Bürojobs machen krank und hässlich

Kate

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Hallo MaxJoy,

wie sieht's denn mit Dir als "Arbeitskollege" aus (sofern Du nicht in irgendeinem "bewegungsreichen" Außendienst bist)? Nutzt Du ein Stehpult oder Laufband mit angebauter Arbeitsplatte zum Arbeiten (zum Tippen geht letzteres wohl eher nicht)? Oder hast Du gute Möglichkeiten gefunden, in der Freizeit gegenzusteuern (sofern Du nicht gerade für's Forum schreibst - oder vielleicht stehst Du da auch am Stehpult)? Du schriebst ja - meine ich - öfter mal, dass Du recht fit seist.

EDIT: Nach dem Text der Welt fließen da eine Menge Annahmen ein (z.B. unergonomische Möbel, das muss ja nicht sein) und es handelt sich nicht um eine Studie i.eS.. Hast Du den orginalen englischen Text auch gelesen und könntest ihn kurz zusammenfassen? Der Link aus der Welt gibt nicht viel vom Orginaltext her:
"Der Bericht des Arbeitskollegen der Zukunft zeigt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer wirklich jetzt handeln und das Problem der schlechten Gesundheit am Arbeitsplatz angehen müssen", sagte Herr Higham.

"Wenn wir unser Arbeitsleben nicht radikal verändern, wie z.B. mehr bewegen, unsere Haltung an unseren Schreibtischen einnehmen, regelmäßige Gehpausen einlegen oder über eine Verbesserung unserer Arbeitsplatzgestaltung nachdenken, werden uns unsere Büros sehr krank machen". (...)

Die Forscher fanden heraus, dass Büroangestellte durchschnittlich sechs Stunden am Tag an einem Schreibtisch sitzen. (...)

In Großbritannien fand das Team heraus, dass 90 Prozent der Büroangestellten von gesundheitlichen Problemen berichteten, die ihre Produktivität beeinträchtigten, und fast die Hälfte von Augenbelastung, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen, die durch ihren Arbeitsplatz verursacht wurden.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator
https://www.dailymail.co.uk/science...-model-office-workers-look-20-years-time.html

Ohne Zweifel wäre es gut, wenn Arbeitgeber, Büromöbelhersteller u.a. sich dazu mehr Gedanken machen würden, aber auch die Arbeitnehmer (nicht nur bezüglich Freizeitgestaltung, sondern auch Vorschlägen, die sie Ihren Vorgesetzten machen könnten).

Gruß
Kate
 
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wie sieht's denn mit Dir als "Arbeitskollege" aus (sofern Du nicht in irgendeinem "bewegungsreichen" Außendienst bist)? Nutzt Du ein Stehpult oder Laufband mit angebauter Arbeitsplatte zum Arbeiten (zum Tippen geht letzteres wohl eher nicht)? Oder hast Du gute Möglichkeiten gefunden, in der Freizeit gegenzusteuern (sofern Du nicht gerade für's Forum schreibst - oder vielleicht stehst Du da auch am Stehpult)? Du schriebst ja - meine ich - öfter mal, dass Du recht fit seist.
Nach 20 Jahren Programmieren am PC war ich gesundheitlich auch völlig durch: Schlechte Haltung, schwächlich, ständig krank, mies drauf usw. usf. Das war die Ausgangssituation, als ich vor 10 Jahren meine Gesundheitsexperimente gestartet habe. Mittlerweile geht's mir wieder prächtig, ich werde regelmäßig sehr viel jünger eingeschätzt als ich tatsächlich bin.

Eigentlich muss man dafür gar nicht viel tun, ich mache jeden Tag etwas Krafttraining (Tiger Moves) und laufe lieber als dass ich fahre. Am meisten haben mir zu Beginn die CDL-Kuren gebracht, weil ich damit meine chronischen Infektionen schlagartig losgeworden bin und mich gründlich entgiftet habe. MSM war auch eine große Entdeckung für mich, seitdem habe ich meine Hausstaub- und Pollenallergien im Griff. Die Ernährung habe ich außerdem für meine Bedürfnisse optimiert (histaminarm und ballaststoffreich).

Die Tiger Moves habe ich jetzt auch auf der Arbeit eingeführt und konnte ein paar Kollegen dafür begeistern. Leider erreicht man mit sowas immer nur die, die sowieso noch fitter sind, und nie diejenigen, die es am dringesten nötig hätten. Wer den ganzen Tag nur herumhockt und Süßkram in sich hineinstopft, braucht sich nicht zu wundern, wenn es mit der Gesundheit steil nach unten geht. Bewegungsmangel, Zucker, Alkohol und Zigaretten forden eben ihren Preis.

Es ist keineswegs so, dass ich mich selbst kasteie und ständig nur Verzicht übe. Hin und wieder etwas Süßes mag ich auch und wenn ich Lust habe, mich zu besaufen, dann tue ich das. ;) Aber das sind Ausnahmen, unter dem Strich zählt, was man regelmäßig macht. :cool:
 

Kate

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Naja, MaxJoy, dann stimmt ja die reißerische Überschrift - zum Glück :) - so pauschal doch nicht. Jedenfalls sofern Du den Job (mit gleicher Stundenzahl) noch immer hast.

Und Du hast offenbar dazu noch nicht mal an der Arbeitsplatz-Ergonomie etwas geändert. Ich vermute übrigens, dass die TigerMoves vielleicht für viele Männer unter 40 ausreichend sein könnten, aber viele Frauen (und auch Männer) über 40 und gar noch mit Stoffwechselproblemen (z.B. Hashimoto, da hörte ich kürzlich von 15-20% Muskelabbau, gegen den Frau u.U. wirklich hart ankämpfen muss) doch etwas mehr tun müssen. Und eben auch die Ergonomie betrachten bei den Tätigkeiten, die man nicht vermeiden kann.

Dass andere Gesundheitsmaßnahmen, wie Ernährung immer hilfreich sein können, sehe ich auch so :)

Gruß
Kate
 
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Ich finde, die Überschrift passt schon, man hätte es aber auch ein bisschen netter ausdrücken können. ;)

Die Arbeitsplatz-Ergonomie kann man sich in der Regel nicht aussuchen. Wichtiger scheint mir, dass man sich selbst um einen Ausgleich für die Dauersitzerei bemüht und z. B. die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen für ein bisschen Bewegung nutzt. Dafür sind die Tiger Moves optimal, weil man sich mit nur 5 Minuten Training im Stehen wieder beleben und aus der Sitzstarre befreien kann. Sie taugen auch für klassisches Krafttraining, dann sollte man aber nicht 1 Satz mit 6 Wiederholungen machen, sondern 3 Sätze mit 10 - 12 Wiederholungen (Dauer ca 20 - 30 Minuten).
 

Kate

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Hallo MaxJoy,

das "Un-Nette" hat womöglich den Vorteil, dass hier mehr Leute mitlesen.

Umso mehr möchte ich da nochmal relativieren: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst so kleine Dinge wie die Höhe des (ja meist einstellbaren) Bürostuhles im Verhältnis zur Tischplatte, der Abstand von Tastatur und Display zur Tischkante bzw. dem Körper des/der davor Sitzenden und die Haltung der Beine und des Rückens z.B. eine Rolle spielen können. Und letztlich könnte man sich (wenn man die Geldausgabe leisten kann und möchte) auch einen eigenen besseren Schreibtischstuhl besorgen. Oder vielleicht auch nur ein Sitzkissen. Eine Arbeitsplatzbrille kann auch helfen, wenn das Sehen auf diese spezielle Entfernung nicht gut klappt (was sowohl bei Kurzsichtigen als auch bei Weitsichtigen sein kann, und oft durch die normale Fern- oder Nahbrille nicht abgedeckt wird). Diese kann man sich u.U. bezuschussen lassen. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Haltung im Schulterbereich.

Bezüglich der Pausen sehe ich es so wie Du, und selbst ein Gang zur Toilette oder zum Drucker/Kopierer kann ja schon bewusst für "Gegenhaltungen" benutzt werden.

Gruß
Kate
 
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Im Grunde fängt der Bürojob mit der Einschulung an.
Glücklicherweise gibt es dann noch den Schulsport.
🤸‍♂️
Da dieser aber auch sehr verletzungsanfällig ist, könnte man stattdessen Gesundheitsgymnastik/Yoga/Fitness anbieten. Die darauf aufbauenden Sportarten wie Mannschaftssportarten, Schwimmen, Turnen, Tanzen könnten wie jetzt schon auch, intervallmäßig vorgestellt/unterrichtet werden.
 
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Im Grunde fängt der Bürojob mit der Einschulung an.
Glücklicherweise gibt es dann noch den Schulsport.
1 mal die Woche 2 Stunden Schulsport genügen nicht, da baut sich keine Fitness auf. Die Verletzungshäufigkeit zeigt, dass viele Schüler völlig untrainiert sind. Für eine gesunde Fitness sollte man lieber jeden Tag ein bisschen trainieren, zusätzlich zum Sportunterricht.

Besser wären jeden Tag 10 Minuten Training. Viele Übungen kann man auch an seinem Platz im Sitzen oder Stehen durchführen. Ich würde jeden Tag zu Beginn der ersten und vorletzten Stunde 5 Minuten Tiger Moves mit der ganzen Klasse machen. Danach ist man für Stunden hellwach und aufmerksam. :)
 
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Ich habe auch bereits in meinen junge Jahren erkannt, dass Bürojobs nichts für mich sind und ich in meinem Alltag viel Bewegung benötige. Aber ich denke dennoch, dass man trotz langem Sitzen im Büro gesund bleiben kann, wenn man auf seine Haltung achtet und natürlich regelmäßig Sport macht.
 
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"Bürojobs machen krank und hässlich"......das liegt immer im Auge des Betrachters.;)

Meine Beobachtungen zeigen mir, dass NEID und ÄRGER das Leben verkürzen und KUMMER vorzeitig alt macht und nicht unbedingt die Büroarbeit.

Morgengrüße von Wildaster:coffee::coffee:
 
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Ich denke, genau das Gegenteil könnte der Fall sein.

Ein Bürojob bewahrt einen vor schädlichen Arbeitsbedingungen, sei es gefährliche Arbeitsbedingungen, Überlastung des Körpers bei schweren Arbeitsbedingungen, extremer Kälte oder extremer Wärme, schädlichen Gerüchen oder Lautstärken oder …..

Im Büro kann ichs mir gemütlich machen, kann mir meinen Tee kochen in unserer schönen Küche, kann meinen Schreibtisch hoch und niedrig stellen, ganz wie es mir beliebt (bei uns werden nun alle Schreibtische auf höhenverstellbare ausgetauscht).

Ich habe gleitende Arbeitszeit und muss mich somit weniger stressen zwecks morgentlicher Pünktlichkeit (außer natürlich in Ausnahmen) und für die Mittagspause haben wir ein schönes Gelände zur Verfügung, mit Bänken, Angrenzung an den Wald für Leute die einen kleinen Spaziergang machen möchten.

Außerdem fahre ich meist mit dem Rad zur Arbeit, da bin ich morgens 20 und abends 20 Minuten unterwegs, macht schon mal 40 Minuten Radeln am Tag und 2 x unter der Woche gehe ich ins Fitnessstudio, das kann ich morgens machen an 2 Wochentagen, da ich ja gleitende Arbeitszeit habe oder im Sommer morgens um 7 Uhr bei den Frühschwimmern ins Bad gehen, da kostet es nur den halben Preis.

Ich kann mir in unserer Küche was zum Essen aufwärmen, das mache ich im Winter, wir haben lange Gänge, da bin ich ab und an in Bewegung, falls ich Akten aus anderen Abteilungen brauche hole ich mir die selbst ab und nutze hierfür selten den Hauspostdienst bzw. bringe Unterlagen selbst in die Sachbearbeitung, da bin ich immer mal wieder unterwegs.
Unseren Aufzug nutze ich selten, bei uns gibt's massig Treppen zu steigen im Hause, wer mag.

Ich finde ein Bürojob lässt sich, wer will, besonders günstig gestalten, das ist in weit aus weniger Berufen der Fall, sei es Maurer, Dachdecker, Landschaftsgärtner, Kühlhausarbeiter, Fließbandjob, Fernfahrer, Friseurin, Masseurin usw.

Ich mag es wie es ist und bin sehr gerade, ein bisschen sportlich und für mein Alter sehe ich noch ganz nett aus finde ich ;)

Grüße von Mara
und allen einen guten Wochenstart, sei es im Büro oder auch anderswo.
 
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Zusammenfassend kann man also sagen, dass Bürojobs Arbeit auch schön und gesund machen kann, wenn man auf ausreichend Bewegung und die Ernährung achtet. 🤗
 
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Nun ja, hässlich bin ich nicht geworden, zugenommen habe ich auch nicht (eher das gegenteilige Problem) aber der Gesundheit ist das ständige Sitzen am Rechner bestimmt nicht zuträglich.

Ist nur die Frage, was die Alternative zum Bürojob sein soll; es geht dabei ja um zu viel Sitzen, zu viel PC, zu viel Drinnen und zu wenig Bewegung...

- Handwerk? Die Leute haben oft spätestens mit ü50 belastungsbedingte Beschwerden (Gelenke, Knochen). Für Frauen ohnehin nur bedingt geeignet.
- Arztberuf? Ich weiß nicht, ob das Herumstehen und -sitzen in der Praxis unbedingt gesünder ist als ein Bürojob...
- Pflegeberuf? Siehe Handwerk... hinzu kommt, dass meist chronische Unterbesetzung herrscht
- Gärtner? Siehe Handwerk...
- Friseur, Optiker? Stehende Tätigkeit, ungesund, führt gerne zu Krampfadern
- Gastro? Auch da höre ich bei älteren Semestern viel von Verschleißbeschwerden

Egal, welcher Beruf mir jetzt einfällt, besonders gesundheitsfördernd und schönmachend ist das irgendwie alles nicht. Bliebe vielleicht Yoga-Lehrer, Fitnesstrainer oder Förster...
 
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Egal, welcher Beruf mir jetzt einfällt, besonders gesundheitsfördernd und schönmachend ist das irgendwie alles nicht. Bliebe vielleicht Yoga-Lehrer, Fitnesstrainer oder Förster...
Da hast du recht. Yoga-Lehrer und Fitnesstrainer bekommen sicher irgendwann auch ein Knorpelproblem und den Förster wird der Wolf fressen, falls ihm nicht schon vorher der Wald abhanden kommt. Es wird Zeit, dass die Grundrente kommt und die Maschinen die lästige Arbeit übernehmen. :cool:
 
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31.03.18
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Bei allen Berufen kommt es, denke ich, nicht nur darauf an welche Tätigkeit man wie ausübt. Sondern auch darauf wie gerne und wie viele Stunden pro Woche man sie ausübt. Dass ein Teilzeit-Bürojob zwingend krank und hässlich macht, glaube ich nicht. Weil man mit Teilzeit zum Beispiel genug Zeit hätte, die man auch bei Bewegung an der frischen Luft oder so verbringen kann. Als Ausgleich.
 
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