bild an und für sich. Welche Methode verwendest Du da um diese Fotos zu bekommen?
Hast Du da nur einen Tropfen Blut und einen Ausstrich, oder ist das Blut zentrifugiert, oder gibt es noch mehr Methoden. Ich kann aus dem Bild keine mir bekannten Differentialerkenntnisse schöpfen.

Bin halt schon sehr lange aus der Materie heraus, inzwischen gibt es bestimmt viele neue Methoden, von denen ich noch nichts weiß.
Liebe Grüße
Rota
 

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Da gibts nicht viel zu berichten. Das ist einfach nur frisches Blut unterm Mikroskop. Wahlweise lass ich es noch ein paar Stunden altern oder zergatsche es mit einem kleinen Stoß.

Welche "Differenzialerkenntnisse" willst du denn gewinnen?
 
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Da gibts nicht viel zu berichten.
Das ist einfach nur frisches Blut unterm Mikroskop.
Wahlweise lass ich es noch ein paar Stunden altern oder zergatsche es mit einem kleinen Stoß.
Aus labortechnischer Sicht hat Deine Methode einige Fehlerquellen, auf die ich jetzt gar nicht mal eingehen möchte. Was allerdings aus Deiner Antwort hervorgeht ist, daß Du mit Deiner sagen wir mal groben Handhabung des Untersuchungsmaterials einige Möglichkeiten schaffst, Fremdmaterial einzubringen, das sich anschließend als Artefakt darstellen kann.

Welche "Differenzialerkenntnisse" willst du denn gewinnen?
z.B. könnte ich nach meiner erlernten Methode der Differentialblutuntersuchung erkennen, in wie weit es sich bei dem Objekt um das Material eines schwer kranken Menschen handelt, oder ob es sich dabei um eine rein zufällige Entdeckung eines unbekannten Bestandteils handelt.
Ich könnte anhand der weißen Zellen sehen, ob eine Entzündung, oder und ein allergischer Prozeß vorliegt und ob der Patient vielleicht ein Notfall wäre, sollte Dein Befund von Candida im Blut stimmen.

Jedenfalls spannend ist Deine Entdeckung schon, das muß ich gestehen. :)

LG Rota
 
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Du ich würde gern über uneingeschränkte Ressourcen verfügen, und wenn du mich sponsorn willst, nur zu. Ich hätte genug attraktive Investitionsmöglichkeiten. Wäre ja praktisch, solche Aufnahmen nicht mit dem Handy machen zu müssen ;)

Aber so wie die Sache liegt hilft nur sauberes Arbeiten. Dazu zählen natürlich eine sterilisierte Einstichstelle, achtsamer Umgang mit Objektträger und Deckglas, und dass ich ein Ergebnis erst dann in Erwägung ziehe, wenn ich es reproduzieren kann.

Die prinzipielle Bedrohung durch Artefakte kannst du ansonst auch im Labor nicht verhindern.

Ist aber letztlich alles wurscht. Wenn die Haut zigmal negativ auf Mykosen hin untersucht wurde, und man dann selber so etwas sehen muss, dann wird klar, dass man medizinischer Laborarbeit nicht trauen kann. Und nein, das ist keine Kultur, das ist nativ.


 
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Du ich würde gern über uneingeschränkte Ressourcen verfügen, und wenn du mich sponsorn willst, nur zu. Ich hätte genug attraktive Investitionsmöglichkeiten. Wäre ja praktisch, solche Aufnahmen nicht mit dem Handy machen zu müssen ;)
Sag mal, willst Du die Welt neu erfinden?

Wo andere Elektronenmikroskope bemühen, willst Du mit einem Handy brauchbare Abbildungen gefunden haben?

Hallo Leitwolf
Ich sponsere bereits Kinderleid in Syrien.

Wenn Dich Dein Fund wirklich beunruhigt, rate ich Dir, doch ein Labor anzusteuern, die haben die richtigen Gerätschaften dazu und wenn Du gesetzlich versichert bist, kannst Du dir das auch noch von dort finanzieren lassen, indem Du ein großes Blutbild verlangst.

Im übrigen gibt es hier im Forum bereits aus dem Jahr 2008 einen thread, den Kerstin 9 gestartet hat, Titel Candida und Blut, Natur und heilen.
Da wurde schon ausgibig darüber geschrieben.

Bleib aber dran, denn wenn Du wirklich Candida im Blut hast, kommst Du um eine Therapie nicht herum.

LG Rota
 

James

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In den mir bekannten Fällen liegen Patienten mit einer Candida-Sepsis auf der ITS und das Leben ist bedroht. Bei Blutproben ist ein Candida-Nachweis schwierig und nach meiner Meinung ohne Bebrütung der Probe nicht machbar. Wenn also der Verdacht aufkommt, dass sich Candida im Körper ausbreitet, Organe oder Blut befallen hat wäre ein Antikörpertest nach meiner Auffassung relativ schnell zu machen. Das würde auch optische Verwechslungen -es könnten ja auch Luftbläschen sein- ziemlich sicher ausschließen. Oft kommt es ja auch um die Frage der Menge an, denn viele Menschen haben Candida sowohl im Darm als auch im Urin ohne dass Symptome auftreten.
 

James

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Zucker ist Nahrung nicht nur für unsere Zellen, sondern auch für den Pilz. Deshalb findet man ihn besonders im Darm, wo längere Kohlenhydratketten zu Einfachzucker gespaltet werden. Ernährt man sich extrem zuckerarm (um den Pilz auszuhungern) gelingt das nicht, weil er dann sich von unserem Gewebe ernährt. So kann man mehr Schaden als Nutzen erzeugen und eine Candidose auslösen. Wird nämlich ein Organ oder anderes Körpergewebe vom Pilz befallen, verteilt er sich dann tatsächlich über das Blut (wo ja auch Zucker transportiert wird) und löst meist einen lebensbedrohenden Zustand aus. Das ereignet sich besonders bei sehr geschwächten Patienten, deren Immunsystem sehr schwach ist.
Sowohl zu Candida als auch zur Dunkelfeldmethode gibt es sehr widersprüchliche Ansichten...
 
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@james

Du repräsentierst genau die Scheuklappenmentalität die eben so viele Todesopfer fordert. Man sollte zuerst beobachten, und dann daraus Schlüsse ziehen. Die Wahrnehmung von vorherein auf das einzuschränken was man sehen will, führt mit Sicherheit ins Verderben.

Wenn du dich mit Materie tiefergehend beschäftigen würdest, könntest zahlreiche Fallstudien finden, wo sich systemische Mykosen über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg entwickelt haben. Es ist auch bekannt, dass sysmtemische Mykosen sehr häufig bei Autopsien entdeckt werden. Für die Betroffenen halt ein bissi spät..

Ich selbst konnte die Erfahrung von zahlreichen falsch negativen Untersuchungen bezüglich Mykosen machen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die ausgeprägte Unfähigkeit Pilze zu kultivieren und die Bequemlichkeit darauf hin deren Präsenz zu verneinen.
Ganz konkret weiß ich etwa, dass man im Labor nativ die Mykose sah, nach dem gescheiterten Versuch eine Kultivierung das Ergebnis auf negativ hin umschrieb.

Das ist medizinische Borniertheit. Dagegen muss man mit Logik und Wissenschaftlichkeit auftreten.
 

James

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Nun ja, für Scheuklappen bin ich weniger bekannt und Todesopfer habe ich auch (zumindest wiisentlich) nicht erzeugt. Ich lasse Dir ja auch Deine Meinung, darf aber sicher auch meine sagen. Gerade um das Thema Candida streiten sich auch Experten...auch ernsthafte Wissenschaftler. Das beweist nur, dass bei diesem Thema mehr "Glaube" als "Wissen" herrscht....Leider...
 
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Hallo Leitwolf,

Da ich mich ja bereits in Deinem thread mit einem Beitrag eingebracht habe, erlaube ich mir, meine Meinung zu Deiner Kritik an James zu kommentieren.

Du repräsentierst genau die Scheuklappenmentalität die eben so viele Todesopfer fordert.
Das ist so ziemlich das Letzte, was Du James nachsagen kannst. Es ist vielmehr so, daß Du selbst einmal recherchieren solltest, was James schon alles geleistet hat. Das mit den Scheuklappen solltest Du mit einer Entschuldigung zurücknehmen, denn das hat er nicht verdient. :mad:

Man sollte zuerst beobachten, und dann daraus Schlüsse ziehen. Die Wahrnehmung von vorherein auf das einzuschränken was man sehen will, führt mit Sicherheit ins Verderben.
Genau das trifft in diesem Fall auf Dich selber zu. Du bestimmst in Deinem eingestellten Beispiel ein leuchtendes Kügelchen als Pilz... und übersiehst gleichzeitig ein ganzes Nest von ?Keimen?, diese zu benennen aber für die Diagnose zielführend wäre.

Ganz konkret weiß ich etwa, dass man im Labor nativ die Mykose sah, nach dem gescheiterten Versuch eine Kultivierung das Ergebnis auf negativ hin umschrieb.Das ist medizinische Borniertheit. Dagegen muss man mit Logik und Wissenschaftlichkeit auftreten.
Was Du hier als wissenschaftlich bezeichnest ist Besserwisserei und Logik gibt es in der Medizin auf dem Gebiet vielleicht gar nicht, alles ist Ursache und Wirkung und zwar kann sich das innerhalb weniger Stunden ins Gegenteil umdrehen und die vorhergehende Verdachtsdiagnose über den Haufen schmeißen. Allein die Tatsache, daß Du Dein Material ein paar Stunden "altern" läßt, zieht mir schon die Schuhe aus. Das Blut "arbeitet" nämlich indessen weiter und auch die Keime machen immer noch eine Veränderung durch. Das ist so, wie wenn man einem Menschen gleich nach dem Ableben die Nägel schneidet, und obwohl er bereits ein Leichnam ist, die Nägel immer noch weiter wachsen.

Sei nicht beleidigt, wegen meinen Zeilen, wir haben hier ein Diskussionsforum.
LG Rota :)
 
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