Was ist das beste Umkehr Osmose Gerät?

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Hallo allerseits,

wir möchten uns gerne ein neues Umkehr Osmose Gerät anschaffen, aber ich fühle mich überfordert, ein wirklich gutes Gerät zu finden. Viele Firmen preisen ihr Gerät als das Beste an. Woran kann ich es festmachen?
Ich finde den Geschmack sehr wichtig. Unser erstes Gerät vor fast 20 Jahren hat sehr leckeres Wasser produziert. Aber es ging irgendwann kaputt und die Firma gab es nicht mehr. Danach hatten wir unterschiedliche Geräte, aber das Wasser hat uns nicht mehr so gut geschmeckt.
Unsere Geräte waren nie so sehr teuer, lagen so um Euro 1.000,-
Aber wir sind auch bereit einen höheren Betrag zu bezahlen, wenn wir dann richtig gutes Wasser bekommen.

Ich hatte mal von einer Firma gehört, die Wasserfilter anbietet, die eine fast so gute Qualität wie das Plose Wasser haben sollen.
Der Filter lag um 3.000-4.000 Euro und deshalb haben wir ihn nicht gekauft.
Ich weiß nicht mehr, um welche Firma es sich handelte.
Kann mir jemand einen richtig guten Filter empfehlen?

LG Sonnenblume1703
 
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inzwischen sind diese Geräte billiger (ab 3-4-5 hundert Euro) und getestet, wenn es denn stimmt.



ich weis nur nicht, ob ich das glauben soll, unser Trinkwasser ist ja mit einigen Giftstoffen belastet und die sagten, dass man diese nicht einfach rausfiltern kann, so haben sie nur das Wasser verdünnt, resp- gesagt, ob getan weis man nicht so genau ... l
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir trinken seit vielen Jahren Osmosewasser, weil wir aufm Land leben und die Trinkwasserherkunft uns sehr fragwürdig erschien. Es gibt da so kleine Geräte, kosten <10€, mit denen man die ppm messen kann.
Ich denke mal, daß da auch die Giftstoffe mitgemessen werden.
Mit unserer Osmofresh sind wir immer bei 1 - 3 ppm.
Auf den Nachfilter, der wieder Calcium und sonstwas zuführt, verzichten wir.
Wir hoffen, daß kein Glyphosat usw. mehr im Wasser ist, Labortest haben wir aber nicht.
 
Es gibt da so kleine Geräte, kosten <10€, mit denen man die ppm messen kann.
Ich denke mal, daß da auch die Giftstoffe mitgemessen werden.
Nein.

Ein TDS-Messgerät bestimmt die elektrische Leitfähigkeit des Wassers – eine Messgröße, die direkt von der Konzentration gelöster Ionen abhängt. Technisch betrachtet handelt es sich um eine elektrochemische Methode: Das Gerät misst, wie gut sich ein elektrischer Strom durch die wässrige Lösung bewegen kann, und wandelt diesen Leitwert anschließend in einen TDS-Wert um. Erfasst werden dabei vor allem gelöste Kationen wie Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium sowie Anionen wie Chlorid, Sulfat oder Hydrogencarbonat. Auch Spuren gelöster Metalle tragen zur Leitfähigkeit bei.
Nicht erfasst werden hingegen Stoffe, die nicht ionisiert vorliegen oder keinen relevanten Einfluss auf die Leitfähigkeit haben – darunter organische Verbindungen, Mikroplastik, Pestizide oder mikrobiologische Belastungen wie Bakterien und Viren. Um diese Parameter zuverlässig bestimmen zu können, ist eine Laboranalyse einer Wasserprobe erforderlich, da sie auf spezifischen analytischen Verfahren wie LC-MS, ICP-OES oder mikrobiologischer Kultivierung beruhen.
Umkehrosmose entfernt aber angeblich auch diese Substanzen (alle, manche, welche?):
Moderne Umkehrosmose-Systeme setzen genau hier an: Sie reduzieren nicht nur jene leitfähigen Bestandteile, die der TDS-Wert abbildet, sondern auch viele weitere Stoffe, die für das Messgerät unsichtbar bleiben. Der TDS-Wert eignet sich daher als indikative Größe, um Veränderungen im Wasser oder die Leistungsfähigkeit einer Filteranlage zu beobachten – ersetzt jedoch keine umfassende Bewertung der Wasserqualität.
Quelle: https://wasserhaus.eu/wasserfilter-blog/tds-wert.html

... "viele weitere Stoffe" ist natürlich eine echt solide Aussage. ;)

Als Experiment würde ich vorschlagen: Man nehme gefiltertes Wasser, messe den TDS-Wert (ppm), gebe einen Tropfen Spiritus hinein (Alkohol ist eine organische Verbindung, die nicht oder kaum ionisiert ist) und messe dann nochmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Malvegil
Danke fürs Darstellen von Gegenargumenten, aber

Warum sollte ich mich experimentell mit meinem Trinkwasser auseinandersetzen?

Ich weiß
- daß auf Schiffen Trinkwasser mit Umkehrosmose hergestellt wird aus dem Umgebungswasser der Schiffe
- daß kleine exotische Zierfische in unserem Leitungswasser nicht so große Überlebenschanchen haben, deshalb steht bei vielen Heimaquarien eine kleine Umkehrosmoseanlage

gibt sicher noch weitere Anwendungsfälle, aber damit muß ich mich nicht befassen.

Die beiden genannten Argumente reichen mir aus, Wasser aus der Umkehrosmoseanlage mit Genuß zu trinken.
Da brauch ich kein Labor, und das TDS Meßgerät bestätigt mir nur, wann es an der Zeit ist, die Filter zu wechseln.

Hinzu käme dann noch das nicht labortechnisch erfaßbare Energetisieren des Wassers, aber ich weiß, das ist für dich ein rotes Tuch.
 

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