Studium mit Knopf im Ohr

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Podcasting erobert Hörsäle und Studierstuben


Wer nicht will, braucht nicht mehr lesen. Immer mehr medizinische Fachblätter bieten ihre Inhalte auch als Podcasts an. Einen geradezu revolutionären Schritt geht jetzt die Harvard-Universität: An der Hochschule werden künftig sämtliche Vorlesungen gepodcastet.

Vorbei die Zeiten, als die Studenten sich selig auf den Treppenabsätzen der medizinischen Hörsäle drängelten, um das neueste Wissen von den Lippen und Powerpoint-Slides ihrer Dozenten zu saugen. Die renommierte Harvard-Universität in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts hat kürzlich einen Schritt unternommen, der Schule machen könnte. Sie zeichnet sämtliche medizinischen Vorlesungen per Video auf und überträgt sie elektronisch als Podcasts an interessierte Studenten. Was heißt hier Musik hören? Ich studiere...

Nicht nur der PR in eigener Sache dient der kürzlich sehr erfolgreich gestartete Podcast der John Hopkins School of Medicine. Anders als die Angebote der Fachzeitschriften richten sich diese ebenfalls wöchentlichen Sendungen an ein breites Publikum. Den Hörern sollen auf unterhaltsame Weise die neuesten medizinischen Nachrichten der Woche nahe gebracht werden. Sie sollen außerdem erfahren, ob und wie sie davon unmittelbar betroffen sind. ..
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Klingt doch richtig gut: man kocht sich einen Tee, steckt die STöpsel ins Ohr und studiert vor sich hin. Kein Stau in der S-Bahn, kein Sitzplatz auf dem Boden, einfach perfekt... :p)

Uta
 
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Hallo Uta,

klingt wirklich ganz gut.
Ich glaube man muss aber einschätzen welcher Lerntyp man ist.
Manche lernen mit dem Hören besser, andere nehmen Visuelles besser auf.
Für mich war es immer effektiver, wenn ich das gehörte mitnotiert habe und dann nochmals durchgelesen und gesehen habe.
Mein jüngster Sohn sagt z.B. auch, er muss das gelernte vor Augen gesehen haben. Dann kann er sich bei Arbeiten fotographisch daran erinnern auf welcher Seite das gefragte stand.
Meine Tochter hingegen, kann sich besser behalten was sie gehört hat.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Das stimmt, Anne.
Ich bin mehr der auditive Typ, allerdings am besten verbunden mit der Mimik, Gestik, Auftreten des Redners bzw. der Rednerin.
Trotzdem finde ich den Knopf im Ohr eine gute Möglichkeit, z.B. Stoff nachzuholen, wenn man mal gefehlt hat. Ein Skript gibt es ja wahrscheinlich trotzdem.

Gruss,
Uta
 
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