Weihnachtsstern: leicht giftig, vor allem für Kinder

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Weihnachtsterne können Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auslösen

Während die ursprünglich aus Mexiko stammenden Wildformen des Weihnachtssterns den für die Familie der Wolfsmilchgewächse typischen Milchsaft enthält, der bei Hautkontakt zu Hautreizungen und bei Aufnahme in den Mund zu vergiftungsähnlichen Erscheinungen und Verdauungsstörungen führen kann, sind die kultivierten, handelsüblichen Weihnachtssternsorten eher harmlos. „Der Weihnachtsstern gehört zur Gattung der Wolfsmilchgewächse. Einige enthalten hautreizende Diterpene, der Weihnachtsstern jedoch nicht. Daher kann man ihn nicht als giftig bezeichnen“, erklärte die Professorin Regina Karl von der Uniklinik Düsseldorf bereits 2007 gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“.
Wenn Kinder die Blätter oder Stengel der Weihnachtspflanze gegessen haben, können trotzdem vergiftungsähnliche Erscheinung wie Bauchschmerzen, Erbrechen und starker Durchfall auftreten, warnt jetzt Dr. Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Zudem könne auch ein Kontakt mit dem Pflanzensaft allergische Hautreaktionen auslösen, so der Fachmann weiter.

Obwohl Weihnachtssterne in ihrer kultivierten Form als „kaum toxisch“ einzustufen seien, sollten Eltern ihren Kindern umgehend den Mund ausspülen, wenn sie Teile der Pflanze gegessen haben und bei Hautkontakt zu dem Pflanzensaft, die Hautstellen gründlich abwaschen, um allergische Reaktionen zu vermeiden, erklärte Dr. Ulrich Fegeler. Wenn „das Kind besonders empfindlich auf die Pflanze (reagiert), dann sollten Eltern in jedem Fall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen“, so der Bundespressesprecher des BVKJ weiter. Gegebenenfalls könne auch kurzfristig der Giftnotruf kontaktiert werden, betonte der Fachmann.
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Weihnachtssterne sind giftig

Lat. Name:
Euphorbia

Wichtig zu wissen:
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Menschen mit einer Latexallergie. Bei ihnen können Kreuzreaktionen auftreten: Die Allergene der Birkenfeige sind den Latexproteinen sehr ähnlich. „Zu den Soforttypreaktionen gehören Fließschnupfen, Augenjucken und asthmatische Beschwerden. Als Spätreaktion können sich noch nach Stunden Ekzeme auf der Haut bilden“, sagt Schwalfenberg. Wer an einer Latexallergie leidet, sollte daher die Birkenfeige meiden. Das gilt auch für andere Maulbeergewächse wie den Gummibaum (Ficus elastica) sowie für Wolfsmilchgewächse wie den Christusdorn (Euphorbia splendens) oder den Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima).
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https://www.nwzonline.de/wellness/wenn-zimmerpflanzen-krank-machen_a_5,1,537624074.html

Grüsse,
Oregano
 
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