Wie finde ich heraus, ob ich eine Glutenintoleranz habe?

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Es ist wichtig zu klären, ob eine Glutenunverträglichkeit oder eine Zöliakie vorliegt, denn davon hängt es ab, welche Lebensmittel man weiterhin essen darf.

Um eine Glutenunverträglichkeit zu bestätigen, empfiehlt sich, für zwei bis drei Wochen auf alle glutenhaltigen Lebensmittel zu verzichten und zu beobachten, ob sich die Symptome bessern.

glutenfrei: Reis, Mais, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Kastanie, Wildreis

glutenhaltig: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Grünkern, Dinkel, Emmer, Kamut, Einkorn

Was kann die moderne Labordiagnostik leisten?
Laboruntersuchungen machen nur Sinn, wenn danach mit einer Ernährungsumstellung begonnen wird. Die Antikörper gegen Getreide, die sich im Blut finden lassen, werden nur so lange gebildet, wie sich der Körper mit dem „provokanten Essen“ auseinandersetzen muss.

Die nachfolgenden Untersuchungen sind als Vorschlag aus unserer Erfahrung in der Diagnostik von Glutenunverträglichkeiten zu sehen. Ihr Arzt wird gemeinsam mit Ihnen eine auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Diagnostik finden.

Blutuntersuchungen:

Basis-Vitamine
untersuchte Parameter:
B6, B12, Folsäure und D3
ein Vitaminmangel kann auf eine Gluten- oder Getreideintoleranz hinweisen

genetische Faktoren
untersuchte Parameter:
Gene HLA-DQ-2 und -8, HLA-DR4
Bestimmung der genetischen Veranlagung

Antikörper gegen Gliadin und Transglutaminase
untersuchte Parameter:
Gliadin-IgA-/ -IgG-AK, Transglutaminase (Endomysium)-IgA-/ -IgG-AK
Ausschluss einer Zöliakie
www.gluten-intoleranz.de/04_seiten/print_diagnostik.html
 
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wundermittel
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glutenfrei: Reis, Mais, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Kastanie, Wildreis

glutenhaltig: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Grünkern, Dinkel, Emmer, Kamut, Einkorn

Nur zur Info für Betroffene: Mais enthält ebenfalls Gluten.

Viele glutenfreie Produkte beinhalten als Ersatz Mais als "sicheres" Getreide.

Eine Studie, welche in der Fachzeitschrift Gut veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Maiskleber (Maisgluten) eine entzündliche Reaktion bei Patienten mit Zöliakie verursacht. (Nicht bei allen)

Quelle: Gut. 2005; 54:769-774.


Mais ist ein Getreide. Mais beinhaltet Gluten. Viele glauben, dass Maiskleber nicht in der gleichen Weise Schaden induziert, wie Weizen, Gerste und Roggen es tun.

Die Tatsache ist, Gluten wurde nicht ausreichend untersucht. Das meiste, was wir über Zöliakie und Gluten wissen, hat mit Gliadin tun.

Zölliakie-Patienten berichten krankheitstypische Symptome nach dem Konsum von Mais. Wenn man keine Reaktionen zeigt, bedeutet dies jedoch nicht, dass das Gluten im Mais den Organismus nicht schädigt.

Einige zusätzliche Fakten zu Mais:

1. Es ist das am zweithäufigsten genetisch veränderte Lebensmittel auf dem Planeten (Soja ist # 1)

2. Genetische Veränderung von Lebensmitteln führt zum Töten von Tieren für wissenschaftliche Studien

3. Es ist ein unvollständiges Protein.

4. Es ist für den Menschen schwer zu verdauen (schonmal Mais im Stuhl gefunden?)

5. Es ist reich an Kalorien und besitzt wenig Nährwert

6. Es ist ein neues Lebensmittel für das menschliche Genome.

7. Es wird als Grundnahrungsmittel für unser Vieh, Fisch, Huhn, und Autos verwendet.

8. Kühe und Fische sind nicht dazu erschaffen, Getreide essen. (Haben Sie je einen Fisch aus dem Wasser in ein Maisfeld springen sehen?)

9. Tiere, die Mais als Grundnahrungsmittel erhalten, haben eine geringere Lebensdauer.

10. Das Rindfleisch von mit Mais gefütterter Rinder führt zu Herzkrankheiten, Diabetes, Krebs und Fettleibigkeit.

11. Fructose aus Mais vergiftet die Leber und trägt zu schweren gesundheitlichen Problemen bei

12. Maissirup enthält Quecksilber.


Mais enthält Gluten. Das Gluten in Getreide wurde nicht ausreichend untersucht. Viele Studien bis heute haben gezeigt, dass Mais entzündliche Schäden bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit verursacht. Fast der Hälfte aller Zöliakie-Patienten geht es nicht besser nach Verzicht auf Weizen, Roggen, Gerste und weiteren als glutenhaltig bezeichnete Produkte. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Mais und Zöliakie? An diesem Punkt haben wir kein sicheres Wissen, aber 10 Jahre klinische Erfahrung mit Gluten-intoleranten Patienten, die auf Mais reagieren, ist genügend Daten für mich.

Quelle: sott.net
 
Themenstarter
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Diagnostik bei Problemen mit Gluten

...

Bei Symptomen, die auf Zöliakie hinweisen, wird zunächst das Blut auf spezifische Antikörper untersucht, um einen Hinweis dafür zu bekommen, ob eine eventuelle Zöliakie vorliegt. Dabei werden in erster Linie die Antitransglutaminase-Antikörper (anti tTG) der Klasse IgA untersucht. Hierbei handelt es sich um einen äußerst zuverlässigen und routinemäßig durchgeführten Bluttest.
Bei positiven serologischen Ergebnissen wird eine Dünndarmbiopsie empfohlen, die mithilfe einer Magenspiegelung durchgeführt wird.
Bei der Biopsie werden Gewebefragmente entnommen und histologisch untersucht, das heißt, das zusammenhängende Gewebe wird hinsichtlich der Unterschiede zu einer intakten Schleimhaut analysiert.
Wenn sowohl positive serologische Befunde als auch Veränderungen im Dünndarmbereich festgestellt werden, kann die Diagnose Zöliakie bestätigt werden. Zu diesen Veränderungen gehört ein Abflachen der ursprünglich dicht gefalteten Zwölffingerdarmzotten (Zottenatrophie) und eine Zunahme der intraepithelialen Lymphozyten (Teil der weißen Blutkörperchen, der an der Immunaktivität des Darms maßgeblich beteiligt ist).
https://www.gluten-unvertraeglichke...liakie-weizenallergie-glutensensitivitaet.jpg

Diagnose Glutensensitivität
Erweist sich bei einer Biopsie der Verdacht auf Zöliakie als unbegründet und kann eine Weizenallergie ausgeschlossen werden, liegt eine Glutensensitivität vor, wenn eine glutenfreie Diät die Beschwerden abklingen lässt. Klarheit erlangen Sie relativ schnell, da die Symptome sich in der Regel schon nach wenigen Tagen verbessern. Die Glutensensitivität wird also über eine reine Ausschlussdiagnose festgestellt. Eine spezifische Diagnose gibt es nicht.

Wie wird Glutensensitivität erkannt? Dr. med. Michael Schumannn von der Charité in Berlin fasst leicht verständlich den Diagnoseweg zusammen.

Belastungstest
Einige Gastroenterologen und Ernährungsberater empfehlen einen Gluten-Belastungstest (durch Konsum von glutenhaltigen Produkten) um die Diagnose zu verifizieren. Dieser Belastungstest sollte nur nur unter Aufsicht von Experten durchgeführt werden, da es erneut zu Symptomen kommen kann. Alle weiteren Schritte sollten dann mit dem Facharzt besprochen werden.
Diagnose - Gluten-Unverträglichkeit erkennen

Auf dieser Seite finden sich noch mehr Informationen, an denen man sich zur Diagnostik bei Glutenproblemen orientieren kann.

Grüsse,
Oregano
 
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Diagnostik bei Problemen mit Gluten

Das stimmt so nicht Oregano, es muss immer auch eine Dünndarmbiopsie vorgenommen werden:

Durch eine Antikörperbestimmung kann nur der Vedacht auf Zöliakie / Sprue geäußert werden.
Die Europäische Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (ESPHGAN) empfielt und neurere Untersuchungen belegen, dass eine 100%ige Diagnose nur durch eine anschließende Dünndarmbiopsie gestellt werden kann.

Quelle: Diagnose von Zöliakie | Zöliakie

Leider wird die Dünndarmbiopsie sehr häufig unterlassen, so weiss ich bis heute nicht, ob ich eine Zöliakie oder eine GS habe. Wobei der Gentest positiv ist und die Fakten und auch mein Erscheinungsbild klar auf eine Zöliakie weisen, also eine Form, die schon in der Kindheit begann.
Ich hatte keine Antikörper und eine Freundin mit diagnostizierter Sprue hatte auch keine....


Glutensensivität:

Die Glutensensivität schliesst übergangslos an die Zöliakie an, also bin ich hier der Meinung, dass die meistens empfohlenen 2 Wochen des Auslasses zum Austesten nicht ausreichend sind. Ich empfehle mindestens 2 Monate, am besten 6 Monate deswegen.
Auch teile ich nicht die Meinung, die man immer wieder liest, ein Auslass über einen gewissen Zeitraum heilt die GS aus.
Das hatte man auch bei der Zöliakie früher gedacht....

Alles Gute.
 
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Diagnostik bei Problemen mit Gluten

Hallo Oregano, ich lese aber folgendes:

Bei positiven serologischen Ergebnissen wird eine Dünndarmbiopsie empfohlen, die mithilfe einer Magenspiegelung durchgeführt wird.

Es muss immer eine Biospie erfolgen, ebal ob positive serologische Ergebnisse oder nicht....Aber sellbst dann gibt es immer noch sehr seltene Fälle die hier nicht erasst werden. Auch in dem oben von Dir verlinkten Artikel wird nur die Biopsie emfohlen wenn die Bluttest positiv waren....

Schönen Tag.
Claudia
 
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Diagnostik bei Problemen mit Gluten

Hallo Claudia,

warum soll eigentlich immer eine Biopsie durchgeführt werden? Oder anders gefragt: wenn sowieso immer eine Biopsie über eine Magenspiegelung gemacht wird, dann kann man sich die anderen Blutwerte sparen? Da bin ich nicht sicher. Es wäre aber praktisch, weil man sich so einiges an Geld und Zeit sparen könnte.

Grüsse,
Oregano
 
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Diagnostik bei Problemen mit Gluten

Hallo Oregano, die Antwort hatte ich schon verlinkt:

Durch eine Antikörperbestimmung kann nur der Vedacht auf Zöliakie / Sprue geäußert werden.
Die Europäische Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (ESPHGAN) empfielt und neurere Untersuchungen belegen, dass eine 100%ige Diagnose nur durch eine anschließende Dünndarmbiopsie gestellt werden kann.

Quelle :Diagnose von Zöliakie | Zöliakie

Warum ein Bluttest vorweg? Vielleicht weil man versucht, die Diagnose so sicher wie möglich zu machen da der Befund doch einiges an Konsequenzen lebenslang nach sich zieht, jedenfalls wirst Du diese Aussage auf allen Seiten, die von Zölis selbst betrieben wird finden: z.B. Zöliakieforum, DZG. Man versucht sich also doppelt abzusichern...

Folgende Kombinationen von Antikörpertest und Biopsie sind denkbar:

Transglutaminase / Gliadin-AK positiv, Biopsie mit Zottenschwund: Diagnose Zöliakie sicher

Transglutaminase / Gliadin-AK negativ, Biopsie mit Zottenschwund: IgA-Mangel möglich oder andere Ursache des Zottenschwunds, Zöliakie möglich

Transglutaminase / Gliadin-AK positiv, Biopsie normal: Latente Zöliakie möglich oder Glutenüberempfindlichkeit

Transglutaminase / Gliadin-AK negativ, Biopsie normal: Zöliakie ausgeschlossen

Quelle DZG - Wissenswertes rund um Zöliakie

Schau Dir mal Punkt 2 genau an: Hier ist ersichtlich, dass es weder Antikörper geben muss, noch muss es einen IGA Mangel geben: dennoch ist eine Zöliakie mögich und in diesem Fall nur mittels Biopsie nachweisbar und das auch nur, wenn ausreichend glutenhaltig über einen bestimmten Zeitraum gegessen wurde.
Nicht alle Menschen bilden Antikörper aus.

Alles Gute.
Claudia.
 
regulat-pro-immune

CKW

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Nur zur Info für Betroffene: Mais enthält ebenfalls Gluten.

Mais ist ein Getreide. Mais beinhaltet Gluten. Viele glauben, dass Maiskleber nicht in der gleichen Weise Schaden induziert, wie Weizen, Gerste und Roggen es tun.

Quelle: sott.net

Vielen Dank für die Info!
Ich habe mich schon gewundert, warum ich Mais nicht mehr vertrage.
Im Maismehl-Pricktest jedenfalls habe ich nicht reagiert - jetzt ist mir das klar!
 
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Hallo CKW, Mais kann man bei Glutenintoleranz, sogar bei Zöliakie essen.
Die glutenfreien Produkte wie Backwaren und Nudeln enthalten sogut wie immer Mais. Man findet in dem Bereich kaum was ohne Mais.

Zöliakie Treff - glutenfrei durch den Alltag • Thema anzeigen - Maisgluten???

Aber ich vertrage neben Gluten auch keinen Mais. Mais ist eben total überzüchtet und eines der allergenen Lebensmittel schlechthin.

Über glutenfreien ! Hafer gibt es im übrigen unterschiedliche Meinungen.
Hafer bei Zöliakie nur essen, wenn er extra als glutenfrei deklariert ist, denn ansonsten ist er zu nicht unerheblichen Teilen mit Gluten durch den Anbau verunreinigt.

Sojasauce im Imbiss bitte meiden. Glutenfreie Sojasauce ist sehr teuer, weil lange gereift und gibt es im Biomarkt.

Alles Gute.
Claudia.
 

CKW

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20.09.09
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Liebe Claudia,

ich habe eine Glutensensivität und nach Genuss von Mais bzw. Maismischungen geht es mir grottenschlecht - glaub mir!

LG CKW
 
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21.05.11
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Liebe CKW . ich glaube Dir doch, nur enthält Mais kein Gluten...
Mais ist ein häufiges Allergen und ich denke, das ist Dein Problem. Ich vertrage ihn ja auch nicht- Habe im übrigen eine Zöliakie wie mein Onkel auch .
Zudem enthalten die glutenfreien Lebensmittel mit Mais nicht selten einige Stoffe, die auch nicht so das wahre für den Darm sind, zum Beispiel Verdickungsmittel.
Dann kann es auch sein, dass Du noch eine Histaminintoleranz dazu hast, wie ich auch und dann verträgt man die gf Lebensmittel auch nicht mehr, ausser vielleicht Reisnudeln komplett aus Reis, ohne Zusatzstoffe.

Alles Gute.
Claudia.
 
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24.08.15
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Hallo Zusammen,

ich denke, es sich sicher für den einen oder anderen eine Qual, wenn man die Diagnose "Glutensensitiv" bekommt. Aus meiner Sicht besteht deshalb aber kein Grund zur Panik.

Dr. David Perlmutter schreibt in seinem aktuellen Buch "Dumm wie Brot" dass aus Sicht des Gehirn wahrscheinlich jeder Mensch glutensensitiv ist. Und es ist sicher kein Zufall, dass es vielen Mensche besser geht, wenn sie Getreide weglassen. Vielleicht sollte sich jeder mal die Frage stellen, wenn man ein "Zeug" konsumiert, welches bis zu 40 mal mehr Gluten enthält, wie das erste Korn, das Einkorn, was Derjenige oder Diejenige Anderes erwartet, als im eigenen Körper Entzündungen auszulösen.

Etwas zu essen, was dermaßen verfälscht ist, von der Industrie aufgepuscht und hochgezüchtet, muss in letzter Konsequenz als nicht artgerechte Nahrung abgelehnt werden.

Die einzigen natürlichen Kohlenhydrate, die dem Menschen aus Sicht seiner Gene zustehen, sind die aus Obst.

Wäre das Leben eines Menschen vom Brot abhängig, müsste ich selbst schon verstorben sein.

Um einmal auf die Einstellung zurückzukommen, man müsse Untersuchungen machen, damit man einen Beweis hätte, woran der Mensch leidet, lege ich Widerspruch ein.

Untersuchungen, wie Magenspiegelung, Darmuntersuchungen (inkl. Biopsie) sind ridikoträchtig und ich würde mich nicht sowas unterziehen, denn was willste machen, wenn du nachher einen Schaden hast? Ärzte sagen meist, das sei nicht so schlimm und tut auch gar nicht weh. Ist leider oft nicht die Wahrheit.

Ich lebe mit der Erfahrung, dass Getreide bei mir Blasenentzündungen auslöst. Das bedeutet: Finger weg davon, und zwar für immer.

Ärzte brauch ich da nicht mehr zu fragen, denn sie kucken dumm aus der Wäsche. Und mir ist sowas echt zu blöd...:)))
Wie kann sich ein Studierter so lächerlich machen? :lachen2:

Die lernen etwas in ihrem Studium und stellen es nicht in Frage. Sie glauben alles, was so einer da vorne erzählt. Die traurige Wahrheit ist: Sie müssen es glauben, denn die meisten Ärzte hatten nie eine Blasenentzündung und sie wissen nicht wie es ist. Stattdessen vermitteln sie Wissen, welches falsch ist: z. B. BE's sind nur mit AB zu behandeln und anders geht das nicht.

Sorry, das ist jetzt unter Umständen total vom Thema abgewichen, aber regt vielleicht einige mal zum nachdenken an, die mit ihren 'Krankheiten' noch am Anfang stehen....

Einen schönen Abend...:D
 
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regulat-pro-immune

CKW

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20.09.09
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Ich habe weder eine klassische Allergie noch eine Kreuzallergie auf Mais, und auch keine HIT. Es konnte auch keine Zöliakie nachgewiesen werden.
Wenn ich Maisgriess mit Wasser und Salz koche, geht es mir sehr schlecht - also ist die Ursache direkt der Mais und nicht irgendwelche Zusatzstoffe in glutenfreien Mehlmischungen.
Maiskleber fällt an bei der Gewinnung von Maisstärke:
Maiskleber 60
und mag nicht genau identisch sein mit dem klassischen Weizengluten Gliadin -
das hat aber auch niemand behauptet.

Viele Studien bis heute haben gezeigt, dass Mais entzündliche Schäden bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit verursacht. Fast der Hälfte aller Zöliakie-Patienten geht es nicht besser nach Verzicht auf Weizen, Roggen, Gerste und weiteren als glutenhaltig bezeichnete Produkte. Quelle: sott.net
 
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Hallo broken...

ich bin auch nicht gerade ein Freund von Ärzten, aber mit der Gluten ist das speziell...
Man sollte es deswegen genau austesten auch mit der Biopsie, weil man nämlich im Falle einer Zöliakie Null komme nichts abbekommen darf und das ein Leben lang. Diätfehler immer mal wieder können z,B. Darmkrebs verursachen....(Deshalb sollte ein Zöli auch, so er Antikörper hat, diese jedes Jahr beim Gastro untersuchen lassen.)
Und das schaffen wohl die wenigsten ohne Befund.
Das behaupte ich als Betroffene, die anerkannt wurde mit der Erkrankung , die sich aber leider die Biopsie erspart hat.

Mit der Zöliakie ist es vorbei mit dem Asiaimbiss, wenn ich ausnahmsweise mal Fritten esse, dann muss ich sehen, dass in dem Öl zum Beispiel keine Kartoffelpuffer oder Schnitzel gemacht werden. Fisch im Restaurant meide ich auch, weil ich nicht weiss, wie die Pfanne tatsächlich gereinigt wurde , wenn meiner ohne Mehl darin gebraten wird. Ich weiss, was in der Kücher stattfinden kann, mein Ex war Koch.

Alles Gute.
Claudia.
 
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