Westöstliche Weisheit: Willigis Jäger

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Westöstliche Weisheit...</SPAN>
Willigis Jäger zeigt ... Wege in eine moderne Spiritualität für das 21. Jahrhundert auf. Als Benediktiner und Zen-Meister ist er sowohl von der westlich-christlichen Mystik als auch dem östlichen Zen inspiriert und geht zugleich weit über die traditionellen Vorstellungen der Religionen hinaus. In seiner Vision einer integra-len Spiritualität vereint er den großen Erfahrungsschatz der östlichen und westlichen Weisheit und ihrer Übungswege und bezieht darüber hinaus auch neueste Erkennt-nisse der Wissenschaften mit ein. Willigis Jäger weist Wege in eine tiefe spirituelle Erfahrung, die Quelle ist für eine echte Erneuerung auf allen menschlichen und gesellschaftlichen Ebenen.
Ich schätze ihn sehr und bedaure, daß ich noch nie auf einem Seminar mit ihm war. Aber was nicht ist, kann ja noch werden :).



Willigis Jäger, Willigis Jäger, Willigis Jäger zum 80. Geburtstag!
Willigis Jäger - Wikipedia
06.07.02: Willigis Jäger OSB verlässt Kloster
SPUREN - Magazin für neues Bewusstsein
Kurse mit Willigis Jäger und Beatrice Grimm

Grüsse,
Uta
 
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Ich schätze ihn sehr und bedaure, daß ich noch nie auf einem Seminar mit ihm war. Aber was nicht ist, kann ja noch werden :).
Hallo Uta

das kann ich gut verstehen. Willigis Jäger scheint ein spiritueller Lehrer zu sein, den man gerne hören möchte. Schade, dass er nicht in der Schweiz arbeitet. :)

Gruss
Kathy
 
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19.03.06
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Hallo Uta,

ich kannte den Willigis Jäger bislang nicht, bin jetzt aber sehr beeindruckt!

Herzliche Grüße von
Leòn

 

Binnie

Hallo Uta,

danke Dir wieder mal für Deinen Beitrag! Ich kannte Willigis Jäger bis dato auch nicht. Aber diese Sicht der Dinge spricht mich auch sehr an.
Dieses Buch, was ich beim Sichten Deiner Links entdeckte habe scheint mir auch sehr lesenswert zu sein:
Das Ende des Glaubens
Sam Harris
Seit Krieg wieder heilig ist und betende Politiker zu Kreuzzügen aufrufen, wird allenorten von einem Wiedererstarken der Religion gesprochen. Sam Harris betrachtet den Zusammenhang zwischen Religion und Gewalt mit nüchternen Augen. Frei von der weit verbreiteten theistischen Betriebsblindheit untersucht er die Hintergründe des islamistischen Terrors.
Hier spricht einer aus, was andere kaum mehr zu denken wagen, endlich ein Autor, der zu unterscheiden weiss zwischen Religion und Spiritualität. Ein Weckruf in glaubensverdunkelter Zeit.
Viele Grüße
Sabine
 
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08.04.07
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Das erinnert mich an Niklaus Brantschen - scheint auch ein sehr interessanter Mensch zu sein:
Der exemplarische Weg des Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen entfaltet sich zwischen Ost und West, zwischen authentischer Zen-Erfahrung und Christus-Nachfolge. Entlang den Stationen einer intensiven und lebenslangen Suche in Japan und Europa begegnet er auf sehr persönliche Weise dem großen Reichtum von Buddhismus, Zen und Christentum. Überzeugend und inspirierend lehrt er, was unsere Zeit erfordert: eine offene Identität in einer multireligiösen Welt. Aus seiner reichen Erfahrung als Zen-Meister, spiritueller Lehrer, Leiter von Management-Seminaren und als persönlicher Begleiter lebt er eine neue, leicht zugängliche Lebensphilosophie, eine tragfähige Orientierung für alle, die entscheiden, erziehen und führen. »Als Jesuit betet er zu Gott, als Zen-Meister versinkt er in tiefe Meditation. In Niklaus Brantschen reichen sich zwei Religionen die Hand.«


Liebe Grüsse
pita
 
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19.03.06
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Es scheint ja doch eine ganze Menge von ähnlichen "Quer-" oder "Crossover - Denkern", :D vor allem in den Klöstern der katholischen Kirche zu geben.
Vor ein paar Monaten habe ich ein Interview mit einem Paderborner Geistlichen gehört, der gerade aus dem Kloster ausgeschieden war, in dem er einen Wirtschaftsbetrieb zur Hochblüte gebracht hatte. Der Mann ist Anfang fünfzig und möchte jetzt seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse für gute Zwecke in der Welt weiterentwickeln.
Okay, da geht es weniger um Spiritualität.

Herzliche Grüße von
Leòn
 
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Montag, 14. April, 19-22 Uhr, Fürstenfeldbruck bei München
Stadtsaal im Veranstaltungsforum Fürstenfeld (Fürstenfeldbruck)

Willigis Jäger und Andrew Cohen:
Spiritualität im 21. Jahrhundert

S8 Fürstenfeldbruck, 10 Minuten Fußweg
Kostenlose Parkplätze gegenüber dem Veranstaltungsforum
Eintritt: 17,00 €, ermäßigt 9,00 €
Veranstalter: Willigis Jäger Stiftung und EnlightenNext Frankfurt e.V
Kontakt: Karten bei München Ticket, Tel. 0180 - 54 81 18
München Ticket - Startseite

Uta
 
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18.07.09
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Hallo Uta,

für mich zum Verstehen, bitte was ist das für Dich ?. Spiritualität !

ist Spirituelles nicht zu einem unklaren verschwommenen Modewort geworden ?

Und wo bitte ist die westliche Weisheit, in den von Dir genannten Ausführungen von Platon-Foucault ?


vG Peter
 
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Spiritualität ist für mich die Einbeziehung des Geistes/jenes höheren Wesens, das wir verehren/Seelenlebens/Religiosität in das tägliche Leben.
Ich habe die Ausführungen von Platon-Foucault nicht gelesen, kann deshalb auch nichts darüber sagen.

Man kann das ganze natürlich auch weitaus ausführlicher beschreiben:
http://www.humanistische-aktion.de/spirit.htm

Gruss,
Uta
 
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01.10.06
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"Geh den inneren Weg."

Aus "eigener Erfahrung" eine unbedingte Empfehlung:
Bücher von Amazon
ISBN: 3451048620

Dieses "Kleinod" begleitet mich seit vielen Jahren.
Texte von W.Jäger selbst, Erfahrungsberichte von
Menschen auf "dem Weg" und von den "Grossen"
der westlichen WIE östlichen Mystik, seien es
Tauler, Eckehart, Silesius oder Kabir, Rumi.​
 
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"Geh den inneren Weg."

Hallo Lars,

gerade in der letzten Zeit gibt es einige kritische Auseinandersetztungen über den Wert östlicher Weisheitslehren im Kontex der westlichen Philosophien.
Unter anderem:

Alfred Binder: Mythos Zen, Alibri, 2009

?Die Erfolglosigkeit des Zen? | hpd

Bitte nicht falsch verstehen, soll keine Missionierung sein.

vG Peter
 
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01.10.06
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Danke, knutpeter.

Da "dieser" Weg, den unter anderem auch Willigis Jäger beschreibt bzw. aufweist, ein "innerlicher" Weg ist, ist jede Diskussion über dessen Sinnhaftigkeit in meinen Augen sinnlos. Denn "dort" verliert sich jede Vorstellung von "richtig" und "falsch". Dies zu verstehen ist keine Frage der entsprechenden "Ver-Mittlung" sondern der ureigenen Erfahrung. Eben - innerlich.

In dem von mir empfohlenen Buch geht es nicht um Meditation. Oder Zen. Noch um Mystik im Sinne einer "Lehre" oder Sichtweise. Aber um das nachvollziehen zu können empfehle ich eindeutig die Lektüre... :D

Mit vielen Grüssen
 
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01.02.10
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auch wenn die Antwort etwas spät kommt:

Nach Lesen des Interviews mit Alfred Binder über die Erfolglosigkeit von Zen möchte ich Yazz beipflichten und würde meinen Eindruck davon in einem Bild ausdrücken:
Alfred Binder versucht verzweifelt einen Nagel mit einem Schraubenzieher in die Wand zu bekommen. Er kann nicht akzeptieren, dass in diesem Fall ein anderes Werkzeug - das ihm Zen in Form eines Hammers reicht - angebrachter ist, und weigert sich krampfhaft, sein für andere Zwecke so erfolgreiches Werkzeug aus der Hand zu legen.
In dem Interview MEINE ICH(!) eine grosse Frustration über die Erfolglosigkeit seines Unterfangens zu spüren.

Noch eine Anmerkung zum Benediktushof:
Da ich Willigis Jäger und das was er verbreitet sehr schätze, hatte ich mich für eine Zen-Einführung am Benediktushof angemeldet. Abgesehen vom Kurs selbst empfand ich die Atmosphäre dort so extrem verkrampft, unfreundlich und hektisch, dass ich direkt am nächsten Morgen wieder abgreist bin.

Grüsse
Paul
 
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Mönch und Mystiker Willigis Jäger gestorben
21.03.2020

Würzburg (epd). Der als Autor zahlreicher spiritueller und mystischer Bücher bekanntgewordene Willigis Jäger ist am Freitag im Alter von 95 Jahren gestorben, wie der von ihm gegründete Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg mitteilte. Der Benediktinerpater und Zen-Meister gab Seminare zu spirituellen Traditionen und organisierte Tagungen zu Themen der Philosophie, Psychologie und Kommunikation. Er trat auch bei evangelischen Kirchentagen auf.
Jäger, der sich während eines Japan-Aufenthalts zum Zen-Meister ausbilden ließ, war Ende 2001 vom Vatikan mit einem Schweigeverbot belegt worden. Der Befürworter neuer christlicher mystischer Wege stelle persönliche Erfahrungen über Lehraussagen der katholischen Kirche, hieß es damals. Jäger kritisierte, die kirchliche katholische Lehre sei für viele Menschen zum Glaubenshindernis geworden. Die Menschen erwarteten von der Kirche nicht Belehrung, sondern lebendige Erfahrungen.
Jäger, der den Missionsbenediktinern der unterfränkischen Abtei Münsterschwarzach angehörte, hatte 1982 in Würzburg das Meditationszentrum St. Benedikt und 2003 das "Zentrum für Meditation und Achtsamkeit" gegründet. 2009 rief er seine eigene Zen-Linie "Leere Wolke" ins Leben.
Seine Beisetzung werde seinem Wunsch gemäß in der Klostergemeinschaft Münsterschwarzach stattfinden, teilte der Benediktushof weiter mit. Eine Trauerfeier werde es erst nach der Aufhebung der Corona-Beschränkungen geben.

Seine Bücher:

Grüsse,
Oregano
 
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