Zeitungsartikel - die "heilsbringende" Pace Trial Studie

Themenstarter
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Zeitungsartikel - die "heilsbringende" Pace Trial Studie

Warum ... warum nur, warum... *Haare rauf*, warum wird verdammt noch mal bei einer nachweislich körperlichen Erkrankung ein Psychiater als "Experte" interviewt...

Chronisch erschöpft: Wenn Ausruhen keine Erholung bringt

Mal sehen, wer noch so alles auf diese ach so "tolle Neuigkeit" (welche eigentlich?) reagiert.

Ob Prof. Henningsen schon diese Seite kennt?

LG

Aspi
 
wundermittel
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Zeitungsartikel - die "heilsbringende" Pace Trial Studie

daraus:

Helfen kann man aber auch mit diesen Therapieangeboten nur bedingt. Immerhin 30 Prozent der Patienten werden mit Psycho- und Physiotherapie wieder fit. Das sind rund doppelt so viele wie bei alternativen Therapieangeboten zurück zu einer Normalität finden, sagt der Experte. Britische Ärzte gehen hingegen davon aus, dass sich rund 35 Prozent der CFS-Patienten über Jahre langsam erholen, 20 Prozent schwer eingeschränkt bleiben und sich bei fünf Prozent der Betroffenen der Zustand sogar verschlechtert.

Ich würde gerne wissen was denn mit den restlichen Prozenten passiert.
Und was heisst es rund 35% "über" Jahre langsam erholen ?
-- kann das dann auch 15 oder 20 sein oder noch länger sein?

Andere Therapie zielen auf die am stärksten ausgeprägten Symptome ab. Das kann also bedeuten, eine Virusinfektion oder Mangelzustände zu behandeln, die Ernährung umzustellen oder eine immunologische Therapie, Physio- oder Schmerztherapie durchzuführen.


Wie entscheidet er ob man zu dieser "Gruppe" gehört ?
 
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castor

Zeitungsartikel - die "heilsbringende" Pace Trial Studie

Der Satz der Sätze aus diesem Artikel:

Ein weiteres typisches Merkmal für die schwer greifbare Krankheit ist, dass sie nicht schon immer vorhanden war.
Dafür ist die Dummheit der Journalistin sicher angeboren. :)))

Normalerweise leben Nachrichten von der Aktualität. Bzgl. ME/CFS wird da jedoch eine große Ausnahme gemacht: gebetsmühlenartig immer derselbe Stuss. Das sind mutmaßlich Auftragsarbeiten, um die Bevölkerung mit falschen Antworten zu manipulieren, noch ehe sie Fragen stellt.

Grüsse!
 
regulat-pro-immune
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05.09.08
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Helfen kann man aber auch mit diesen Therapieangeboten nur bedingt. Immerhin 30 Prozent der Patienten werden mit Psycho- und Physiotherapie wieder fit. Das sind rund doppelt so viele wie bei alternativen Therapieangeboten zurück zu einer Normalität finden, sagt der Experte

MIch interessiert hier folgendes:

Wie viele erholen sich von alleine? Normalerweise müsste man ja diesen Prozentsatz von den 30% abziehen.

Also weniger als 30% werden doch diese (angeblich) Therapien wieder fit.

2. Mich würde interessieren wie sie fit definieren?

Wirklich gesund oder das sie für ein paar Monate so tun können als ob?

Normalerweise tendiert man bei solchen Studien dazu die Wirksamkeit zu übertreiben.

Also weniger als 30% werden einmal fix wieder dadurch fit. In der Realität sind es nochmal weniger.. 15%? 10%, 5%?

Meine Vermutung:

*zynismus an*

Da sie keinerlei Ahnung haben was CFS verursacht und Physiotherapie/Psycho etc. in erster Linie Verlegenheitshandlungen sind würde ich darauf tippen das praktisch niemand dadurch gesund wird, die die es scheinbar werden erholen sich mit der Zeit von alleine nicht wg. der Therapie. Bzw. die die sich erholen hatten irgendwas leichteres vorrübergehendes.
 
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Zeitungsartikel - die "heilsbringende" Pace Trial Studie

dies Zahl ist doch genauso Humbug wie die gesamte PACE-Studie. müssig, zu sehr darüber nachzudenken.
 
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05.09.08
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Hauptautoren sind Peter Denton White und Michael Sharpe, beide Vertreter der sogenannten "biopsychosozialen" Schule nach Simon Wessely, einem einflussreichen britischen Psychiater. Deren seit Jahrzehnten massiv propagierte Hypothese ist, ME/CFS sei (ebenso wie das Golfkriegssyndrom) primär eine psychische Erkrankung, die auf falschen Krankheitsüberzeugungen, übermäßiger Empfindlichkeit gegenüber normalen körperlichen Empfindungen, einer übermäßigen Schonhaltung und daraus folgender Dekonditionierung beruhe. Die richtigen Therapieansätze seien deshalb kognitive Verhaltenstherapie gegen die "Bewegungsphobie" und die "dysfunktionalen Krankheitsüberzeugungen" und ansteigendes körperliches Training - Graded Exercise Therapie (GET) gegen die Dekonditionierung. Das würde den meisten "CFS"-Patienten helfen, wieder ein normales Funktionsniveau zu erreichen

Es ist also alles die Schuld von Bewegungsphobie?

Den MEISTEN (Schock) soll DAS helfen wieder gesund zu werden??

Der Mensch wurde sogar zum Ritter geschlagen. Man glaubt es kaum.

BBC News - Military health expert knighted

 
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