Bienensterben durch Mobilfunk

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Mich hält trotzdem jeder für hypochondrisch und verrückt, weil heute gerade "jeder" ein Handy hat. Aber dass das nicht unschädlich ist einfach klar.
 
wundermittel
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Hallo Traumdenker!

Hält Dich wirklich jeder für hypochondrisch und verrückt?

Jeder hat übrigens nicht ein Handy, auch wenn dieser Satz oft wiederholt wird. Einer Untersuchung zufolge waren es meines Wissens etwa 75 Prozent. Das hieße, daß jede/r Vierte keines hat.
Und in meinem Freundes- und Bekanntenkreis könnte ich die Menschen an einer Hand abzählen, die ein Handy haben bzw. nutzen.
Meine Tochter hat allerdings Schwierigkeiten, in ihrer Generation mit Warnungen durchzudringen. Ich denke, sie wird erst durchdringen, wenn die Hirntumorrate sichtbar ansteigt (ist schon angestiegen, nur noch nicht so bekannt) - Hirntumor, weil man dabei am ehesten den Rückschluß aufs Handy und Schnurlostelefon ziehen kann.

Es kommt wirklich drauf an, wie alt man ist, und in welchem Umfeld man sich am meisten bewegt.
Also, ich finde Dich nicht hypochrondrisch und verrückt, wenn Du kein Handy hast, so. :hexe:
 
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Wollen wir doch auf die letzten noch aktiven Vernunftssynapsen der Menschen hoffen!

Sorry, aber da bin ich nach Jahrzehnten der Beobachtung leider zu abgeklärt. Ich denke die folgenden beiden Hauptsätze der allgemeinen Volksverblödung sind Naturgesetze:

$1 : Die Mehrheit ist dümmer als die Minderheit
$2 : Dummheit ist beschlussfähig.


Jeder und jede kann übrigens heute und jetzt bei sich selbst beginnen :rolleyes: Hmmmmmm, wie wär es mit Abschaffen von Schnurlostelefon und WLAN und Umstellen auf Kabel?

Weil die CableCom ohne Mehrkosten den Internet-Transfer in meinem Abo auf 25 MB/s raufsetzte, kaufte ich ein neuen leistungsfähigeren Router von ZyXEL, weil der alte Router nicht mehr mithalten konnte. Beim Neukauf stellte ich fest, dass es nur noch WLAN-Router gibt und die haben natürlich auch 4 LAN-Ausgänge (Kabelverbindung zum Computer). Und da entdeckte ich so einen Router bei dem man sicher mit einem Schalter das WLAN abschalten kann. Es ist der "ZyXEL NBG-419N" mit einer Bruto-Transferrate von 300 MB/s (netto etwa die Haelfte):
ZyXEL NBG-419N WLAN-Firewall-Router 802.11n 300 Mbps (Wireless-LAN) - Studerus AG
Bei Distrelec gibt es zur Zeit eine günstige Aktion:
https://www.distrelec.ch/ishopWebFront/product/direct.do?anguage=de&shop=CH&id=02&nr=848349

Hmmmm, ja, und wie wär's mit Handy zu 99% der Zeit ausgeschaltet halten und nur in absoluten Notfällen nutzen? Und wie wär's mit: WEITERSAGEN ??

Ich habe keines und hatte bisher keines. Ich bin allerdings auch dadurch motiviert, dass ich mal einen zum Glück kleinen Hörsturz hatte. Das will ich nicht unbedingt mit irgend etwas provozieren.
 
regulat-pro-immune
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Hallo Traumdenker!

Hält Dich wirklich jeder für hypochondrisch und verrückt?

Jeder hat übrigens nicht ein Handy, auch wenn dieser Satz oft wiederholt wird. Einer Untersuchung zufolge waren es meines Wissens etwa 75 Prozent. Das hieße, daß jede/r Vierte keines hat.
Und in meinem Freundes- und Bekanntenkreis könnte ich die Menschen an einer Hand abzählen, die ein Handy haben bzw. nutzen.
Meine Tochter hat allerdings Schwierigkeiten, in ihrer Generation mit Warnungen durchzudringen. Ich denke, sie wird erst durchdringen, wenn die Hirntumorrate sichtbar ansteigt (ist schon angestiegen, nur noch nicht so bekannt) - Hirntumor, weil man dabei am ehesten den Rückschluß aufs Handy und Schnurlostelefon ziehen kann.

Es kommt wirklich drauf an, wie alt man ist, und in welchem Umfeld man sich am meisten bewegt.
Also, ich finde Dich nicht hypochrondrisch und verrückt, wenn Du kein Handy hast, so. :hexe:


Man findet mich verrückt weil ich die Meinung vertrete und verbreite in meinem Umfeld, dass die Handynutzung auf Dauer schädlich ist und zb meiner Schwester abrate es 24/7 anzuhaben und am Körper zu tragen,ja sogar beim Schlafen ist es an. Sie ist 14 und hat außerdem Quecksilber im Mund, die arme. Nur leider ist sie noch so naiv und schon so geschädigt, vllt. wird sie irgendwann wach und geht den richtigen Weg (jedenfalls stimmt der Rest, sie hat eine gute Schulbildung zb.. usw).. Nur wird sie so vom Konsumwahn gesteuert,leider.
Ich hab mit 12 bereits ein Handy bekommen, es wirkte verlockend.. Ich muss es heute leider anhaben, ich muss ja auch überall für jeden erreichbar sein. Aber:
Ich hab das Scheißding nicht immer an.
Leider werden immer mehr Gehirne vom dem System verblödet, wir leben in einer kapitalistischen Diktatur.
 
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Danke Nischka für die Linkeinstellungen!

Es ist schön, zu sehen wie die Arbeit von Favre weitergereicht wird - lässt hoffen :).
$1 : Die Mehrheit ist dümmer als die Minderheit
$2 : Dummheit ist beschlussfähig.
Wie recht Du leider hast, Thom45!
Und da entdeckte ich so einen Router bei dem man sicher mit einem Schalter das WLAN abschalten kann.
Bin nicht sicher, aber ich glaube, die Router mit Lan-Ausgängen sollte man über dessen Menu ausschalten können.
Ich habe keines und hatte bisher keines. Ich bin allerdings auch dadurch motiviert, dass ich mal einen zum Glück kleinen Hörsturz hatte. Das will ich nicht unbedingt mit irgend etwas provozieren.
Und ich habe wahrscheinlich deshalb keines, weil beim ersten Mal Handytelefonieren nach ca. 1 Minute bereits starke Kopfschmerzen auftraten.
Diese Technologie gehört definitiv in die Recycleindustrie! Wahrscheinlich würde danach die Menschheit wieder normal und die Gesundheitskosten würden sicher auch sinken - was sie natürlich nicht dürften, denn sonst könnte das noch ein Beweis für die Schädlichkeit sein.

Pegasus
 
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Danke Nischka für die Linkeinstellungen!

Es ist schön, zu sehen wie die Arbeit von Favre weitergereicht wird - lässt hoffen :).
Wie recht Du leider hast, Thom45!
Bin nicht sicher, aber ich glaube, die Router mit Lan-Ausgängen sollte man über dessen Menu ausschalten können.

Das weiss ich. Es gibt aber keine sicherere Abschaltung, als die mit einem Schalter. Das Risiko einer defekten Software ist grösser. Genau deshalb wurde für die Leute, die sicher sein wollen, ein zusätzlicher Schalter eingebaut. So liest sich das wenigstens in der Kurzbeschreibung.

Und ich habe wahrscheinlich deshalb keines, weil beim ersten Mal Handytelefonieren nach ca. 1 Minute bereits starke Kopfschmerzen auftraten.

Okay, nur ich hätte das genau wissen wollen und hätte vor dem Aus noch einige Experimente angestellt. :)
 
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02.01.11
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Man findet mich verrückt weil ich die Meinung vertrete und verbreite in meinem Umfeld, dass die Handynutzung auf Dauer schädlich ist und zb meiner Schwester abrate es 24/7 anzuhaben und am Körper zu tragen,ja sogar beim Schlafen ist es an. Sie ist 14 und hat außerdem Quecksilber im Mund, die arme. Nur leider ist sie noch so naiv und schon so geschädigt, vllt. wird sie irgendwann wach und geht den richtigen Weg (jedenfalls stimmt der Rest, sie hat eine gute Schulbildung zb.. usw)..

Moin, Traumdenker!
Es wird ganz sicher der Tag kommen, an dem nach und nach die Leute auf Dich und die anderen zukommen und sagen z. B. (schäm...): "Oh, Du hast uns gewarnt. Wir haben Dir nicht geglaubt. Hätten wir's doch getan" oder ähnlich.
Du kannst Deiner kleinen Schwester gerne schöne Grüße von mir bestellen und ihr erzählen, was mir letztes Jahr eine Frau mit einer 14jährigen Tochter erzählte, als wir auf das Thema kamen. Zwei der Freundinnen dieser Tochter haben einen Hirntumor.
Und meine Tochter wollte mir auch erst nicht "glauben", wie gefährlich diese Strahlung ist. Einige Monate nach meinen ersten Ansprachen hatte sie plötzlich eine Geschwulst und mußte dringend operiert werden. Ihre Ärztin sagte ihr, daß dies wahrscheinlich an der Strahlung gelegen hat. Warum das so nahelag, kann ich hier nicht reinschreiben. Es war jedenfalls nicht lustig!
Seitdem gibt es bei ihr kein Schnurlostelefon mehr, es fanden Gespräche mit den Nachbarn statt, und ihr Handy nutzt sie ca. einmal die Woche nur für SMS.
Ich gebe anderen, die sich noch nicht informiert haben, immer Flyer. Und ich gebe ihnen einen Vergleich: Daß nämlich der Calcium-Stoffwechsel im Gehirn ab 0,1 Mikrowatt gestört wird und ein Handy am Kopf mehr als 10 Millionen Mikrowatt ausstrahlt. Leider fehlt vielen der Bezug zu der Intensität und Reichweite der Strahlung.
Häufig ist es so, daß Menschen erst nach mehrmaliger Ansprache (Nachschieben von Informationen) konkreter reagieren.

Ich hoffe sehr, daß Deine Schwester bald ein Einsehen hat!
Viele Grüße :wave:
 
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19.05.10
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Hallo Nischka,

Moin, Traumdenker!
Es wird ganz sicher der Tag kommen, an dem nach und nach die Leute auf Dich und die anderen zukommen und sagen z. B. (schäm...): "Oh, Du hast uns gewarnt. Wir haben Dir nicht geglaubt. Hätten wir's doch getan" oder ähnlich.

Naja, leider sind nicht alle Leute sind so ehrlich, wie Du schreibst. Falscher Stolz und Ausrden sind weit verbreitet.

Du kannst Deiner kleinen Schwester gerne schöne Grüße von mir bestellen und ihr erzählen, was mir letztes Jahr eine Frau mit einer 14jährigen Tochter erzählte, als wir auf das Thema kamen. Zwei der Freundinnen dieser Tochter haben einen Hirntumor.

Das ist schon sehr ungewöhlich in diesem jungen Alter und rein statistisch nur schwierig zu erklaeren, dass es gleich zwei Freundinnen im Kreise dieses Mädchens sind. Aber ist auch sicher gestellt, dass diese beiden Freundinnen auch intensiv mobil-telefonier(t)en, so dass die Ursache Mobiltelefon eindeutig ist?

Ein kleiner Inhalt, den ich in einem andern Forum geschrieben habe, aber gut hierher passt:


Dass sich DECT-Mobiltelefonie mit niederfrequenter Pulsmodulation (270 Hz) und einem HF-Träger im Bereich sehr hoher Frequenz (0.9 / 1.8 GHz) auf die Aktionspotenziale von Neuronen auswirken müssen, ist schlicht und einfach einleuchtend.
Vielleicht trägt dieser Effekt ganz einfach nur dazu bei, dass der statistische Mittelwert der Volksgesundheit sich verschlechtert und wenn das so zutreffen würde, ist es sehr schwierig eine (Teil-)Schuld dem Mobilfunk zuzuschreiben. Davon, dass man das ganz genau weiss, profitiert letztlich die Mobilfunkindustrie. Wer denn sonst...


Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass es gar nicht immer nur um konkrete Einzelkrankheiten geht. Die sind immer etwas problematisch. Wichtig wäre mal zu untersuchen, welche Krankheiten nach der Einführung des Mobilfunk-Telefones angestiegen sind. Daraus könnte man einiges ableiten. Bisher las und hörte noch nichts über diese Art der Mobilfunkforschung betreffs Schädlichkeit.

Und wenn meine Vermutung richtig ist, ist das denn doch sehr eigenartig, weil in der Umweltforschung ist es State of the Art. Nur dort geht es um grosse Zeitabschnitte. Und darum benutzt man Eisbohrkerne. So hat man herausgefunden, dass synchron mit der Zunahme der Industrialisierung der CO2-Gehalt im gleichen Umfang exponentiell zu genommen hat und dass der heutige CO2-Gehalt in der Atmosphäre in den letzten 400'000 Jahren noch nie so gross war.

Und meine Tochter wollte mir auch erst nicht "glauben", wie gefährlich diese Strahlung ist. Einige Monate nach meinen ersten Ansprachen hatte sie plötzlich eine Geschwulst und mußte dringend operiert werden. Ihre Ärztin sagte ihr, daß dies wahrscheinlich an der Strahlung gelegen hat. Warum das so nahelag, kann ich hier nicht reinschreiben. Es war jedenfalls nicht lustig!

Verstehe ich das richtig, Du kannst hier nicht schreiben, warum die Aerztin ziemlich schnell die Ursache dem Mobilfunk zuschrieb? Wenn ja, eigentlich schade, dass man das nicht wissen darf, weil an einer solchen Information steckt u.U. etwas sehr Essentielles.
 
regulat-pro-immune
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02.01.11
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Hallo Thom,

Du schreibst:

Wichtig wäre mal zu untersuchen, welche Krankheiten nach der Einführung des Mobilfunk-Telefones angestiegen sind. Daraus könnte man einiges ableiten. Bisher las und hörte noch nichts über diese Art der Mobilfunkforschung betreffs Schädlichkeit.

Dazu dies aus dem Thread "Elektroschädigungen - nur Einzelfälle?"
Hier noch ein alarmierender Text von Richter Budzinski:

Trotz Mobilfunkbestrahlung - uns
geht's doch allen gut!?


Der Richter Bernd Irmfrid Budzinski veröffentlichte einen elfseitigen Artikel mit dem Titel:
Bei Notruf – Funkstille. Wie mobil funkt der Rechtsstaat?
in Natur und Recht , 2009, Springer Verlag.

Mit hervorragender Fachkenntnis listet Budzinski bekannte Schädigungsmechanismen auf, setzt sich mit der widersprüchlichen Argumentation und politischen Praxis amtlicher Stellen auseinander und beklagt, dass Minderheiten keinen Schutz finden.

Sein Fazit: Mobilfunkwellen verursachen nachweislich biologische Gesundheitseffekte.

Sie werden nicht berücksichtigt, die Justiz handle, als sei die Harmlosigkeit bewiesen. Für einen in dieser Weise durchgeführten Betrieb reiche die gesetzliche Ermächtigung nicht aus. Das Menschenrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung stehe dieser „Zwangsverstrahlung“ entgegen, seine Forderung „Diesem Risiko wird fortan überall...Rechnung zu tragen sein.“
Er setzt sich auch mit dem Argument auseinander: Wenn Mobilfunk so schädlich wäre, wie die Kritiker es behaupten, müßte die Bevölkerung jetzt schon total krank sein. Diesen Auszug wollen wir hier zitieren (Überschriften von Redaktion IMPULS):

Gesundheitszustand beeinträchtigt:

„Auch die hieraus weiter ablesbare Meinung, dass letztendlich „nichts passiere", sich die gesamte Bevölkerung sogar - trotz jahrelanger Mobilfunkversorgung - bester Gesundheit erfreue und immer älter werde (was den zunehmend hohen Arzneimittelverbrauch und Behandlungsbedarf erkläre), erweist sich bei genauerem Zusehen - und nicht nur wegen 25.000 Flüchtlingen (gemeint sind elektrosensible Menschen, d. Verf.) als oberflächlich und ungeeignet, „Entwarnung" zu geben:

Denn der Gesundheitszustand der gesamten (gerade auch der jüngeren) Bevölkerung wirkt derzeit erheblich und zunehmend beeinträchtigt. Und dies, obwohl fast alle sonstigen Umweltbelastungen seit Jahren rückläufig sind. Das wurde anhand der staatlichen dänischen Landesstatistik - eines für Vergleiche gut geeigneten Landes - für die Zeit der Einführung des Mobilfunks 1994-2004 überzeugend belegt:

Hiernach ist ab 1994 mit dem Beginn des Mobilfunks ein sprunghafter Anstieg mit teilweise weiterer starker Zunahme aller das Gehirn und Nervensystem sowie den Metabolismus (Stoffwechsel) betreffenden Erkrankungen bzw. ärztlichen Behandlungen festzustellen, während fast alle Umweltbelastungen (Pestizide, Blei, Luftverunreinigungen (außer Methan) teils bis auf die Hälfte ihres früheren Wertes zurückgingen.

Diese Entwicklung scheint europaweit stattzufinden: So ist ein steiler Anstieg der ärztlichen Diagnosen in der Schweiz ebenfalls zu Nerven, Psyche und Stoffwechsel parallel zum stärksten Ausbau des Mobilfunks 1998 bis 2002 mit heutigem Verbleib auf hohem Niveau zu verzeichnen. Neuroleptika - Verordnungen bei Kindern steigen sprunghaft an.

Nach einem Gesundheitsreport der DAK von 2005 nahmen psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen, von 2000-2004 auch in Deutschland erheblich zu und zwar landesweit um 42% — in Berlin sogar „dramatisch" um 70 % —selbst auf dem flachen Land wuchs weiterhin auch 2007 und 2008 z. B. die Inanspruchnahme von Beratungsstellen
der Caritas wegen Depressionen „rapide" und zwar binnen 2 Jahren stellenweise auf das Doppelte an.

Offenbar im Gefolge dieser Entwicklung hat sich der Verkauf von Neuroleptika für Kinder und Jugendliche in Deutschland im genannten Zeitraum vervielfacht und der Verkauf von Schlafmitteln an Kinder und Jugendliche z.B. in Schweden während acht Jahren parallel zum Anstieg der Nutzung von Mobiltelefonen (2000-2008) von rund 300.000 auf zwei Millionen Tabletten erhöht.

Hinzu kommt eine geradezu explosionsartige Entwicklung von ADHS-Symptomen und Autismus. So hat der Ritalin-Verbrauch in einem Jahrzehnt (1994-2004) parallel zur Einführung des Mobilfunks um gut das 25-fache zugenommen, ist der Autismus - jedenfalls in den USA - um 2100 % gestiegen.

Das zeigt in so nicht geahnter Weise, wie Mobilfunkwellen tatsächlich auch auf die Psyche wirken mögen

Auffällige Korrelationen mit dem Ausbau des Mobilfunks:

Wesentlich aber erscheint darüber hinaus, dass sich Kopfweh und Schlafstörungen, aber auch Ohrgeräusche (Tinnitus), zeitgleich mit dem Ausbau des Mobilfunknetzes in Deutschland höchst auffällig verbreitet haben, wobei Kopfweh das im Zusammenhang mit dem Mobilfunk
am meisten genannte Symptom ist.

Nach einem weiteren Gesundheitsreport der DAK leidet mehr als die Hälfte der Bevölkerung, nämlich 49 Millionen an Kopfweh. Darunter sind zahllose Kinder, wie weitgehend das Robert-Koch-Institut bestätigte.

All das ist - wenn überhaupt - „psychisch" nicht zu erklären. So müssen bereits für kleine Kinder, wo Einbildung ausgeschlossen erscheint, spezielle „Trainingskurse" zur „spielerischen Bewältigung von Kopfschmerzen" angeboten werden, können Kinder in Einzelfällen „sich wegen Gedächtnisstörungen an nichts mehr erinnern“. Eben Gedächtnisstörungen werden von Betroffenen ebenfalls als typische Begleiterscheinung von (Mobilfunk-) Mikrowellenbelastung geschildert.

Ein nicht identifizierbarer Stressfaktor:

Der gesundheitliche Allgemeinzustand der Bevölkerung scheint in Übereinstimmung mit all dem selbst nach einer Umfrage der „Apotheken Umschau“ 2007 durch einen nicht identifizierten Stressfaktor im Nervensystem angegriffen zu werden: So haben 75% der Bundesbürger das Gefühl übermäßiger Belastung, leiden 25 % der Befragten an Schlafproblemen, hat jeder 6. Herzrasen, hohen Blutdruck oder Magenbeschwerden; fühlen sich 10% sogar regelrecht „ausgebrannt" und fürchten, „irgendwann umzukippen" - auch darunter durchaus mögliche Anzeichen des sogenannten Mikrowellensyndroms.

Jeder Dritte leidet an Dauerstress:

Diesen „Gesundheitszustand" bestätigte 2009 die neueste Erhebung der Techniker-Krankenkasse. Danach leidet „jeder 3. Deutsche" (das sind rund 27 Millionen Menschen) auch heute weiterhin in diesem Sinne an „Dauerstress". Dass schon 2004 fast 40 % aller Deutschen an Schlaflosigkeit litten, rundet dieses Bild ab.
Dies alles vermag zwar die „Schädlichkeit" des Mobilfunks nicht zu beweisen, widerlegt jedoch die Behauptung, dass die bedenklichen Laborergebnisse der Mobilfunkforschung zur Beeinflussung von Gehirn und Nervensystem sowie im Zusammenhang damit auch zu Kopfweh, Schlafstörungen und nervlichem Stress, in der Praxis letztlich folgenlos blieben, wie die „unverändert gute Gesundheit der Bevölkerung" zeige.

Angesichts der Häufigkeit und so bisher nicht gekannten Art der Vorkommnisse, wie z.B. Gedächtnisstörungen und (hartnäckiges) Kopfweh schon bei kleinen Kindern, könnte diese eher negative Entwicklung der Volksgesundheit allerdings einen (zusätzlichen) Hinweis auf den Mobilfunk als einen möglichen „heimlichen Krankmacher" darstellen.
Denn die Bevölkerung zeigt in großem - landesweitem - Maße deutliche Symptome, die mit den im Labor als „wahrscheinlich" nachgewiesenen Effekten der Mobilfunkstrahlung korrelieren (können).

Einzig der zeitgleich aufgetretene Mobilfunk mit inzwischen mehr als 280 000 Antennen dürfte den Anforderungen an einen gemeinsamen landesweiten Auslöser, der in der Lage ist, in beliebig großer Zahl und überall Nerven- und Gehirnprozesse zu stören, genügen.“

(Budzinski belegt im Original die angeführten Fakten mit Fußnoten)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ich finde es unglaublich, daß solch wichtige Informationen nicht in den Medien weitergegeben werden. Es gibt immer noch Menschen, die noch nie etwas über die Gefahren der Funktechnik mitbekommen haben.


Die beiden 14jährigen Mädchen mit Hirntumor haben regelmäßig ein Handy benutzt.
Ja, zu der Erkrankung meiner Tochter kann ich hier nichts genaueres äußern.

:hexe:
 
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Hallo!

Anläßlich dieser Nachricht
38 Millionen Bienen tot aufgefunden in Ontario (in englisch):
It was just a few weeks ago that 50,000 bees were found dead in an Oregon parking lot, and now the ongoing problem has hit north of the border in Ontario, Canada where more than 37 million bees have been found dead.

Read More: 37 Million Bees Found Dead In Ontario | Follow us on Facebook: https://www.facebook.com/whydontyoutrythis

weiterlesen hier:
37 Million Bees Found Dead In Ontario

stelle ich hier weitere Links zum Thema ein - man kann gar nicht genug warnen vor der Nutzung jeglicher Funktechnik-Geräte:
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Zeitenschrift:
Bienensterben
Quasseln oder essen

Die Bienen sterben weiter – überall dort, wo der Mensch nicht mehr ohne Mobilfunktelefon sein kann. Nach den Industrie- sind nun auch die Entwicklungsländer davon betroffen. Lesen Sie hier die lebenswichtigen neuesten Erkenntnisse darüber, wie der zunehmende Elektrosmog zu einer Bedrohung für das Überleben von Mensch, Biene und Vogel wird – und was wir dagegen unternehmen können!
weiterlesen hier:
www.zeitenschrift.com/artikel/bienensterben-mobilfunk-quasseln-oder-essen#
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Elektrosmog und Gesundheit - Barbara Newerla
Bienensterben und Mobilfunk
Wissenschaftler der Freien Universität Berlin unter Mitarbeit von Wissenschaftlern des Department Cellular Neurobiology, Schwann – Schleiden Centre for Molecular Cell Biology, Göttingen, haben eine Studie zur Wirkung elektromagnetischer Felder auf Bienen veröffentlicht. Damit beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe des “brennpunkts” von Diagnose Funk.

Hier ein Auszug:
Dr. Ulrich Warnke: “Wir haben in Laborver suchen das Verhalten der Bienen in künstlich aufgebauten elektrischen Feldern untersucht und gefilmt. Schon bei 50 – Hertz Wechselfeldern mit Feldstärken von 110 Volt pro Meter werden die Bienen in ihrer Behausung sehr unruhig. Bei weit höheren Feldstärken er höht sich die Temperatur im jeweiligen Volk stark.
Ihr Verteidigungsverhalten, das die Natur bei ihnen gegen Fremde entwickelt hat, beginnt sich gegen die eigenen Individuen zu kehren. Sie erkennen sich nicht mehr und stechen sich gegenseitig ab, auch die Königin kann davon betroffen sein. Nach eini gen Tagen reißen sie ihre Brut aus den Zellen. Neue Brut wird nicht mehr angelegt. Honig und Pollen werden verbraucht und nicht mehr eingetragen.
Dann verkleben sie das Einflugloch mit Propolis, um den vermeintlichen „ Feind “ auszuschließen. Schließlich „ verbrausen“ sie wegen Überhitzung. Am Ende steht letztlich der Tod des ganzen Stockes. Das sind die extremsten abnormen Verhaltensweisen, die sich unter dem Einfluss des elektri schen Feldes zeigen. ”

Dr. Warnke hält die flächendeckende Bestrahlung mit Mobilfunks für einen wichtigen Faktor des Bienensterbens.
Bienensterben und Mobilfunk - Elektrosmog und Gesundheit

zu finden hier:
www.zeitenschrift.com/artikel/bienensterben-mobilfunk-quasseln-oder-essen#
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Gesundheitliche Aufklärung
Nachgewiesen: Mobilfunk mitverantwortlich für Bienensterben
Für das weltweite Massensterben der Bienen gibt es mehrere Ursachen. Der Mobilfunk ist eine davon. Ein Schweizer Wissenschaftler hat in einer neuen Studie nachgewiesen, dass die Strahlung des Mobilfunkes die Bienen verwirrt und sie dadurch in den Tod fliegen lässt.
Weiterlesen hier:
Nachgewiesen: Mobilfunk mitverantwortlich für Bienensterben | Gesundheitliche Aufklärung
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Gegenwelle
Bienensterben durch Mobilfunkstrahlung – Eine Warnung an den Menschen
Die Meldung „Handys töten Bienen“ klingt zunächst so unwahrscheinlich wie „Mann beißt Hund“ – nur viel unspektakulärer. Jedoch verbirgt sich hinter dieser Schlagzeile ein gravierendes Problem. Denn der negative Einfluss moderner Kommunikation auf Bienenvölker gewinnt an Brisanz, weil die ökologische Bedeutung von Bienen beträchtlich ist. Bienen zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern und tragen in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und zu deren Erträgen bei. Kurzum: keine Bienen, keine Blütensamen und keine Frucht.

In den USA, Europa, dem Mittleren Osten und Japan starben in den vergangenen Jahren bis zu 85 Prozent der Bienenkolonien. Zwar sei dafür keine einzelne Ursache verantwortlich, jedoch trage auch der Mensch eine Teilschuld an diesem Bienensterben.

weiterlesen hier:
Bienensterben durch Mobilfunkstrahlung - Eine Warnung an den Menschen | GEGENWELLE.de
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Grenzwissenschaft aktuell
WELTWEITES MYSTERIÖSES BIENENSTERBEN Mobilfunk als Ursache?
London/ England - Nachdem in den USA bereits mehr als 70 Prozent der Bienenbestände auf mysteriöse Weise verschwunden sind und auch in Europa immer mehr Bienen verschwinden, läuft die Suche nach einer Erklärung für die "Colony Collapse Disdorder (CCD)" auf Hochtouren. Auch in Deutschland sind nach Angaben des "Deutschen Berufs und Erwerbs Imkerbundes (DBIB)" bereits 25 Prozent betroffen. Eine neue Theorie macht nun Mobilfunkstrahlen für das rätselhafte Bienensterben verantwortlich.

weiterlesen hier:
grenz|wissenschaft-aktuell: WELTWEITES MYSTERIÖSES BIENENSTERBEN Mobilfunk als Ursache?
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rettet-die-bienen
Warum Bienen sterben
Mobilfunk
Töten Handys die Bienenvölker?
Das Verschwinden von Millionen von Bienen gibt Wissenschaftlern seit Monaten Rätsel auf. Die Ursache für das mysteriöse Bienensterben wurde bereits bei Milben, Pestiziden, gentechnisch veränderten Saaten und gar der Erderwärmung gesucht.

Eine neue Theorie könnte nun die Antwort liefern: Die Strahlung von Mobiltelefonen soll am plötzlichen Verschwinden der Bienen in den USA und Europa schuld sein, berichtet die britische Tageszeitung "The Independent" in der Sonntag-Ausgabe.

Die Bienen verirren sich
Das hoch entwickelte Navigationssystem der Bienen soll laut den Wissenschaftlern durch die Strahlung von Mobiltelefonen massiv gestört werden. Für diese Beeinträchtigung gibt es einen Namen: Colony Collapse Disorder (CCD, etwa "Bienenvolk-Kollaps-Störung"). Die Bienen würden dadurch den Weg zu ihrem Schwarm nicht mehr finden, so der "Independent".

Verlassene Stöcke
Die verschwundenen Bienen werden nicht mehr gefunden - Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie alleine, weit von ihrem Stock entfernt, sterben. Im Bienenstock bleiben nur die Königin und die Eier zurück. Auffallend sei, so die Wissenschaftler, dass sich auch andere Bienen von den Stöcken fernhalten würden - normalerweise werden verlassene Bienenstöcke geplündert.

Flucht vor Handys
Forscher der Universität Koblenz-Landau führten eine Studie zu diesem Thema durch und stellten fest, dass sich Bienen weigern, zu ihrem Stock zurückzukehren, wenn Mobiltelefone in dessen Nähe platziert werden. Bereits seit langem gilt es außerdem als nachgewiesen, dass Bienen ihr Verhalten in der Nähe von Starkstromleitungen verändern.

hier:
Warum Bienen sterben: Mobilfunk
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Diagnose Funk
Effekte bei Bienen
dort zu finden mehrere Artikel zum Thema
Effekte bei Bienen
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Ich hoffe, so viele Menschen wie möglich nehmen sich das zu Herzen und handeln entsprechend.:)

**Nischka**
 
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14.03.07
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Mein Bauchgefühl zum derzeit 70-80% Bienen- und Insektensterben , neben Einsatz der Chemiegifte, hier nochmals an richtiger Stelle platziert:

Mögliche Ursache für weltweites Massensterben: Stress durch Mobilfunkstrahlen
Elektrosmog ist Gift für Bienen

Verheddert im Mobilfunknetz: Bienen setzt die Strahlung extrem zu. Foto: dpa
Verheddert im Mobilfunknetz: Bienen setzt die Strahlung extrem zu. Foto: dpa

Berlin. Imker schlagen Alarm: Nach dem Winter sind etliche Bienenvölker eingegangen – ein weltweites Phänomen. Jetzt meinen indische Wissenschaftler, eine mögliche Ursache gefunden zu haben: Elektrosmog, in erster Linie verursacht durch Mobilfunkstrahlung, bringt das Orientierungssystem der Bienen durcheinander.

Bislang galten die Varroamilbe, Insektizide, Fungizide, Umweltveränderungen und auch Nahrungsmangel als Verursacher für das rätselhafte weltweite Bienensterben. Aber all diese Faktoren reichten den Forschern nicht aus, um das weltweite Massensterben der Honigbienen zu erklären.

Jetzt verfolgen die Wissenschaftler eine neue Theorie: Das unter Fachleuten als CCD (Colony Collapse Disorder) bezeichnete Phänomen wird in direkten Zusammenhang mit der Strahlung von Mobilfunknetzen gebracht.

Laut Erhebungen der Schweizer Imker sind im vergangenen Winter landesweit etwa 30 Prozent aller Bienenvölker eingegangen oder so geschwächt worden, dass sie nicht überleben werden. Der Frühling 2010 begann ohne das Gesumme von etwa 48000 Bienenvölkern. Auch in Österreich oder Deutschland sieht es ähnlich aus, auch hier starben 30 Prozent der Population. Die Imker stehen diesem Phänomen hilflos gegenüber und befürchten gar ein Aussterben ihrer Bienenstämme.

Wissenschaftler der Panjab University in Chandigarh, Indien, gehen nach jüngsten Studien davon aus, die Hauptursache für das Bienensterben gefunden zu haben. Mit ihrer Entdeckung wollen sie dem Populationsrückgang Einhalt bieten. Ihre Theorie ist, dass die Strahlung von Mobiltelefonen den Navigationssinn der Honig produzierenden Insekten empfindlich stört. „Die immense Zunahme von elektronischen Geräten hat zu einer erheblichen Zunahme des Elektrosmogs in der Umwelt geführt. Das Verhalten der Honigbienen und deren Biologie reagiert sehr empfindlich auf Elektrosmog, da der Orientierungssinn der Honigbiene auf elektromagnetischer Strahlung beruht“, schreiben die Autoren Ved Prakash Sharma und Neelima Kumar in der Fachzeitschrift „Current Science“.

Die Wissenschaftler arbeiteten mit vier Bienenstöcken, in denen die Honigbienen Apis mellifera L untersucht wurden. Bei zweien wurden an der Seite jeweils zwei GSM-Handys (Global System for Mobile Communication), die bei einer Frequenz von 900 MHz arbeiten, platziert. Diese wurden dann zweimal täglich für fünfzehn Minuten miteinander verbunden und ansonsten auf „Stand-by“ eingerichtet. Bei einem dritten Bienenstock installierten sie lediglich Dummys, ein vierter Bienenstock war ohne Mobiltelefone oder Dummys. Das Experiment wurde für 90 Tage durchgeführt.

Nach diesen drei Monaten verzeichneten die indischen Forscher eine deutliche Verkleinerung des Bienenvolkes in den Stöcken, die von den zwei Mobiltelefonen umgeben waren. Hier war die Honigproduktion komplett zum Erliegen gekommen. Die Königin legte erheblich weniger Eier. Fand man in den Vergleichsbienenstöcken im Schnitt täglich etwa 376 Eier, so legten die Königinnen in den Bienenstöcken mit Mobiltelefonstrahlung nur durchschnittlich 145 Eier.

Die Forscher beobachteten weiterhin, dass die Arbeiterinnen desorientiert im Bienenstock herumirrten und nachdem sie den Bienenstock verlassen hatten, um Pollen zu sammeln, immer seltener zum Bienenstock zurückkehrten. Am Ende des Experiments gab es in diesen Bienenstöcken weder Pollen noch Honig.


https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/307244/elektrosmog-ist-gift-fur-bienen


Und die Politik: Momentan sollen Gelder für noch mehr Digitalisierung bereit gestellt werden, was immer das auch "genau" heißen mag.


Beste Grüße von Kayen:traurigwink:
 
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In dieser "Pilotstudie" der Universität Koblenz-Landau weisen die Bienen ähnliche Verhaltensmuster wie in Indien auf:

Wie wirkt sich der Einfluss von Elektrosmog auf Lernprozesse aus? Dieser Frage gehen derzeit Prof. Dr. Hermann Stever und Dr. Jochen Kuhn von der Universität in Landau zusammen mit Dr. Christoph Otten, Bienenwissenschaftler am DLR Fachzentrum Bienen und Imkerei, Mayen nach. Dabei stehen die Auswirkungen von elektromagnetischen Emissionen von Handys im Mittelpunkt des Forschungsexperiments.

Da ein Experiment am Menschen ausgeschlossen ist, haben die beiden Landauer Forscher ein Modell entwickelt, das sie an Bienenvölkern überprüfen. Bienenvölker gelten wegen ihres hoch differenzierten Sozialverhaltens als empfindliches Modell zur Überprüfung von Störungen neuronaler Strukturen und eignen sich daher gut als Bioindikatoren. Für diesen innovativen Ansatz wurden der Bildungsinformatiker Stever und der Physiker Kuhn 2004 mit dem Wissenschaftspreis "Best Paper Award" des im kanadischen Ontario ansässigen Internationalen Instituts für Forschungsstudien in der Systemforschung und Kybernetik (IIAS) ausgezeichnet.

Derzeit läuft ein umfassender Feldversuch im Bieneninstitut in Mayen, um die Beeinflussung von Bienenvölkern durch von Mobiltelefonen hervor gerufenen Emissionsbelastungen zu untersuchen. Der Feldversuch, an dem sechs Studierende über vier Wochen beteiligt sind, wurde detailliert im Rahmen eines Forschungsseminars vorbereitet. Zwei unterschiedliche Versuchsansätze führen die Jungforscher durch: Im ersten Versuch untersuchen sie, ob das Bauverhalten der Bienen unter Einfluss von elektromagnetischen Wellen beeinträchtigt wird. Ein zweiter Versuchsansatz nimmt das Rückkehrverhalten der Bienen unter Einfluss von Elektrosmog unter die Lupe. Möchte eine Biene nach ihrem Sammelflug zu ihrem Volk zurückfinden, muss sie die Umgebung ihres Stocks erlernen. Ob dieses Lernen durch Strahlen beeinflusst wird, prüfen die angehenden Physiker und Mathematiker anhand der Differenz aus- und einfliegender Bienen, um somit die Verlustrate zwischen bestrahlten und unbestrahlten Völkern zu ermitteln. Mit ersten Versuchsergebnissen rechnen Stever und Kuhn im August.

https://idw-online.de/de/news119580


Leider lässt sich das genaue Ergebnis als PDF hier nicht einstellen, kann man aber im Link nachlesen.

https://www.bienenarchiv.de/forschung/2005/elmagexp_bienen_05.pdf


Fazit: bei den bestrahlten Bienenvölker kehrten nur wenige bis garkeine Bienen zurück. Während bei den unbestrahlten Bienenvölkern kaum oder auch garkeine Unterschiede der Rückkehrer zu sichten war.

Die Studie ist von 2005; allerdings ist die Funkstrahlung bis heute nicht weniger geworden.


Beste Grüße von Kayen
 
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22.01.10
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Es hat zwar nichts mit Bienen zu tun; aber zu dem Thema fällt mir eine Episode aus einem Vortrag von Dr. Mutter (Freiburg) ein.
Der beschrieb ein Experiment, bei dem Hühnereier im Brutkasten mit Handystrahlung 'beschickt' wurden.
Seiner Aussage nacht schlüpfte nicht ein einziges. In der unbestrahlten Kontrollgruppe schlüpften alle..

( YT: "Dr. Mutter - Mobilfunk und Gesundheit" )
 
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