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Antibiotika

Aus Symptome, Ursachen von Krankheiten

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der Name Antibiotikum (EZ) heißt sinngemäß übersetzt „gegen das Leben“. Gemeint ist natürlich nicht das Leben des Patienten, sondern gegen das von Bakterien und Protozoen. Im vorliegenden Beitrag wird versucht die Zusammenhänge von Wirkungsweise, Nebenwirkung, Dosierung, Einnahme, Resistenzen sowie Auswirkung auf das Immunsystem so einfach als möglich, für Patienten verständlich dar zu stellen.



Wichtig:

1. Niemals ein Antibiotikum vorbeugend einnehmen.

2. Wenn Sie als Patient von ihrem Arzt ein Antibiotikum verordnet bekommen, nehmen Sie bitte diese Verordnung nicht so einfach und ohne Bedenken hin! Fragen Sie den Arzt, ob er eine unbedingte Notwendigkeit sieht, welche Bakterienart Ihre Beschwerden auslöst, ob diese Bakterien auch auf den Wirkstoff ansprechen (Screening/Antibiogramm?) und ob es alternative Medikationen gibt. Wenn diese Fragen als Ergebnis die Notwendigkeit einer Antibiose bestätigen, lassen Sie sich über die unerwünschten Nebenwirkungen aufklären. Dringen Sie auf einen möglichst guten Schutz der Darmflora und einer ausreichenden Vitamin-Versorgung. Sie als Patient haben das Recht auf Aufklärung ! Sollte Ihnen dieses Recht verweigert werden, nehmen Sie das Recht der freien Arztwahl in Anspruch. Es gibt genügend gute Ärzte, die ihre Patienten nicht entmündigen wollen und auch die Risiken aufklären!

3. Entgegen des weit verbreiteten Mythos, dass immer die gesamte verordnete Packung eingenommen werden muß um Resistenzen zu vermeiden stellten britische Forscher fest, dass das Gegenteil eintritt. Sobald die Symptome abklingen sollte das Mittel mit Zustimmung des Arztes abgesetzt werden. ([1])

4. Wiederholt sich eine antibiotische Behandlung innerhalb eines halben Jahres ist mit schweren Schäden an der Darmflora zu rechnen, weil sich diese nicht genügend regenerieren konnte. Informieren Sie den Arzt, besonders dann, wenn er nicht von einer kürzlich zuvor erfolgten Antibiose in Kenntnis gesetzt wurde. Zudem ist bei Wiederholungen von Antibiosen verstärkt mit Infektionen durch resistente Stämme ( Krankenhauskeime ) zu rechnen.

Geschichte

Als Entdecker gilt Alexander Fleming (Penicillin), obwohl vor ihm andere Wissenschaftler auch schon den Effekt beschrieben hatten. Im 2. Weltkrieg gelang den Alliierten die Massenproduktion von Antibiotika (Penicillin). Daraus ergab sich der Vorteil der schnelleren Heilung von verwundeten Soldaten, die dann wieder einsatzfähig wurden. Seit dieser Zeit galten Antibiotika als das Wundermittel in der Medizin. Neben den natürlichen wurden später auch synthetische Antibiotika entwickelt. Die Forschung dauert bei beiden an.

Wirkungsweise

In der Natur kann man beobachten, dass organisches Material (zB. Lebensmittel) in den meisten Fällen entweder schimmelt oder fault. Wenn etwas schimmelt, bauen Pilze das Material ab. Fault es, übernehmen die Bakterien die Arbeit. Beide Mikroorganismen scheiden Abbauprodukte aus, die giftig auf den jeweiligen Gegenspieler wirken und dessen Wachstum hemmen. Evolutionär betrachtet: um den Gegenspieler zu unterdrücken.

Ein Antibiotikum ist das giftige Produkt eines Pilzes oder ein synthetisch hergestellter Wirkstoff der ähnlich wirkt, Penicillin das Gift eines Schimmelpilzes (Penicillinum). Damit wird klar, dass ein Antibiotikum weder auf Viren noch auf Pilze eine Wirkung im Sinne einer Heilung ausüben kann. Es tritt eher das Gegenteil ein, wenn das Gleichgewicht zwischen Pilzen und Bakterien zu Gunsten einer Seite stark verschoben wird. Zudem wird man bemerken, dass nicht nur die „schädlichen“ sondern auch die „nützlichen“, für uns unentbehrlichen Bakterien angegriffen werden. "Schädlich" und "nützlich" sind Kategorien vermenschlichter und keiner biologischen Eigenschaft. Da durch die Störung der Darmflora die Vitaminversorgung (besonders des B-Komplexes) nicht mehr gewährleistet wird, sollten zumindest bei Langzeitbehandlungen Vitamine zugeführt werden. Es ist auch sinnvoll die Darmflora durch probiotische Nahrungsmittel zu entlasten. In den meisten Fällen reicht es ein Antibiotikum um 3 Tage verkürzt einzunehmen und nicht die ganze Packung. Bei fiebrigen Infekten "3 Tage nach Entfieberung". Eine Ausnahme bilden Bakterien mit langer Generationsdauer wie Borrelien, Chlamydien, Coxiellen, Legionellen, Lues, Mycoplasmen oder TBC. Hier benötigt man einen länger anhaltenden hohen Plasmaspiegel.

Unerwünschte Nebenwirkungen

Antibiotika erzeugen als unerwünschte Nebenwirkung hauptsächlich

  • Diarrhoe – Durchfall wegen Störung der Darmflora oder einer Fehlbesiedlung_des_Darmes bis hin zur bakteriellen Darmentzündung durch C. difficile (pseudomembranöse Kolitis). Während einer Behandlung stirbt etwa 1/3 der natürlichen bakteriellen Darmflora ab. In den meisten Fällen regeneriert sie sich innert 1-6 Monate, eine weitere AB-Behandlung während der Erholungsphase kann jedoch schwere Schäden der Darmflora nach sich ziehen. In diesem Zusammenhang steht auch eine Unterversorgung mit einigen Vitaminen, da diese dann nicht genügend gebildet oder verarbeitet werden können. Es ist demnach ratsam, den Mangel auszugleichen. Siehe auch Wiki B12 und mittels Lakto- und Bifidobakterien die notwendige Darmflorasanierung ermöglichen. Je nach dem welcher Wirkstoff eingesetzt wird, können folgende Vitaminbehandlungen notwendig werden: A, B1, B2, B7, B12, C, D und K.
  • Allergien – je häufiger AB eingesetzt, um so wahrscheinlicher entwickelt sich eine Allergie
  • Amoxicillinausschlag
  • Mykosen – Pilzerkrankungen wie Candida werden gefördert
    • Nach Antibiotikatherapien stellt bei Frauen die Vaginalmykose eine der häufigsten Nebenwirkungen dar. Je länger die Antibiose dauert, um so höher wird das Risiko.
  • idiosynkratische medikamenten-induzierte Leberschädigung (DILI), die zu 45% auf Antibiotika beruht und zu 8% tödlich verläuft
  • Asthma - bei Kindern und Kleinkindern wird das Risiko an Asthma zu erkranken vervielfacht
  • Gelenk- und Sehnenschäden (Gyrasehemmer u.A. Ciprofloxacin) können entstehen und sich dauerhaft manifestieren
  • Entzündung der Mundschleimhaut
  • Zahnverfärbungen - Verschiedene Antibiotika können den Zahnschmelz auch dauerhaft gelblich bis bräunlich verfärben. Besonders sind hier Tetracyline zu nennen. Der Grund liegt darin, dass das Antibiotika in der Kombination mit Kalzium eine Verbindung eingeht und sich dann in den Zahnschmelz einlagert. Besonders stark werden die Zähne gefärbt, die sich beim Zahnwechsel gerade neu bilden. Der Arzt, der ein Antibiotika verschreibt, der sollte eigentlich von der Wirkung wissen und sollte diese dem Patienten auch genau erklären.

So widersprüchlich es klingt, Antibiotika können sogar gefährliche Infektionen auslösen, wenn genügend widerstandsfähige Keime die Medikation überleben und diese Eigenschaft weiter geben. Sie finden nach der Behandlung einen größeren. besiedlungsarmen Raum. Gehören sie zu den Bakterien, die eine Erkrankung auslösen können, ist der Weg zur schwer behandelbaren Resistenz geebnet. So zum Beispiel Clostridium difficile, die über eine Durchfallerkrankung sich zur Darmentzündung und sogar zur lebensbedrohenden Sepsis entwickeln kann.

Seltener kommt es durch Antibiotika zu Leber- und Nierenschäden, Nervenstörungen und EKG-Veränderungen Es kann sogar, wenn sehr viele Bakterien gleichzeitig abgetötet werden, eine Vergiftung durch die Menge der Zerfallsprodukte entstehen. Dies tritt sehr selten und nur bei bestimmten Infekten auf.

Weiterhin kann Übelkeit/Erbrechen sowie Schwindel auftreten. Die Sicherheit beim Autofahren kann gestört werden. Manche Antibiotika können Unruhezustände/Schlafstörungen oder Zittern hervorrufen. Weiterhin kann die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung erhöht werden. Von Tetracyclinen ist eine mögliche Störung der Pigmentierung sowie die Gelbfärbung von Zähnen bekannt, die sich bei Kindern dauerhaft manifestieren kann. Besonders stark steigt der Bedarf des Körpers an B-Vitaminen (B-Komplex) bei Antibiotikagaben und Sulfonamiden. Während der Medikation sollten diese zusätzlich zugeführt werden. Es ist auch manchmal sinnvoll die Behandlung durch eine Unterstützung des Immunsystems (Vitamin C / Zink) zu optimieren. Sprechen Sie das Thema bei ihrem Arzt an.

Ganz besonders stark schädigen Betalaktamantibiotika die Bakterien der Darmschleimhaut. Bei diesen Antiinfekta muß - um eine pathogene Fehlbesiedlung zu vermeiden- man mit und nach der Behandlung mit Lakto- und Bifidobakterien und deren Nährstoff - die Ballaststoffe - die Darmschleimhaut schützen!

Resistenz

Es gibt Bakterien, die plötzlich wenig oder nicht auf Antibiotika reagieren. Sie haben dann Widerstandsfähigkeit erworben. Das kann gegen bestimmte, mehrere oder alle marktüblichen Antibiotika (Multiresistenz) sein.

Durch die extrem schnelle Generationsfolge (teilweise nur wenige Minuten) haben immer die Bakterien während einer Behandlung überlebt, die etwas weniger auf das Medikament reagierten. Diese konnten sich dann teilen und die Eigenschaft weiter geben. Zusätzlich entstehen während einer Antibiotka-Behandlung sehr viele Mutationen. Auch diese tragen dazu bei, dass letztlich eine überlebensfähige DNA entsteht, die zudem auch noch problemlos auf andere übertragen werden kann. Insgesamt entsteht daraus ein Stamm, der dauerhaft resistent ist. Ein ernstes und stetig wachsendes Problem, das auch die Krankenhauskeime wie MRSA hervorgebracht haben, mit denen heute Millionen Mitteleuropäer behaftet sind und die tausende von Todesfälle hervorrufen. Eine scheinbare Lösung ist die Entwicklung neuartiger, auf anderer Wirkungsweise basierender Antibiotika. Dies ist richtig, aber sehr teuer und nur ein kurzzeitiger Erfolg, da sofort eine erneute Anpassung der Keime eingeleitet wird. Menschen aus ärmeren Ländern sind neue Antibiotika, die mehrere tausend € / Behandlung kosten, nicht zugänglich. Jedenfalls ist so der Wettlauf auf Dauer nicht zu gewinnen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Antibiotika in der Landwirtschaft besonders in der Massentierhaltung (Schwein, Geflügel, Mastbullen) eingesetzt werden. Dieses geschieht nicht nur wegen der Therapie einzelner Tiere, sondern auch vorbeugend (bei zu enger Haltung) bei kompletten Beständen und sogar nur, weil so eine schnellere Mast möglich wird. In den daraus erzeugten Produkten sind diese Bestandteile wieder zu finden und verschärfen die Probleme zusätzlich. Nach der Berichterstattung Germap 2008 wurden in Deutschland (2007) allein an B-Lactamen (Penicillin&Co) 140 t in der Human- und 200 t in der Veterinärmedizin "verordnet", wobei Deutschland in der Länderstatistik des Antibiotika-Verbrauches in Europa im unteren Drittel zu finden ist. Die Spitze belasteter Lebensmittel dürften Zuchtshrimps der billigen Massenware tropischer Länder bilden, deren Futter stark mit Antibiotika angereichert ist. Neuste Untersuchungen zeigen, dass auch Gemüse Reste von Antibiotika beinhalten. Gefunden wurden besonders Tetracycline, die vermutlich über das Gießwasser auch in Bio-Gemüsen nachweisbar waren.

Reserveantibiotika

Um die Resistenzprobleme zu umgehen hat man einen Pool von Reserveantibiotika geschaffen. Die antibiotischen Wirkstoffe Ceftazidim, Ciprofloxacin, Clindamycin, Imipenem, Teikoplanin, Vancomycin und weitere zählen zu den Reserveantibiotika. Diese Medikamente dürfen nicht bei "normalen" Infektionen angewendet werden. Sie sind ausschließlich für Infektionen mit resistenten Erregern für die Humanmedizin reserviert. Auf jeden Fall muß vor der Anwendung ein Antibiogramm die Wirksamkeit bestätigen. Die Verordnung ist streng reglementiert, die Einnahmevorschriften müssen eingehalten werden. Nur so können sich neu bildende Resistenzen verhindert werden.

Medikation

Einer Medikation mit Antibiotika sollten Sie als Patient nur dann vorbehaltlos zustimmen, wenn

  • eine Infektion durch Bakterien oder Protozoen vorliegt
  • die Infektion mit anderen Mitteln nicht heilbar ist
  • der Erreger bekannt und mittels Antibiogramm die Resistenz überprüft wurde
  • Sie selbst bereit sind die Einnahme (trotz unangenehmer Nebenwirkung) nicht vorzeitig abzubrechen
  • Begleitende Maßnahmen (Vitamin- und probiotische Versorgung) gesichert werden

Einige Ärzte neigen dazu, Antibiotika völlig unangemessen zu verordnen. Dies mag aus alter Gewohnheit, wegen fehlender Fortbildung oder aus anderen Gründen geschehen. Sie als Patient haben das Recht eine Medikation zu hinterfragen, können notfalls auch den Arzt wechseln. Obwohl eine Fehlmedikation die rechtlichen Kriterien erfüllt, wird in der Praxis nur selten der Behandlungsfehler als solcher verfolgt.

Ob überhaupt eine bakterielle Infektion vorliegt, kann durch den Arzt mittels PCT-Test (Procalcinin) ermittelt werden. PCT-Test und Forum Diskussion

Antibiotika und Immunsystem

Ein Mensch ist nur gesund, wenn das Immunsystem gut funktioniert, welches zu etwa 2/3 durch die Darmflora (ca.2 kg Bakterien) gebildet wird. Neugeborenen fehlen diese, die Flora bildet sich erst nach der (natürlichen) Geburt aus. Eine Antibiotika-Behandlung tötet einen Teil dieser wichtigen Mikroben ab, das Gleichgewicht wird gestört. Pilze können eindringen oder sehr widerstandsfähige Bakterien überleben und Fehlbesiedlungen entstehen. Im günstigsten Fall bekommt man etwas Durchfall. Aus diesem Grunde gehört zu einer notwendigen Antibiotika-Behandlung zumindest eine Diät (Vermeidung schlecht verdaulicher Kohlenhydrate wie Zucker, süßes Obst, Kohl…und sogar faserreiche Ballaststoffe), sonst geht die Behandlung buchstäblich „nach hinten“ los. Probiotische Lebensmittel sollten bevorzugt werden. Richtiger wäre es, wenn der Arzt schon vor der Behandlung die Darmflora entsprechend aufbauen und schützen würde, weil dies von der Art des Wirkstoffes und Dosierung des eingesetzten Mittels unterschiedlich, sowie von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand abhängig ist. Manche Schulmediziner verordnen zwar B-Vitamine, aus naturheilkundlicher Sicht wäre zusätzlich ein ausgewogener Säure-Basen Haushalt notwendig.

Desweiteren können die sehr widerstandsfähigen Clostridien (Wiki Clostridium difficile) nach einer Antibiotika-Behandlung genügend Feiraum im Darm finden um sich unproportional auszubreiten. Sie erzeugen hartnächige Durchfälle, hervorgerufen durch eine Darmentzündung. Diese kann in schwer verlaufenden Fällen tötlich enden.

Antibiotika und Allergie

Wie viele andere Stoffe auch, können Antibiotika Allergien oder Pseudoallergien auslösen. Bei echten Allergien reagiert das Immunsystem, bei Pseudoallergien handelt es sich lediglich um eine Unverträglichkeit. Selten tritt eine Reaktion sofort ein, meist erst nach mehreren Tagen. Um was es sich handelt und ob das Medikament abgesetzt werden muss, entscheidet der Arzt den Sie bei Reaktionen unbedingt aufsuchen sollten. Oft sind als Reaktion Hautveränderungen zu beobachten. Von Rötung über Pusteln bis zu Quaddeln ist alles möglich. Sehr oft beginnt es an den Armen oder Beinen und zieht sich weiter zum Rumpf und/oder Rücken. Gelegentlich entstehen Atemnot, Anschwellen der Nasenschleimhäute und Herzschlag-Veränderungen. Ernst zu nehmende Warnsignale! Reaktionen werden vor allem bei Penicillin, Amoxicillin und Sulfonamiden beobachtet. Kein Wunder, denn sie gehören zu häufig verwendeten Antibiotika, sind auch in Kombipräparaten zu finden.

Für den Patienten ist wichtig zu wissen: Wenn einmal eine Allergie aufgetreten ist, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit bei erneuter Verordnung wieder auftreten auch wenn viel Zeit dazwischen liegt. Informieren Sie bitte Ihre behandelten Ärzte (auch Zahnärzte). Der Fakt gehört in Ihre Krankenakte.

Falls Sie zu schweren Allergien auf bestimmte Antibiotika neigen, ist es empfehlenswert für einen eventuellen Notfall (Verkehrsunfall) bei Ihrer Krankenversichertenkarte/Ausweis in Ihren Begleitpapieren einen Notfallhinweis auffällig anzubringen.

Antibiotika und Pilzerkrankungen

Jeder Mensch beherbergt natürlich auch Pilze. Sie befinden sich besonders auf der Haut und im Darm. Unter Antibiotika können sich diese explosionsartig vermehren. Wenn dies geschieht, können sogar Organe befallen werden. Es kann sich eine Systemmykose entwickeln. Sehr oft sind an Pilzerkrankungen unter Antibiotika Hefen (Candida) beteiligt.

Da Pilzinfektionen eine häufige Nebenwirkung von Antibiotika sind, ist auch hier eine Prophylaxe vor der Einnahme dringend ratsam. Bei akuten Pilz-Infektionen sollten Antibiotika unter Abwägung aller Aspekte nur in dringendsten Einzelfällen eingesetzt werden.

Welche vorbeugenden Maßnahmen oder welche Medikamente verordnet werden sollten, entscheidet Ihr Gesundheitszustand. Dieser wird oft durch Abstriche und Stuhlprobe ermittelt, damit die schwächsten Glieder der Kette erkennbar sind. Auch hier wirkt die oben genannte Diät vorteilhaft. Neigt man zu Pilzinfektionen ist Fleisch, Käse, Kaffee, Alkohol und natürlich Nahrungsmittel mit Hefen (Bier gehört dazu!) zu meiden.

Da Pilzinfektionen stark unterschiedliche Beschwerden verursachen und gern anfänglich unterschätzt werden, steckt hierin eine besondere Gefahr.

Alternativen zu Antibiotika

Neben kollodialem Silber wirken viele Inhaltsstoffe von Pflanzen antibiotisch. Darunter sind Thymian, Kapuzinerkresse und Meerrettich (Senföle), Kamille, Salbei, Bärentraubenblätter, Zwiebel, Knoblauch, Cystus, Karde, Kokusöl, Oreganoöl und weitere.

Kolloidales Silber - Silberwasser : Forum

Cystus: Wunderpflanze Cystus Forum

Cystus schützt d. Immunsystem Forum

Olivenblätter: Forum

Oregano-Ol: Forum, Oreganoöl

Karde(-nwurzel): Forum und Karde und andere natürliche Antibiotika-Forum

Senföl: Senföle haben ein breites antibakterielles Spektrum und wirken auch auf antibiotika-resistente Keime ohne selbst Resistenzen zu erzeugen. Studie der Uni Freiburg belegt: Senföle wirken gegen MRSA Form

Propolis (Bienenharz): Propolis Forum

Pflanzliche Antibiotika: Pflanzliche Antibiotika - wirksam und sanft gegen Harnwegsinfekt, Atemwegsinfekt sowie Mundentzündung Web1 Web2 und weitere hilfreiche Pflanzen.

Literatur: Natürliche Antibiotika, Sanfte Heilung aus dem Pflanzenreich - Petra Neumayer, ISBN 9-783548-366005

Links

Wiki

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Forum

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Tod durch Leberversagen nach AB-Gabe Ärzte schätzen Antibiotika falsch ein Forum Ciprofloxacin-geschädigter Patienten Antibiotikum -eine Übersicht
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