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Blinder Fleck Gesichtsfeld

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Guten Tag/Morgen, alle miteinander.

Da ich seit letztem Sonntag beim Lesen plötzlich ein komisches, extremes "punktuelles Nachbild" und kurz daraufhin einen blinden Fleck bei mir im äußeren Gesichtsfeld bemerkt habe, war ich schon bei einem Augenarzt, sowie der Augenklinik.

Die Entfernung zum Zentrum des scharfen Sehens dieses komischen Fleckes ist etwa so weit wie der "normale" Blinde Fleck, also zum Glück nicht im Zentrum, aber dennoch extrem störend.

Meine Sehschärfe ist, leider, -4.10 pro Auge, also ziemlich bescheiden.

Der Augenarzt untersuchte, mit Spaltlampe, Sehtest, Gesichtsfelduntersuchung und dem "aufgesetzten Mikroskop" [Augenspiegelung, Kontaktglasuntersuchung?] untersucht, woraufhin ein NETZHAUTLOCH sichtbar war, elf Uhr, also da ja alles gespiegelt und seitenverkehrt im Auge dargestellt wird, passt das mit dem Ausfall an dieser Stelle.

Sofort zur Klinik, um noch zu retten was zu retten geht.

Dort, natürlich der Corona-Wahnsinn, nur ein Patient gleichzeitig darf zum Empfang, usw, usf., Hände desinfizieren, alles schön und gut.

Dort wurde wieder:
Gesichtsfeld untersucht, Sehstärke, und dann: gefühlte 4x weit getropft, und immer wieder, mit Spaltlampe und Kontaktglas am Auge herum gezerrt, sagen wir mal. Also wirklich ein schreckliches Gefühl. Bei der zweiten Untersuchung musste ich nun mal sehr stark blinzeln, und nun stellt sich mir die Frage:

Dort wurde von zwei Ärzten, also nach "Doppeluntersuchung" sozusagen, KEIN LOCH festgestellt, sondern, bei der ersten untersuchung "o.B.", bei der zweiten, "o. pathologischen Bef.".

Das einzige was zu sehen sein soll, ist eine "Anheftung des Glaskörpers", und es könnte sein, dass sich ein "Schwebeteilchen" dort positioniert hat.

Dagegen spricht, dass sich das "Fleckchen" nicht bewegt beim herum blicken. Eventuell ist es auch so klein, dass ich es sowieso nur bei konzentrierter Arbeit richtig wahr nehme, aber beide Ärzte waren verwundert, dass sich das nicht bewegt.

Auch kommt immer wieder die Frage, nach "Blitzen". Ich habe KEINE Ahnung! Ja, ich sehe helle Lichter für bruchteile von sekunden, ab und zu, was man einen "Blitz" nennen könnte, eher nicht, aber komische "Sinneserscheinungen", JA, das sehe ich ab und zu! Sagte ich so auch, aber ich musste rumdrucksen, weil ich eben wie gesagt keine Ahnung habe. Es ist von Rußregen die Rede, sowas sehe ich sicher nicht. Auch keine schwarzen Ausfälle im Sichtfeld. Blitze? Keine Ahnung! Ich sehe ab und zu winzige silberne Punkte oder kleine "Linien" [aber keine Bild-Schirm-füllenden Blitze und Risse, sondern itzi klitzi kleine, vielleicht 2-3mm, wenn man sie im Gesichtfeld mit irgendwas anderem, wie dem PC-Monitor vergleicht] die ruck zuck wieder weg sind. Das könnte der Glaskörper sein, der an einigen Stellen zupft? Wie gesagt, ich bin da Laie und habe 0 Ahnung, wie sich was äußern soll, das im Auge "normal ist", oder "schlecht ist". Keine Ahnung!!

Jetzt soll ich "beobachten" und wenn das Ganze bleibt, zu einer Gefäßuntersuchung nochmal wieder kommen, aber das Ganze wird ja nicht besser, weil, ja, weil eben irgendwas "ist", mit dem Auge.

Das schöne Internet gibt mal wieder Ratschläge, dass Augenarzt, oder Doktoren "inkompetent" seien - so sagt zwar keiner, aber der Wortlaut so mancher Leute lässt erahnen, dass man keinerlei Vertrauen hat. Und das, ruiniert einem selbst ja auch das Vertrauen irgendwie.

Wenn der AA sagt, es sei was ganz schlimmes, und bei OCT, Spiegelung, usw., Gesichtsfeld, "o.B." heraus kommt, bis auf eine mutmaßliche "Glaskörperanheftung", dann kann man schon irgendwie verrückt werden.

Ich mache mich im Moment nicht verrückt, bin halt nur verwirrt wegen des unterschiedlichen Befundes. Was leider dazu kommt, ist die Corona-Geschichte, das schwirrt mir jetzt im Kopf herum. Andere schreiben von "AA und Klinik wollten [den Textersteller des anderen Posts] aus der Klinik/Praxis haben, weil da nichts schlimmes ist" oder "die Ärztin XYZ ist sowieso zurückhaltend mit Lasern usw. und macht eher erstmal nichts". Das macht einem richtig Mut, weil man dann denkt:

Wurde man "abgefertigt", weil man aus Corona-Angst keine Lust hat, jemanden länger als nötig zu behandeln? Wenn wir dieses verfluchte Zeugs jetzt nicht herumgeistern hätten, wäre ich beruhigter, aber so, kommen halt ab und zu kleine Zweifel auf.


Jemand anderes schon mal solche Probleme gehabt? Ohne Befund? Werde, wie mit AA abgeklärt, erstmal anrufen und schildern, was war, und evtl. neuen Termin machen, und im Extremfall zu einem zweiten AA [bzw. dritten oder vierten AA, wenn man die Klinik-Doppeluntersuchung mitrechnet] gehen, ich hab da noch jemand.

Sollte der AA sagen, dass eine Gefäßuntersuchung dann ok klingt, dann werd ich DAS tun lassen. Bzw. die Klinik sagte ja selbst, dass "wenn es nicht besser wird, kann man noch eine Gefäßuntersuchung durchführen", was ich so interpretiere: wenn Probleme bestehen, einfach dort einmarschieren und die Untersuchung machen lassen.

Zum kleinen veranschaulichen des Problemchens, und wie es sich geäußert hab ich das Test-Bild mal eingefügt - der Text wurde aus privaten Gründen natürlich entfernt, aber die Punkte sind an der exakten Stelle wo das Problem auftritt. Das Amslergitter zeigt dort EBENFALLS einen "Ausfall". Der graue Punkt ist der Teil des Textes, den ich gelesen habe, der schwarze Punkt beginnt zu verschwinden, bei etwa 50cm leseabstand. Der Punkt erscheint urplötzlich wieder, wenn man weiter weg, oder aber näher heran geht. Geht man weiter weg, fehlt irgendwann ein kleiner Punkt im Rahmen des Monitor-Randes, bzw. erscheint "weißlich/silberlich".

auge unsch 5.png

Jetzt werden wir mal abwarten, und freudig eine Antwort von jemand erwarten, der in so'nen Sachen erfahrung hat. Und allen ein stressfreies Wochenende wünschen und dass mer alle gesund bleiben!
 
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14.03.07
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Auch kommt immer wieder die Frage, nach "Blitzen". Ich habe KEINE Ahnung! Ja, ich sehe helle Lichter für bruchteile von sekunden, ab und zu, was man einen "Blitz" nennen könnte, eher nicht, aber komische "Sinneserscheinungen", JA, das sehe ich ab und zu! Sagte ich so auch, aber ich musste rumdrucksen, weil ich eben wie gesagt keine Ahnung habe. Es ist von Rußregen die Rede, sowas sehe ich sicher nicht. Auch keine schwarzen Ausfälle im Sichtfeld. Blitze? Keine Ahnung! Ich sehe ab und zu winzige silberne Punkte oder kleine "Linien" [aber keine Bild-Schirm-füllenden Blitze und Risse, sondern itzi klitzi kleine, vielleicht 2-3mm, wenn man sie im Gesichtfeld mit irgendwas anderem, wie dem PC-Monitor vergleicht] die ruck zuck wieder weg sind. Das könnte der Glaskörper sein, der an einigen Stellen zupft? Wie gesagt, ich bin da Laie und habe 0 Ahnung, wie sich was äußern soll, das im Auge "normal ist", oder "schlecht ist". Keine Ahnung!!

Jetzt soll ich "beobachten" und wenn das Ganze bleibt, zu einer Gefäßuntersuchung nochmal wieder kommen, aber das Ganze wird ja nicht besser, weil, ja, weil eben irgendwas "ist", mit dem Auge.

Hallo Problemumgeher,

ich kann nicht aus eigener Erfahrung schreiben, sondern nur die Geschichte meines Bruders schildern, der ähnliches erlebt hat.

Allerdings hatte er Rußregen und Blitze gesehen und fuhr gleich zur Augenklinik.
Der Augenarzt sah wohl auch ein Loch in der Netzhaut und hatte ihm für den nächsten Tag einen OP Termin zum Lasern gegeben.

Als er am nächsten Tag in der Augenklinik erschien, waren 2 andere Augenärzte dort, die ihn untersuchten und diese fanden dann auf einmal kein "Loch" also keine Netzhautablösung mehr. Der Klinikleiter schaute auch noch einmal, aber keiner fand etwas.
Alles schien völlig normal und mein Bruder hatte aber immer noch die gleichen Symptome und war auch ziemlich geknickt.

So wurde er nach Hause geschickt und sollte beobachten.
Nun hatte er vorher viel Stress und er begab sich zur Ruhe.
Er ging dann viel Spazieren und ruhte sich aus.
Ich glaube nach ca. 14 Tagen ungefähr verschwanden diese Symptome dann von selbst.

Nun hatte er jedoch keinen blinden Fleck, das stelle ich mir auch ziemlich nervig vor.

Vielleicht machst Du am Montag noch einmal einen Termin bei dem Augenarzt, der dieses Netzhautloch gesehen hat und besprichst mit ihm noch einmal weitere Optionen.?

Hattest Du vielleicht auch viel Stress vorher?

Nachtrag: Er hatte während der 14 Tage auch Handy-und Computertätigkeiten minimiert.

Liebe Grüße und gute Besserung von Kayen
 
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17.09.10
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Hallo Problemumgeher,

ich kann nicht aus eigener Erfahrung schreiben, sondern nur die Geschichte meines Bruders schildern, der ähnliches erlebt hat.

Allerdings hatte er Rußregen und Blitze gesehen und fuhr gleich zur Augenklinik.
Der Augenarzt sah wohl auch ein Loch in der Netzhaut und hatte ihm für den nächsten Tag einen OP Termin zum Lasern gegeben.

Als er am nächsten Tag in der Augenklinik erschien, waren 2 andere Augenärzte dort, die ihn untersuchten und diese fanden dann auf einmal kein "Loch" also keine Netzhautablösung mehr. Der Klinikleiter schaute auch noch einmal, aber keiner fand etwas.
Alles schien völlig normal und mein Bruder hatte aber immer noch die gleichen Symptome und war auch ziemlich geknickt.

So wurde er nach Hause geschickt und sollte beobachten.
Nun hatte er vorher viel Stress und er begab sich zur Ruhe.
Er ging dann viel Spazieren und ruhte sich aus.
Ich glaube nach ca. 14 Tagen ungefähr verschwanden diese Symptome dann von selbst.

Nun hatte er jedoch keinen blinden Fleck, das stelle ich mir auch ziemlich nervig vor.

Vielleicht machst Du am Montag noch einmal einen Termin bei dem Augenarzt, der dieses Netzhautloch gesehen hat und besprichst mit ihm noch einmal weitere Optionen.?

Hattest Du vielleicht auch viel Stress vorher?

Nachtrag: Er hatte während der 14 Tage auch Handy-und Computertätigkeiten minimiert.

Liebe Grüße und gute Besserung von Kayen

Vielen Dank;

Stress sicherlich, hat man sehr oft, leider. Ich versuche Stress zu minimieren, im Moment, so gut es eben geht. Natürlich ist so eine Situation, wenn man nicht weiß, was und wieso und warum, eben nicht gerade zuträglich beim Stress minimieren.

Die Kurzsichtigkeit ist halt ein Riesenproblem bei mir, aber es scheint so ja alles in Ordnung zu sein, wenn weder Augenarzt, noch in der Klinik, jemand was findet, auf beiden Augen.

Ich werde wie gesagt, und auch du empfiehltest, einen Termin machen, so oder so. Man wird ja sicherlich was finden, wenn da was ist. Zur Not soll der Arzt nochmal nachschauen, ob sich dort wieder das selbige Problem findet, man muss ja irgendwas sehen, wenn da was wäre.

Entspanntes Wochende allen hier, und liebe Grüße :)
 
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12.10.18
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also:


mach dir vor allem keinen streß wegen deiner augen

- 4,1 ist noch kein grund schlimmes zu befürchten.

ich war bei -8 als ich das erste mal probleme mit der netzhaut hatte.

mehrere risse und löcher in der netzhaut beim linken auge. es wurde gelasert, aber leider so massiv, daß die sehkraft danach erheblich schlechter war als vorher und dazu dann kommentare wie "sie haben eine maligne myopie, das ist genetisch, da kann man nichts dran machen und sie müssen sich damit abfinden schon rel. früh praktisch blind zu werden, d.h. nur am rand vom gesichtsfeld etwas sehen zu können, aber unscharf und beim hinsehen ist dann wieder nur der gr. schwarze fleck da, der in der mitte vom gesichtsfeld ist".
(den schwarzen fleck hab ich bis heute nicht)

ich hab es nicht geglaubt, weil ich damals schon etliche jahre in versch. med. bereichen gearbeitet und unzählige fehldiagnosen usw. miterlebt hab, meist bei patienten, teils auch bei mir selbst.

außerdem bin ich chron optimist und denk immer "geht nicht gibt`s nicht" und hab schon vieles geschaffft, das angeblich nicht möglich war.

da es damals keine infos gab (in den med. fachbüchern stand der gleiche quatsch mit geht nicht), konnte ich erst mal nichts machen, die sehkraft nahm weiter ab, die brillenstärke zu, es gab dann auch risse der netzhaut im re. auge, dann noch glaskörperblutungen (da gab es den massiven rußregen, durch den ich einige minuten praktisch garnichts sehen konnte) usw usw.

dann kamen noch makuladegeneration und katarakt dazu, also noch mehr gründe für weitere erhebliche abnahme der sehkraft bzw. drohende erblindung.

als ich endlich in einem buch, das garnichts mit augen zu tun hatte (autobiographie eines schriftstellers) einen hinweis fand was man bzgl. sehkraftverlust selbst tun kann, hab ich noch intensiver nach infos gesucht und gleichzeitig schon etwas getan um meine augen zu bessern.

vor allem hab ich mir keine neuen gläser mehr verpassen lassen, weil ich da schon länger das gefühl hatte, daß mit immer stärkeren die augen immer noch schlechter wurden, weil sie sich darauf einstellen.

seit vielen jahren bin ich unterkorrigiert (ich fahr seitdem aber auch nicht mehr mit einem auto, sondern mit dem bus) und meine sehkraft ist zunehmend besser geworden, weil ich damals auch mit entspannungsübungen usw für die augen angefangen habe und als ich endlich mehr infos hatte auch mit gezielten übungen für die sehkraft (wobei vieles, was da in den ratgebern steht völliger blödsinn ist. augenrollen o.ä. bessert nicht die sehkraft, weil dabei nur die äußeren augenmuseln bewegt werden).

ich hatte zu der zeit mit brille links nur noch weit unter 40 % sehkraft , rechts unter 20 %, ohne brille unter 4 %. (mit stärkeren gläsern beim augentest auch nur unwesentlich mehr)

nach der besserung und auch jetzt noch (werde dieses jahr 70) war es links weit über 50 %, an guten tagen mit optimaler beleuchtung fast 70 %, also für den normalen alltag mehr als genug, rechts konnte ich nicht viel erreichen, weil schon viel zu viel kaputt war, aber eine spürbare verbesserung gab es auch da.

da du erst bei - 4,1 bist und noch keine größeren schäden da sind (die hätten auch die ärzte in der klinik gesehen, bei kleinen können weniger gute ärzte auch schon mal etwas übersehen, da sollte man besser zu mehreren gehen), kannst du noch viel mehr besserungen erreichen als ich.

wichtig ist entspannung, allgemein sowohl körperlich als auch mental und auch für die augen, z.b durch "palmieren" also augen schließen, locker mit den handflächen abdecken ohne die augen zu berühren (ellenbogen auf dem tisch) und so ein paar minuten sitzen und sich entspannen und wegträumen und das immer wieder mal, vor allem, wenn man viel liest oder am pc arbeitet.

mittlerweile hat es sich schon bei vielen studien und auch im "großversuch" bestätigt, was augenärzte und wissenschaftler sehr lange sehr vehement abgestritten haben, eltern und großeltern aber immer schon wußten: viel lesen, vor allem bei schlechter beleuchtung verdirbt die augen.



durch die permanente naheinstellung kommt es vermehrt zur kurzsichtigkeit, die dann auch noch weiter zunimmt, wenn man nicht gegensteuert.
vor allem, wenn auch noch bei schlechter beleuchtung gelesen wird. die augen brauchen gute beleuchtung und vor allem auch viel tageslicht (draußen, nicht durch`s fenster) . man darf aber auf keinen fall direkt in die sonne sehen.

also pausen zur entspannung und zum in die ferne sehen statt nur im nahbereich. gute beleuchtung und viele pausen beim lesen und am pc.
und viel tageslicht, also z.b. draußen spazierengehen o.ä.

wechsel vom sehen in der nähe und in die ferne (ohne brille). man kann es auch zeitsparend im bus usw. machen oder in der schlange an der supermarkt kasse usw.

regelmäßige kontrollen beim augenarzt sind auch wichtig, weil man z.b netzhautrisse sehr lange garnicht selbst feststellen kann.

und vor allem sollte man auch dabei zu einer gesunden und natürlichen lebensweise zurückfinden. damit läßt sich vieles bessern, das nur oder vor allem durch das leben in der "zivilisation" erst aufgetreten bzw. schlimmer geworden ist.

und wie bei allen problemen: optimistisch sein und positiv denken hilft auch sehr.


lg
sunny
 
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14.03.07
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noch einmal "zu keinem Stress machen"

Stress aufgrund Corona haben wohl momentan fast alle Menschen.
Ob ich will oder nicht, diese Nachrichten ziehen nicht spurlos an mir vorüber.
Wenn ich meinen grippalen Infekt anschaue, den ich nun seit 5 Wochen hinter mir her schleppe, trotz vieler naturheilkundlichen Maßnahmen, und dieser jedesmal bei gewissen Nachrichten mehr oder weniger aufblüht - so könnten auch Augen betroffen werden, über diese Bilder die einen erreichen + zusätzlicher Überlastung Bildschirmarbeiten.

Mit den Augen wäre ich aber trotzdem vorsichtig und würde das unbedingt noch einmal von diesem ersten Augenarzt kontrollieren lassen.

Liebe Grüße von Kayen
 
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17.09.10
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Hallo Problemumgeher,

Diabetes ist bei Dir ausgeschlossen?

Grüsse,
Oregano

Ausschließen kann man sicher nichts, aber habe nie irgendwelche irgendwie gearteten Probleme, deshalb ja das große Staunen als dieses Sehproblem auftauchte.

In der Familie sind keine Fälle bekannt, aber heißt das jetzt dass ich noch 'n Diabetes-Test machen muss?

Grüßle zurück!
 
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Hallo Problemumgeher,

hier etwas zum Thema Blitze / Lichterscheinungen im Auge:
Blitze / Lichterscheinungen

Besteht Deine Sehschwäche schon lange oder nimmt sie kontinuierlich ab?

Alles Gute
Also Sehschwäche? Wenn du meinst dass dieses Problem jetzt länger besteht, nein, etwa eine Woche jetzt.

Ich meine in der Nacht vorher "Augenflimmern" gehabt zu haben, aber das habe ich seeeehr oft. Schein von Verspannungen zu kommen, und ist eben nur present, wenn ich schlafen will. Keine "Zacken" oder Blitze wie vom Photoapparat, tagsüber. Auch kein "Schatten vor den Augen", außer der Blutdruck sackt ab, das hatte ich gaaaaanz selten mal. Rücken- und Nackenverspannungen habe ich schon seit jeher, also darauf schiebe ich das auch nicht.

Psychosomatisch kann es sicher auch nicht sein, weil es even plötzlich auftaucht, und einfach nicht weg geht, und so "stabil" ist. Wenn man von Migraine, und Psyche liest und hört, dann merkt man immer sehr schnell, dass das Phänomen, sich "bewegt", bei mir ist aber alles an einem festen Punkt, und scheint sich nicht zu bewegen, egal wie schnell ich mit den augen hin und her blicke.

Meine Brille ist allerdings in der Tat in 1 1/2 Jahr, schon wieder "schwächer" geworden, meine ich. ABER jetzt keine 2 Dipotren, sondern eher so 0.5 oder so. MEINE ich.

DAS scheint aber auch "normal" zu sein, da manche Leute von neuen Brillen alle paar Monate sprechen. Wie man das bezahlen kann, allerdings...

Letztendlich kann mir nur eines wirklich helfen, und bei den Ohren [habe wegen Knalltrauma starken Tinnitus, der mir aber sowas von egal ist, damit kann man wirklich TOP leben!] habe ich nur einen Arzt in einer Klinik aufgesucht, und der konnte nix machen.

Bei den Augen allerdings, hört der "Spaß" auf. Da fahre ich lieber quer über die Welt, wenn nötig, um alles abklären zu lassen.

Ich meine, wenn Oberarzt und Ärztin in der Klinik "keine pathologie" finden, also keine Löcher, Risse, sondern der Arzt nur eine "Glaskörperanheftung" erwähnt, der erste Arzt aber sofort, recht gedrückt und erschrocken von einem LOCH spricht, ja, was soll man dann glauben. Vor allem weil da "plötzlich" was ist. Merkwürdig.

  • Lichtringe um Lichtquellen
Habe ich in der tat schon sehr lange - immer nach so ca. 1 Stunde Duschen oder baden. Dazu habe ich schon mehrfach folgenden und ähnliche Artikel konsumiert: https://www.alisonosinski.com/?p=345

Dort is explizit von der rede, dass sich bei langem Duschen oder Schwimmen mit offenen Augen usw., Flüssigkeit in der Cornea [durchsichtige Haut vor dem Auge] ansammelt und es daher zu diesen Streuungen kommt die eben "Heiligenscheine" um Lichter produzieren. Dieses Problem besteht jetzt im Moment, z.B., nicht. Also da kann man schon mal was ausschließen, durch selbsttest.

Da der Arzt ein Loch meint gefunden zu haben, kann ich mir nur so erklären:

+Loch ist tatsächlich da und wurde von 2 Ärzten [Oberarzt und Ärztin] übersehen
+Loch ist in wirklichkeit eine Glaskörperanheftung, die entweder zurückgeblieben ist, oder dort "herumzerrt"

Letzteres KÖNNTE ich mir mit Logik erklären: ein Glaskörper streut das Licht ja auch, also wenn da irgendwas direkt an der Netzhaut anliegt, das "zerrt" und Licht streut, könnte eine Schattenbildung SCHON wie ein "Loch" aussehen.

Im Endeffekt wird man es nur erfahren, wenn man eben nochmal den ersten Arzt draufguggen lässt, und dann noch die Gefäßdarstellung machen lässt.

Einfach mal: schauen.

Vielen Dank für die Anteilnahme, wollen hoffen es legt sich alles wieder.
 
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10.01.04
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Hallo Problemumgeher,

einfach, um Diabetes auszuschließen, würde ich beim Arzt erst einmal zwei Werte bestimmen lassen:
- HBA1C(= Langzeitzucker)
- Nüchternblutzucker morgens.

Sind die beide normal, sieht das gut aus .

Grüsse,
Oregano
 
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17.09.10
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Also, hier die Odyssee, bisher:
2 Verschiedene Augenärzte, und 5 Klinikbesuche.

Ergebnis:
Erst einer, dann zwei blinde Flecken, verm. aufgrund Hypertonie, Gefäßverschluss und Infarkte.

Beim ersten Augen-Arzt hieß es Loch in der Netzhaut, Überweisung zu Klinik, Notfall. Erste Klinik sagt wortwörtlich, "nichts pathologisches" zu finden, außer eine kleine "Veränderung", aber keiner weiß, was es ist - wie sich später heraus stellt: gelogen.

Nochmal eine Woche später, weil man nicht zur Ruhe kommt und halt Gedanken macht: Augenarzttermin bei anderem Augenarzt.
Zweiter Augenarztbesuch findet Ischämie, also entweder blutung oder Stauung. Zweiter Klinikbesuch bestätigt, findet "Cotton wool herd", und Einblutungen. Des weiteren Retinoschisis und extrem trockene Augen. Wobei ich lieber alle 2 Stunden Augentropfen würde, wegen trockener Augen, als den ganzen anderen Rotz zu haben. Warum sagte ich oben "gelogen"? Weil hier das Ergebnis der anderen Klinik angefordert wurde, und JETZT AUF EINMAL!!!! sehen Fr. Dr. X und Hr. Dr. X eben Retinosch., Blut, Schwellung. Aber mir wurde gesagt "alles in Ordnung".

Hausarzt, erstes Gespräch wegen Blutdruck und Blutbild, alles klar, Blut abgenommen am nächsten Tag, aber das Blutdruckgespräch verläuft im Sande. Wir werden von diesem Hausarzt immer wieder das Wort "Hypoch." lesen und hören!

Dann, auf dem anderen Augen, AUCH BESCHWERDEN. Keine Ahnung ob die schon DA waren und ich übersehen habe oder nicht. Sofort Klinik.
Klinikärztin hat keine Ahnung, keine Akte, und vor allem: nix spreche Deutsch. Wenn die Ärztin schon nach Worten auf Deutsch suchen muss, um mir zu erkläre was erlaube Strunz, dann isse schon a bisse Schlechte, capito? Also, Ärztin: "Nix habe, aber Blutdruck kontroll mache lasse!"

Was mache ich die ganze Zeit? Meinen Hausarzt überreden endlich mal Langzeit Blutdruck usw. machen zu lassen. Hausarzt? "Hypoch.", ist alles die Psyche. Weniger Computer, weniger bla bla, mehr Natur. Hat man ja gesehen wie's geholfen hat.

Dritter Augenarztbesuch findet am anderen Auge das selbe, dritter Klinikbesuch bestätigt.

Jetzt der Hausarzt, WIEDER. Dieser ist der Meinung, es ist mit etwas Sport [da ich gar keinen mache], getan. Keine Herzuntersuchung, keine Gefäßuntersuchung, nichts. Blutdruckmessung beim Arzt: 125/83 mit 91er Puls. Super. Und wie sieht es NACHTS AUS? Da die Geschichte über NACHT kam??

Da ich einmal Psychopharmaka nahm, um ruhig zu sein und zu bleiben, wird dieses alles auf die Psyche geschoben - weil man einmal was am Kopf hatte, wird man gebrandmarkt, und der Arzt hat sich das gemerkt, man ist dann Der Spinner. Arzt vermerkt im Bericht dazu "hypoch.", Prost Mahlzeit. Guter Arzt. Da ist jemand mit mehr und mehr Augenproblemen und das ist alles die Psyche. Hausarzt übergibt an den Internisten-Kollegen, der erklärt 1 Woche später, Sport machen, das wars. Langzeit-Blutdruck?? Blödsinn, soll ich zuhause messen!

Komme mir zwischenzeitlich verarscht vor, da es bewiesen ist dass da PHYSIOLOGISCHE, also keine eingebildeten, sondern FASSBARE, sichtbare Veränderungen sind, es aber heißt "ist die Psyche. Geht mit Sport weg. Mehr Sport, ist die Psyche. Weniger PC, ist alles die Psyche. Hypochonder."


Zuhause nach dem Aufstehen BDmessen direkt manchmal 121/114 Blutdruck, Dauerpuls auf 80-110 Schlägen, rauf und runter den Tag über. Bei kleinsten bewegungen [bücken] schießt das blut in den Kopf und man meint einen 900er Blutdruck zu haben. Dass es auch noch Schlafapnoe sein könnten, ist UNS allen bewusst, aber die Ärzte, bzw. dieser Hausarzt, hat offenbar keine Ahnung, es wird nichts in Erwägung gezogen.

Letzter Augenkliniktermin bestätigt Blutungen, Stauungen (zurückliegende) und rät, zum 5ten mal jetzt, den Blutdruck abklären zu lassen.

Als demnächst NOCHMAL in die Klinik, damit alle Chefärzte und Professoren drauf gucken können, dann eventuell Stationsbehandlung, da ich sagte:
Der Hausarzt macht nichts, schiebt alles auf die Psyche. Also wurde vermerkt, "es geht nichts vorwärts - Patient will dass alles etwas schneller abgeklärt wird."


Dazu möchte ich mich noch weiter richtig auskotzen:
Es sind schon andere mit 20 Todkrank gewesen, die Erklärung des Hausarztes "In IHREM ALTER!" und "kann nicht sein!" und "mehr Sport, weniger Computer!", damit alleine lässt sich das allzu plötzliche Auftreten meiner Meinung nach nicht erklären. Vielmehr denke ich nicht, dass plötzlicher Kraftsport zur Herzstärkung, vor allem wegen des hohen Blutdrucks bei Sport, kaum förderlich sein kann.

Die Aussage aller Augenspezialisten war bisher: die Ursache muss behoben werden, damit's besser wird.

Wie soll die Ursache behoben werden, wenn man jetzt Kraftsport und körperliche Belastung anfangen soll, wenn genau diese körperliche Belastung das Zeug verursacht hat. Bekämpft man da nicht Feuer mit Feuer, frage ich mich.


Ich messe fleißig Blutdruck, und in Ruhe bin ich IMMER auf "Vor-Hypertonie", also 128/85 im Schnitt. Es kommt dann das kleinste bisschen "Aufregung" [Lottogewinn, hübsche Frau blinzelt einen an] und der Druck geht auf 138/92. Das kann doch auch nicht Sinn des Lebens und der Sache sein, dass man bei der KLEINSTEN Aufregung sofort extremen Blutdruck hat? Ohne dass man das will, und ohne dass man was dagegen tun kann?

Jetzt wie gesagt, nächste Termine. Abwarten und Tee trinken.

Zwischendurch besuch in der Klapse, dort abgewiesen worden, "nur Notfälle". Eigentlich gut, WEIL; wenn ich in der G'schloss'ne wäre, würde man dort nur mehr Medis geben, während die Augen-Sache un-erforscht bleibt. Also somit eigentlich gut, dass es mit Stationär nicht geklappt hat.

Besuch beim Psychiater. Zwei Medis bekommen. Jetzt etwas ruhig. ABER:
Jetzt bin ich zum Blutdruck-Fanatiker geworden, ständig am Messen. Wird Zeit dass es Dienstag/Mittwoch wird und die Augenklinik was internistisches Anleiert.

Zu meinem aktuellen Hausarzt werde ich jedenfalls nur noch einmal gehen. Für etwas, das man dem alten Hinterteil-Fetischisten Mozart hätte als Anekdote vermachen können; aufdaß mir der Herren Doktor den [zensiert!] fein recht schoen sauber lecke.

Die Sache bleibt spannend!
 
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Noch vergessen, Bluttest wurde ja gemacht, ergebnis des Hausarztes: "Alles ok".

Wobei ich auf dem Monitor bei ein paar angefragten Werten lesen konnte: "Probe nicht auswertbar - zu alt."

Sprich also, wieder gelogen, weil der Kerl noch so jung ist, wird der schon nix haben - obwohl die hälfte vom Bluttest vergammelt war und unbrauchbar. Was willste dazu noch sagen.
 
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12.10.18
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das ist ein völlig normaler blutdruck


121/114 Blutdruck,

den gibt es nicht. da ist dein gerät nicht ok



das kann man überprüfen lassen. im internet kannst du ärzte in deiner gegend finden, die das machen


Druck geht auf 138/92

das ist bei aufregung ein völlig normaler blutdruck. selbst ohne wär er noch fast normal.

warum regst du dich denn über den hausarzt auf und gehst trotzdem immer hin ? geh doch einfach zu einem andern.

mit blutungen im auge darf man keinen sport machen.

leider gibt es auch bei augenärzten viele unfähige. da muß man halt noch mal zu einem anderen gehen.

bei mir war früher einiges schiefgelaufen, ich hab es dann aber doch noch soweit hinbekommen, daß ich trotz etlicher netzhautrisse und glaskörperblutungen wegen einer genet. augenkrankheit seit vielen jahren wieder gut genug sehen kann. (s. beitrag 4 ).


lg
sunny
 
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17.09.10
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Das mit dem 121 zu 114 dachte ich mir auch.
Einmal hatte ich 102 zu 94, da dachte ich mir auch, was?

Bei eventueller hypertensiver Retinopathie müsste dauerhaft irgendein hoher Druck angelegen haben.

Finde leider bei Augensachen in dieser Art nichts, wo man direkte Werte hat, die man vergleichen kann.

Die Ammis haben was von "[...] Patienten mit einem diastol. Blutdruck von 90mg und höher", aber auch da, wieder nix von: dauerhaft, also 24/7 für XYZ Zeit, oder was auch immer.

Was auch fällt, ist dass die Augen am ENDE des Spektrums liegen, was auch immer das heißen soll. Wenn ein Infarkt passiert, geht er zuletzt oder zuerst in die Augen?

Hänge jetzt erstmal am Langzeit-EKG.

Gestern etwas gewandert, strammer, aber kein Joggen, wie der Arzt empfohlen hat.

In absoluter Ruhe, Herzstechen ab und zu, und komisches ziehen linke Seite Hals, an irgendeinem Gefäß, ob jetzt Arterie oder Vene, ich bin kein Dokter.

Gestern Nacht geschlafen wie hingebrochen, da kurz vorm einschlafen ein stechen in der Brust, und ziehen im Arm, und urplötzliche Angst, war echt cool. Fast eingepennt und davon von 0, also Ruhe, auf 180 gejagt. Sofort Blutdruck gemessen, im liegen, war aber irgendwas mit 102 vorne, und 78 oder so hinten. Puls war auch 74 oder sowas.


Was ich auch meinem Seelendoktor sagte, dass dieses "fassbare" an dem Fall, vom unfassbaren aufgewogen wird. Dass dieses "jeden Tag KÖNNTE XYZ" sein mein Leben irgendwie beherrscht. Jetzt mit Medis gehts etwas. Was heißt etwas. Es geht wesentlich besser, kann aber noch besser werden. Kaum Angst, kaum Gedanken, mehr "Schiess-Egal" Denken.

An stärkere körperliche Aktivitäten wie Bettsport ist trotzdem nicht zu denken, will nichts riskieren, hehe...

Es bleibt nach wie vor: spannend!
 
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Also, nun hat es auch die Klinikärzte erwischt.

Laut Meinung derjenigen, liegt vieles von den physischen Problemen, also Veränderungen an der Netzhaut, an Einbildung.

Bzw. so etwas kann "ohne Grund passieren". Ohne Worte.

Sicher hat man sich den HA-Bericht zukommen lassen, "Hypoch." gelesen und damit war die Sache klar wie Kloßbrühe.

Im Grunde: Sport machen, weiter machen wie bisher mit allem anderen, und das wars. HIV und HEPAT. Tests kamen auch zurück. Negativ bis auf HEPAT.B, da steht "positiv, vermutl. immunität". Keine Ahnung wo ich mir das eingefangen haben kann, an Impfung kann ich mich nicht erinnern. Zumindest keine Erkrankung, aber viel wichtiger:

Keine Ursache für die Symptome, außer den bisher nach wie vor unbestätigten Blutdruck, bzw. Blutdruck der ja scheinbar zuhause mit einem schlechten Gerät gemessen wurde.

Auf meine Frage, ob es von Stress und Blutdruck von 140/90 kommen kann, wurde nur gesagt dass es "dazu beitragen kann zu solch einer Symptomatik und Entstehung", aber scheinbar nicht zugrunde liegend scheint.

Mir scheint, in manchen Sachen sind die Ärzte weniger auf dem laufenden als es den Anschein hat, schließlich gibt es eine Studie die zeigt dass auch bei diast. 90 bei Leuten solche Sachen aufgetreten sind.

Und wieder:
"In ihrem Alter" und "dafür zu jung", immer wieder. Ja. Die ganzen Leute die als Kinder schon 20x am Herzen operiert werden müssen, auch zu jung für Herzerkrankungen. Daraufhin wurde mir unterstellt, mir "schwere Krankheiten einzubilden".

Mitnichten, ich bin einmal im Jahrzehnt beim Arzt. Hätte ich nichts gemerkt das urplötzlich aus der Reihe tanzt und nicht stimmt, hätte ich keinen Arzt aufgesucht, Ende Aus.

Das "Baumwurzeln" sehen am Tag des Infarktes, wurde auch abgetan mit "Nachbilder hat jeder mal.", also auch da, kein Gehör.

Ich frag mich wie das alle anderen Leute machen, die zu 20 Fachärzten gehen bis endlich mal eine Diagnose steht. Werden die auch nach 2 Ärzten für Hypochonder gehalten? Nein.

Es liegt eben daran, dass ich, unabhängig von dieser aktuellen existierenden pathologischen Situation, mal in der Klapse war, na und? Hat eines Null mit dem Anderen zu tun.

Wären es eingebildete Faxen, hätte man keinen CWS und keine Netzhautschwellung gesehen und ein Arzt hätte kein Loch, der andere dann die Ischämie gesehen. Also man fühlt sich schon sehr sehr verarscht.

Ich wünschte es wären Faxen. Dann würde ich mir selbst links und rechts eine scheuern, mich zusammenreißen und PUFF, wäre alles weg. Da es aber ein nachweisbare, langsam abheilende Veränderung GAB, und GIBT, lässt mich dieses "auf der Psyche beharren" etwas sprachlos werden.

Wenn solche Leute Automechaniker wären, würden die bei Motorschaden den Besitzer fragen ob er mal beim Psychiater war, und wenn ja, würde man versuchen mit gut zureden und eventuell etwas Indianertanz um das Auto, dieses so zu reparieren. Im Grunde wird nur wegen der Brandmarkung des Hausarztes, bzw. im witzigen Beispiel, des Mechanikers, jetzt von allen abgeblockt.

Man stelle sich vor der Kerl fällt morgen mit Hirnschlag um und ist Pflegefall, hat man nicht kommen sehen, ja? Die Kopf und Halsschmerzen.... nee komm.

Ich schreibe mich in Rage.

Etwas Tee wird jetzt getrunken, ein paar Cookies genascht. Dann ins Bett, und morgen auf's Radl, a weng rum fahren. Andere Gedanken bekommen. Bei diesem eingerede allerseits, "dat is zwar nachweislich was körperliches, aber weil sie ja geistig gestört sind..." nee komm hör mir uff.

Ick meld mich wenn noch mehr rumkommt, positives natürlich. Et wird besser werd'n wa.
 
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