Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bei bestimmten chronischen Erkrankungen?

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Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bei bestimmten chronischen Erkrankungen?

Hier sei durch die Zusammenfassung verschiedener Einzelbeobachtung die Frage erörtert, ob es denkbar ist, daß sich der Krankheitsverlauf bestimmter chronischer Erkrankungen gezielt verlangsamen, vielleicht zum Stillstand bringen läßt.

1. Die primäre Ursache von Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose liegt in Umweltgiften, speziell Schwermetallen, die im Körper deponiert sind.

2. Mit fortgeschrittenem Lebensalter nimmt einerseits die Menge der vom Körper durch die Nahrung aufgenommenen und dort deponierten Umweltgifte zu, andererseits nehmen die Kräfte des Immunsystems ab, wodurch wiederum die Wahrscheinlichkeit zunimmt, daß bei einem Menschen eine der unter (1.) genannten Krankheiten auftritt.

3. Ein älteres Lehrbuch über die Hauskrankenpflege notiert: "Bei den meisten Bettlägerigen besteht eine Verstopfung. Da hohe Einläufe an sich angezeigt sind, kann man sie vorteilhafterweise in regelmäßigen Abständen verabreichen und damit einigermaßen die Entleerung lenken - z. B. 2 Tage hintereinander je 1 bis 3 Einläufe. Danach hat man meist 2 weitere Tage nicht mit Stuhlentleerung zu rechnen. Oder man macht einen - im Krankenhausjargon - Durchmarschtag und erzielt damit eine andersgeartete Regulierung, je nach Erfahrung mit den einzelnen Pfleglingen. Auf jeden Fall erspart man sich dadurch das "tägliche Geklecker", was nicht nur für die Pflegerin angenehm, sondern auch für den Kranken vorteilhaft ist."
Quelle:
Erwin R. Birke: Praktische Hauskrankenpflege - Leitfaden und Lehrbuch. 6. Auflage / Hannover: Schlüter, 1973, S. 67.

Faßt man die Punkte (1.) bis (3.) zusammen, sollte es möglich sein, bei Menschen mit einer Erkrankung nach (1.) durch systematisches Abführen mit Rizinusöl einmal pro Woche entsprechend (3.) allmählich das Giftdepot im betreffenden Körper derart zu reduzieren, daß sich dadurch der Krankheitsverlauf verlangsamt, eventuell zum Stillstand bringen läßt. Da speziell Menschen im Alters- und Pflegeheim durch eine derartige Therapie nichts zu verlieren, dafür eventuell einiges an Lebensqualität zu gewinnen haben, würde ich mich freuen, wenn beruflich damit befaßte Ärztinnen und Ärzte bzw. Kranken/Altenpflegerinnen und Kranken/Altenpfleger über die Realisierbarkeit dieses Vorschlags nachdenken würden.

Alles Gute!
Gerold
 
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