Prick-Test

Kategorien: Testverfahren

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Prick-Test?

Der Prick-Test ist der am häufigsten durchgeführte allergologische Test und damit eine Standard-Untersuchung. Bei Verdacht wird der Test von der Kasse getragen. Es sind vor allem Allergien vom Soforttyp (Typ I) nachweisbar.

Wie wird der Prick-Test durchgeführt?

Der Pricktest ist bereits ab dem Säuglingsalter möglich, wird jedoch meist ab dem 2-3 Lebensjahr angewendet. Besteht der Verdacht auf Allergien, kann mittels Prick-Test bestimmt werden, welche Substanzen (Allergene) die Symptomatik verursachen. Meist wird auf dem Unterarm im Abstand von wenigen cm etwa 10 bis 20 verschiedene allergene Lösungen aufgetropft und anschließend durch den jeweiligen Tropen hindurch die Oberhaut mit einer Lanze oder Nadel duchstochen. Daduch kommen die allergenen Lösungen mit den Mastzellen in Berührung, die eine Gegenreaktion auslösen können

Auf welche Allergene wird getestet?

Meist ist der Test breit angelegt. Im Prick-Test können folgende große Gruppen von Allergenen enthalten sein:

  • Pollen (z.B. von Birke, Erle, Haselnuss und Gräsern)
  • Hausstaubmilben
  • Schimmelpilze
  • Tierhaare
  • Nahrungsmittel (Milch-, Eier- und Fischeiweiß ebenso wie Nüsse, Hülsenfrüchte und Obst)

Welche Reaktion ist zu erwarten?

Nach 15 bis 30 Minuten kann das Ergebnis abgelesen werden: Wenn der Patient auf eines dieser Allergene reagiert, so kommt es im Bereich des entsprechenden Allergentropfens bereits nach Minuten zu mehr oder weniger starker Rötung, Juckreiz und Quaddelbildung, die Reaktion ist positiv. Starke, lebesbedrohende Reaktionen sind äußerst selten, können aber vorkommen. Deshalb wird der Test ambulant, jedoch in Gegenwart eines Aztes durchgeführt, der die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

Wie sicher sind die Testergebnisse?

Positive Testergebnisse bedeuten aber nicht zwangsweise, dass der Patient gegen diese Substanzen allergisch ist. Ein positives Testergebnis kann nur eine Verdachtsdiagnose für eine mögliche Allergie sein und muss durch weitere allergie-diagnostische Verfahren bestätigt werden. Der Prick-Test engt lediglich den Kreis der möglichen Auslöser ein.

Quellen:

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