Titan Implantate & Zirkoniumoxid

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24.10.06
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Hallo All,

im Zusammenhang mit der Giftanreicherung in Koerper durch Amalgam/Golinlays/metalkronen wollte ich Infos ueber die Wirkung von

1. Titan Implantaten

2. Zirkoniumoxid Kronen

erfahren. Weiss jemanden ueber die hierdurch induzierten gesundheitlichen Folgen/Schaeden ? Hat diese "state-of-the-art" Behandlung wesentliche funktionelle und gesundheiliche Vorteile gegenueber des "klassichen" Technik?

Gruesse
greg
 
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Keine Ahnung, aber eigentlich gehören Metallklumpen jeglicher Art nicht in den Körper. Kenne jemand, der Nägel in den Knien hatte und darauf entzündlich reagiert hatte. Genauso kenne ich jemand der nach Unfall eine Platte in der Schulter hatte und auch übelst darauf reagiert hat. Das Zeug sollte möglichst wieder raus. Der Körper kann es u.U. als Fremdkörper erkennen und darauf reagieren. Habe aber schon gehört, daß es manchmal mit einem Film überzogen wird, den der Körper als organisch toleriert... weiß nix genaues.
 
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24.10.06
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Hallo Joh70,

es ist richtig, dass metalle nicht im koerper hingehoehren. Es laesst sich jedoch nicht immer vermeiden. Die Problematik Amalgam/Inlays/Metall&Keramik Kronen wurde hier im Forum ( und anderswo)erschopfend und richtig behandelt. Ducht den Elektrolyse effekt werden gifte aus oxidierenden Legierungen in koerper transportiert und die never ending story nimmt ihr lauf...
Heute gibt es die implantaten aus titan und aus zirkonium-keramik. Titan ist weit verbreitet, aber ist es auch gesunder? Fuer Kronen soll auch zirkoniumoxid die beste (sprich auch die teuerste) loesung sein, weil das material biologisch "vertraeglicher" sein soll als die elektrolyse faehigen kronen aus metall mit keramik ueberzogen. Hier stellt sich die gleiche Frage: ist es wirklich auch gesunder?

Ich habe auf anhieb keine infos aus neutraler seite gefunden.

gruss
greg
 

Malve

Hallo greg1013,

bei allen Fragen bezüglich Schädlichkeit - was wäre die Alternative, wenn es keine Titan- oder Keramikversorgung gäbe? Ich denke da nicht nur an die Zähne, sondern auch an künstliche Gelenke, Gefässklammern etc. etc.

Letztendlich wird man (noch?) keine objektive Antwort auf die Frage Titan oder Keramik in der Zahnversorgung bekommen, weil jeweils auch eine Industrie dahintersteckt, die natürlich ihre eigenen Produkte an den Mann/die Frau bringen will.

Bei mir sollte in den letzten Monaten bereits ein Implantat eingebaut werden, aber da es mir gesundheitlich immer wieder nicht gut ging, habe ich die Sache noch nicht in Angriff genommen. Zusätzlich gibt es das Problem, dass ich das Ganze lieber in Keramik als in Titan hätte - und mein Zahnarzt rät ab, weil diese Technik noch nicht ausgereift sei etc. etc.
Nachdem ich kürzlich ein Interview mit Dr. Volz von der Bodenseeklinik gesehen und gehört habe (er ist natürlich FÜR die Keramikversorgung, weil er die praktisch entwickelt hat und anwendet), bin ich im Zweifel, ob es für ein Implantat aus Keramik wirklich "zu früh" wäre...

Ich will nicht verheimlichen, dass ich auch eine gewisse Besorgnis gegenüber Implantaten habe, aber die ist rein subjektiv - ein Bekannter hat eine taube Unterlippe, weil beim Implantieren ein Nerv geschädigt worden ist :mad: . Im Gegensatz dazu kenne ich allerdings auch einige Leute, die mit ihren Implantaten sehr gut zurechtkommen und auch beim Einbau keine Probleme hatten.

Letztendlich muss wohl jeder - nachdem er sich möglichst umfangreich informiert hat (auch über die persönliche Verträglichkeit des Materials) - selbst entscheiden, was er sich "einbauen" lässt.

Liebe Grüsse,

uma
 
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24.10.06
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Hallo Uma,

danke fuer deinen realistischen Beitrag!:)

Ich habe bisher nicht die zeit gehabt, um eine studie/report aus "neutraler" seite ueber dieses Thema zu finden. Bei so viel geschaeftspotential wird es wohl auch nicht leicht eine stellungnahme eines unabhaengigen, wissenschaftlichen instituts zu finden. Die Geschuchte des Amalgams kann sich mit Implantaten wiederholen.

Bisher scheint es so, dass Titan als biologisch vertraeglich angesehen wird. Die langzeit wirkungen sind jedoch nicht gesichert. Mit Zirkoniumoxid, das gleiche basis -material von Dr. Volz, als kronenmaterial sieht auch optimistisch aus: es wird mit zement fixiert, nicht mit giftigen Harzkleber, und gilt auch als biologisch gut vertraeglich.

Rein empirisch denke ich z. Zt. diese Loesung ist "gesunder" als die klassiche Krone. Der Zahnarzt muss aber wirklich spitze sein, sonst kriegt man schnell eine taube Lippe.

Ich werde versuchen einen seriosen report zu finden und melde mich dann.

Gruesse
greg
 
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08.10.06
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Wer sich entscheidet irgendwelches Metall implantieren zu lassen oder Zahnfüllungen damit machen zu lassen, sollte wenigstens keine zwei verschiedene Metalle verwenden.

Beispiel:

Amalgam und Goldfüllungen gleichzeitig im Mund sind übel. Dadurch wird ein Stromfluß im Mund vom edlen zum unedlen Metall verstärkt und es löst sich noch mehr und schneller Metall, besonders aus den Amalganfüllungen, während die Goldfüllungen eher beständig sind (wobei das auch nur eine Legierung mit Gold ist).
 

Malve

Hallo Greg,

wie weit bist Du mit Deinen Nachforschungen gekommen?

Mittlerweile habe ich ein Keramikimplantat, die Arbeiten sind abgeschlossen, und ich habe die besten Erfahrungen gemacht. Ich sehe auch ganz zuversichtlich in die Zukunft :) .

LG,

uma
 
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Hallo Uma,

ich kam leider nicht dazu hierfuer zu rescherscieren, war beruflich jan-juni in asien. Sorry!
Es gibt jetzt einen sogenannten "nano"-Implantat, dessen flaechenstruktur ca zehnfach groesser sei als die Titan-Implantate. Dies fuehrt zu eine schnellere "integration" im Knochen und somit die lange Wartezeiten entfallen sollen. Das Material soll kurz vor Zulassung in DE sein, wurde in USA und UK bereits aproved.
Persoenlich habe ich bisher auch eine sehr gute Erfahrung mit 2 Titan-implantaten.

Vielen Dank fuer dein Feedback! ...und freue mich zu hoeren, dass dir damit gut geht.

Gruesse
greg
 
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Ich hab hier einen Beitrag zu Titan:

Titanimplantate sind nicht unproblematisch
für den Körper
von Jens Brehl — Zuletzt verändert: 14.01.2006 11:32


Seit Jahren wird bei schwerwiegenden Knochenbrüchen, aber auch in der Zahnmedizin das Metall Titan verwendet. Doch selbst Ärzte nehmen mehr und mehr Abstand von der Verwendung und suchen Alternativen.
In einem Gespräch mit einem Facharzt, dessen Name wir nicht erwähnen dürfen, da er Angst vor Repressalien durch seine Arztkollegen befürchtet, erfuhren wir, daß die Verwendung von Titan stets problematisch sei. Er (der Arzt) selber habe noch keinen einzigen Patienten gehabt oder gesehen/kennengelernt, der Titan vertragen hat, denn das Metall sei in jedem Fall eine Belastung für den Körper, auch wenn es durch Ummantelung nicht direkt mit dem Knochen oder dem Gewebe in Berührung kommt. Er und einige seiner Kollegen nehmen bereits Abstand von der Verwendung und klärt seine Patienten im Vertrauen auf. Patienten in den USA, denen Titan in den Körper eingesetzt wird, erklärt man nicht mehr, daß man Titan verwendet, da man Angst vor hohen Schadensersatzklagen hat. Leider sind die negativen Auswirkungen auf den Körper bei jedem Patienten unterschiedlich und so ist es schwer bei Beschwerden das Titan als Übeltäter zu finden. Unterstützen kann Sie dabei ein Arzt, der über ein MORA-Testgerät verfügt, aber auch ein Heilpraktiker/Kinesiologe kann die Ursache finden. Mittlerweile gibt es jedoch bei Implantaten in der Zahnmedizin Alternativen und Titan müßte nicht mehr eingesetzt werden. Metallfreie Zahnimplantate aus Zirkonoxid sind die Lösung, denn diese sind komplett
bioverträglich und dabei noch stabiler als Titan. Da die Implantate auch weiß sind, haben sie sogar einen ästhetischen Vorteil gegenüber dem Metall. Seit einigen Jahren werden die Implantate aus Zirkonoxid versuchsweise eingesetzt und man hat bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Alle Patienten haben die Implantate vertragen und es gab keinerlei Abstoßungsreaktionen vom Körper, im Gegenteil der Knochen ist
fest mit dem Zirkonoxid verwachsen.
Sprechen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker offen an und informieren Sie sich genau, bevor Sie sich für ein Zahnimplantat aus Titan entscheiden.


Gruß Michaela
 
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