Allergien ausgelöst durch Schadstoffe im Plastik

  • Themenstarter Themenstarter ory
  • Erstellt am Erstellt am

ory

Moderatorin
Teammitglied
Themenstarter
Beitritt
04.02.09
Beiträge
10.748
Welt der Wunder und der Toxikologen Ibrahim Chahoud von der Charité Berlin .

Mütter vergiften ihre Kinder unwissentlich mit Babyflaschen aus Plastik, viele von uns trinken, ohne etwas davon zu ahnen, hormonbelastetes Wasser. Die Auswirkungen, die Plastik auf unseren Körper haben kann, klingen dramatisch. Seit wann weiß man von den möglichen Nebenwirkungen des Materials und warum wird die Bevölkerung nicht gewarnt?

In Kanada wurden Babyflaschen aus Polycarbonat, das Bisphenol A enthält, bereits verboten.

Nachgewiesen ist, dass Weichmacher, Dioxine, Diphtalate und Flammschutzmittel im Plastik gefährlich sind.

Dr. Ibrahim Chahoud:

Für Kinder im Mutterleib und Neugeborene ist der Umgang mit Bisphenol A besonders kritisch. Denn der Körper von Neugeborenen und Kleinkindern kann - im Gegensatz zu dem Körper von Erwachsenen - nicht wieder in den Normalzustand zurückkehren. Der Schaden ist irreparabel. Plastikflaschen für Babys sind deshalb tatsächlich gefährlich. Plastik hat eine so genannte endokrine Wirkung, das heißt der Körper identifiziert als ein Hormon. Der Körper erkennt Bisphenol A als weibliches Hormon und reagiert dementsprechend. Die Folge: Männliche Kinder entwickeln im Erwachsenenalter eine geringere Spermienzahl, bei Mädchen setzt die Periode früher ein. Besonders in konservativen Ländern ist das katastrophal. Wenn in Ägypten ein Mädchen seine Periode mit sieben Jahren bekommt, dann ist das ein echtes Problem. Außerdem treten Allergien und bestimmte Krebsarten bei Kindern häufiger auf. Auch das könnte mit Plastik zusammenhängt.

Bei Abrieb und Hitze lösen sich Bestandteile des Materials. Besonders bei Erwärmung gibt das Material seine Stoffe an Flüssigkeiten ab. Deshalb gilt: Möglichst nicht aus Plastikflaschen trinken oder von Plastikgeschirr essen. Man sollte auch kein Mikrowellengeschirr aus Plastik oder Plastikwasserkocher verwenden und erst recht keine Babyflaschen aus Plastik. Plastik ist zwar mit unserer modernen Welt untrennbar verbunden. Man kann unmöglich vollkommen darauf verzichten. Aber man kann auf einige grundlegende Dinge achten, um seine Gesundheit zu schützen.

Seit 20 Jahren weiß man, dass Plastik Gefahren birgt. Aufklärung wäre dringend notwendig. Plastikprodukte sollten mit einer Warnung versehen werden, ähnlich wie bei Zigarettenpackungen. Auf bestimmte Plastikprodukte müsste ein Hinweis "Nicht erhitzen!" gedruckt werden. Aber welche Firma macht das schon freiwillig? Das Problem ist ein grundlegendes: Die Verbraucherschutzorganisationen müssen zuerst nachweisen, dass die Stoffe wirklich zu 100 Prozent gesundheitsschädlich sind. Doch das ist ein teures und langwieriges Verfahren. Dafür fehlen Geld und Zeit. Viel besser wäre ein Vorsorgeprinzip. Nach dem Motto: Der Stoff ist potentiell gefährlich, also setzen wir die Bevölkerung besser keiner Gefahr aus. Ich denke, die Gesellschaft hat das Recht geschützt zu werden. Das wäre auch günstiger für den Staat. Denn die Kosten für spätere Behandlungen von Krankheiten, die durch die Chemikalien hervorgerufen werden, sind immens.

Welt der Wunder:
Mittlerweile wird ein Teil des herkömmlichen Plastiks durch einen Mix natürlicher Stoffe ersetzt. Das neue Material nennt sich Bioplastik und es wird aus Mais, Kartoffeln, Weizen und Zuckerrohr hergestellt.

Dr.Ibrahim Chahoud
Eindeutig ist Bioplastik eine bessere Alternative. Allerdings müsste das Plastik ganz und gar aus natürlichen Bestandteilen bestehen. Denn chemisch hergestellte Alternativen zu herkömmlichem Plastik haben wahrscheinlich auch Nebenwirkungen.
Bei neuen Stoffen verhält es sich so wie mit einem neuen Freund. Zunächst denkt man, er ist besser als der alte, stellt aber nach einer Weile fest, dass auch er seine Macken hat.
Chemikalien sind potentiell immer gefährlich.


Unverwüstliche Nebenwirkung - Wie gefährlich ist Plastik für uns? - 1 - *Balance- Welt der Wunder - MSN Wissen

Möglichst nicht aus Plastikflaschen trinken

...hier dreht sich bei mir der magen , in spanien gibt es NUR plastik-wasser-flaschen und wie ich des öfteren schon gesehen haben lagern diese flaschen im winter ,sowie auch im sommer draußen in der sonnen..........hier kann ich nicht sagen "was ich nicht weiß ,macht mich nicht heiß ". habe schon immer eine abneigung auf wasser in plasikflasche ,aber nun............:schock:

lg ory
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
hmmmmm ............vielleicht hat ja jemand eine idee an "gesundes wasser " zu kommen ?.

lg ory:wave:
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.531
Beiträge
1.068.069
Mitglieder
53.382
Neuestes Mitglied
gislinde
Zurück
Oben