Vitamin C macht "verrückt"?

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wollt mal eine diskussion vom zaun brechen; mit dem im netz kursierendem gerücht dass vitamin c bei quecksilberbelastung zb. für schizophrenieschübe verantwortlich gemacht wird.
gibt es disbezüglich irgendwelche fundierten forschungsergebnisse, welche diese gerüchte zu tatsachen machen bzw. entkräften bzw was denkt ihr?

da man ja nach klinghardt mit vitaminen entgiftet oder borreliose mit ner s/c therapie bekämpfen kann, wärs mal an der zeit dieses thema ein für alle mal objektiv zu betrachten.



greetz
human
 
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Hallo human,
Dr. DAunderer schreibt z.B., daß dem so ist. - Beweise oder Studien dazu habe ich noch nie gelesen. Es wäre wirklich interessant zu wissen, ob da was dran ist oder nicht
Gruss,
Uta:)
 

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20.01.06
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naja...schizophrenie ist ja rein technisch gesehen ne hirnstoffwechselerkrankung. vitamin c müsste also die fähigkeit besitzen quecksilber zu binden und ins hirn zu transferieren, oder? wenn dem so wäre, könnte man das im labor nicht austesten?
 
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Hallo,

diese Behauptungen verunsichern mich auch immer.
Mein Zahnarzt sagt auch immer, dass ihm keine Studien bekannt sind, die dies belegen.
Er rät mir auch immer zu Selen. Aber ich traue es mich einfach nicht zu nehmen. Ich habe es selbst schon ausgependelt und danach ist es negativ.
Aber ich traue auch meiner Pendelei nicht, da sie ja auch durch den Willen oder Voreingenommenheit beeinflussbar ist.
Vielleicht sind es bei Dr. Daunderer ganz einfach Erfahrungswerte.
Wenn keine Studien vorhanden sind ist man ja auf Erfahrungswerte angewiesen.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Ja, so ähnlich stelle ich mir das auch vor, human. allerdings müßte dann die verbindung Vitamin C-Quecksilber im Hirn wieder aufgehen, damit das Quecksilber dort den Schaden anrichten kann.
Da ist doch der direkte Weg über Quecksilberdämpfe vor allem beim Legen und Entfernen von Amalgamfüllungen viel effektiver, oder?

Wenn man mit "Vitamin C, Quecksilber" googelt, stößt man auf das ToxCenter, aber auch auf diesen Link:
Vitamin C beugt der Arterienverkalkung vor, schleust Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber aus dem Körper und wirkt wahrscheinlich tumorhemmend.
http://tinyurl.com/e7r2u

Hier http://www.balance-online.de/texte/082.htm wird Vitamin C ausdrücklich zusammen mit Zink zur Ausleitung empfohlen.

Es ist alles recht verwirrend. Vielleicht aber auch ganz einfach, wenn man davon ausgeht, daß die Aussage, daß Vitamin C das Hg ins Hirn verschiebt, einfach nicht stimmt?

*grübel*
Uta
 
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hmmm....

jaja sehr verwirrend.:confused:

selen vertrag ich zb überhaupt nicht. da macht sich bei mir sowas wie ne rückvergiftung ins hirn bemerkbar (orientierungslos, "wie in watte gehüllt sein" - gefühl-also wie vor der ausleitung)

persönlich trau ich mich über vit c nicht mehr drüber zurzeit....wegen eben dieser kontroversen aussagen. (sollt ja wegen der borre ne s/c therapie machen)
 

Malve

Hallo,

während meiner Ausleitung habe ich auf Anraten meiner Heilpraktikerin (sie war nicht die Einzige) Vitamin C genommen. Es ist und war mir nicht bekannt, dass es sich negativ auswirken könnte.

Es gibt im Internet fast zu jedem Thema gegensätzliche Meinungen. Ich halte mich in solchen Fällen dann lieber an Empfehlungen von Therapeuten, zu denen ich Vertrauen habe. :rolleyes:

Liebe Grüsse,

uma
 
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16.02.05
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Wenn man sich mal die Mühe macht und im PubMed schaut, wird man unter den Stichworten "Schizoprenia" und Vitamin C" bzw. " Ascorbic acid" oder "ascorbate" schon einige Einträge finden. Würde man sich dann noch die Arbeit machen und über den Rahmen einer oberflächlichen Analyse der Überschriften die entsprechenden Artikel zu lesen dann hätte man schon was in der Hand. Man könnte aber auch mal mit den selben Stichworten im findarticles nachsehen. Dann könnte man dem unsachlichen und zum Teil kontraproduktiven Geschwätz im Netz entgehen und hätte was fachliches in der Hand.

Ob es einen dann überzeugt kann man ja im Nachhinein immer noch entscheiden.
 
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10.01.04
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Hallo Mike,
Bei PubMed habe ich mit den Stichwörtern "Vitamin C, Mercury" nachgeschaut. Da gibt es Studien mit Ratten oder Gewebe, die zeigen, daß Vitamin C-Gaben kein Quecksilber aus dem Hirn herausgeholt haben. Ob es welches dorthin gebracht hat,s teht nicht da.
Aber ich habe auch nicht alles gelesen, war mir zu mühsam.

Gruss,
Uta
 
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28.03.05
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Hallo Mike,

dieser Thread ist ja interessant. leider ist mein Schulenglisch nicht mehr so gut und ich viel zu oft das Wörterbuch zu Hand nehmen. Es dauert eben ewig lang bis ich so einen Artikel dann gelesen und auch verstanden habe.



Liebe Grüße

Anne S.
 

Anne B.

lieber verrückt als tot....

Also ehrlich, ich weiß nicht was ihr habt ;) ...Lieber "nur verrückt" als tot!
Siehe folgenden Link:

http://www.welt-der-vitamine.de/special/vitamine/cda/page/frame/0,3078,29-16423,00.html

Die Wirkung von hochdosiertem Vitamin C wird immer häufiger in Studien kritisch betrachtet, auch was die angebliche Wirkung bei Erkältungen anbelangt. Allein das ist schon ein Grund für mich, wachsam zu sein.
Das bedeutet vor allem, dass man auf zahlreiche Produkte im Supermarkt verzichten muss! Ob Wurst oder Apfelmus - überall ist das als Ascorbinsäure deklarierte Vitamin C enthalten. Mich würde echt mal interessieren, wie hoch dosiert... (Uta, kannst du das mal rauskriegen bitte? :) )

Wenn das mit der Methylierung wirklich stimmt, wunderts mich rein gar nicht, dass es allein schon durch die ungesunde Ernährung immer mehr Verrückte gibt (mich eingeschlossen!)...
 
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16.02.05
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Alle nicht in diesem www.pei.de:80/cln_043/SharedDocs/Downloads/bgbl/2004/2004-thiomersal-impf auf Seite 8 genannten Impfstoffe enthalten nach wie vor Thiomersal wegen der berühmten Kosten-Nutzen-Kalkulation. Muss ja schliesslich die Kasse zahlen und die Vorstände dieser Gesundheits-Kassen (ehemakls Krankenkassen)wollen nicht auf Ihre schwer erschwizten Millionen verzichten.

@flowerpower - Anne

ja, man muss schon verdammt aufpassen vor diesen verdammten Vitaminen! Mach doch einfach eine SPC (Schokolade-Pommes-Cola) Diät und Du hast kaum Berührung mit dem gefährlichen Stoff.

aus dem Link (oben) einer Studie die für ältere Meschen gilt die zudem Diabetiker sind:

Für natürlich zugeführtes Vitamin C aus Obst und Gemüse konnten sie nicht nachgewiesen werden.
Anm. "Sie" ist eine höhere Sterblichkeitsrate durch Zufuhr von synthetischem Vitamin C.

...übrigens kein Wort von Methylierung von was auch immer. Wo wurde das erwähnt ?
 
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10.01.04
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Hallo Flowerpower,
ich habe keine Ahnung, wie ich herausfinden sollte, wie hochdosiert Vitamin C in Lebensmitteln drin ist. Tut mir leid, aber da muss ich passen.

Aber ich habe hier einen Artikel gefunden, der mich mal wieder darin bestärkt, am besten alles selbst herzustellen, was ich esse (soweit das eben möglich ist):
Ascorbinsäure (Vitamin C) erfährt eine breite Anwendung in vielen Bereichen der Lebensmittelverarbeitung; etwa

als Antioxidationsmittel und Farbstabilisator bei Fleisch- und Wurstwaren; es unterstützt die Wirkung des Nitritpökelsalzes bei der Umrötung und hemmt die Bildung toxischer Nitrosamine;
als Mehlbehandlungsmittel in fast allen Backmischungen (siehe auch: Backwaren, Mehl); es fördert die Maschinentauglichkeit der Teige sowie die Krumen- und Porenbildung;
bei Obst- und Gemüsekonserven sowie verarbeiteten, auch tiefgefrorenen Kartoffelprodukten (verhindert die Braunfärbung);
zur Stabilisierung von Getränken wie Wein, Bier, Fruchtsäften;
in eihaltigen Erzeugnissen;
in Butter, Frühstückscerealien;
als Vitaminzusatz oder in vitaminisierten Lebensmitteln, ACE-Produkte.
Bei der Verwendung als Zusatzstoff wird Vitamin C auf der Zutatenliste mit seiner chemischen Bezeichnung Ascorbinsäure deklariert.

Gentechnik
Die herkömmlich genutzte Synthese von Vitamin C ist ein kompliziertes, sechsstufiges Verfahren (Reichenstein-Prozess). Einer dieser Verfahrensschritte wird fermentativ durchgeführt: Die dabei eingesetzten Mikroorganismen (Acetobacter) sind "konventionell" gezüchtet, d.h. nicht gentechnisch verändert. Als Rohstoff für diesen Prozess wird Glukose verwendet, die mit Hilfe von Enzymen aus Maisstärke gewonnen wird.

Glukose oder Stärke kann in bestimmten Anteilen aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt sein. Die bei der Glukosegewinnung eingesetzten Enzyme sind mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt.
Ein US-amerikanisches Unternehmen hat ein neues Verfahren entwickelt, bei dem gentechnisch veränderte Mikroorganismen (Erwinia herbicola, Erwinia citreus) eingesetzt werden. Damit verkürzt sich der Herstellungsprozess auf nur noch zwei Schritte. Inzwischen ist es auch möglich, Vitamin C/ Ascorbinsäure direkt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen zu produzieren. Dieses Verfahren soll in einigen asiatischen Ländern genutzt werden, die Vitamin C in großen Mengen nach Europa liefern.

Die Herstellung von Vitamin C/Ascorbinsäure mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen ist inzwischen ausgereift und wird kommerziell eingesetzt. Genaue Informationen über den Anwendungsstand liegen nicht vor.
Kennzeichnung EU:

Zutaten und Zusatzstoffe sind kennzeichnungspflichtig, wenn sie unmittelbar aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt werden. Ob dieses auch auf Vitamin C/ Ascorbinsäure zutrifft, die in mehreren Verarbeitungsstufen aus Maisstärke bzw. Glukose hervorgeht, ist nicht eindeutig geklärt.

Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.

Enzyme und die Art ihrer Herstellung werden generell nicht auf der Zutatenliste angegeben.
http://www.transgen.de/datenbank/zusatzstoffe/202.doku.html

Gruss,
Uta
 

u.s.

Hallo,

Vitamin C methyiert das Quecksilber, so dass es die Blut-Hirn-Schranke überwindet und sich im Gehirn einlagert. Dies löst schwere Schizophrenie-Schübe aus. Dr. Daunderer hat sich das nicht ausgedacht. In seinem umfangreichen "Handbuch der Umweltgifte" sind viele Quellenangaben über wissenschaftliche Untersuchungen zur Umwandlung von anorganischem Quecksilber in organisches Quecksilber, zu finden. Eine Angabe war zu Vitamin C, B12 u.a., die dieses Quecksilber ins Hirn transportieren. Zu finden unter "anorganisches Quecksilber" - (3. Ergänzungslieferung)

Im Internet kann man so spezielle Themen nicht finden. Man muss wohl in den(Uni-)Bibliotheken suchen. Fast alles, was im Netz steht, ist sowieso nur Werbung einiger Firmen, die ihre Produkte loswerden wollen - oft wissenschaftlich getarnt durch irgendeinen Arzt, der seinen Namen dazuschreiben lässt, um alles seriös wirken zu lassen.

ciao
 
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16.02.05
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@ U.S.

die Anmut und überlegene Grazie die Dr.D Anhänger zur Schau stellen lässt mich immer mehr an seiner Kompetenz als Heilbringer zweifeln. Ist es so schwer sachlich zu argumentieren ? Es wird dementiert, lamentiert (davon aber sehr viel und Mächtig) denunziert und das alles auf der Basis eines Mannes dessen Kompetenz ich immer mehr anzweifel. Denn so Aussagen wie, das es Elsevier, Thieme und das PubMed (nebst vermutlich hundert anderen Quellen) nicht gibt erstaunt mich nicht nur sondern erzeugt bei mir einen kalten Schauer.

Die wissenschaftliche Tarnung eines Arztes der nur ein Produkt kennt um seinen Patienten zu helfen gebe ich dann mal zurück.

unbeholfene und verzweifelte Grüße ins unbekannte

Mike

nachträglich angefügter Link auf eine "laienhafte" Seite die aber interessante Ansätze zum Thema Vitamin C und Quecksilber zu bieten hat: http://www.freiemedizin.de/vitaminc.htm
 
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10.01.04
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Bei Pubmed gibt es durchaus Veröffentlichungen von Dr. D., nur sind die alle aus den Jahren von ca. 1974 - 1980. Seitdem ist dort nichts mehr verzeichnet.
Nun kann es natürlich sein, daß sich seitdem nichts mehr ergeben hat und niemand neue Erkenntnisse gewonnen hat. Es könnte aber auch sein, daß das nicht mehr der neueste Stand der Dinge ist.

Uta
 
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11.03.06
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gibt es disbezüglich irgendwelche fundierten forschungsergebnisse, welche diese gerüchte zu tatsachen machen bzw. entkräften bzw was denkt ihr?
Wird Vitamin C zusammen mit Quecksilber eingenommen, erhöht es die Quecksilberaufnahme über den Darm. Folglich natürlich auch die Quecksiblerbelastung des Gehirns. Das ist das einzige wissenschaftlich fundierte Ergebnis, das es zu dem Thema gibt. Andererseits verringert Vitamin C aber die Aufnahme bzw. erhöht die Ausscheidung von vielen anderen Schwermetallen, z.B. Blei.
 
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10.01.04
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Hallo,
hast Du einen Link zum Nachlesen für diese Ausage?

Uta :)
 
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16.02.05
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Hast Du die Publikation im PubMed auch gelesen ?

- Schweine als Probanden
- Megadosen Vit. B12 (was auch immer Megadosen sind !?) (Mega war glaube ich Faktor 10^6)
- zudem Folsäure
- und die Ursprungssubstanz war Quecksilberchlorid
 
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