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Weißmehl

Themenstarter
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Es ist ja bekannt, daß Weißmehl nicht unbedingt gesundheitsfördernd ist.
Hier mehr dazu:

Weißmehl kann die Krankheit Hämogliase hervorrufen. Hämogliase ist eigentlich eine Eindickung des Blutes. Der Kreislauf verlangsamt sich und die Zellen bekommen zu wenig Sauerstoff. Die Symptome können sein:
  • Müdigkeit nach dem Essen
  • Gedächtnisverlust
  • Kopfschmerzen und Schmerzen im Bereich des Nackens
  • Abnahme des sexuellen Verlangens
  • Kurze Schwindelanfälle
Ein Merkmal des Weißmehles ist das fast vollständige Fehlen von Mineralstoffen. Dies führt zu einer Übersäuerung des Blutes und zu einem Raubbau an dem im menschlichen Körper vorhandenen Mineralien. Gesunde Nahrungsmittel haben in ihrer Zusammensetzung immer genügend Mineralstoffe,um die beim Stoffwechsel frei werdenden Säuren zu neutralisieren. Fehlen diese Mineralien, gelangt die Säure in das Blut. Der Körper versucht dem entgegenzuwirken, indem er körpereigene Mineralien zur Neutralisierung verwendet. Dieses gelingt jedoch nur teilweise und unter der Opferung der vorhandenen Mineralien im Körper. ....
www.art-barbarossa.de/makrobiotik/milch/weissbrot.html

Uta
 
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13.03.05
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Hallo Uta,

die beschriebenen Wirkungen passen sehr gut auf die opioiden Peptide aus dem Gluten, vor allem die Müdigkeit nach dem Essen war bei mir sehr deutlich.
 
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25.01.05
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Eigentliche erstaunlich, dass bei dem Raubbau an Mineralien wofür das Weissbrot die Ursache sein soll, die Italiener und Franzosen sich noch nicht aufgelöst haben...

Jedenfalls zeigt die individuelle Testung für mich an, dass mein Körper das Weissbrot dem Vollkornbrot vorzieht, aus was für Gründen auch immer.

Sind wirklich immer die Nahrungsmittel das Problem, oder könnte es sein, dass die Ursache für die Unverträglichkeit möglicherweise doch bei einem selber liegt?

;) Phil
 
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13.03.05
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Da spielt auch das Licht eine Rolle, das der Glutenschadwirkung entgegenwirkt.
Wenn von eineiigen Zwillingen einer nach Finnland und einer nach Italien zieht und sich beide normal ernähren, und das ist heute Pasta, Pizza & Co., dann wird der Finne eher krank.
Das sieht man schon in Deutschland: die Kartoffel ist eine typische norddeutsche Speise, während gen Süden, ich denke da an Bayern, schon die verschiedenen Mehlspeisen zunehmen, mehr noch dann in Österreich.
Der Lichtvorteil des Südens geht mit der Industrialisierung/Wissensgesellschaft verloren, weil man da die meiste Zeit in geschlossenen Räumen zubringt.
 
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24.01.07
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Jedenfalls zeigt die individuelle Testung für mich an, dass mein Körper das Weissbrot dem Vollkornbrot vorzieht, aus was für Gründen auch immer.

Was verstehst du unter einem Vollkornbrot? Wo kaufst du es?

Sind wirklich immer die Nahrungsmittel das Problem, oder könnte es sein, dass die Ursache für die Unverträglichkeit möglicherweise doch bei einem selber liegt?

;) Phil

...du sagst es.
 
Themenstarter
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10.01.04
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Eigentliche erstaunlich, dass bei dem Raubbau an Mineralien wofür das Weissbrot die Ursache sein soll, die Italiener und Franzosen sich noch nicht aufgelöst haben...
Italiener und Franzosen essen Brot ja ganz anders als wir: zum Frühstück essen die Franzosen ein kleines Stück einer aufgebackenen Baguette mit Marmelade, und eine frische Baguette essen sie normalerweise zu einem guten vielfältigen Essen. Nicht ohne Grund wird die italienische Küche (und die franz. Küche ist ähnlich) so gelobt...

Gruss,
Uta
 

oli

Sehr interessant:

Anschließend wurden die Studienteilnehmer jedoch nach Nationalität getrennt ausgewertet. Und dabei ergab sich ein überraschendes Ergebnis: Das, was für Griechenland und Spanien in besonderem Maße gilt, lässt sich keinesfalls auf Deutschland übertragen, denn bei Mitteleuropäern fand sich ein umgekehrter Trend: Zwei Punkte mehr an mediterraner Kost führten so- gar zu einem Anstieg der Sterblichkeit um 7%. Das Fazit der Studie: Die Mittelmeerdiät wirkt nur in ihrer Heimat.

und:

Dass eine geographisch bzw. national unterschiedliche Ansprechbarkeit auf bestimmte Nährstoffe besteht, zeigt auch eine niederländische Studie der Universität Utrecht. Sie ergab, dass bei holländischen Frauen im Unterschied zu Japanerinnen pflanzliche Östrogene keinen positiven kardiovaskulären Effekt entfalten.
Quelle: Was ist Fakt, was Mythos?

Es scheint also - wie immer - nicht soo einfach zu sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Lebensstil und die Mentalität in einem Land wesentlich zur Entwicklung bestimmter Symptome führen kann. Ein Lebensmittel gesondert hervorzuheben, ob negativ oder positiv, ist sicher etwas unsinnig...
 
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25.01.05
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Ein Lebensmittel gesondert hervorzuheben, ob negativ oder positiv, ist sicher etwas unsinnig...
...aber wieder mal typisch für unsere abenländische Art und Weise uns analytisch detailversessen mit den Dingen auseinander zu setzen...

Wenn der Mensch ein Individuum ist, warum sollte es nicht auch für seine ihm zuträgliche Nahrung gelten?

herzlichst - :))) Phil
 
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