Augenrauschen [Visual Snow]

wundermittel
Beitritt
22.10.15
Beiträge
22
habe hier mal ne kleine neuigkeit zu unserem leiden. habe mit einer Neuroophthalmologie geschrieben, bzw. mit einem prof. und ihm ein visual snow beschrieben. habe daruaf folgende antworten bekommen:

"Sehr geehrter Herr xxx,

Ihre Sehstörungen sind nach meinem Eindruck ausreichend abgeklärt. Visual snow ist harmlos, aber lästig. Eine sinnvolle Therapie gibt es nicht. Es ist dem Tinnitus ähnlich, also bei praktisch jedem Menschen vorhanden, wird aber normalerweise aus dre bewussten Wahrnehmung gefiltert.

Mit freundlichen Grüßen"

Darauf ich zurück:

"hallo, vielen dank für die Antwort. fallen die relativ starken nachbilder und halos sehen, bzw Farben bei geschlossenen Augen auch darunter?"

darauf die antwort:

"Ja, das gehört meistens auch dazu."

also für mich das erste mal das ich nach einem augenarzt , mrt , neurologe und hausarzt eine handfeste antwort bekomme.

habt ihr das pixelige video auch mal geschaut? hilft das bei euch?
 
Beitritt
03.10.15
Beiträge
11
Hier vielleicht interessante Links für alle:

1. Auflistung der Symptome rund um Visual Snow:
Symptoms

Ich sehe zusätzlich auch noch Schatten, hat das hier noch jemand?

2. Mögliche Theorie - Verbindung von Visual Snow mit HWS-, Nacken-, Kiefer- bzw. Wirbelsäulen Probleme. Einige haben ihre Symptome durch Stretching und Upper-Cross-Syndrom Übungen verringert bzw. sogar weg bekommen!
TMJ Dysfunction Blog

LG Hassan22
 
regulat-pro-immune
Beitritt
28.03.16
Beiträge
1
Hallo,

vielleicht mal als Gedankenansatz:

Hintergrundrauschen in Nervenzellen als Ursache der Aufmerksamkeitsstörung:

https://www.uniklinik-freiburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/presse/425/

In dem Artikel geht es um die Entdeckung, dass offenbar Menschen, die die Diagnose ADHS haben, verstärktes Hintergrundrauschen in den Augen haben, dass durch verstärkte reizunabhängige Aktivitäten der Nervenzellen entsteht. Und die Medikament, die bei ADHS helfen, nehmen dieses Rauschen weg und so wird diesen Menschen eine höhere Aufmerksamkeit ermöglicht...

Ich finde die Idee spannend, gerade im Hinblick auf das hier in Thread behandelte Thema...

Liebe Grüße
 
Beitritt
09.01.17
Beiträge
3
Hallo zusammen,

schön, dass ich endlich gefunden habe, woran ich seit ein paar Monaten leide.
Dieser hier aufgeführten Symptome beschreiben es genau.
Bei mir ist es (meiner Meinung nach) durch eine Depression mit einer Angststörung (Hypochondrie in Bezug auf Augen) gekommen. Zusätzlich wahrscheinlich ein Antidepressivum Wechsel von Citalopram auf Escitalopram.

Zu mir:

Ich bin 26, männlich, leide seit Mitte 2010 an Depressionen, bin Weitsichtig mit Hornhautverkrümmung (+2, & +1,). Jahrelang ging alles gut, bis ich im Juni letzten Jahres meinte, mein Citalopram 20mg auszuschleichen.

Im August fingen dann meine Augen an zu brennen, zu jucken, zu stechen und drücken. Ich war unzählige Male in der Augenklinik, keiner der Ärzte konnte was finden, Sehtests beim Optiker haben in der Zeit ergeben, dass meine Werte schlechter wurden, wahrscheinlich nach Absetzen des Antidepressivums. Meine Theorie ist, dass dadurch die Muskulatur der Augen sehr gereizt wurde, und daher die Schmerzen kamen. Das Brennen und Jucken war wohl eine Allergie, die ich mit Tabletten behandele.

Dort fingen meine Ängste dann an. Nachdem ich das Antidepressivum dann wieder eingenommen habe, wurden meine Werte wieder besser, jedoch hatte ich den Eindruck, dass ich auf Entfernung nicht mehr ganz so scharf sehen kann. Ich habe das dann auch mit meinem Psychiater besprochen, und wir suchten ein Antidepressivum, welches weniger Sehstörungen verursacht, in diesem Fall Escitalopram. Wir schlichen das Citalopram aus und begannen langsam gleichzeitig, das Escitalopram einzuführen, und ich bin der Meinung, dass da das Augenflimmern richtig zum Vorschein kam, die Angst wurde dadurch umso mehr geschürt.

Ich war Mitte Dezember 2016 wieder beim Augenarzt, der hat auch alles gemacht, Gesichtsfeldmessung, Netzhaut abgecheckt, konnte nichts feststellen, MRT und EEG hat auch nichts gezeigt, beides super und unauffällig.

Heute werde ich wohl meine Werte vom großen Blutbild erfahren, mal sehen ob da noch was rauskommt.

Habt ihr es auch, dass manche Lampen oder Wände, die beleuchtet werden, in den äußersten und innersten Augenwinkeln flimmern/flackern? Wenn ihr euch dem Flackern dann "zuwendet" wird es immer weniger? :confused:

Das stört mich mittlerweile am meisten, ich hatte das schon, als ich im Dezember beim Arzt war, der konnte aber absolut nichts feststellen, dennoch beunruhigt es mich sehr. :confused:

Sorry für den langen Text. Ich hoffe dieses Forum ist noch aktiv.


Viele Grüße,
Thorben
 
Beitritt
04.02.17
Beiträge
2
Hallo,

ich habe seit bestimmt 15 Jahren dieses Phänomen (bin 26). Auch ich sehe den ganzen Tag dieses Rauschen, habe es mittlerweile seit einigen Jahren aber geschafft es auszublenden. Stört mich nicht. Aber gerade Nachts fällt es doch stark auf.

Auch ich habe hier oft genannte Symphtome.

- Kieferfehlstellung (Mein Unterkiefer hängt viel weiter nach hinten als mein Opberkiefer)
- Rücken und Nackenverspannungen
- Soziale Angstzustände (an manchen Tagen traue ich mich kaum über den Hof)
- Auch ich werde Kurzsichtig, brauche demnächst eine Brille.

Das kann doch alles kein Zufall sein. Die Frage ist zu was für einem Arzt soll ich gehen? Bringen tut es ja nichts.
 
Beitritt
04.02.17
Beiträge
2
An alle mit Augenrauschen:
Versucht bitte mal folgendes Experiment und berichtet, ob es geklappt hat:
1. Schaut gegen eine homogene Fläche wie z.B. eine Wand, um nochmals die Stärke des Rauschens abzuschätzen.
2. Ruft das folgende Video mit statischem Rauschen auf.
[[https://www.youtube.com/watch?v=ldlh7OLIdV8]]
3. Betrachtet das Video im Vollbildmodus. Seid dabei ganz entspannt und schaut es bis zu Ende. Wählt einen Abstand zum Monitor, sodass ein möglichst großer Teil Eures Blickfeldes durch das Video abgedeckt wird.
4. Schaut danach nochmals auf dieselbe Fläche wie zuvor und prüft, ob sich das Rauschen verringert hat? Wenn ja, wie lange wirkt der Effekt bei Euch?
Es gibt die Theorie, dass sich Augenrauschen durch spezielle visuelle Reize analog einer Tinnitus-Therapie behandeln lässt. Das könnte der erste Ansatz dazu sein.

Hilfe! Ich habe seit vielen Jahren nach diesem Video zum ersten mal alles wieder ohne Punkte sehen können. Und voll Scharf.
Was ist das??
 
Beitritt
09.01.17
Beiträge
3
Hallo Chris,

auf jeden Fall solltest du meiner Meinung nach deine Angstzustände behandeln lassen, da die auf jeden Fall Visual Snow auslösen können, bei mir ist es wahrscheinlich auch dadurch gekommen.

Also ich habe tausend Male Augenarzt, MRT, EEG, großes Blutbild, alles durch, alles o. B. und in Ordnung.

Momentan habe ich es auch, dass ich, wenn ich auf den Monitor mit weißem oder grauem Hintergrund schaue, ein Flackern wie ein Stroboskop sehe, nur im direkten Sichtbereich. Kein klassisches Flimmerskotom, keine temporären Gesichtsfeldausfälle. War natürlich auch sehr beunruhigt darüber, aber 2 Augenärzte gaben auch mit intensiver Untersuchung (Augen weitgetropft) Entwarnung.

Kann nach logischer Schlussfolgerung nur mit dem VS zusammen hängen, ausgelöst durch Depression/Angst, teilweise auch Stress und wahrscheinlich falsche Antidepressiva (Citalopram auf Escitalopram gewechselt). Momentan probiere ich es mit Bupropion.

Gruß
Th
 
regulat-pro-immune
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.596
Hallo TxHx,

wenn Du bereits bei der Ursachensuche bist, dann kann man auch mit einfügen, dass sowohl die Sehstörungen, als auch das Augenrauschen (Visual Show) nicht nur mit Medikamenten zu tun haben, sondern sehr oft mir einem angeschlagenen Verdauungssystem.

Genau so wie sehr viele Depressionen und Angststörungen dort einen Ursprung haben beziehungsweise die Heilung den Darm unbedingt mit einbeziehen sollten, weil auch Nahrungsmittelintoleranzen alles diese Symptome auslösen.

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Beitritt
09.01.17
Beiträge
3
Hallo Tarajal,

alles klar, das hatte ich so noch nicht betrachtet, jedoch habe ich nicht den Eindruck, dass meine Verdauung angeschlagen wäre, ich weiß auch nichts über Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder z.B. Allergien im Nahrungsmittelbereich.

Das einzige was ich sagen kann ist, dass ich kaum Fleisch esse. Wirklich eher selten, ansonsten gelegentlich Fisch und hauptsächlich vegetarische Kost.

Gruß,
TxHx
 
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.596
Nur mal zur Info, das sogenannte Glückshormon Serotonin wird auch zu 97 % im Darm gebildet. ;)

Zum Beispiel haben viele Betroffene auch eine Histaminintoleranz:

HIT > Symptome

Vielleicht wird es etwas verständlicher, wenn man sich mal bildlich vorstellt, dass allerfeinste Schwebstoffe auch durch unsere feinsten Adern und natürlich auch durch die Glaskörper unserer Augen durchtrudeln. :)

Interessanterweise hörten solche Erscheinungen mit Heilfasten auf, wie sich auch die Dioptrin Werte um etliche Punkte und Brillenstärken verbesserten. :)

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Beitritt
29.08.18
Beiträge
1
Hallo allerseits,

mein Name ist Jona,ich bin 19 Jahre alt und habe VS seit meinem 14 Lebensjahr.Seit ca 3 Wochen ist es schlimmer geworden und zum Glück bin ich auf diesen Thread gestoßen.
Jetzt stelle ich mir die Frage, wie geht es den Leuten die vor einigen Jahren sich hier schon aufgehalten haben?

LG Jona :)
 
Beitritt
09.12.18
Beiträge
1
Hallo allerseits,

mein Name ist Jona,ich bin 19 Jahre alt und habe VS seit meinem 14 Lebensjahr.Seit ca 3 Wochen ist es schlimmer geworden und zum Glück bin ich auf diesen Thread gestoßen.
Jetzt stelle ich mir die Frage, wie geht es den Leuten die vor einigen Jahren sich hier schon aufgehalten haben?

LG Jona :)

Hallo Jona,
Mein Name ist Daniel und leide leider genauso an dem Vs Syndrom, bin auch Kern gesund laut Befunde und fühle mich tot krank xD.
Ich habe das nun seit ca 2 Jahren und weiß leider auch nicht mehr genau was ich tun soll, ich. Versuche mich gesund zu ernähren und mache mittlerweile 4 Mal die Woche Sport da ich der Meinung bin dass es mir hilft irhendwie.
Mich würde auch sehr interessieren was aus den Leuten geworden ist die hier vor einigen Jahren geschrieben haben.
Ich muss zugeben ich habe 15 Jahre lang Marihuana konsumiert in einem starken Ausmaß und zigeretten geraucht, beides habe ich auch damals vor 2 Jahren aufgehört und zumindest meine Lunge dankt mir schätz ich Mal?
Ich für meine Wenigkeit muss aber zugeben als das Rauschen begonnen hat war es sehr sehr sehr bedrückend und nervig, habe aber kurz danach auch nach Bildern bekommen wie zb schaue ich auf ein Rauchen Verbots Zeichen auf einer weißen Wand nur 1Sekunde sehe ich es egal wo ich hinsehen für ca 1 bis 2 Sekunden oder auch wenn ich mich konzentriere und dies hier lese und dann auf eine Wand sehe, nehme ich schwarze Streifen in Form des geschrieben wahr die Dan deutlich länger bleiben zwischen 2bis5 sekunden.
Damit möchte ich eigentlich nur sagen daß mich das Rauschen mittlerweile nicht mehr so stört aber diese nachbilden machen mich wahnsinnig und ich denke mir wird oft schwindelig davon.....
Naja genug von mir hoffe Mal es meldet sich noch wer hier im Forum ?
Liebe Grüße
 
regulat-pro-immune
Beitritt
29.03.08
Beiträge
365
Hallo,
VS tritt bei mir seit vielen Jahren nicht mehr auf.
Ich nehme eine Menge Nahrungsergänzungen und ernähre mich nach neuesten Erkenntnissen. Dazu die Empfehlungen von Anthony William beachten (bitte googeln, - gibt es auch auf youtube in Deutsch)
 
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Hallo,
wie empfohlen habe ich mir auch dieses Video angeschaut und es hat sich etwas gebessert.

Eine grobe Theorie woher das kommt habe ich nicht. Vermutungen möchte ich dennoch anstellen.

Allerdings werden die HWS, BWS, CMD insbesondere Fehlstellungen und deren Ungleichgewicht als möglichen Ansatz beschrieben. Ergründet wird es dadurch, das bei verkrampfen, oder Fehlstellungen gewisse Bereiche in den Augen unterversorgt werden sollen.

Dazu möchte ich mich wie folgt äußern.

Sollte wirklich eine Unterversorgung in diesen Bereich stattfinden, muss eine Sehnervveränderung, speziell bei Patienten die diese Krankheit über Jahre haben, diagnostizierbar werden. Denn der Sehnerv ist auf korrekte Durchblutung und Nährstoffzufuhr angewiesen. Bekommt er das nicht, folgt eine Atrophie. Es ist diesen Forum bei keinen der Fall das dies diagnostiziert wurde. Alles immer OB. Ich habe es seit ca 1-1.5 Jahren, mal mehr, mal weniger, die letzten 2 Wochen, seit dem ich Pridonol genommen habe, und etwas mehr Arbeitsstress habe ist es deutlich schlimmer geworden. Objektiv betrachtet, geht es meinen Rückenschmerzen seit einer Woche aber besser! Theoretisch, müssten sich die Symptome bei der Korrektur der Fehlstellungen dramatisch und dauerhaft bessern. Auch bei Entspannung der HWS Muskulatur sollte es sich dann dramatisch bessern. Tut es aber nicht.
Natürlich muss man dem "unterversorgten" Auge einige Monate 3-9 Monatze Zeit einräumen um zu regenrieren. Das hieße somit das die Verspannungen und Verkrampfungen dauerhaft abgestellt werden müssten.

Wenn man sich das Video oben anschaut, und Symptombesserung registriert, bestehen die Verspannungen und Fehlstellungen noch immer. Somit halte ich den Ansatz für eine Verspannung oder Fehlhaltung für Humbug. Insbesondere, da sich der Sehnerv nicht bin in Minuten wieder regenerieren kann, insbesondere die Sehzellen die durch sonstige Einflüsse inaktiv/abgestorben sind. Eine solche "Lichttherapie" in Form von rauschen des TV wirkt sofort ohne das sich die Nährstoffzufuhr ändert oder sich die Nerven oder Sehszellen regenerieren können.

Somit teile ich die Meinung das es überwiegend vom Gehirn kommen könnte.
Allerdings ist es offenkundig, das sämtliche Fehlstellungen und Verspannungen korrigiert werden müssen, und sich diese Geschichte auch Nachhaltig auf das Sehen auswirken kann. In der Regel aber eben nicht auf Visual Snow. Sondern auf andere Sehstörungen. Dann müssten ja alle Verspannten auch VS als Begleitsymptom haben. Haben sie aber nicht. Statistiken zu Folge sind es nur ca 16 Leidende auf 7000 Augenarztpatienten.

Sollte es tatsächlich vom Gehirn kommen, ist man beim Neurologen gut aufgehoben. Wahrscheinlich muss man aber 10 verschiedene Neuros besuchen um nen guten zu bekommen.... Nebenbei bemerkt, können Fehlhaltungen auch recht gut beim Neurologen behandelt werden. Stichwort Stress. Es gibt Menschen die sind völlig Symptomfrei. Durch ein Schockereignis, Autounfall, Raubüberfall, oder heftigen Streit mit den Partner, hat man ebenso Neurologische Störungen insbesondere Sehstörungen, ausgelöst durch Stress. Somit sollte auch ein Stressmanagement erfolgen. Angezogene Schultern sind überwiegend Symptome ausgelöst durch psychischen Stress!

Für mich ist das VS recht neu, obwohl ich es schon ne Weile habe. Ich muss aber ohne hin im April zum OCT und werde das Thema dort ansprechen. Vielleicht hat dieser Augenarzt ja etwas davon gehört. Viel versprechen tue ich mir nach diesen Thread aber nicht.

Ich versuche weiterhin mein Stress in den Griff zu bekommen, und mache einen Selbstversuch mit diversen Mineralstoffen. Unter anderen wie hier aufgeführt.

Ich selbst weiß das mein Zinkwert im Vollblut im grünen Bereich liegt. Hämatokrit korreliert leicht unterversorgt. Mit Selen bin ich überversorgt, Vitamin B alle im grünen Bereich außer B6 im leichten Mangel. Vitamin A und E folgt beim nächsten Bluttest. Ob man Omega 3 messen kann weiß ich nicht. Habe ich mal ne Zeit lange genommen... ... esse darüber hinaus relativ viel Avocado mit guten Fettsäuren. Da mein Augenarzt nichts auffälliges gefunden hat, sollte entsprechend auch die Makular in Ordnung sein. Vermutlich folgt ein OCT im April auch von der Makular. Im Zusammenhang erwähne ich auch das aufgeführte Lutein. Von Anthocyane und Zeaxanthin habe ich keine Ahnung.
Will heißen, ich kaufe mir einfach mal ein - 2 Pakete mit den Augennährstoffen und schaue ob es dadurch besser wird. Sehr viel erhoffe ich mir dadurch nicht.

Meine Symptome
Symptome:
Öfter mal Augen tränen.
Augenschmerzen
Bildrauschen immer und überall.
Fokussierungsstörung
Angespannte Augenmuskeln.

Weitere Symptome:
Testosteronmangel mit entsprechenden Libidoverlust, Orgasmusstörung und Erektilen Dysfunktion
Erhöhter Muskeltonus und entsprechend hartnäckige Verspannungen im oberen Rücken sowie Nacken/Schulterbereich (Schmerzen). Ich gehe seit 2 Jahren 2 mal die Woche zur Massage. MRT von HWS und BWS folgt.
Kribbeln an Arme und Beine, mal mehr, mal weniger, auffällig aber eher in Ruhephasen.
Müdigkeit/Erschöpfung. Bin morgens schon ziemlich müde, wird aber nach einer Stunde besser. Arbeiten ist variabel. Mal halte ich 2h durch, mal 6h. In der Regel bin ich gegen 16-18Uhr so erschöpft das ich 2-3h schlafen muss.
Neben der Müdigkeit und Erschöpfung gehen auch Konzentrationsprobleme einher. Umso erschöpfter/umso später ist es, desto schlimmer werden die Konzentrationsprobleme. Muskelschmerzen speziell bei Stress und Ruhephasen

Ärzte:
Kardiologe: bin körperlich nicht fit
Psychologe: Neurasthenie
Internist: Ohne Befund
Rheumatologe: Ohne Befund
Endokrinologe: Testosteronmangel, Vitamin D3 Mangel, vergrößerte Schilddrüse
Hautarzt: Kontaktallergien (Dibromdicyanobutan, Kobalt, Duftstoffmix II, Perubalsam, Cocamidopropylbetain, Pollen und Gräser) Chronische Pilzinfektion
Radiologe: verkrümmte Hypophyse ohne morphologischen Befund
Gastroenterologe: leichtes Reizdarmsyndrom
Umweltmediziner: Chronische multiple Schwermetallvergiftung mittelmäßig ausgeprägt
Augenarzt: Verdacht auf Glaukom, hat sich aber nicht bestätigt. Leichte Sehnervveränderung unbekannter Herkunft
Neurologe: Serotonin grenzwertig niedrig, Adrenalin grenzwertig niedrig, Noradrenalin leicht im Mangel - Somatische Störung
Urologe: Azospermie
HNO: Tinnitus


Therapie:
Hautarzt: Cortisolcreme und Allergiker Antipilzshampoo gegen den Pilz, Vermeidung der Allergene
Umweltmediziner: DMPS Infusion, DMSA Kapseln
Endochrinologe: 600mg Magnesium, 200µg Vitamin K2, 7000Einheiten D3 jeweils pro Tag.
Physiotherapeut: 2x pro Woche Manuelle Therapie
2x die Woche fettiger Seefisch

Ich habe somit schon so ziemlich alle Fachrichtungen durch und denke das wenn mir einer helfen kann, ein Neurologe und oder Psychotherapeut/Psychologe da meine Symptome primär der somatischen Störung zugeordnet werden kann. Dabei klammere ich mal die Schwermetallvergiftung aus.
 
Beitritt
22.11.16
Beiträge
76
Es gibt bisher keine allgmeingültige wirksame Therapie. Manche Erkrankte berichten, dass durch ein angsthemmendes Medikament wie Clonazepam eine Besserung eintrat. Andere vermuten, dass aufgrund eines GABA-Mangels eine übermäßige Funktion der Nervenzellen stattfindet oder ein zu niedriger Blutdruck die Ursache sein könnte. Bei wiederum anderen wurden verschiedene unterschwellige Infektionskrankheiten, wie z.B. Borreliose, festgestellt, die das Augenrauschen als ein Symptom unter anderen hervorrufen könnten.

Vermutet wird, dass das Problem vor allem auf eine Schädigung bzw. nicht volle Funktionsfähigkeit des Occipitallappens zurückzuführen ist. Unter anderem stehen so auch Gefäßkrankheiten im Verdacht die Schädigung herbeizuführen.

Mittlerweile gibt es ein auf Migräne ausgerichtetes Forschungsprojekt, welches sich mit Hilfe eines Fragebogens der Erfassung der individuellen Ursachen der einzelnen Patienten annimmt.

Eine Aufklärung und die Erfassung einer genauen Behandlungsmöglichkeit dieser Krankheit stehen noch aus.

Therapieansätze

Eine Therapie mit den Medikamenten Valproinsäure, Topiramat oder auch Lamotrigin soll bei manchen Patienten eine Besserung der Symptome ermöglicht haben. Ebenso berichten wenige Patienten über eine Besserung durch Xanax. Alle vier genannten Medikamente greifen u.a. an den GABA-Rezeptoren des menschlichen Gehirns an.
Da ich seit vielen Jahren unter permanenten(!)Tönen im Gehör leide und keine Lösung finden kann, hat mich der Begriff" Persistierende Migräneaura ohne Hirninfarkt" einfach gefesselt. Meine Migräne startet immer dann, wenn a) der Magen überfüllt ist u die Pankreas/Galle/Leber massiv in Stress kommt b)viel Zucker/Fett/Kaffee/Milch aufgenommen wurde.....ich kann es nur vermuten. Die Migräne mit Aura(ein Kalleidoskop in beiden Augen)läuft 15-20min ab und kehrt meistens 2-3mal hintereinander......oft sogar 2-3 Tage hintereinander. Es muss eine "Unordnung" der Verdauungssäfte die Ursache sein, ich weiß es nicht. Diese Odyssee spielt sich bei mir schon 30-40Jahre ab. Was jedoch noch beunruhigender ist, ist dieser Grundton, der irgenwannmal in beiden Ohren bzw im Hirnstamm, nach einer Migräne "zurückgeblieben" ist und nun dauerhaft im Ohr dröhnt: ein oder mehrer Brummtöne mit einem hohen spitzen "Schneeton" (wie nach einem Sturz auf dem Kopf! - 2Schädeltraumas hatte ich ja in Vergangenheit)....wie gesagt dauerhaft, am schlimmsten in der Nacht! Es ist, als ob ein HIRNINFARKT im Stammhirn stattfindet, ein Dauerstress, mal ist diese "Krise" sehr laut, mal etwas schwächer, jedoch IMMER vorhanden....Ich habe auch "Angst" dass es, trotz der vielen Jahren jetzt glimpflich verlaufen, zu einem Gehörsturz kommt.
Neuerdings stoße ich immer wieder auf die Themen "Mutterkorn": ich habe selbst auch in ganz frühen Jahren einige LSD Erfahrung und Gras gehabt, von daher würde eine homöopatische Substitution von Mutterkorn
nicht schlecht zu meiner Symptomatik passen, ich muss es noch evaluieren.
Dazu gekommen ist neuerdings etwas weiter schwerwiegendes: schon drei-viermal hatte ich eine Tachykardie, aus "heiteren Himmel" pumbt das Herz wie verrückt und die Halsvenen schwellen auf. Im Notarztwagen wurde mir auch mal Adenosin verabreicht um den Herzrymtmus wieder einzustellen....alles sehr unheimlich und.....gar nicht lustig. Halsvenen und Herzechografie ergab keinerlei Auffälligkeiten, die Ursache muss noch gefunden werden. Der Notarzt sagt, es kommt bei mir die Ganglien im hinteren Magenraum in Betracht, welche direkt mit dem Herzen verbunden sind: eine Schlussfolgerung, die ich oft und oft wirklich bestätigen kann, nach schnellem
Hinunterschlingen eines Brotes oder Überladung allgemein des Magens bekomme ich neuerdings diesselbe
Krise, Panik , ich ringe fast nach Luft, das Herz beginnt sofort zu RASEN.....wieder steigt die Tachykardie hoch, es braucht viel Gelassenheit diese abflauen zu lassen, es geht immer knapp her.....
Ich erzähl das, weil wie gesagt dieses Thema INFARKT bei mir herumschwirt, einmal als "Kopfgeräusch und Migräne" und seit neuesten als direkte "Bedrohung" eines flippenden Herzschlages.........
Seit langem unterstütze ich mit NEM'S (gutes Produkte nur mehr von SundayNatural)Kelp,Spirulina,Aminosäuren,Ozonwasser,Zeolithe,CDL, Dmso und allem möglichen.........
doch seit diese "Herzprobleme" (empfunden jedoch als MAGENPROBLEME, im Zwerchfell) zunehmen, fürchte ich mehr und mehr die Einnahme von PILLEN, wenn dann eventuell nur mehr KOMPRESSEN, weil ich eine Überlastung des Magen bzw des VAGUSNERVES als mögliche Ursache nicht ausschließe.
Ich würde mich sehr freuen, wenn hier im Forum jemand seine Erfahrungen weitergeben könnte. Besonders das Thema zur Hirninfarkt ist eine dermaßen Energieraubende ,angsterzeugende Problematik der ich einfach nicht auf den Grund komme. P:S: Das Thema LSD bzw Mutterkorn hatte ich schon mal in Betracht genommen, als ich über "MIKRODOSIERUNG mit IBOGA" gelesen habe. Nachdem ich aber mit Homöop. Psilocybin überhaupt keine Besserung meiner Kopfgeräusche verspürt habe, wieder fallen gelassen.
 
Beitritt
26.09.21
Beiträge
64
Dein Hirninfarkt kann ein Radiologe gut erfassen. Oder auch nicht wenn nichts da ist. Allerdings hättest du dann andere Probleme.

Was sagen denn die Fachärzte zu deiner Problematik?

Bei Visualsnow bist du auf verlorenen posten. Die Forschung ist dünn, Symptonlinderungen gibt es nur marginale und auch nur zeitlich begrenzt. Vin Heilung spricht bisher noch niemand.

Die Herzneurose bekommt man gut mit Liposomalen Sublingualen GABA in den Griff. Besser noch GABA + Niacin. Allerdings wirkt letzteres nur gut 10-14Tage. Bisschen Herzschlag hoch und runter ist völlig normal. Auch mal Herzythmusstörungen. Ist halt wichtig das es nicht so extrem ist. Das sieht man aber bei Langzeitüberwachung.

Die Ursache von Tinitus ist ganz oft Stress/ Verspannungen sofern kein Trauma vorlag.
 
regulat-pro-immune

ory

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
04.02.09
Beiträge
9.631
Meine Migräne startet immer dann, wenn a) der Magen überfüllt ist u die Pankreas/Galle/Leber massiv in Stress kommt b)viel Zucker/Fett/Kaffee/Milch aufgenommen wurde.....ich kann es nur vermuten.
nach schnellem
Hinunterschlingen eines Brotes oder Überladung allgemein des Magens bekomme ich neuerdings diesselbe
...dann wäre es sehr sinnvoll das du auf deine Essgewohnheiten achtest,
heißt ...lass dir beim "essen" einfach mal ZEIT und genieße das was vor dir steht.
Es ist, als ob ein HIRNINFARKT im Stammhirn stattfindet,
...sprichst du aus Erfahrung?
Vielleicht magst du dir diesen Link mal durchlesen:
doch seit diese "Herzprobleme" (empfunden jedoch als MAGENPROBLEME, im Zwerchfell) zunehmen, fürchte ich mehr und mehr die Einnahme von PILLEN,
....manchmal ist es gut auf sich zu hören, leider macht man das viel zu wenig.

Gruß Ory
 
Beitritt
22.11.16
Beiträge
76
...dann wäre es sehr sinnvoll das du auf deine Essgewohnheiten achtest,
heißt ...lass dir beim "essen" einfach mal ZEIT und genieße das was vor dir steht.

...sprichst du aus Erfahrung?
Vielleicht magst du dir diesen Link mal durchlesen:

....manchmal ist es gut auf sich zu hören, leider macht man das viel zu wenig.

Gruß Ory
danke Ory, dieser Txt war sehr hilfreich. Tatsächlich falle ich genau in den "seltenen MigräneauraStauts" rein, wenn ich die Migräne bekomme dann kommen fast immer 3 Anfälle in Abständen am Tag und meist kommen diese "Anfälle" dann die nächsten beiden Tage wieder. Meine Gesichtshaut wird dann "fettig", was auf eine Leberstörung hinweißt (ich hab seit Kindheit starke Talgproduktion,besonders Rücken und Kopfhaut). Die im Txt angesprochenen "besonders breiten diagnostischen Abklärungen" stehen bei mir noch aus, besonders die
"ophthamogologischen Ursachen" wie Netzhautriss oder Glaskörperabhebungen machen mir ziemlich zu denken.
Danke Ory für deine EInschätzung!
 
Oben