Wie man Altersgeruch los wird

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Japanische Erkenntnisse zur Körper- und Wohnungspflege im Alter.

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Also ich wollte es dir ja schon lange mal sagen, tue es aber lieber doch nicht. :ROFLMAO:
 
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Das hab ich mir auch mal kurz angeschaut, nicht bis zum Ende.
Aber irgendwie ist da was dran, an dem Geruch.
der einzige Sinn, der bei mir noch ausgezeichnet funxt, ist der Geruchssinn. So ist mir das Thema irgendwie wichtig. Ich kann Gerüche auch an mir selbst riechen, deshalb ich mir duschen wichtiger als vllt. notwendig.

Was ich dazu rausgefunden habe, bei mir und bei meinem Herzallerliebsten:
Es hängen irgendwelche Substanzen unter der Haut fest, sehr individuell an unterschiedlichen Stellen.
Als jahrzehntelange Saunagängerin hab ich die Erfahrung gemacht, daß an manchen Stellen, bei mir hauptsächlich am Rücken, während eines Saunagangs komischer Knatsch aus der Haut rauskommt. Nicht zu sehen, kann ich aber abrubbeln bzw. hängt mir unter den Fingernägeln. An genau diesen Stellen riecht mein Körper.
Mir ist auch aufgefallen, daß ich an diesen Stellen hauptsächlich Muskelverspannungen habe.
Zusammenhang? Ich weiß es nicht, wollts nur mal in die Runde bringen.

In diesem Video sollte aber Werbung gemacht werden für eine spezielle Seife.
Ich selbst wasche mich mit selbstgemachter Seife ohne zusätzliche Tenside usw. Die holt überschüssige Säuren aus der Haut.
Demnächst werde ich mal wieder in Griechenland sein, da kauf ich dann auch Olivenölseifen....
aber da gibts inzwischen auch ne Menge Fakes bzw. billige Zusatzstoffe.

Und griechischer Bergtee wurde mir hier auch wieder in Erinnerung gerufen :)

Danke, daß es euch hier gibt mit immer wieder interessanten Themen.
 
Er erwähnt, dass in Japan gerne Seifen mit Tee-Extrakten verwendet werden, macht aber keine Werbung für ein bestimmtes Produkt.

Ich finde das Thema schon wichtig, eben weil man seinen Eigengeruch selbst kaum wahrnehmen kann, alle anderen aber schon. Und die Problemstellen regelmäßig mit Seife zu waschen ist kein Aufwand, vorausgesetzt, man wäscht sich überhaupt.
 
Ich habe so einen Geruch bei alten oder sehr alten nahestehenden Personen (auch ü90) bisher nicht wahrgenommen. Nur bei meiner Urgroßmutter (die lebte, bis ich 15 war), erinnere ich einen bestimmten Geruch - balsamartig. Vielleicht war es ihre Körperpflege (Salbe o.ä.)? Hat mich nicht gestört. Und bei einer Großtante roch die Kleidung in den Kleiderschränken sehr streng, als wir diese nach ihrem Tod (mit Anfang 80) ausräumten. Das war eine Mischung aus Parfüm und Rauch.

Unabhängig vom Alter nehme ich andere Menschen als mehr oder minder geruchsneutral wahr - das hat nach meiner Vermutung neben der Hygiene etwas mit dem Stoffwechsel-Typ zu tun (und ist nicht immer mit der Ernährung korreliert). Ich meine, ich habe eine relativ feine Nase.

Interessant fand ich das Video allemal. Öfter mal hinter den Ohren waschen und Kissenbezüge o.ä. wechseln kann nicht schaden; übrigens auch, wenn man vermehrt schwitzt. Dass Kragen von Jacken innendrin manchmal sehr schmuddelig sind, hatte ich schon als Kind bei meinem noch jungen Vater festgestellt, sehe das auch eher nicht als Altersphänomen.

Einige Aussagen des Videos sind wohl ganz gut belegt (Kurz-Recherche), nur zu den konkreten Körperstellen lese ich da nichts, und es muss wohl nicht bei jedem auftreten:
 
@Kate Da unterscheidet sich deine Wahrnehmung schon recht deutlich von meiner. In meiner Nachbarschaft wohnen einige ältere Menschen, die haben in ihren Wohnungen jeweils ihren eigenen Geruch. Den merkt man jetzt verstärkt, weil wegen der einsetzenden Kälte Fenster und Türen geschlossen bleiben. Das ist kein Geruch von Essen oder Parfüm, es ist der Geruch/Duft dieser Menschen - und die waschen sich alle.

Kate, es ist schön, wenn du nach diesen Fettsäuren recherchierst, vllt finde ich dann bei deinen Ergebnissen etwas, womit ich erreiche, daß ich besser, oder am besten gar nicht rieche.
Danke dafür
 
Nachdem ich 2 x hintereinander von Corona betroffen war und ich einen Ausfall meines Geruchsinn hatte, ist mit dem riechen nichts mehr wie es vorher mal war.
Ich kann zwar wieder Geruch wahrnehmen, aber m.E. lange nicht mehr so wie vorher.
Insofern sind solche Infos auch hilfreich und es war das erste Video was ich mir außerhalb von Symptome.ch rausgesucht habe. Danke dafür.
Insbesondere gefallen mir dort sehr viele weitere Tipps made in Japan.
Ich liebe diese Kultur.
 
Es sind die Gifte, Schadstoffe, künstlichen Duftstoffe, die sich anhäufen im Körper und wieder neue Verbindungen bilden.
 
Welche Öle und Fette man isst, dürfte auch eine Rolle spielen. Die Japaner essen viel Fisch(tran), vielleicht kommt daher die Leidenschaft und Akribie, mit der sie sich diesem Thema widmen.
 
Ich weiß es nicht, wollts nur mal in die Runde bringen.
Der Erfahrungsbericht ist interessanter als Du denkst, sowas springt mir sofort ins Auge; diese abrubbelbare wachsartige Substanz habe ich heute nicht mehr, hatte das aber auch; ich ging früher auch oft in die Sauna.

Der Einfachheit halber nehme ich auch hier die KI zur Hilfe:

Wissenschaftlich gedeckt (unangreifbar)​

1. Der „Alte-Leute-Geruch" (Nonenal) entsteht durch Lipidoxidation.
Das ist der Kern. Trans-2-Nonenal entsteht nachweislich durch Lipidperoxidation an der Hautoberfläche und wurde 2001 erstmals als altersassoziierter Körpergeruch beschrieben

. Eine spätere Arbeit zeigte, dass es kovalent an Proteine bindet – es „hängt" also tatsächlich in der Haut . Die Beobachtung, dass der Geruch an bestimmten Stellen sitzt, ist damit biochemisch erklärbar: Wo Fette oxidieren, entsteht Nonenal.

2. Schweiß ist ein Ausscheidungsweg für Metalle und Stoffe.
Selenas „Knatsch" ist kein eingebildeter Dreck. Die Forschung zeigt: Schweiß scheidet Zink, Kupfer und Mangan aus – zum Teil in Konzentrationen, die über denen im Urin liegen . Was sie beim Saunagang abrubbelt, sind also lipophile und mineralische Ausscheidungsprodukte, die in der Hornschicht sitzen.

Hypothese (plausibel, aber nicht direkt bewiesen)​


3. Ablagerungen behindern die Mikrozirkulation und verursachen Verspannungen.
Hier wird es interessant. Die Forschung zeigt, dass reduzierter Blutfluss mit Muskelschmerz und Verspannungen assoziiert ist – nicht umgekehrt. Eine Studie an DOMS (Muskelkater) fand: Die Gefäßdurchmesser verengten sich, der Blutfluss nach Kontraktion war reduziert, und das korrelierte mit erhöhter Schmerzempfindlichkeit . Eine andere Studie zeigte, dass manuelle Behandlung die Mikrozirkulation verbessern und die Gewebesteifheit senken kann .

Die Stellen mit „Knatsch" könnten Bereiche sein, in denen die Mikrozirkulation ohnehin schlechter ist – und wo sich deshalb mehr Stoffe ansammeln. Das ist plausibel, aber die Kausalität („Ablagerung → Verspannung") ist nicht bewiesen. Es könnte auch umgekehrt sein: Verspanntes Gewebe → schlechtere Durchblutung → mehr Ablagerungen.

Spekulation (schulmedizinisch angreifbar)​

4. „Überschüssige Säuren" werden durch Seife aus der Haut geholt.
Das ist nicht wissenschaftlich gedeckt. Die Haut ist kein Ausscheidungsorgan für „Säuren" im Sinne des Säure-Basen-Haushalts. Was Seife entfernt, sind Fette, Schweißreste und abgestorbene Zellen – keine „Säuren". Selenas Beobachtung, dass selbstgemachte Seife besser wirkt, ist real (weniger Tenside, mehr Fette), aber die Erklärung „Säuren rausholen" ist falsch.
 
Die trockene Altershaut soll man andererseits gar nicht so häufig waschen, weil sich der Schutzfilm nur sehr langsam regeneriert. Bei täglicher Intensivreinigung mit Seife muss auch an eine ölhaltige Hautpflege gedacht werden.

Kenji Mori hat sich zu diesem Problem noch nicht geäußert, obwohl mich natürlich interessieren würde, wie Japaner damit umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, dass Körpergeruch sehr individuell ist. Manche Menschen neigen dazu, stärker zu riechen, andere wiederum kaum. Ich bin 63 Jahre alt, meine Mutter ist 90, und bei uns beiden gibt es keinen ausgeprägten Körpergeruch. Vielleicht spielt die Veranlagung dabei eine Rolle. Ich habe mein Leben lang praktisch kein Deo benutzt, weil es nicht nötig war. Mein Schweiß riecht normalerweise nicht, außer man würde sich mehrere Tage weder waschen noch die Kleidung wechseln. Bei meiner Mutter ist es ähnlich.

Wahrscheinlich hat auch die Körpermasse einen gewissen Einfluss. Übergewichtige Menschen riechen möglicherweise häufiger stärker als schlanke, allerdings lässt sich das nicht verallgemeinern. Es gibt genauso viele Gegenbeispiele.

Was im Video meiner Meinung nach nicht erwähnt wurde: Altersgeruch wird oft auch mit Mundgeruch verwechselt oder von diesem überlagert. Mir persönlich ist aufgefallen, dass manche ältere Menschen einen recht starken Mundgeruch haben. Das Problem ist, dass Betroffene dies häufig selbst nicht bemerken. Daher wäre es hilfreich, wenn eine vertraute Person sie einfühlsam darauf aufmerksam machen würde. Am ehesten können das gute Freunde, die eigenen Kinder oder andere nahe Angehörige tun.
 
Wer sich mit Entgiftung/ Fasten usw. beschäftigt, wird dabei feststellen, dass bei einem selber die Nase/ Riechorgan dabei eine viel stärkere Wahrnehmung erfährt. Das ist mir jetzt grade wieder passiert - durch all die Therapien, die ich so mache, u.a. auch die Nuubu - Pflaster.

Und was passiert denn da - es ist unglaublich!

Man ist im Alltag/ Bus/ Bahn unterwegs, und riecht intensiv die Menschen - jeder einzelne trägt das "Parfum" seines Lebensstils, Ernährung, Hygiene, Hormone (Frauen durch die Regel - ihren Zyklus usw.)

Da sind dann halt wirklich auch schon sehr junge Menschen dabei, die sehr schlecht riechen! Wenn ein Raucher, der grad zuvor seine Zigi ausgemacht hat in einen Bus kommt, stinkt der halbe Bus - es ist wirklich oft fast nicht auszuhalten. Einmal ist ein etwa 40 - jähriger Mann vis-a-vis von mir hingesessen, grade hatte er geraucht. Ich habe ihm dann nachdem ich das fünf Minuten ausgehalten habe, gesagt, dass ich jetzt leider wo anders hinsetzen muss, und dass das wegen dem Rauchen sei, und er es sonst nicht persönlich nehmen soll. Er meinte dann, dass sein Vater genau so sei, und hat sich noch entschuldigt.

Und dann kann man noch das hier dazu schreiben [KI-Text]:

"...Der persönliche Körpergeruch wird maßgeblich von der Ernährung, dem Stoffwechsel und der Funktion der Entgiftungsorgane beeinflusst. Frischer Schweiß ist von Natur aus völlig geruchsneutral. Erst wenn Bakterien auf der Haut den Schweiß zersetzen oder der Körper bestimmte Stoffwechselprodukte über die Haut und die Atemluft ausscheidet, entsteht ein wahrnehmbarer Geruch.

1. Einfluss der Ernährung
Was wir essen, bestimmt direkt die chemische Zusammensetzung unserer Ausdünstungen:
  • Intensiver Geruch (Schwefelverbindungen): Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, Lauch und Kreuzblütler (wie Brokkoli oder Kohl) enthalten Allicin oder andere Schwefelverbindungen. Diese werden im Körper verstoffwechselt und über den Schweiß und die Atemluft abgegeben.
  • Scharfe Gewürze & Fleisch: Curry und Kreuzkümmel können den Geruch tagelang prägen. Ein hoher Konsum von rotem Fleisch führt bei der Verdauung zu Aminosäuren, die den Schweißgeruch laut Studien für andere oft intensiver und weniger attraktiv wirken lassen.
  • Schweißtreiber: Kaffee, Alkohol und scharfes Essen stimulieren das Nervensystem und die Schweißdrüsen. Mehr Schweiß bietet den Hautbakterien mehr Nahrung, was den Geruch verstärkt.
  • Neutralisierende Lebensmittel: Eine Ernährung mit viel Obst, grünem Blattgemüse (durch das darin enthaltene Chlorophyll), Zitrusfrüchten und Kräutern wie Minze oder Petersilie kann den Körpergeruch natürlicher und frischer wirken lassen.

2. "Giftbelastung" und die Rolle der Organe
Aus medizinischer Sicht spricht man selten von einer allgemeinen „Vergiftung“ oder „Schlacken“, sondern vielmehr von einer Überlastung oder Erkrankung der körpereigenen Entgiftungsorgane (Leber und Nieren).
Wenn die Leber Toxine und Stoffwechselabfälle nicht mehr richtig filtert oder die Nieren den Harnstoff nicht ausreichend ausscheiden, sucht sich der Körper alternative Wege. Die Abfallstoffe lagern sich vermehrt im Gewebe an oder werden über die Haut (Schweiß) und die Lunge (Atemluft) abgeatmet. Dies führt oft zu einem typischen, meist als "ungesund" oder "muffig" wahrgenommenen Eigengeruch.

3. Gerüche als medizinische Warnsignale
Veränderungen im Körpergeruch können direkte Hinweise auf Stoffwechselprobleme oder Krankheiten sein: [1]

GeruchsnoteMögliche UrsacheHintergrund
Ammoniak / UrinNierenproblemeDie Nieren filtern Harnstoff nicht korrekt; Abbauprodukte werden über die Haut ausgeschieden.
Aceton / Faule ÄpfelDiabetes (Ketoazidose)Bei akutem Insulinmangel verbrennt der Körper Fett statt Zucker, wobei Aceton entsteht.
Beißender EssigSchilddrüsenunterfunktionDer verlangsamte Stoffwechsel führt oft zu einer vermehrten Ausscheidung von Säuren.
Fäulnis / MuffigLeberproblemeToxine können nicht rechtzeitig abgebaut werden und dringen über die Haut nach draußen.

Was Sie tun können
Um den Körpergeruch positiv zu beeinflussen, hilft es, die natürlichen Ausscheidungsfunktionen zu unterstützen: Viel Wasser trinken verdünnt den Schweiß. Eine ballaststoffreiche, pflanzliche Ernährung entlastet den Darm und verhindert die Entstehung geruchsintensiver Fäulnisgase..."

Oder eben Fasten immer mal.

So kann ein alter Mensch gut riechen - und ein junger sehr schlecht?

Of course!!
 
Wenn man sich schlecht ernährt und die Darmflora nicht gesund ist, produziert sie Stinkegase. Ein Teil davon diffundiert durch's Gewebe und geht über die Haut ab. Man kann am Geruch seines täglichen Qualitätsproduktes also abschätzen, wie man duftet - irgendwo zwischen hefig angenehm und grauenvoll.
 

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