Vorsicht mit Antibiotika während der frühen Schwangerschaft!

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Die im Canadian Medical Association Journal (CMAJ) veröffentlichte Forschungsarbeit fand heraus, dass Makrolide (ausgenommen Erythromycin), Quinolone, Tetracycline, Sulfonamide und Metronidazol in der frühen Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für Spontanaborte assoziiert waren. Die Anwendung von Nitrofurantoin war nicht mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten assoziiert, was für seine Verwendung als Alternative zu Trimethoprim-Sulfamethoxazol für die Behandlung von Harnwegsinfektionen in der Schwangerschaft spricht.

Azithromycin und Metronidazol waren mit einem 65 % bzw. 70 % erhöhten Risiko für Fehlgeburten assoziiert, während Sulphonamide, Tetracycline, Quinolone und Clarithromycin das Risiko mehr als verdoppelten. Die Ergebnisse waren unabhängig davon, ob Penicilline oder Cephalosporine als Vergleichspräparate verwendet wurden, ähnlich.
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Diese Antibiotika in der frühen Schwangerschaft vermeiden

Antibiotika sind ja sowieso immer mit Vorsicht zu "genießen". Erst recht aber in der Schwangerschaft, vor allem in der frühen Schwangerschaft,wie diese Studie zeigt.
Außerdem heilen Blasenentzündungen auch oft ohne AB-Behandlung aus:
https://www.test.de/Blasenentzuendung-Heilung-ohne-Antibiotika-oft-moeglich-5005114-0/
Blasenentzündung ohne Antibiotika behandeln - Ich lebe grün!

Grüsse,
Oregano
 
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