Antihistamine / Mittel gegen allerg. Symptome

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Mit Allergiemitteln lassen sich zwar lästige Symptome wie laufende Nasen oder entzündete Augen mildern. Doch viele der untersuchten rezeptfreien Präparate haben äußerst unangenehme Nebenwirkungen.
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Es klingt paradox: Allergiemittel können bei empfindlichen Menschen selbst Allergien auslösen. Schuld daran sind nicht die Wirkstoffe, sondern die verwendeten Konservierungsmittel. ÖKO-TEST hat insgesamt 81 nichtrezeptpflichtige Mittel zur Behandlung von Allergien testen lassen. Darunter waren 23 Augentropfen, 19 Nasensprays und 39 Mittel zum Einnehmen.

Das Testergebnis

Von den antiallergischen Augentropfen erhalten acht im Test die Noten "sehr gut" und "gut". Immerhin vier schneiden mit "ungenügend" ab. Auch bei den antiallergischen Nasensprays stehen acht "guten" Präparaten vier "ungenügende" gegenüber. Erfreulich ist das Bild bei den Mitteln zum Einnehmen: 36 der untersuchten Medikamente erzielen ein "sehr gut", drei kommen lediglich auf ein "befriedigend".
Loratadin und Cetirizin, die Wirkstoffe in 36 von 39 Allergiemitteln zum Einnehmen, zählen zu den gut verträglichen Antihistaminika der zweiten Generation. Lediglich drei der untersuchten Antiallergika zum Einnehmen enthalten veraltete Wirkstoffe, die müde machen und die Verkehrstüchtigkeit einschränken. In einigen Augentropfen und Nasensprays stecken Azelastin und Levocabastin. Sie zählen wie Loratadin und Cetirizin zu den neueren Antihistaminika und gelten in den üblichen Konzentrationen ebenfalls als gut verträglich.
Die Mehrzahl der getesteten Augentropfen und Nasensprays enthält als Wirkstoff das Natriumsalz der Cromoglicinsäure, auch Natriumcromoglicat genannt. Da sich Cromoglicinsäure erst nach längerer Anwendung im Gewebe anreichert, eignen sich diese Mittel eher zur Vorbeugung denn während einer akuten allergischen Reaktion. Das Gleiche gilt für Nedocromil.
www.oekotest.de (tb) ÖKO-TEST Testbericht Allergiemittel

Uta
 
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