Wie erkenne ich Texte im Forum, die auf künstlicher Intelligenz basieren?

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Wie erkennt Ihr denn, ob ein Text auf künstlicher Intelligenz basiert?
Im Prinzip scheint mir das zunächst nicht wirklich wichtig - Aber letzten Endes geht es - wie Kate in einem Thread schrieb - hier um den Austausch persönlichen Wissens oder persönlicher Erfahrungen.

(Das Forum mag die Abkürzung „Ki“ nicht. Welche Abkürzung dafür würde denn passen?

Grüsse,
Oregano
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Für mich sind gute Indizien: Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik + extrem gut gegliederter, wohlgeordneter Aufbau (inhaltlich und layouttechnisch, also Absatzlängen, Aufzählungen mit bullet points) + Ausführlichkeit. Erfahrungsgemäß schreibt niemand in einem Forum so. Inhaltlich kommt dann noch eine gewisse Pauschalität und Unpersönlichkeit dazu.

Man könnte auch sagen: Man hat das Gefühl, da schreibt die Apothekenumschau.

Natürlich wäre die nächste Stufe der Täuschungsmanöver, daß man der KI sagt, sie solle alltagssprachlich formulieren und Fehler einbauen. Dann fällt die Künstlichkeit wahrscheinlich erst nach mehreren Beiträgen auf, weil es vermutlich nicht ganz leicht ist, der KI beizubringen, daß sie immer dieselben Fehler und schiefen Wendungen benutzen soll. Das sind ja quasi die Fingerabdrücke eines persönlichen Schreibstils. Aber wer weiß, vielleicht gibt es schon (oder bald) KI-Bots, die das auch können.
 
Inhaltlich kommt dann noch eine gewisse Pauschalität und Unpersönlichkeit dazu.
Dazu kommen so Standard-Floskeln wie "es ist wichtig, Ihren Arzt zu fragen", "besprechen Sie mit Ihrem Arzt einen Medikamentenwechsel" o.ä.. Natürlich schreiben wir teils so etwas auch, weil der Austausch hier keinen Arztbesuch ersetzen kann und man insofern auch ein gewisses Verantwortungsgefühl haben sollte als Schreiber. Aber zumeist anders formuliert und nicht eingebunden in einen Beitrag mit den von Malvegil schon beschriebenen Merkmalen.
 
Im Prinzip scheint mir das zunächst nicht wirklich wichtig

Für mich ist der Inhalt der Beiträge wichtig. Die Beiträge sollten plausibel sein und dem gesunden Menschverstand bzw. den jahrzehntelangen persönlichen Erfahrungen entsprechen, wobei man gleichzeitig offen für Neues sein sollte.

Auf diese Art kann man die ganze Palette an menschlichen und künstlichen Trollen und Überwachern zu 80..90 % aussondern.

Darüber hinaus sorgen die Moderatoren in hervorragender Weise dafür, dass die Beiträge ein hohes Niveau aufweisen und der Gedankenaustausch wohltuend ist. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei Kate, Orangerl, Ory, James und weiteren bedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir versuchen zumindest das Forum "sauber" und Trollen, Werber, Missionierer, Parteien- Werbung und Gerüchteverbreiter draussen zu halten. Dazu gehört auch, dass - wenn fremde Texte und Bilder die eingestellt werden- zumindest die Quelle angegeben wird. Zu dieser Kategorie gehören auch Beiträge, die durch eine KI generiert werden. Auch wenn wir dies nicht gerne sehen und lieber auf menschliche Erfahrungen zurück greifen möchten sollten diese unbedingt gekennzeichnet werden um dem Leser klar zu machen, was die Quelle ist. Das wir im Zweifelsfall löschen, sei uns geschuldet.
 
Wuhu,
Wie erkennt Ihr denn, ob ein Text auf künstlicher Intelligenz basiert? ...

witzig ist, dass es AI/KI-Angebot gibt, die solche verdächtigen Texte (oder Bilder, Videos, ...) daraufhin überprüfen und angeblich ziemlich gut mit dem Erkennen dabei abschneiden; Die meisten Angebote sind aber auf den 1. Blick kostenpflichtig, bei manchen kann man es ev gratis ausprobieren...
 
Es scheint auf jeden Fall nicht einfach zu sein, KI-generierte Texte zu erkennen, und das wird mit den weiteren Entwicklungen der KI immer schwieriger zu werden. Damit kann sich so manch einer mit KI-„Federn“ - fremden Federn - schmücken :confused: .

KI über die Erkennung von KI:

... So antwortet ChatGPT auf die Frage: Wie kann ich als Lehrkraft erkennen, ob ein Text von einer KI geschrieben wurde?
Grundsätzlich lässt sich nach Einschätzung von Fachleuten festhalten:
  • KI-Texte lassen sich möglicherweise daran erkennen, dass sie wenig originell und abwechslungsreich sind sowie viele Wiederholungen enthalten; Menschen variieren beim Schreiben stärker.
  • Eine Art SEO-Stil mit vielen aneinander gereihten Keywords könnte ebenfalls auf eine KI als Urheber hindeuten.
  • Fehler machen KI-Tools Beobachtungen zufolge häufig etwa bei Abkürzungen und Fachbegriffen, aber auch bei Artikeln und Konjunktionen.
Ausführliche Empfehlungen, an denen sich auch Lehrerinnen und Lehrer orientieren könnten, stellte zum Beispiel Chip.de zusammen. ...

Mir scheint, daß u.a. das tabellarische Aufzählen von Punkten zu den Erkennungszeichen gehören könnte.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
witzig ist, dass es AI/KI-Angebot gibt, die solche verdächtigen Texte (oder Bilder, Videos, ...) daraufhin überprüfen und angeblich ziemlich gut mit dem Erkennen dabei abschneiden;

Siehe dazu auch:
Entscheidend ist, dass man pseudo von echt unterscheiden kann. Dazu muss man das echte Leben kennen mit all seinen Tücken und immer Unterscheidungsvermögen üben. Vielleicht wäre eine Art Training, um eine KI zu überlisten oder aufzudecken, eine Art Quiz davon zu machen und passende Fragen zu stellen, um zu sehen, ob die richtige von einer Anzahl Antworten gefunden wird (frei nach "Wer wird Millionär?"). Das übt.

Oder gibt es sowas sogar schon irgendwo?
Oder gibt es sowas sogar schon irgendwo?
Diese Seite ist mir bekannt dazu:

Hab' sie nur einmal kurz getestet, da gab es keine eindeutige Antwort, mehr so im Sinne von "es ist wahrscheinlich, dass einige Textteile von einer KI erstellt wurden". Tatsächlich war der Text von ChatGPT.ch.

Ist also auch nur begrenzt hilfreich.

In dem Thread, aus dem obiges Zitat stammt, wurde zum Thema dieses Threads hier übrigens auch schon einiges geschrieben, siehe z.B. #209.

Ich finde, dass man durch "Spielen" mit den Dingern (meist mache ich das im Rahmen von Recherchen, die ich sowieso mache - man will ja auch keine Zeit verplempern) ein gutes Gefühl dafür bekommen kann, was sie können und eben auch, was typische Merkmale sind. Theoretisch habe ich mich damit bislang nicht befasst.
 
Hier im Forum ist mir noch nichts aufgefallen, aber im Geschwisterforum yamedo sehe ich seit ein paar Tagen eine kleine Lawine an Texten, die von neuen Benutzern stammen und meines Erachtens reine KI-Erzeugnisse sind, vermutlich vollautomatisch generiert, sonst wären sie sich nicht so ähnlich:


Die Posts haben alle etwas gemeinsam: Die Usernamen klingen künstlich und sinnlos, die Beiträge dagegen klingen sehr vernünftig, sind ca. 5 Zeilen lang, orthographisch fehlerfrei, aber auch eher gehaltlos, und lassen überhaupt nicht erkennen, warum sich die angeblichen neuen Benutzer extra dafür angemeldet haben.
 
Und jetzt redet einer dieser KI-Bots schon mit sich selber:
:cool:

Auch das spricht dafür, daß da nicht ein Mensch KI-Texte generiert, um sie zu posten, sondern daß das von einem vollautomatischen KI-Agenten (Bot) stammt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich teile Deine Einschätzung und hätte mir hier solche Posts/IP-Adressen auch umgehend näher angeschaut, wenn sie nicht sowieso im Spamfilter hängen geblieben wären.
 
Nach unseren Möglichkeiten versuchen wir Mods solche Aktivitäten möglichst aus unserem Forum raus zu halten, da es besonders auf Erfahrungsberichte Betroffener Patienten basieren sollte.
 
Auch René läßt sich seine Artikel jetzt schon von KI schreiben:

Das finde ich sehr problematisch.

Woran ich das erkenne? Zuerst mal an den Zerhäckselung des Inhalts in ein PowerPoint-Format und an der Häufigkeit von Gedankenstrichen. Die kamen in früheren Artikeln überhaupt nicht vor. Gedankenstriche sind genauso wie Strichpunkte eine sehr "gehobene" Interpunktionstechnik; die meisten Leute benutzen sie wenig bis nie. (Ich schon, aber auch schon immer.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende Gedankenstriche ebenfalls häufiger (und bin auch bekennender Semikolon-Nutzer 🤓). Bei Renés Text würde ich auf Anhieb nicht auf KI schließen. Ein zerhäckselter Schreibstil (jeder Satz ein Absatz, jeder Nebensatz ein Satz) ist heute Mode, womöglich, weil die Aufmerksamkeitsspannen der Menschen sehr klein geworden sind.
 
Die Gedankenstriche sind auch nur das äußerliche Symptom. Aber diese absatzschließenden Sätze sind absolut typisch für ChatGPT:

Es ist kein tiefes Autophagie-Fasten, aber ein metabolischer Ordnungsfaktor.
  • sinnvoll als Alltagsstruktur
  • begrenzter Effekt auf Methionin und BCAAs
  • gut kombinierbar mit Training
Kein Jungbrunnen – aber ein stabiler Einstieg.
Hier schaltet der Stoffwechsel vollständig um:
  • Aminosäuren stark reduziert
  • mTOR nahezu abgeschaltet
  • Autophagie hochaktiv
  • Stammzellprogramme werden aktiviert
Das ist kein Lifestyle-Tool, sondern ein gezielter biologischer Reset, den man nicht ständig braucht – aber gelegentlich.
Schaut euch die von Maxjoy kürzlich gepostete Unterhaltung mit ChatGPT an: https://chatgpt.com/share/69656e92-aec4-8008-b598-36e6a8b7e313

Darin findet man das dutzendfach: Überschrift + ein, zwei Sätze + drei, vier Bulletpoints + ein zusammenfassender, pointierter Satz, gern mit Gedankenstrich.
 
Das muss nicht bei jedem so sein. Ich ordne Ideen selber gerne stichpunktartig, gut möglich, dass Chat darauf angesprungen ist.
 
Ich habe ChatGPT den Prompt gegeben:
Bitte stelle den Nutzen verschiedener Fastenformen in Bezug auf mTor dar. Schreib das ganze so, daß ein netter Blogartikel draus wird.

Das Ergebnis ist schon seeehr ähnlich, aber natürlich würde ein besserer Prompt auch noch bessere Ergebnisse bringen:

## Fasten, mTOR und Langlebigkeit – warum weniger Essen manchmal mehr Leben bedeutet

In der Alternsforschung taucht ein Signalweg immer wieder auf: **mTOR**. Kaum ein anderer Mechanismus verbindet Ernährung, Zellalterung und Lebensspanne so direkt. Fasten gilt als einer der effektivsten Wege, diesen Wachstumsschalter gezielt zu regulieren – und genau darin liegt sein Potenzial für ein langes, gesundes Leben.

Doch Langlebigkeit bedeutet nicht, Wachstum dauerhaft zu unterdrücken. Im Gegenteil: Entscheidend ist der **richtige Rhythmus**.

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## mTOR: Wachstum heute oder Gesundheit morgen?

mTOR entscheidet auf zellulärer Ebene, ob Ressourcen in Wachstum oder in Erhaltung investiert werden. Bei reichlich Nahrung lautet das Signal:

> *Aufbauen, vermehren, wachsen.*

Kurzfristig ist das essenziell. Langfristig jedoch führt eine chronische mTOR-Aktivierung dazu, dass:

* Autophagie unterdrückt wird
* beschädigte Zellbestandteile akkumulieren
* Entzündungsprozesse zunehmen
* altersassoziierte Erkrankungen begünstigt werden

Tiermodelle zeigen seit Jahren: **Eine gedämpfte, aber nicht ausgeschaltete mTOR-Aktivität verlängert die Lebensspanne.** Fasten ist der natürlichste Weg, genau das zu erreichen.

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## Warum Fasten ein Longevity-Signal ist

Während des Fastens verändern sich zentrale Stoffwechselparameter:

* Insulin und IGF-1 sinken
* Aminosäuren, besonders Leucin, werden knapp
* AMPK steigt an, mTOR wird gehemmt

Die Zelle wechselt von Wachstum zu **Wartung**. Autophagie nimmt zu, Mitochondrien werden erneuert, DNA-Schäden effizienter repariert. Für die Langlebigkeit ist dieser Zustand entscheidend – allerdings **nicht dauerhaft**, sondern zyklisch.

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## Welche Fastenformen sind für Langlebigkeit sinnvoll?

### Intervallfasten: Das tägliche Wartungsfenster

Intervallfasten (z. B. 14–16 Stunden) erzeugt regelmäßig kurze Phasen reduzierter mTOR-Aktivität. Die Effekte sind subtil, aber kumulativ.

**Longevity-Relevanz**

* Erhält metabolische Flexibilität
* Unterstützt milde Autophagie
* Sehr gut langfristig durchhaltbar

Für sich allein ist Intervallfasten kein „Anti-Aging-Wunder“, aber eine stabile Basisstrategie.

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### 24-Stunden-Fasten: Der Reparaturimpuls

Ein kompletter Fastentag pro Woche verstärkt die Effekte deutlich. Autophagie wird klar aktiviert, IGF-1 sinkt messbar, und mTOR bleibt länger gedämpft.

**Warum das interessant ist**

* Periodische Tiefenreinigung der Zellen
* Guter Kompromiss aus Effektivität und Belastung
* Evolutionär plausibel

Viele Langlebigkeitsforscher sehen hier einen **Sweet Spot**.

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### Mehrtägiges Fasten: Maximale Wirkung, begrenzte Anwendung

48–72 Stunden Fasten führen zu einer nahezu vollständigen mTOR-Suppression. Die Autophagie erreicht ein Maximum, Stammzell-assoziierte Regenerationsprozesse werden aktiviert.

**Für Longevity gilt**

* Potenziell starke Effekte
* Aber: Muskelverlust, Stressreaktionen, hormonelle Anpassungen

Aus Sicht der gesunden Langlebigkeit ist dies **kein Dauerinstrument**, sondern eher ein seltenes, gezieltes Werkzeug – wenn überhaupt.

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## Proteinrestriktion: Der unterschätzte Hebel

Ein zentraler Treiber von mTOR ist **Protein**, genauer gesagt bestimmte Aminosäuren wie Leucin. Studien deuten darauf hin, dass eine **moderate Proteinreduktion**, insbesondere im mittleren Lebensalter, mit besserer Gesundheitsspanne assoziiert ist.

**Longevity-Vorteile**

* mTOR-Hemmung ohne Kaloriendefizit
* Alltagstauglich
* Kombinierbar mit Intervallfasten

Im höheren Alter kehrt sich dieser Effekt teilweise um – dann wird Protein wieder wichtiger. Langlebigkeit ist also **altersabhängig reguliert**, nicht dogmatisch.

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## Fasten-mimetische Diäten: Strukturierte Longevity-Zyklen

Fasten-mimetische Diäten simulieren mehrtägiges Fasten bei minimaler Proteinzufuhr und stark reduzierten Kalorien. Sie senken IGF-1, hemmen mTOR und aktivieren Autophagie – mit besserer Verträglichkeit als Wasserfasten.

**Warum sie für Longevity interessant sind**

* Klare biologische Signale
* Weniger Muskelabbau
* Gute klinische Datenlage

Sie eignen sich als **periodischer Reset**, nicht als Dauerernährung.

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## Der wichtigste Punkt: mTOR braucht Zyklen

Langlebigkeit entsteht nicht durch permanente Einschränkung, sondern durch **Wechsel**:

* Phasen mit niedrigem mTOR → Reparatur, Autophagie
* Phasen mit aktivem mTOR → Aufbau, Erhalt von Muskel- und Knochenmasse

Fasten ist deshalb kein Selbstzweck, sondern ein **Werkzeug zur zeitweisen Prioritätenverschiebung** im Körper.

---

## Fazit: Langlebigkeit ist Rhythmus, nicht Verzicht

Aus Longevity-Perspektive ist Fasten am wirksamsten, wenn es:

* regelmäßig, aber nicht extrem ist
* mTOR zyklisch dämpft
* mit hochwertiger Ernährung und Bewegung kombiniert wird

Das Ziel ist nicht, möglichst wenig zu essen – sondern dem Körper regelmäßig die Gelegenheit zu geben, sich selbst zu reparieren.

Wenn du möchtest, kann ich im nächsten Schritt auch eine **konkrete, alltagstaugliche Longevity-Strategie** (z. B. Wochenrhythmus aus Essen, Fasten, Protein und Training) formulieren.
 
Also erstes Kriterium: Die Länge, die typische KI Textform... aber gut ich Nehm das jetzt und ...

Alles klar, passt 👍
Hier ist eine umgeschriebene Version, ohne KI-Rhythmus, ohne Listen, ohne saubere Blöcke, bisschen lockerer Ton, ein paar kleine Schreibfehler drin, so wie jemand, der das wirklich selbst runterschreibt:



Wenn man sich mit Altern und Ernährung beschäftigt, stolpert man zwangsläufig über mTOR. Das Ding taucht überall auf, egal ob’s um Fasten, Zellalterung oder Lebensspanne geht. Im Kern ist mTOR sowas wie der Schalter im Körper, der sagt: bauen wir jetzt auf oder kümmern wir uns mal um Reparatur. Viel Essen heißt Wachstum. Dauerhaft viel Essen heißt aber eben auch Dauerstress für die Zelle.

Kurzfristig ist aktives mTOR völlig normal, sogar nötig. Muskeln, Immunsystem, Heilung, das läuft alles darüber. Das Problem fängt da an, wo dieser Schalter nie mehr runterfährt. Dann bleibt keine Zeit für Aufräumen. Autophagie läuft schlecht, kaputte Zellteile sammeln sich an, Entzündung wird wahrscheinlicher und auf lange Sicht zahlt man dafür. Das sieht man im Tiermodell schon ewig, egal ob Hefe, Würmer oder Mäuse. Gedämpftes mTOR lebt länger, komplett aus macht aber auch keinen Sinn.

Fasten ist im Grunde der einfachste Weg, diesen Schalter mal bewusst runterzudrehen. Sobald nix mehr reinkommt, fallen Insulin und IGF-1 ab, Aminosäuren werden knapp und der Körper schaltet um. Wachstum wird unwichtig, Wartung wird wichtig. Zellen fangen an aufzuräumen, Mitochondrien werden ersetzt, DNA-Schäden besser repariert. Aber das Entscheidende ist: nicht für immer. Sondern auf Zeit.

Kurze Fastenfenster im Alltag können da schon was bringen. Keine Magie, eher wie regelmäßiges Lüften. Der Effekt ist nicht spektakulär, aber er sammelt sich über die Jahre. Ein kompletter Fastentag ab und zu geht schon deutlich tiefer rein. Da merkt man, dass der Körper wirklich in einen anderen Modus geht. Autophagie springt klar an, mTOR bleibt länger ruhig und das Ganze ist noch halbwegs alltagstauglich. Viele sehen genau da den Sweet Spot.

Mehrere Tage am Stück sind nochmal eine andere Hausnummer. Biologisch passiert da viel, teilweise auch sehr Interessantes, aber der Preis steigt. Muskelabbau, Stresshormone, Anpassungen, die man nicht dauernd haben will. Für gesunde Langlebigkeit ist das eher ein seltenes Werkzeug und kein Lifestyle, wenn überhaupt.

Was viele unterschätzen ist Protein. Vor allem bestimmte Aminosäuren treiben mTOR ziemlich stark. Weniger davon kann mTOR dämpfen, selbst wenn man nicht weniger Kalorien isst. Gerade im mittleren Alter scheint das Vorteile zu haben. Später im Leben dreht sich das wieder etwas, dann wird Protein wichtiger. Heißt unterm Strich: keine Dogmen, sondern Altersabhängig denken.

Es gibt auch diese Fasten-mimetischen Diäten, die im Prinzip Fasten nachahmen ohne komplett nichts zu essen. Sehr wenig Protein, wenig Kalorien, klare Signale an den Stoffwechsel. Für manche gut machbar, weniger Muskelverlust als beim reinen Wasserfasten und die Datenlage ist gar nicht schlecht. Aber auch hier gilt: das ist ein Reset ab und zu, kein Dauerzustand.

Der wichtigste Punkt geht dabei oft unter. Langlebigkeit entsteht nicht durch Dauerverzicht. Sie entsteht durch Wechsel. Phasen, in denen mTOR runterfährt und repariert wird und Phasen, in denen Aufbau erlaubt ist. Muskeln, Knochen, Belastbarkeit brauchen das genauso.

Fasten ist deshalb kein Selbstzweck und auch keine Religion. Es ist einfach ein Werkzeug, um dem Körper gelegentlich zu sagen: jetzt bitte aufräumen. Wer das regelmäßig, aber nicht extrem macht und dazu ordentlich isst und sich bewegt, gibt dem System genau das, was es braucht. Nicht weniger Essen um jeden Preis, sondern besseres Timing.

ja nicht schlecht, deine absatzlänge ist zu ähnlich immer aber sonst es reicht. brauchst nicht nochmals zu schreiben ;-)

😄 fair enough – erwischt.
Das mit der Absatzlänge ist so ein typischer „KI-Tell“, da hast du völlig recht. Für den Zweck im Forum reicht’s aber locker, das liest sich menschlich genug und vor allem nicht geschniegelt.

Viel Erfolg im Thread – und deine Kernbotschaft stimmt halt leider auch:
„KI sicher erkennen“ ist mehr Wunschdenken als Methode.

Wenn du später noch Munition brauchst (z. B. warum auch Menschen extrem regelmäßig schreiben oder warum Schreibfehler kein Beweis sind), sag Bescheid 😉
 
Es gibt ja auch Möglichkeiten mit KI zusammenzuarbeiten, in beliebigen Abstufungen von "bitte nenne mir Alternativ-Formulierungen für diesen Satz: <Satz einfügen>, die etwas mehr/weniger <Eigenschaften einfügen> klingen" bis hin zu "bitte um Korrekturlesen dieses gesamten Textes". Da kann dann an etwas, das inhaltlich selbst entworfen wurde, noch herumgefeilt werden.

Es wird kaum möglich sein, das auseinander zu halten - zumal LLMs da wirklich gut sein können. Ich nutze das gern mal für z.B. Vermieter-/Hausverwaltungsanschreiben, wenn ich maximal höflich und un-konfrontativ, aber gleichzeitig in der Sache klar und auf der Rechtslage basierend rüberkommen möchte.
 

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