ALEX® IgE-Allergenscreening (IMD Berlin), das 99 % der möglichen Typ-I Allergenquellen abdeckt

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... daß der ALEX etwas übersehen kann (also mehr falsch negative Ergebnisse bringt), aber dafür auch weniger falsch positive Ergebnisse liefert.
Danke für den Denkanstoß. Das erste war mir klar, beim zweiten hat es irgendwie gehakt. Aber jetzt passt es auch mit einer anderen Info zusammen, die ich erhalten bzw. schon öfter gehört habe: Der Pricktest kann bei überreagierender Haut falsch positiv werden (Alex/IgE dagegen nicht). Auch das verstehe ich aber nicht ganz, denn es gibt ja auch eine negativ-Kontrolle, die dann auch (über-)reagieren müsste... wobei 🤔: Man darf wohl nicht vergessen, dass da ein Mensch sitzt und jede einzelne Stelle, wo eine Testsubstanz aufgebracht wird, auf dem Unterarm "anpiekst" oder gar "scratcht" (bei trockenen Sachen wie Gewürzen). Die Intensität der Piekse wird somit sicherlich nicht gleichmäßig sein.

Wie meinst Du das?
So wie weiter oben schon geschrieben:
Damals beim Telefonat ... hatten wir auch darüber gesprochen, dass es noch viele andere Arten Unverträglichkeiten und auch andere Allergien (Typ IV ist Dir ja auch bekannt) gibt, sowie auch Ursachen für scheinbar allergische Reaktionen (ich meine, der Darm war auch Thema).
Wir sprachen kurz über den Lebensmittel-LTT25 (bei dem ich vor vielen Jahren auch positive Ergebnisse hatte): Das seien eher vorübergehende Phänomene, evtl. auch aufgrund gestörter Darmbarriere.
 
Mir wird durch unseren Erfahrungsaustausch immer klarer, daß das Thema „Allergien, Unverträglichkeiten und Intoleranzen“ noch komplexer ist als ich es bisher dachte. Das dürfte auch der Grund dafür sein, daß viele Ärzte einen großen Bogen um dieses Thema herum machen unter dem Motto „Nix Genaues weiß man nicht“.

Um so wichtiger ist es, sich selbst zu informieren und aufmerksam zu bleiben.

Grüsse,
Oregano
 
... daß das Thema „Allergien, Unverträglichkeiten und Intoleranzen“ noch komplexer ist als ich es bisher dachte.
Ja, es ist wirklich komplex. Und ich sehe alle meine Testergebnisse samt Symptomatik als Puzzlesteine, die ich letztlich selbst zusammen setzen muss. Auch die Symptomatik bzw. deren Verursachung ist aber komplex - es ist ja z.B. schon lange bekannt, dass Allergen+Stress die Wahrscheinlichkeit für eine Reaktion erhöht (als Beispiel habe ich mal - ich meine in einer TV-Sendung - von einer Nussallergikerin gehört, die nach dem Essen eines nusshaltigen Eises nach einem Zug rannte und dort einen anaphylaktischen Schock erlitt; sie hatte bislang nicht so heftige Reaktionen gehabt).
 
Sie hat das mit einem im Alter schwächer werdenden Immunsystem erklärt.
Ich hatte ja hier
Ich sehe einen Widerspruch zwischen
Sie hat das mit einem im Alter schwächer werdenden Immunsystem erklärt.
und
hat ... Histamin (soll ja so sein) angezeigt.
Demnach kann das
Also bin ich zu alt für Tests
aus meiner Sicht nicht stimmen.
schon Zweifel geäußert, dass das beim Pricktest sein kann - sofern die Histaminkontrolle positiv war.

Nun habe ich bezüglich IgE/Alex mal kurz anrecherchiert:

Demnach ist es so, dass tatsächlich im höheren Alter ein IgE-Test trotz bestehender Allergie und ohne Allergenkarenz negativ ausfallen kann, da altersabhängige Faktoren die Sensitivität des Tests reduzieren.

Allerdings habe ich es so verstanden, dass man das dann auch am niedrigen Gesamt-IgE sehen müsste (der übrigens auch aus anderen Gründen niedrig sein kann, was immer die Auswertung der Einzel-IgEs beeinflusst)...? Dieser wird beim Alex mituntersucht, somit gehe ich aber eigentlich auch davon aus, dass im Befund eine entsprechende Anmerkung stehen würde, wenn da was nicht passt.

Das imd schreibt zum Gesamt IgE:

Wofür ist das Gesamt-IgE dann wichtig?​

Bei allergologischer Fragestellung sollte immer das spezifi sche IgE gegen den verdächtigten Auslöser bestimmt werden. Die parallele Untersuchung des Gesamt-IgE ist aber sinnvoll, denn sie ermöglicht eine optimierte Beurteilung der Ergebnisse. Ein spezifi sches IgE ist wahrscheinlich dann von klinischer Relevanz, wenn es über 1% des Gesamt-IgE ausmacht.

Es kann vorkommen, dass Patienten nicht oder kaum über freies IgE verfügen. Dieses schließt eine Allergie nicht aus, da die klinischen Symptome, wie oben erläutert, nicht durch die freien, sondern die zellgebundenen IgE-Antikörper vermittelt werden. Bei diesen Patienten ist die IgE-Diagnostik nicht aussagekräftig und es empfi ehlt sich alternativ eine Allergiediagnostik mittels Basophilen-Degranulationstest (Abb. 3C). Außerdem wird man bei Patienten mit niedrigem Gesamt-IgE Spiegeln an spezifi schem IgE eine höhere Relevanz beimessen als bei hohem Gesamt-IgE (Abb. 3A und B).
 
Auch die Symptomatik bzw. deren Verursachung ist aber komplex - es ist ja z.B. schon lange bekannt, dass Allergen+Stress die Wahrscheinlichkeit für eine Reaktion erhöht
Als ich dies gelesen habe, fiel mir ein, dass ich bei den letzten beiden Urlauben am Anreisetag immer extrem auf Gerüche reagiert habe, vielleicht wegen dem Vorbereitungs-Stress. Ich bekam dann von dem Geruch von Mitreisenden (Parfüm und Knoblauch) sowie Desinfektionsmittel im Hotelzimmer starke Übelkeit und Kopfschmerzen. Ich brauche dann immer eine Weile um mich herunterzufahren und einzugewöhnen.
Auch auf den Geruch von Reinigungsmittel reagiere ich zeitweise unterschiedlich stark und merke es auf der Lunge. Bei mir wurde vor 3 Jahren zufällig bei der CT ein Lungenemphysem festgestellt. Das wird dann wohl zusätzlich die Entgiftungsleistung beeinträchtigen.
 
Gerade gelesen:

... Achtung! Lass die Finger von IgG4-Intoleranztests ("Lebensmittel-Reaktionstest"). Diese Tests kosten viel Geld und versprechen, aus wenigen Tropfen Blut, hunderte Unverträglichkeiten (Intoleranzen) erkennen zu können. Anbieter, die mit diesen Tests werben, sind unseriös. Krankenkassen erstatten diese Tests nicht, weil sie diagnostisch keinen Wert haben.

Ich nehme doch stark an, daß hier vom ALEX-Test gesprochen wird (?).
Obwohl ja gesagt wurde, daß es sich um IgE-Tests handeln sollte (?).

Grüsse,
Oregano
 
Ich nehme doch stark an, daß hier vom ALEX-Test gesprochen wird (?).
Nein! Da geht es um eine andere Art Allergie - IgG4-vermittelt, nicht wie beim Alex IgE- vermittelt (= Typ I und damit potenziell direkt lebensgefährlich durch anaphylaktischen Schock).

Zu IgG4 dürften wir hier viele Beiträge haben, da dieser schon seit Jahr(zehnt)en in der Diskussion ist. Das ergibt die Suche:
 

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